Mathias Johannes Schmidhammer, Chain growth

Johanna Maria Mayr, Fagott

„Einerseits hat für mich das Fagott einen erdigen, etwas dunklen Klang, den ich mit Kohle bzw. Kohlenstoff assoziiere, andererseits ist am Fagott die Mischung zwischen einem Klang der stark ist und weit trägt, und einem, der auch fragil sein kann, und beim falschen Blasdruck leicht bricht für mich besonders interessant und lässt Assoziationen an Carbin zu, dass einerseits besonders reißfest ist, andererseits durch die Reaktionsfreudigkeit von Kohlenstoff auch sehr fragil. [...] Formal habe ich mich in diesem Stück auf zweierlei Art der Graphik genähert. Einerseits wollte ich ausgehend von Einzeltönen also quasi den einzelnen Atomen langsam immer längere Ketten entstehen lassen, andererseits wollte ich parallel dazu im Stück auch darstellen, wie es dazu kam, dass so lange Kohlenstoff-Ketten produziert werden konnte“.

Mathias Johannes Schmidhammer was born on February 17th in Merano (South Tyrol/Italy) and attended piano lessons at the Merano’s music school for 13 years. He studied composition at the University of Music and Performing Arts of Vienna from 2011-2017. His teachers were Michael Jarrell, Johannes Maria Staud, Axel Seidelmann and Periklis Liakakis. Furthermore, he studies piano pedagogy at the same university with Harald Ossberger.



    Experimental
    • 91.5 bpm
    • Key: Em