dazu neulich im Interview...

Was hat Dich dazu bewogen, den Mix aufzunehmen?:

An einem Sonntagabend war ich mit dem Zug auf dem Heimweg nach Berlin und stieg ziemlich müde am Hauptbahnhof aus. Auf dem Weg hinaus blendete mich plötzlich ein greller Lichtstrahl. Der komplette Platz war für wenige Sekunden erleuchtet. Ich sank zu Boden und verlor das Bewusstsein.
Als ich wieder zu mir kam, befand ich mich auf einem kühlen Metalltisch eines kleinen kunterbunten Raumes. Bin ich in einem Club? Lichter in allen Farben und überall riesige runde Fenster um mich herum. Ich schaute hinaus und bestaunte die Visual-Technik. Es schien so, als würde man durchs Weltall fliegen. Auf einmal öffnete sich hinter mir eine Tür und es kamen mehrere als Alien-verkleidete Gestalten in den Raum. Sie schauten mir in die Augen und ich wusste plötzlich genau, was sie von mir wollten: Ein Set.

Wann und in welchem Umfeld ist das Set entstanden?:

Wie sich zu meinem Erstaunen herausstellte, befand ich mich auf keiner Halloween-Party, sondern auf einem echten Raumschiff, dessen Antriebs-Techno-logie auf Beats Per Minutes (BPM) basierte. Aufgrund von Treibstoffmangel musste das Schiff auf der Erde Notlanden und ist dabei auf mich gestoßen. So war es mittlerweile schon Montag und wir flogen mit 123,5 BPM durchs All Richtung Mars.

Worauf hast du bei diesem Mix besonders viel Wert gelegt?:

Die Marsianer reagieren sehr empfindlich auf Disharmonien. Nur ein einziger schräger Übergang kann ihre zarten grünen Köpfchen zum platzen bringen. Deshalb habe ich versucht, meine aktuellen Lieblingstracks besonders harmonisch zu mischen. Außerdem musste das Tempo recht konstant bleiben, damit das Schiff gleichmäßig durch All fliegen kann.

    Bebetta, Monday, On, Mars, Monday On Mars, Aliens, Entführung
    • Type: DJ-Set
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