Was hat die Ganzheitlichkeit mit der Klavierstimmung zu tun?

Die Ganzheitlichkeit bezieht sich auf das Ganze. Das Ganze besteht bei einem Klavier in der Regel aus 85 bzw. 88 einzelnen Tönen und umfasst damit mindestens 7 Oktaven. Das ist ein enorm großer Tonumfang. Häufig trifft man auf Klaviere, deren Stimmung im Diskant stark abfallend ist. Doch das Ziel der Klavierstimmung muss es sein, über den gesamten Tonumfang eine gleichbleibende Tonhöhe zu erreichen. Dies ist beim Klavier aufgrund der Inharmonizität

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der einzelnen Saiten und der sich daraus ergebenden Spreizung

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eine spezielle Disziplin.

Darüber hinaus ist die moderne Klavierstimmung eine so genannte Gleichtemperierte Stimmung. Diese ist in allen Tonarten gleich verwendbar und ermöglicht auf dieser Basis den freien Wechsel der Tonarten. Diese Leistungen der Stimmungen

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sind keine Selbstverständlichkeit und waren noch zur Zeit von Johann Sebastian Bach nicht möglich. Eine ganzheitliche Stimmung muss daher nicht nur das Kriterium der gleichbleibenden Tonhöhe über den großen Tonumfang von 7 und mehr Oktaven erfüllen, sondern eben auch die Verwendbarkeit in allen Tonarten. Diese Ziele gilt es im Rahmen einer Klavierstimmung zu überprüfen, wie Sie hier hören können.

Weitere Informationen zu diesem Hörbeispiel finden Sie auf meiner Homepage unter

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