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	<title><![CDATA[WERT k o l l e k t i v]]></title>
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	<itunes:summary><![CDATA[Das WERT k o l l e k t i v besteht aus dem bildenden Künstler/Installateur Marc Frey, Multimedia-Visual-Artist Benjamin Weber, und Maxim Kraszavin als digitalen-visuellem Künstler und Koordinator. Die gemeinsame Passion für Licht und Projektionen hat uns dazu gebracht unsere Gedanken in Realität umsetzen zu wollen. Seit drei Jahren haben wir uns darauf spezialisiert, individuelle Lichtkonzepte für Räume zu realisieren.
Es gilt mit den Begriffen Projektion, Licht und Wert zu spielen und die zu gestaltenden Räume, Objekte sowie Subjekte "im neuen Licht erstrahlen zu lassen", "neuen Wert zu projizieren" und "wertvolle" Eigenschaften durch Licht neu herauszukristallisieren.
Eines unserer Kernprojekte gemeinsam mit Annihilate (Veranstaltungsagentur) in Leipzig ist seit 2018 das Trip Festival, welches im Oktober 2019 seine vierte Ausgabe im Leipziger Institut für Zukunft feierte - ein audiovisueller Trip eben. Besonders bei diesen Events liegt der Fokus auf die alternative Nutzung von Raum. Das Anliegen, bereits bekannte Mauern neu zu inszenieren, den Zuschauerinnen einen neuen Blick auf vertraute Kontexte zu geben und diese durch Licht zu lenken, zeichnet unsere Arbeit aus.
Wert ist überall. Somit beschränkt sich das Kollektiv nicht nur auf physische Räume. Die einzelnen Mitglieder agieren, wenn sie nicht zusammen sind, selbständig in ihren eigenen geschaffenen Sphären. Durch ihr Handeln verleihen Benjamin, Marc und Maxim ihren Ideen “Wert” und kreieren immer dann wenn sie die Möglichkeit dazu bekommen. So entstehen Trailer für Konzert- und Theaterproduktionen, handgemachte individuelle gestalterische Projekte für Festivals, Ausstellungen, Events und interaktive Happenings.
**Vorangegangene Projekte:
**Zorofest 2018/2019 (Große Außenprojektion, Lichtkonzept Konzerte)
Monis Rache 2018 (Lichtinstallationen)
Trip (I-IV) 2018-2019
Noisefest 2018/2019
Individuelle Konzertkonzepte:
Zola Jesus (2017), Minami Deutsch (2018), Camera (2018), Ssmütt (2019), The Woman inside (2019), Sophia Portanet (2019)
Party & Veranstaltungskonzept Club:
**UT Connewitz, Mjut, Institut für Zukunft, Staatstheater Darmstadt, Galerie Kurzweil, Kammerspektakel(Darmstadt), Zoro, Gießer 16, Synchronisation (interaktives audiovisuelles Happening); naTo

Ausstellungen/Installationen
*
36Carl3 x Chaos Computer Club (2019)
"WAS IST WERT?" (2020) @ Galerie KuB (Leipzig)*]]></itunes:summary>
	<googleplay:description><![CDATA[Das WERT k o l l e k t i v besteht aus dem bildenden Künstler/Installateur Marc Frey, Multimedia-Visual-Artist Benjamin Weber, und Maxim Kraszavin als digitalen-visuellem Künstler und Koordinator. Die gemeinsame Passion für Licht und Projektionen hat uns dazu gebracht unsere Gedanken in Realität umsetzen zu wollen. Seit drei Jahren haben wir uns darauf spezialisiert, individuelle Lichtkonzepte für Räume zu realisieren.
Es gilt mit den Begriffen Projektion, Licht und Wert zu spielen und die zu gestaltenden Räume, Objekte sowie Subjekte "im neuen Licht erstrahlen zu lassen", "neuen Wert zu projizieren" und "wertvolle" Eigenschaften durch Licht neu herauszukristallisieren.
Eines unserer Kernprojekte gemeinsam mit Annihilate (Veranstaltungsagentur) in Leipzig ist seit 2018 das Trip Festival, welches im Oktober 2019 seine vierte Ausgabe im Leipziger Institut für Zukunft feierte - ein audiovisueller Trip eben. Besonders bei diesen Events liegt der Fokus auf die alternative Nutzung von Raum. Das Anliegen, bereits bekannte Mauern neu zu inszenieren, den Zuschauerinnen einen neuen Blick auf vertraute Kontexte zu geben und diese durch Licht zu lenken, zeichnet unsere Arbeit aus.
Wert ist überall. Somit beschränkt sich das Kollektiv nicht nur auf physische Räume. Die einzelnen Mitglieder agieren, wenn sie nicht zusammen sind, selbständig in ihren eigenen geschaffenen Sphären. Durch ihr Handeln verleihen Benjamin, Marc und Maxim ihren Ideen “Wert” und kreieren immer dann wenn sie die Möglichkeit dazu bekommen. So entstehen Trailer für Konzert- und Theaterproduktionen, handgemachte individuelle gestalterische Projekte für Festivals, Ausstellungen, Events und interaktive Happenings.
**Vorangegangene Projekte:
**Zorofest 2018/2019 (Große Außenprojektion, Lichtkonzept Konzerte)
Monis Rache 2018 (Lichtinstallationen)
Trip (I-IV) 2018-2019
Noisefest 2018/2019
Individuelle Konzertkonzepte:
Zola Jesus (2017), Minami Deutsch (2018), Camera (2018), Ssmütt (2019), The Woman inside (2019), Sophia Portanet (2019)
Party & Veranstaltungskonzept Club:
**UT Connewitz, Mjut, Institut für Zukunft, Staatstheater Darmstadt, Galerie Kurzweil, Kammerspektakel(Darmstadt), Zoro, Gießer 16, Synchronisation (interaktives audiovisuelles Happening); naTo

Ausstellungen/Installationen
*
36Carl3 x Chaos Computer Club (2019)
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	<description><![CDATA[Das WERT k o l l e k t i v besteht aus dem bildenden Künstler/Installateur Marc Frey, Multimedia-Visual-Artist Benjamin Weber, und Maxim Kraszavin als digitalen-visuellem Künstler und Koordinator. Die gemeinsame Passion für Licht und Projektionen hat uns dazu gebracht unsere Gedanken in Realität umsetzen zu wollen. Seit drei Jahren haben wir uns darauf spezialisiert, individuelle Lichtkonzepte für Räume zu realisieren.
Es gilt mit den Begriffen Projektion, Licht und Wert zu spielen und die zu gestaltenden Räume, Objekte sowie Subjekte "im neuen Licht erstrahlen zu lassen", "neuen Wert zu projizieren" und "wertvolle" Eigenschaften durch Licht neu herauszukristallisieren.
Eines unserer Kernprojekte gemeinsam mit Annihilate (Veranstaltungsagentur) in Leipzig ist seit 2018 das Trip Festival, welches im Oktober 2019 seine vierte Ausgabe im Leipziger Institut für Zukunft feierte - ein audiovisueller Trip eben. Besonders bei diesen Events liegt der Fokus auf die alternative Nutzung von Raum. Das Anliegen, bereits bekannte Mauern neu zu inszenieren, den Zuschauerinnen einen neuen Blick auf vertraute Kontexte zu geben und diese durch Licht zu lenken, zeichnet unsere Arbeit aus.
Wert ist überall. Somit beschränkt sich das Kollektiv nicht nur auf physische Räume. Die einzelnen Mitglieder agieren, wenn sie nicht zusammen sind, selbständig in ihren eigenen geschaffenen Sphären. Durch ihr Handeln verleihen Benjamin, Marc und Maxim ihren Ideen “Wert” und kreieren immer dann wenn sie die Möglichkeit dazu bekommen. So entstehen Trailer für Konzert- und Theaterproduktionen, handgemachte individuelle gestalterische Projekte für Festivals, Ausstellungen, Events und interaktive Happenings.
**Vorangegangene Projekte:
**Zorofest 2018/2019 (Große Außenprojektion, Lichtkonzept Konzerte)
Monis Rache 2018 (Lichtinstallationen)
Trip (I-IV) 2018-2019
Noisefest 2018/2019
Individuelle Konzertkonzepte:
Zola Jesus (2017), Minami Deutsch (2018), Camera (2018), Ssmütt (2019), The Woman inside (2019), Sophia Portanet (2019)
Party & Veranstaltungskonzept Club:
**UT Connewitz, Mjut, Institut für Zukunft, Staatstheater Darmstadt, Galerie Kurzweil, Kammerspektakel(Darmstadt), Zoro, Gießer 16, Synchronisation (interaktives audiovisuelles Happening); naTo

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*
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            <title><![CDATA["WAS IST WERT?" - #co2020 - @Galerie KUB]]></title>
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            <description><![CDATA[Wir leben in einer außergewöhnlichen Zeit. Doch die wahre Außergewöhnlichkeit liegt wohl in der Definition von Zeit an sich. ”Was also ist die Zeit? Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es; will ich einem Fragenden es erklären, weiß ich es nicht.” schrieb der Philosoph Augustinus bereits vor 1600 Jahren.<br />
 <br />
Begibt man sich auf die Suche nach der “ZEIT”, so steht dem Reisenden eine lange und wohl auch eine widersprüchliche Odyssee bevor. Wo fängt die Suche an? Was ist die Definition von etwas, was nie stillsteht, so abstrakt wirkt und doch so illusionär erscheint? <br />
Vielleicht hilft es die Tatsache aus einer abstrakten Perspektive zu betrachten. Die Zeit selbst als Perspektive, den Blickwinkel an sich, zu definieren; sie ist unser gemeinsamer Nenner und wird doch so unterschiedlich von jedem Einzelnen ausgelegt. Sie ist unser wichtigstes Gut. In der Reflexion der zeitlichen Ausdehnung erkennen wir Sachverhalte, Kontexte und uns selbst. Doch wie kann diese Wechselbeziehung, diese Gedankenreise materialisiert und vergegenwärtigt werden?<br />
 <br />
Die Wichtigkeit der Besinnung auf den WERT der ZEIT liegt darin, dass wir die Messbarkeit von Werten in einem Gegengewicht suchen. Suchen wir also nach einem materiellen als auch gleichwohl abstrakten Equivalent, so stellen wir fest: die ZEIT ist unsere wertvollste Währung. Diese Aussage steht für sich und behält sich vor die Wertung dem Rezipienten zu überlassen. Spricht man über das “Wertvolle”, so projiziert man die Summe dieser subjektiven Eigenschaften auf die eigene Aussage, hingegen beschreibt die “Wichtigkeit” deren Rangfolge. Daraus schließen wir, dass die INFORMATION den wichtigsten WERT einnimmt und damit die Existenz des künstlerischen Schaffens, welches nach außen dringen möchte, sowie dessen Rezeption darstellt. Stellen wir uns also, frei nach dem französischen Gegenwartsphilosophen Paul Ricœur, für einen Moment vor, dass es keine Zukunft und keine Vergangenheit gibt: lediglich eine gegenwärtige Zukunft, eine gegenwärtige Vergangenheit und eben auch eine gegenwärtige Gegenwart. Ändert sich dann auch etwas an ihrer Wahrnehmung? Aus dem Kern dieser Philosophie entwickelt sich ein Gefühl, das die Dimension der Perspektive hinterfragt. Durch Licht und Projektion versucht das ”WERTkollektiv” diese Philosophie und das Gefühl sichtbar zu machen. Denn Licht ist die schnellste Form der Informationsverbreitung.  dessen Rezeption darstellt. Stellen wir uns also, frei nach dem französischen Gegenwartsphilosophen Paul Ricœur, für einen Moment vor, dass es keine Zukunft und keine Vergangenheit gibt: lediglich eine gegenwärtige Zukunft, eine gegenwärtige Vergangenheit und eben auch eine gegenwärtige Gegenwart. Ändert sich dann auch etwas an ihrer Wahrnehmung? Aus dem Kern dieser Philosophie entwickelt sich ein Gefühl, das die Dimension der Perspektive hinterfragt. Durch Licht und Projektion versucht das ”WERTkollektiv” diese Philosophie und das Gefühl sichtbar zu machen. Denn Licht ist die schnellste Form der Informationsverbreitung. <br />
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Sprecherin: Billy Enders<br />
Editing: Dennis Berendt<br />
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WERT k o l l e k t i v (2020)<br />
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]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Wir leben in einer außergewöhnlichen Zeit. Doch die wahre Außergewöhnlichkeit liegt wohl in der Definition von Zeit an sich. ”Was also ist die Zeit? Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es; will ich einem Fragenden es erklären, weiß ich es nicht.” schrieb der Philosoph Augustinus bereits vor 1600 Jahren.<br />
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Begibt man sich auf die Suche nach der “ZEIT”, so steht dem Reisenden eine lange und wohl auch eine widersprüchliche Odyssee bevor. Wo fängt die Suche an? Was ist die Definition von etwas, was nie stillsteht, so abstrakt wirkt und doch so illusionär erscheint? <br />
Vielleicht hilft es die Tatsache aus einer abstrakten Perspektive zu betrachten. Die Zeit selbst als Perspektive, den Blickwinkel an sich, zu definieren; sie ist unser gemeinsamer Nenner und wird doch so unterschiedlich von jedem Einzelnen ausgelegt. Sie ist unser wichtigstes Gut. In der Reflexion der zeitlichen Ausdehnung erkennen wir Sachverhalte, Kontexte und uns selbst. Doch wie kann diese Wechselbeziehung, diese Gedankenreise materialisiert und vergegenwärtigt werden?<br />
 <br />
Die Wichtigkeit der Besinnung auf den WERT der ZEIT liegt darin, dass wir die Messbarkeit von Werten in einem Gegengewicht suchen. Suchen wir also nach einem materiellen als auch gleichwohl abstrakten Equivalent, so stellen wir fest: die ZEIT ist unsere wertvollste Währung. Diese Aussage steht für sich und behält sich vor die Wertung dem Rezipienten zu überlassen. Spricht man über das “Wertvolle”, so projiziert man die Summe dieser subjektiven Eigenschaften auf die eigene Aussage, hingegen beschreibt die “Wichtigkeit” deren Rangfolge. Daraus schließen wir, dass die INFORMATION den wichtigsten WERT einnimmt und damit die Existenz des künstlerischen Schaffens, welches nach außen dringen möchte, sowie dessen Rezeption darstellt. Stellen wir uns also, frei nach dem französischen Gegenwartsphilosophen Paul Ricœur, für einen Moment vor, dass es keine Zukunft und keine Vergangenheit gibt: lediglich eine gegenwärtige Zukunft, eine gegenwärtige Vergangenheit und eben auch eine gegenwärtige Gegenwart. Ändert sich dann auch etwas an ihrer Wahrnehmung? Aus dem Kern dieser Philosophie entwickelt sich ein Gefühl, das die Dimension der Perspektive hinterfragt. Durch Licht und Projektion versucht das ”WERTkollektiv” diese Philosophie und das Gefühl sichtbar zu machen. Denn Licht ist die schnellste Form der Informationsverbreitung.  dessen Rezeption darstellt. Stellen wir uns also, frei nach dem französischen Gegenwartsphilosophen Paul Ricœur, für einen Moment vor, dass es keine Zukunft und keine Vergangenheit gibt: lediglich eine gegenwärtige Zukunft, eine gegenwärtige Vergangenheit und eben auch eine gegenwärtige Gegenwart. Ändert sich dann auch etwas an ihrer Wahrnehmung? Aus dem Kern dieser Philosophie entwickelt sich ein Gefühl, das die Dimension der Perspektive hinterfragt. Durch Licht und Projektion versucht das ”WERTkollektiv” diese Philosophie und das Gefühl sichtbar zu machen. Denn Licht ist die schnellste Form der Informationsverbreitung. <br />
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Sprecherin: Billy Enders<br />
Editing: Dennis Berendt<br />
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Begibt man sich auf die Suche nach der “ZEIT”, so steht dem Reisenden eine lange und wohl auch eine widersprüchliche Odyssee bevor. Wo fängt die Suche an? Was ist die Definition von etwas, was nie stillsteht, so abstrakt wirkt und doch so illusionär erscheint? 
Vielleicht hilft es die Tatsache aus einer abstrakten Perspektive zu betrachten. Die Zeit selbst als Perspektive, den Blickwinkel an sich, zu definieren; sie ist unser gemeinsamer Nenner und wird doch so unterschiedlich von jedem Einzelnen ausgelegt. Sie ist unser wichtigstes Gut. In der Reflexion der zeitlichen Ausdehnung erkennen wir Sachverhalte, Kontexte und uns selbst. Doch wie kann diese Wechselbeziehung, diese Gedankenreise materialisiert und vergegenwärtigt werden?
 
Die Wichtigkeit der Besinnung auf den WERT der ZEIT liegt darin, dass wir die Messbarkeit von Werten in einem Gegengewicht suchen. Suchen wir also nach einem materiellen als auch gleichwohl abstrakten Equivalent, so stellen wir fest: die ZEIT ist unsere wertvollste Währung. Diese Aussage steht für sich und behält sich vor die Wertung dem Rezipienten zu überlassen. Spricht man über das “Wertvolle”, so projiziert man die Summe dieser subjektiven Eigenschaften auf die eigene Aussage, hingegen beschreibt die “Wichtigkeit” deren Rangfolge. Daraus schließen wir, dass die INFORMATION den wichtigsten WERT einnimmt und damit die Existenz des künstlerischen Schaffens, welches nach außen dringen möchte, sowie dessen Rezeption darstellt. Stellen wir uns also, frei nach dem französischen Gegenwartsphilosophen Paul Ricœur, für einen Moment vor, dass es keine Zukunft und keine Vergangenheit gibt: lediglich eine gegenwärtige Zukunft, eine gegenwärtige Vergangenheit und eben auch eine gegenwärtige Gegenwart. Ändert sich dann auch etwas an ihrer Wahrnehmung? Aus dem Kern dieser Philosophie entwickelt sich ein Gefühl, das die Dimension der Perspektive hinterfragt. Durch Licht und Projektion versucht das ”WERTkollektiv” diese Philosophie und das Gefühl sichtbar zu machen. Denn Licht ist die schnellste Form der Informationsverbreitung.  dessen Rezeption darstellt. Stellen wir uns also, frei nach dem französischen Gegenwartsphilosophen Paul Ricœur, für einen Moment vor, dass es keine Zukunft und keine Vergangenheit gibt: lediglich eine gegenwärtige Zukunft, eine gegenwärtige Vergangenheit und eben auch eine gegenwärtige Gegenwart. Ändert sich dann auch etwas an ihrer Wahrnehmung? Aus dem Kern dieser Philosophie entwickelt sich ein Gefühl, das die Dimension der Perspektive hinterfragt. Durch Licht und Projektion versucht das ”WERTkollektiv” diese Philosophie und das Gefühl sichtbar zu machen. Denn Licht ist die schnellste Form der Informationsverbreitung. 

Sprecherin: Billy Enders
Editing: Dennis Berendt

WERT k o l l e k t i v (2020)

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                <pubDate>Sat, 16 May 2020 12:49:47 +0200</pubDate>
                
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