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Die freudige Nachricht erreichte meine Ur-Großmutter bei ihrer täglichen Arbeit in der Gartengrube. Sie durfte endlich nach Hause! Fünf Jahre hatte sie mittlerweile in Gefangenschaft verbracht. Also alles stehen und liegen lasse, das war die letzte getane Arbeit im Straflager. In den Baracken packten die Freigelassenen das wenige Hab und Gut zusammen und verabschiedeten sich von denjenigen, die noch dort bleiben mussten. Katharina Frank wurde mit einer Gruppe weiterer Frauen zunächst per Lkw und schließlich mit dem Zug Richtung Heimat transportiert. So dachten die Frauen zumindest anfangs. Es ging aber über Weißrussland nach Polen. Meiner Ur-Großmutter wurde klar, dass es noch eine ganze Weile dauern sollte, bis sie ihre Familie wieder sehen wird. Aber klar war auch, dass sie Mann und Kinder wieder sehen wird und alles dafür tun würde. Nun gut, dann heißt die nächste Etappe nun erst einmal Ostdeutschland. Nach dem Überqueren der Oder waren die Frauen wenigstens unter anderen Deutschen, die ihre Sprache auch verstanden. Und auf jeden Fall war die schreckliche Zeit im Lager endlich vorbei.

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