《《《☆☆♡☆☆》》》

Kaplaneigasse 94, Pfungstadt, Deutschland

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Schelm ist heutzutage eine Bezeichnung für einen Witzbold oder Spaßvogel, der auf scherzhafte Art das unmöglich Scheinende zu vollbringen vorgibt und daraus seinen Vorteil zieht.
Althochdeutsch scelmo, scalmo bedeutete Pest, Seuche, auch Aas und davon ausgehend, als Schimpfwort, Schuft oder Betrüger.
Das Wort Schelm war im Hochmittelalter des 12. und 13. Jahrhunderts ein ritterlicher Beiname und bedeutete Todbringer. Dieser Beiname deutete wohl auf die Kampfeigenschaften des Ritters hin. Im Spätmittelalter wurde die ursprüngliche Bedeutung des Wortes Schelm mit der Tätigkeit des Scharfrichters verbunden und dadurch auch zur Bezeichnung dieser Berufsgruppe. Schelme gehörten zu einer sozialen Randgruppe: Sie waren Angehörige eines zwar unentbehrlichen, aber verachteten Berufsstandes. Als solche lebten Schelme in einem zweideutigen Verhältnis mit einer auf sie angewiesenen, aber sie gleichzeitig ächtenden „besseren Gesellschaft“. Die Bezeichnung Schelm gegenüber anderen wurde deshalb als schwere Beleidigung angesehen und war noch im 17. Jahrhundert als Verbalinjurie strafbar. Ein Schelm ist in der letzten Bedeutung des Wortes auch ein Dummkopf. In dieser Bedeutung taucht das Wort heute nur noch in der Übersetzung der Devise des britischen Hosenbandordens auf, die lautet:
Honi soit qui mal y pense (deutsch: Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.)
Obwohl ursprünglich Scharfrichter, wurde der Sage nach der „Schelm von Bergen“ bei Frankfurt in den Adels­stand erhoben und trug diesen Namen mit Stolz. Heinrich Heine und Karl Simrock haben diese Sage unterschiedlich in Gedichten festgehalten. Die Sage ist jedoch eine Erfindung der Romantik und gibt nicht die tatsächliche Geschichte des Rittergeschlechts der Schelme von Bergen wieder.




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Schelm ist heutzutage eine Bezeichnung für einen Witzbold oder Spaßvogel, der auf scherzhafte Art das unmöglich Scheinende zu vollbringen vorgibt und daraus seinen Vorteil zieht.
Althochdeutsch scelmo, scalmo bedeutete Pest, Seuche, auch Aas und davon ausgehend, als Schimpfwort, Schuft oder Betrüger.
Das Wort Schelm war im Hochmittelalter des 12. und 13. Jahrhunderts ein ritterlicher Beiname und bedeutete Todbringer. Dieser Beiname deutete wohl auf die Kampfeigenschaften des Ritters hin. Im Spätmittelalter wurde die ursprüngliche Bedeutung des Wortes Schelm mit der Tätigkeit des Scharfrichters verbunden und dadurch auch zur Bezeichnung dieser Berufsgruppe. Schelme gehörten zu einer sozialen Randgruppe: Sie waren Angehörige eines zwar unentbehrlichen, aber verachteten Berufsstandes. Als solche lebten Schelme in einem zweideutigen Verhältnis mit einer auf sie angewiesenen, aber sie gleichzeitig ächtenden „besseren Gesellschaft“. Die Bezeichnung Schelm gegenüber anderen wurde deshalb als schwere Beleidigung angesehen und war noch im 17. Jahrhundert als Verbalinjurie strafbar. Ein Schelm ist in der letzten Bedeutung des Wortes auch ein Dummkopf. In dieser Bedeutung taucht das Wort heute nur noch in der Übersetzung der Devise des britischen Hosenbandordens auf, die lautet:
Honi soit qui mal y pense (deutsch: Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.)
Obwohl ursprünglich Scharfrichter, wurde der Sage nach der „Schelm von Bergen“ bei Frankfurt in den Adels­stand erhoben und trug diesen Namen mit Stolz. Heinrich Heine und Karl Simrock haben diese Sage unterschiedlich in Gedichten festgehalten. Die Sage ist jedoch eine Erfindung der Romantik und gibt nicht die tatsächliche Geschichte des Rittergeschlechts der Schelme von Bergen wieder.




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