Worte sind keine Luft – sie steuern unser Denken.
In diesem Vortrag geht es um den „Sprachkrieg“ gegen das Deutsche: um Verdenglischung, ideologisierte Begriffe, Rechtschreibreformen, politisch korrekte Umbenennungen und die schleichende Verarmung unseres Wortschatzes.

Wir schauen uns an:

warum „Hallo“ historisch kein freundlicher Gruß war – und wie sich Begrüßungen energetisch verändern

was in „Wie geht es dir?“ wirklich steckt – und warum das „es“ eigentlich für dein Leben steht

wie Begriffe wie „Steuern“ nicht nur Geld abziehen, sondern Bürger steuern

wie Denglisch & HR-Sprech („Human Resources“, „Facility Manager“, „Burnout“, „Work-Life-Balance“) Menschen zu Ressourcen machen

wie Umbenennungen („Sonderschule“ → „Förderzentrum“, „behindert“ → „besonders“) reale Probleme verdecken und gleichzeitig verhöhnen

wie Rechtschreibreformen, Frakturschrift-Verbot und Sprachvereinfachung den Kontakt zu unseren Vorfahren kappen

warum „Geschichte“ immer nur eine erzählte Version von „Geschehen“ ist – und wie man damit ganze Völker umprogrammieren kann

wie Redewendungen aus Krieg, Mittelalter und Besatzungszeiten bis heute unser Denken prägen („Bombenwetter“, „auf die lange Bank schieben“, „Torschlusspanik“ etc.)

Der Vortrag zeigt:
Wer die Sprache kontrolliert, kontrolliert nicht nur die Debatte – sondern die Denkmöglichkeiten eines Volkes. Wenn Begriffe verflacht, umgedeutet oder verboten werden, verliert ein Land Stück für Stück sein Gedächtnis, seinen Charakter und seine innere Widerstandskraft.



    Podcast
    • Type: Podcast
    • 155 bpm
    • Key: Bm