Klavierklang - ein Vergleich

Alte Klaviere haben den so genannten "Romantischen Klang". Von neuen Klavieren hört man, dass sie den "Brillanten Klang" hätten. Aber was kann man sich darunter konkret vorstellen?

Im Landkreis Neustadt an der Waldnaab durfte ich in einem Haus gleich zwei Klaviere stimmen. Eines davon war ein Pianoforte des Klavierbauers Carl Albert Wiegand aus Krefeld, dessen Aufnahme Sie hier hören. Das Klavier hat eine Höhe von 130 cm und ist 1932 gebaut worden. Sie hören einen voluminösen Ton, einen runden weichen Klang - außer im Diskant. Vermutlich war der Diskant in der Lautstärke gegenüber dem Bass zu leise. Daher hat man die Filze der Klavierhämmer im Diskant getränkt. Dadurch werden die Filze hart und der Ton ist nicht mehr wirklich schön. Der höchste Ton, das a4, schlägt darüber hinaus auch etwas zu hoch an, so dass diese Taste eher ein Geräusch als einen Ton erzeugt. Aber das sind im Verhältnis zum positiven Gesamteindruck Kleinigkeiten. Grundsätzlich überwiegt bei diesem Piano der Wohlklang. Diesen können Sie jedoch erst einordnen, wenn Sie die Gelegenheit zu einem Vergleich bekommen haben. Das zu vergleichende Hörbeispiel eines modernen Kleinklaviers von Kawai, Baujahr 1987, finden Sie unter

hearthis.at/praeludio/kleinkla...vier-kawai-1987

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klavierstimmer-neustadt-an-der...der-waldnaab.de

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    Klavierstimmer, Klavier stimmen, Klavierklang, Romantischer Klang, Brillanter Klang, Vergleich, Pianoforte, Carl Albert Wiegand, Krefeld, Baujahr 1932, Modell 130
    • 93.5 bpm
    • Key: Dm
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