Wie mich der Eingang zur Metro verschluckt, verspüre ich Hunger nach einem süßen Crèpes. Ist das normal in Paris?
In den Gängen hängt der Geruch von Pizzaresten, Regen, Tunnel, Kleider, Urin und edlem Parfüm.
Es hallt das Geklapper hoher Schuhe, ein Saxophon, eine Gitarre, Gesang.
Oben treibt der Frühling sein Spiel, noch verhalten, zart grün. Hier unten wechseln keine Jahreszeiten, kein Wetter, Tageslicht verirrt sich nie in dieses Labyrinth. Die Metro fährt ein.

10.18 Uhr, U-Bahnhof Menilmontant, M2 Richtung Porte Dauphine

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    • 167 bpm
    • Key: Cm
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