TMIL 4x2

Abenteuer im Zauberwald/Techno Classics   ))   Schotten, Deutschland

Liebe Freunde der elektronischen Tanzmusik,
man sagt immer, dass ein DJ mit seinen Sets eine ganz persönliche Geschichte erzählt. Ich für meinen Teil stecke sehr viel Zeit, Fleiß und sehr viel Liebe in das, was ich mit der Musik ausdrücken möchte. Im Jahr 2020 hatte ich mein fünfjähriges Bestehen, da von meiner Seite aus aber nichts bzw. gar nichts kam, möchte ich das natürlich nachholen und euch mal erzählen, wie ich eigentlich zum Auflegen bekommen bin.
Angefangen hat alles schon früh in meiner Kindheit. Als kleiner Junge war ich sehr viel bei meiner Oma und kam dort schon sehr viel und schnell mit der Musik in Berührung. Zum einen hatte mir meine Oma damals mal eine Ziehharmonika gezeigt, was ich damals schon besonders interessant fand, zum anderen hatte meine Oma in ihrem Zimmer einen alten Plattenspieler. Den fand ich damals schon so spannend, dass ich mir natürlich schnell die Platten schnappte und sie nach und nach durchhörte. Überwiegend waren es aber nur Platten aus dem Genre „Schlager“, was mir damals im Endeffekt total egal war. Dies ging dann erstmal über ein paar Jahre so weiter bis ich schlussendlich eine „The Dome“ CD bei meiner Cousine entdeckte. Das einzige Lied, was ich auf dieser CD hörte, war von „Safri Duo -Played-A-Live“, rauf und runter und es kam mir niemals aus den Ohren. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich aber nicht, dass dieses Lied im elektronischen Bereich seinen Platz fand. Später hinaus kam ich auch durch meine Mutter mit dem elektrischen Bereich in Berührung, da sie immer die Dream-Dance CDs in ihrem Auto hörte. So richtig gefallen hatte mir die Musik anfangs nicht, durch den Schlager habe ich meist immer gehofft, dass in dem Lied dauerhaft einer singt, was allerdings nur ab und zu der Fall war.
Da ich mit meiner Mutter aber damals schon viel Zeit im Auto verbrachte, kam ich schlussendlich auch auf den Geschmack und habe es im Laufe der Zeit auch verstanden, wie cool die Musik doch ist. Durch meine nicht so besondere Vergangenheit nahm mich mein Bruder, als ich 14 Jahre alt war, mal mit an eine Grillhütte in der näheren Umgebung. Dort bemerkte ich, dass die Leute dort überwiegend Musik aus dem elektronischen Bereich hörten, was ich persönlich sehr ansprechend und aufregend fand. Da ich dort Anschluss fand und immer häufiger den Grillplatz besuchte, gab es dann auch Abende, wo Musik gemacht wurde. Ich persönlich fand es besonders aufregend, was mit dem Equipment möglich war und fragte dort einen Bekannten, wie das denn alles so funktioniert.
Dadurch, dass ich für das Auflegen so großes Interesse hatte, kaufte ich mir damals für kleines Geld einen kleinen Controller für ca. 70€. Das Gerät war relativ klein, konnte man einfach verbinden und die Software war zum Glück auch schon dabei. Damals hatte ich noch nicht so viel Ahnung von der Technik wie heute. Über Monate hin saß ich also nur noch in meinem Zimmer und probierte ständig zwei Lieder mal ordentlich zusammen zu mischen. Im Endeffekt ist mir dies auch ganz gut gelungen, nur dass der Controller zum Ende hin einfach kaputt ging. Der Fader (Lautstärkeregler am linken Deck) hatte sich so dermaßen verbogen, dass nichts mehr ging. Wie sagt man immer so schön „Wer billig kauft, kauft 2-mal“ oder doch 3-mal?
Da ich voller Motivation war, musste schnell was Neues her, das aber nach gefühlt zwei Jahren auch leider kaputt ging. Mit dem zweiten Controller, den ich mir dann gekauft habe, gabs wiederum immer mehr Möglichkeiten, die Lieder zusammen zu mixen. Dies steigerte dann auch mein Potential immens. Die ersten Einflüsse kamen dann durch Geburtstagsfeiern und auch Forest Calling (Festival), wo ich eine Playtime bekam. Mein erster öffentlicher Gig.
Ich habe schon von Anfang an immer versucht 100% zu geben, was die ein oder anderen auch gemerkt haben. Von da an wusste ich, dass ich da dranbleiben muss. Da leider mein zweiter Controller wie vorher geschrieben auch kaputt ging, konnte ich mir zum Glück bei einem sehr guten Freund mal sein Equipment leihen, worauf ich vorher noch nie gespielt hatte. Mein Problem war nur, das ich es nicht an den PC anschließen konnte, da ich keine Soundkarte geschweige denn Kabel hatte. In dem Sinne war das eine große Herausforderung. Ich zog also ein paar Lieder mal auf 2 USB-Sticks und probierte mich aus. Das Problem war nur, das ich überhaupt keine Tonspur sah, sondern nur wie lange und schnell das Lied spielte. Von da an kam erst das richtige Gespür für die Musik. Mit der Zeit lernt man sehr viel dazu. Im Laufe der der Zeit kamen viele Auftritte auf Geburtstagen, Polterabenden, Hochzeiten und auch auf der Nature One (Das Ekliche Camp) zusammen. Durch Auftritte auf privaten Veranstaltungen konnte ich mir im Laufe meiner fünf Jahre dann auch endlich anständiges Equipment kaufen, was heute ein fester Bestandteil meines Setups ist. Im Jahr 2020 kam ich von dem Thema „mit Platten auflegen“ gar nicht mehr weg. Ich hatte wie oben beschrieben damals schon viele Platten bei meiner Oma in den Fingern gehabt, somit wusste ich den Aufbau schonmal. Das Auflegen mit Vinyl war nochmal eine ganz andere Welt für mich. Kein Schnickschnack mit Loops oder sonstiges, allein nur die Platte zählt. Klar gibt’s auch am Mixer Effekte, nutze diese aber eher selten, egal ob ich jetzt auf digitaler oder Vinyl Ebene fahre.
2020 war allerdings nicht nur mein Vinyl-Jahr, sondern auch das Jahr der Corona-Pandemie. Natürlich hatte ich dadurch viel mehr Zeit, um mit den Vinyl-Scheiben zu üben, ganz zum Musiknerd, der nur zu Hause hockt, wollte ich dann doch nicht werden. Daher habe ich begonnen, vereinzelt meine Sets auf online Plattformen zu streamen. Auch das Team rund um Forest Calling hat eben solche Streams angeboten, sodass ich auch hier die Möglichkeit zum Auflegen hatte. Mein ganz besonderes Highlight waren zwei Streams zu Beginn des Jahres 2021 zusammen mit meinem DJ Kollegen Urban R. (Rafael Urbanczyk). Durch seine Art hat man immer Spaß bei den Streams und ich kann jedes Mal sehr viel aus seiner Erfahrung lernen.
Parallel zum reinen Auflegen habe ich mich auch etwas mit der Technik an sich bzw. der Wartung und Reparatur der Geräte auseinandergesetzt, denn ein funktionierendes Setup ist das A und O. Dabei hat mich Felix Cos, techn. Leiter von Forest Calling und Inhaber eines Veranstaltungstechnikdienstleistungsunternehmens, unterstützt. Wenn ich nicht weiterkam oder auch das Internet keine Lösung wusste, konnte ich immer zu ihm in die Werkstatt fahren und gemeinsam haben wir den Fehler behoben. Das war immer sehr lehrreich für mich. Außerdem hat er mir Tipps gegeben, damit meine Streaming-Technik im Studio auch fehlerfrei funktioniert.
In diesem Sinne freue ich mich auf viele weitere tolle Jahre mit Euch und der Musik. Mein Ziel für die nächsten Jahre ist es mich noch weiter zu entwickeln und mich mit dem Thema „Produzieren von Musik“ auseinanderzusetzen.
Anfragen könnt ihr jederzeit an mich stellen: leonf28091999@gmail.com
Euer TMIL 4x2
Genres heute:
• Techhouse
• Minimal-Techno
• Techno
• 90er
• 90er Techno
• Trance
• Hardtrance
• Classic aller Art
Mein heutiges Equipment besteht aus:
• 2 Pioneer CDJ 850
• 2 Reloop RP-2000 MK3
• Pioneer DJM 800
• PC mit Audio-Interface und Recordingmöglichkeit

read more

Liebe Freunde der elektronischen Tanzmusik,
man sagt immer, dass ein DJ mit seinen Sets eine ganz persönliche Geschichte erzählt. Ich für meinen Teil stecke sehr viel Zeit, Fleiß und sehr viel Liebe in das, was ich mit der Musik ausdrücken möchte. Im Jahr 2020 hatte ich mein fünfjähriges Bestehen, da von meiner Seite aus aber nichts bzw. gar nichts kam, möchte ich das natürlich nachholen und euch mal erzählen, wie ich eigentlich zum Auflegen bekommen bin.
Angefangen hat alles schon früh in meiner Kindheit. Als kleiner Junge war ich sehr viel bei meiner Oma und kam dort schon sehr viel und schnell mit der Musik in Berührung. Zum einen hatte mir meine Oma damals mal eine Ziehharmonika gezeigt, was ich damals schon besonders interessant fand, zum anderen hatte meine Oma in ihrem Zimmer einen alten Plattenspieler. Den fand ich damals schon so spannend, dass ich mir natürlich schnell die Platten schnappte und sie nach und nach durchhörte. Überwiegend waren es aber nur Platten aus dem Genre „Schlager“, was mir damals im Endeffekt total egal war. Dies ging dann erstmal über ein paar Jahre so weiter bis ich schlussendlich eine „The Dome“ CD bei meiner Cousine entdeckte. Das einzige Lied, was ich auf dieser CD hörte, war von „Safri Duo -Played-A-Live“, rauf und runter und es kam mir niemals aus den Ohren. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich aber nicht, dass dieses Lied im elektronischen Bereich seinen Platz fand. Später hinaus kam ich auch durch meine Mutter mit dem elektrischen Bereich in Berührung, da sie immer die Dream-Dance CDs in ihrem Auto hörte. So richtig gefallen hatte mir die Musik anfangs nicht, durch den Schlager habe ich meist immer gehofft, dass in dem Lied dauerhaft einer singt, was allerdings nur ab und zu der Fall war.
Da ich mit meiner Mutter aber damals schon viel Zeit im Auto verbrachte, kam ich schlussendlich auch auf den Geschmack und habe es im Laufe der Zeit auch verstanden, wie cool die Musik doch ist. Durch meine nicht so besondere Vergangenheit nahm mich mein Bruder, als ich 14 Jahre alt war, mal mit an eine Grillhütte in der näheren Umgebung. Dort bemerkte ich, dass die Leute dort überwiegend Musik aus dem elektronischen Bereich hörten, was ich persönlich sehr ansprechend und aufregend fand. Da ich dort Anschluss fand und immer häufiger den Grillplatz besuchte, gab es dann auch Abende, wo Musik gemacht wurde. Ich persönlich fand es besonders aufregend, was mit dem Equipment möglich war und fragte dort einen Bekannten, wie das denn alles so funktioniert.
Dadurch, dass ich für das Auflegen so großes Interesse hatte, kaufte ich mir damals für kleines Geld einen kleinen Controller für ca. 70€. Das Gerät war relativ klein, konnte man einfach verbinden und die Software war zum Glück auch schon dabei. Damals hatte ich noch nicht so viel Ahnung von der Technik wie heute. Über Monate hin saß ich also nur noch in meinem Zimmer und probierte ständig zwei Lieder mal ordentlich zusammen zu mischen. Im Endeffekt ist mir dies auch ganz gut gelungen, nur dass der Controller zum Ende hin einfach kaputt ging. Der Fader (Lautstärkeregler am linken Deck) hatte sich so dermaßen verbogen, dass nichts mehr ging. Wie sagt man immer so schön „Wer billig kauft, kauft 2-mal“ oder doch 3-mal?
Da ich voller Motivation war, musste schnell was Neues her, das aber nach gefühlt zwei Jahren auch leider kaputt ging. Mit dem zweiten Controller, den ich mir dann gekauft habe, gabs wiederum immer mehr Möglichkeiten, die Lieder zusammen zu mixen. Dies steigerte dann auch mein Potential immens. Die ersten Einflüsse kamen dann durch Geburtstagsfeiern und auch Forest Calling (Festival), wo ich eine Playtime bekam. Mein erster öffentlicher Gig.
Ich habe schon von Anfang an immer versucht 100% zu geben, was die ein oder anderen auch gemerkt haben. Von da an wusste ich, dass ich da dranbleiben muss. Da leider mein zweiter Controller wie vorher geschrieben auch kaputt ging, konnte ich mir zum Glück bei einem sehr guten Freund mal sein Equipment leihen, worauf ich vorher noch nie gespielt hatte. Mein Problem war nur, das ich es nicht an den PC anschließen konnte, da ich keine Soundkarte geschweige denn Kabel hatte. In dem Sinne war das eine große Herausforderung. Ich zog also ein paar Lieder mal auf 2 USB-Sticks und probierte mich aus. Das Problem war nur, das ich überhaupt keine Tonspur sah, sondern nur wie lange und schnell das Lied spielte. Von da an kam erst das richtige Gespür für die Musik. Mit der Zeit lernt man sehr viel dazu. Im Laufe der der Zeit kamen viele Auftritte auf Geburtstagen, Polterabenden, Hochzeiten und auch auf der Nature One (Das Ekliche Camp) zusammen. Durch Auftritte auf privaten Veranstaltungen konnte ich mir im Laufe meiner fünf Jahre dann auch endlich anständiges Equipment kaufen, was heute ein fester Bestandteil meines Setups ist. Im Jahr 2020 kam ich von dem Thema „mit Platten auflegen“ gar nicht mehr weg. Ich hatte wie oben beschrieben damals schon viele Platten bei meiner Oma in den Fingern gehabt, somit wusste ich den Aufbau schonmal. Das Auflegen mit Vinyl war nochmal eine ganz andere Welt für mich. Kein Schnickschnack mit Loops oder sonstiges, allein nur die Platte zählt. Klar gibt’s auch am Mixer Effekte, nutze diese aber eher selten, egal ob ich jetzt auf digitaler oder Vinyl Ebene fahre.
2020 war allerdings nicht nur mein Vinyl-Jahr, sondern auch das Jahr der Corona-Pandemie. Natürlich hatte ich dadurch viel mehr Zeit, um mit den Vinyl-Scheiben zu üben, ganz zum Musiknerd, der nur zu Hause hockt, wollte ich dann doch nicht werden. Daher habe ich begonnen, vereinzelt meine Sets auf online Plattformen zu streamen. Auch das Team rund um Forest Calling hat eben solche Streams angeboten, sodass ich auch hier die Möglichkeit zum Auflegen hatte. Mein ganz besonderes Highlight waren zwei Streams zu Beginn des Jahres 2021 zusammen mit meinem DJ Kollegen Urban R. (Rafael Urbanczyk). Durch seine Art hat man immer Spaß bei den Streams und ich kann jedes Mal sehr viel aus seiner Erfahrung lernen.
Parallel zum reinen Auflegen habe ich mich auch etwas mit der Technik an sich bzw. der Wartung und Reparatur der Geräte auseinandergesetzt, denn ein funktionierendes Setup ist das A und O. Dabei hat mich Felix Cos, techn. Leiter von Forest Calling und Inhaber eines Veranstaltungstechnikdienstleistungsunternehmens, unterstützt. Wenn ich nicht weiterkam oder auch das Internet keine Lösung wusste, konnte ich immer zu ihm in die Werkstatt fahren und gemeinsam haben wir den Fehler behoben. Das war immer sehr lehrreich für mich. Außerdem hat er mir Tipps gegeben, damit meine Streaming-Technik im Studio auch fehlerfrei funktioniert.
In diesem Sinne freue ich mich auf viele weitere tolle Jahre mit Euch und der Musik. Mein Ziel für die nächsten Jahre ist es mich noch weiter zu entwickeln und mich mit dem Thema „Produzieren von Musik“ auseinanderzusetzen.
Anfragen könnt ihr jederzeit an mich stellen: leonf28091999@gmail.com
Euer TMIL 4x2
Genres heute:
• Techhouse
• Minimal-Techno
• Techno
• 90er
• 90er Techno
• Trance
• Hardtrance
• Classic aller Art
Mein heutiges Equipment besteht aus:
• 2 Pioneer CDJ 850
• 2 Reloop RP-2000 MK3
• Pioneer DJM 800
• PC mit Audio-Interface und Recordingmöglichkeit

Translate this for me
Member since: 2 years

Facebook Youtube Instagram



    2 Followers

      Following 2