Was ist das eigentlich, dieses »Sex & Drugs & Rock’n’Roll«-Ding? Diese Frage haben wir uns schon oft gestellt und daher lag es gewissermaßen nah, dass wir ihr musikalisch ein wenig auf den Grund gehen möchten… auch wenn wir in dieser Frage alles andere als Experten sind.

    Wir sind uns aber dennoch durchaus bewusst darüber: wenn zwei alte weiße Männer dieses klischeebehaftete, abgedroschene und testosterondurchzogene Themenfeld beackern, kann das mitunter schon mal ein Augenbrauenzucken und ziemlich komische Assoziationen hervorrufen… gerade zu einer Zeit wie der jetzigen, in der es vollkommen zurecht zunehmende Kritik an patriarchalen Strukturen und männlichem (Fehl-)Verhalten vor allem gegenüber Frauen (und Minderheiten) gibt, eben auch im Rock’n’Roll.

    Deshalb bemühen wir uns, das Ganze so wenig wie möglich durch diese stereotypische Brille zu betrachten. Sondern wollen viel mehr als beobachtende Zaungäste, von außen mit Neugier und einem interessierten Ohr, die verschiedenen Musiker:innen sprechen bzw. singen lassen.
    Dafür haben wir tief in unseren Plattenregalen gegraben, möchten zuhören, ggf. hier und da einordnen und ein Licht auf die verschiedenen Sichtweisen dazu werfen, ohne zu verharmlosen. Aber weit weg von Vollständigkeit oder gar wissenschaftlichem Ansatz. Dass das durchaus auch sehr widersprüchlich sein kann, versteht sich von selbst.

    Weil »Sex & Drugs & Rock’n’Roll« aber bei näherer Betrachtung so ein großer und vielschichtiger Themenkomplex ist und es so viel musikalisches Material dafür gibt, zerrupfen wir den Slogan in seine Einzelteile und teilen ihn in drei Sendungen auf. Den Anfang macht mit dieser Sendung dabei das Thema »Drogen« (in der Musik).

    Hört gern rein und lasst euer Bewusstsein durch die Musik erweitern!



    Radioshow