Eine Spätabendsendung von Redakteuren der »Kulturwelle« der Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin. Entspanntes Nach-, Weiter- und Umhören mit Gästen und viel Musik.

== Techno und Reizdarm

Wir sprechen über das Konzept der Sendung und führen Gespräche mit dem Technoforscher Luis Manuel Garcia über seinen Weg zur Ethnomusikologie und Feldforschung in Technoclubs und Andre Sommer vom Startup HiDoc zum digitalen Tracken der Volkskrankheit Reizdarmsyndom. Dazu wie immer guter Techno.

  1. Die Afterhour: Sinn, Zweck und Spaß
  2. ♫ The-Watcher – Abstrakt
  3. Luis-Manuel Garcia: Ethnomusikologie; Afterhour
  4. ♫ Richard Savani - Whiteball
  5. Luis-Manual Garcia: Techniken des Selbst und Feldforschung im Technoclub
  6. ♫ Blaze – Lost Control
  7. Andre Sommer: Aktuelles Gesundheitssystem und Reizdarm-Tracking
  8. ♫ Crock – Backdraft
  9. André Sommer: HiDoc und die Health-App
  10. ♫ Eigenpropaganda – Spachtelmasse
  11. Danke und Tschüß

Unter Afterhour versteht man in der KulturWelle-Szene eine Veranstaltung mit elektronischen Tanzgesprächen. Afterhour ist eine Eindeutschung des englischen Begriffes After Hours, was so viel wie nach Ladenschluss oder nach Dienstschluss (wörtlich nach Stunden) bedeutet. Der Begriff Afterhour ist im Englischen hingegen unbekannt (Pseudoanglizismus).

Afterhour-Sendungen werden besucht, um eine analysereiche Woche ausklingen zu lassen oder das Ende eines Rechercherausches hinauszuzögern. Häufig findet zwischen der Tagesaktivität und der Afterhour ein gemeinsamer Chill-out zur mentalen Regeneration und Erfrischung statt. Um Müdigkeitserscheinungen zu beseitigen, werden auf einer Afterhour oft Wein oder Tabak konsumiert, um die unerwünscht anhaltende Wirkung der aufputschenden Themen zu reduzieren. Als charakteristisch für Afterhours gilt eine besondere Ausgelassenheit, körperliche Nähe und eine Mischung aus Forschungsnachklang und Musik.

    Radioshow
    • Release Date: 06/17/2016 10:00 PM
    • 151 bpm
    • Key: Am
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