Jorindes Lied

Ich wollt' ich wäre fern nicht nah
in Winden Winden Winden
und wäre hier und wäre da
und keiner könnt mich finden

Ach suchte doch kein Auge mich
Nein wehe, wehe, wehe
denn fänd er mich verbrennt er sich
in meines Herzens Nähe

Mein Vöglein mit dem Ringlein rot
singt leide, leide leide
es singt der Liebe frühen Tod
Ach lass und sterben, beide

Der Gesang von Susanne Lüning, stammt aus dem Märchenfilm "Jorinde und Joringel"
,produziert 1986 für das DDR-Fernsehen. Das Märchen wurde zwar durch die Gebrüder
Grimm bekannt, ist aber kein Volksmärchen. Es ist ein Kunstmärchen von Johann
Heinrich Jung.

Lied im Film: youtube.com/watch?v=lKrf7w2tJe...tJeg&t=638s

Die Melodie in Moll beschreibt eine Typische I-V Kadenz - Sie lässt, typisch füt
mittelalterliche Melodien den, 6ten Ton aus. Damit bleibt offen, ob ein dorischer
oder aeolischer Kontext besteht.

Weil das Märchen gut ausgeht - nichtmal die Hexe wird bestraft - habe ich mich für
den hoffnungsvolleren dorischen Modus entschieden. Die große Sexte klingt in der
Harfenbegleitung und im Chor.

    Folk
    • Type: Remix
    • 75 bpm
    • Key: Ab Dorian
    • © Creative Commons: Attribution, Noncommercial
    • Karlsruhe, Germany
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