Für Menschen mit Schwerbehinderung ist es nach wie vor nicht einfach auf dem Arbeitsmarkt: Nach dem REHADAT-Statistikportal des Instituts für Wirtschaft e.V. liegt die Arbeitslosenquote von Schwerbehinderten bei 13,4 Prozent - und damit deutlich über der von nichtschwerbehinderten Menschen mit ca. 6,4 Prozent. Ein Instrument, den Arbeitsplatz von Menschen mit Schwerbehinderung zu erhalten, ist Jobcoaching. Hierbei helfen externe Jobcoaches, den Arbeitnehmer/innen und das Unternehmen bei Problemen am Arbeitsplatz zu beraten und in der Zusammenarbeit zu unterstützen. Die praktische Umsetzung dieses Instruments ist in Deutschland sehr unterschiedlich.

Aus wissenschaftlicher Forschungssicht ist Jobcoaching als Arbeitsplatz sichernde Maßnahme bisher noch fast gar nicht untersucht. Hier setzt das HAWK-Projekt JADE (Jobcoaching zur Arbeitsplatzsicherung Definieren und Evaluieren) an. Das Team um Prof. Dr. Ulrike Marotzki von der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit an der HAWK, hierzu gehören Dorothea Harth und Reinhard Hötten, erforscht in dem auf drei Jahre geplanten JADE-Projekt die Praxis von Jobcoaching.

Mehr Informationen: hawk-hhg.de/aktuell/default_217039.php

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