am straßen rand, ich schau ihr zu
die feuerwehr löscht den brand
das martinshorn gibt keine ruh
und das graffiti an der wand
es schreit mich an komm mach doch mit
wir nehmens selber in die hand
der ganze dreck, der ganze schitt
und eine feuersbrunzt im land

die panzer rolln, die menschen schrein
und in der ferne explodiert
ein krankenhaus, ein altenheim
es wurde grade renoviert
die straße die sind menschenleer
hier sind soldaten lang maschiert
in meiner hand ist ein gewehr
sonst hätt' ich längst kapituliert

das ist der weltuntergangssong
das ist der weltuntergangssong
das ist der weltuntergang
und er fängt jetzt an

am horizont ein heller schein
dann schutt und asche überall
werf mich in einen graben rein
denn zeitverzögert kommt der knall
saurer regen in der nacht
bleibt danach kein einzelfall
immer wenn es wieder kracht
riecht es stark nach schwermetall

das ist der weltuntergangssong
das ist der weltuntergangssong
das ist der weltuntergang
und jetzt sind wir dran

ich hätt so gerne einmal rom gesehen
london, tokio und paris
wer weiß, ob diese städte jetzt noch stehen
ich wollt, ich wär im paradies

ich laufe einsam durch das land
ich hab vergessen, wie man spricht
wo früher stein, ist nur noch sand
und andre menschen seh ich nicht
ich setz mich hin und atme schwer
spüre, wie meine kraft zerbricht
meine gedanken werden leer
sterbend im grellen sonnenlicht

das war der weltuntergangssong
das war der weltuntergangssong
das war der weltuntergang
tja, das war's wohl dann



    Singer/Songwriter
    • Type: Original
    • 124 bpm
    • Key: C