<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:googleplay="http://www.google.com/schemas/play-podcasts/1.0" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:podcast="https://podcastindex.org/namespace/1.0" version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
<channel>
	<atom:link href="https://hearthis.at/topb3rlin/podcast/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<lastBuildDate>Thu, 23 Apr 2026 17:20:18 +0200</lastBuildDate>
	<title><![CDATA[TOP B3rlin]]></title>
	<link>https://hearthis.at/topb3rlin/</link>
	<language>en-EN</language>
	<copyright><![CDATA[]]></copyright>
	<itunes:subtitle><![CDATA[Podcast of TOP B3rlin]]></itunes:subtitle>
	<itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
	<googleplay:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></googleplay:author>
	<itunes:summary><![CDATA[]]></itunes:summary>
	<googleplay:description><![CDATA[]]></googleplay:description>
	<description><![CDATA[]]></description>
	<itunes:owner>
	<itunes:name><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:name>
	<itunes:email>contact@hearthis.at</itunes:email>
	</itunes:owner>
	<googleplay:image href="https://img.hearthis.at/o/g/o/_/uploads/55419/image_user/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_bf5c5c3a238fd081dd12721f34efa636k-logo.png"/>
	<itunes:image href="https://img.hearthis.at/o/g/o/_/uploads/55419/image_user/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_bf5c5c3a238fd081dd12721f34efa636k-logo.png" />
    <googleplay:owner>contact@hearthis.at</googleplay:owner>
	<image>
      <link>https://hearthis.at/topb3rlin/</link>
      <title>TOP B3rlin</title>
      <url>https://img.hearthis.at/o/g/o/_/uploads/55419/image_user/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_bf5c5c3a238fd081dd12721f34efa636k-logo.png</url>
    </image>
	<googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
	<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	<category><![CDATA[Sounds]]></category>
	<googleplay:category text="Sounds"/>
	<itunes:category text="Sounds"/>
	<itunes:keywords><![CDATA[]]></itunes:keywords>
	
	
        <item>
            <title><![CDATA[JINGLE Frauen*Kampftag 2018]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/jingle-alle-online-audio-convertercom/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Jin]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Jin]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Jin]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/o/g/o/_/uploads/55419/image_user/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_bf5c5c3a238fd081dd12721f34efa636k-logo.png" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/jingle-alle-online-audio-convertercom/listen.mp3?s=OpT" length="4663878" />
            <guid isPermaLink="false">1816727</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Wed, 21 Mar 2018 12:24:02 +0100</pubDate>
                
                <atom:updated>2018-03-21T12:24:02+01:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>4:51</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Nationalismus ist keine Alternative bei Flux FM]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/0308-slf-nationalismus-ist-keine-alternative/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[NIKA zu Gast bei Flux FM am Frauen* Kampftag 2018: <br />
<br />
über Antifeminismus von Rechts und warum Antifa und Feminismus immer zusammen gehören.<br />
]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[NIKA zu Gast bei Flux FM am Frauen* Kampftag 2018: <br />
<br />
über Antifeminismus von Rechts und warum Antifa und Feminismus immer zusammen gehören.<br />
]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[NIKA zu Gast bei Flux FM am Frauen* Kampftag 2018: 

über Antifeminismus von Rechts und warum Antifa und Feminismus immer zusammen gehören.
]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/o/g/o/_/uploads/55419/image_user/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_bf5c5c3a238fd081dd12721f34efa636k-logo.png" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/0308-slf-nationalismus-ist-keine-alternative/listen.mp3?s=Ptj" length="13103709" />
            <guid isPermaLink="false">1816711</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Wed, 21 Mar 2018 12:04:05 +0100</pubDate>
                
                <atom:updated>2018-03-21T12:04:05+01:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>13:38</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Klasse Frau - Zum Stand feministischen Kämpfens]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/klasse-frau-zum-stand-feministischen-kmpfens/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Am 2.März diskutierten Sarah Speck, Detlef Georgia Schulze, Anja und TOP B3RLIN vor und mit 350 Gästen den Stand feministischen Kämpfens<br />
------------<br />
Die zweite Frauenbewegung, die ihren Ausgangspunkt gegen Ende der 60er Jahre in den USA und in Europa hatte, war in ihrer politischen Wirksamkeit für viele Bereiche des privaten wie des öffentlichen Lebens in Deutschland prägend: Patriarchale Familienstrukturen und Erziehungsmethoden wurden aufgebrochen, das Verhältnis zum eigenen Körper enttabuisiert, der (insbesondere weibliche) Körperr als ein Feld von Schönheitsidealen und von Gesundheitsdoktrinen geprägten Normierungen und Disziplinierungen hinterfragt. Überhaupt wurden Körper und Kleidung, die Sexualität und die Ernährung als ein politisches Kampffeld der Geschlechter und ideologisches Machtinstrument entlarvt. In vielen Bemühungen, angefangen von autonomen Kinderläden über selbstorganisierte Arbeits-, Lese- und Menstruationskreise, Massendemonstrationen gegen den Paragraph 218 bis hin zu militanten Untersuchungen von Erzieherinnen wurde der Versuch unternommen, eine Bewegung für ein gemeinsames Leben aller Menschen zu schaffen, das nicht maßgeblich bestimmt ist durch männliche Dominanzkulturen und sexuelle Bipolarität und die Mechanismen ökonomischer Verwertbarkeit. Typisch weiblich konnotierte Tätigkeitsfelder wie das Gebären, die Ernährung, das Liebe-geben und die Sorgearbeit sollten aus der Zone des Privaten befreit und als gesellschaftliches Verhältnis in die Verantwortung aller gelegt werden.<br />
<br />
Doch was ist aus diesen feministischen Kämpfen von damals geworden? Welchen Geschlechterbildern sitzen eventuell auch heute vermeintlich fortschrittlichere und emanzipierte Lebensentwürfe von Frauen noch auf und welche konnten sie hinter sich lassen? Auf welcher Verlagerung von Ausbeutungsverhältnissen beruht die Emanzipation der Frau im Westen? Was ändert sich gerade im Bereich der klassischen Fürsorge-Berufe? Welche neue Rolle spielen dabei neue, oft prekäre Anstellungsverhältnisse von Frauen und von Männern? Welche Rolle spielt die Verlagerung von klassischer Fürsorge aus der Familie heraus und das Ausweitung des Sektors der Care-Ökonomie? Was ändert sich an dem Selbstverständnis von Frauen und dem gesellschaftlichen Verständnis von Familie und dem sozialen Miteinander im Kapitalismus, wenn die emanzipierte westliche Frau von Leihmutterschaft profitiert, von einer Au pair-Wirtschaft, von Haushälterinnen im Niedriglohnsektor, von Pflege- und Kurheimen in Osteuropa und in Südostasien? Kurzum: Was sind die Felder feministischer Kämpfe heute? Dieser Frage wollen wir mit den eingeladenen Frauen nachgehen und gemeinsam diskutieren.<br />
<br />
Mit:<br />
Sarah Speck (Sozialwissenschaftlerin, kitchen politics, Mitherausgeberin von "Wenn der Mann kein Ernährer mehr ist - Geschlechterkonflikte in Krisenzeiten"),<br />
<br />
Detlef Georgia Schulze (Autorin, Bloggerin theoriealspraxis.blogsport.de )<br />
<br />
und Anja vom Carerevolution-Netzwerk <br />
<br />
<br />
www.top-berlin.net]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Am 2.März diskutierten Sarah Speck, Detlef Georgia Schulze, Anja und TOP B3RLIN vor und mit 350 Gästen den Stand feministischen Kämpfens<br />
------------<br />
Die zweite Frauenbewegung, die ihren Ausgangspunkt gegen Ende der 60er Jahre in den USA und in Europa hatte, war in ihrer politischen Wirksamkeit für viele Bereiche des privaten wie des öffentlichen Lebens in Deutschland prägend: Patriarchale Familienstrukturen und Erziehungsmethoden wurden aufgebrochen, das Verhältnis zum eigenen Körper enttabuisiert, der (insbesondere weibliche) Körperr als ein Feld von Schönheitsidealen und von Gesundheitsdoktrinen geprägten Normierungen und Disziplinierungen hinterfragt. Überhaupt wurden Körper und Kleidung, die Sexualität und die Ernährung als ein politisches Kampffeld der Geschlechter und ideologisches Machtinstrument entlarvt. In vielen Bemühungen, angefangen von autonomen Kinderläden über selbstorganisierte Arbeits-, Lese- und Menstruationskreise, Massendemonstrationen gegen den Paragraph 218 bis hin zu militanten Untersuchungen von Erzieherinnen wurde der Versuch unternommen, eine Bewegung für ein gemeinsames Leben aller Menschen zu schaffen, das nicht maßgeblich bestimmt ist durch männliche Dominanzkulturen und sexuelle Bipolarität und die Mechanismen ökonomischer Verwertbarkeit. Typisch weiblich konnotierte Tätigkeitsfelder wie das Gebären, die Ernährung, das Liebe-geben und die Sorgearbeit sollten aus der Zone des Privaten befreit und als gesellschaftliches Verhältnis in die Verantwortung aller gelegt werden.<br />
<br />
Doch was ist aus diesen feministischen Kämpfen von damals geworden? Welchen Geschlechterbildern sitzen eventuell auch heute vermeintlich fortschrittlichere und emanzipierte Lebensentwürfe von Frauen noch auf und welche konnten sie hinter sich lassen? Auf welcher Verlagerung von Ausbeutungsverhältnissen beruht die Emanzipation der Frau im Westen? Was ändert sich gerade im Bereich der klassischen Fürsorge-Berufe? Welche neue Rolle spielen dabei neue, oft prekäre Anstellungsverhältnisse von Frauen und von Männern? Welche Rolle spielt die Verlagerung von klassischer Fürsorge aus der Familie heraus und das Ausweitung des Sektors der Care-Ökonomie? Was ändert sich an dem Selbstverständnis von Frauen und dem gesellschaftlichen Verständnis von Familie und dem sozialen Miteinander im Kapitalismus, wenn die emanzipierte westliche Frau von Leihmutterschaft profitiert, von einer Au pair-Wirtschaft, von Haushälterinnen im Niedriglohnsektor, von Pflege- und Kurheimen in Osteuropa und in Südostasien? Kurzum: Was sind die Felder feministischer Kämpfe heute? Dieser Frage wollen wir mit den eingeladenen Frauen nachgehen und gemeinsam diskutieren.<br />
<br />
Mit:<br />
Sarah Speck (Sozialwissenschaftlerin, kitchen politics, Mitherausgeberin von "Wenn der Mann kein Ernährer mehr ist - Geschlechterkonflikte in Krisenzeiten"),<br />
<br />
Detlef Georgia Schulze (Autorin, Bloggerin theoriealspraxis.blogsport.de )<br />
<br />
und Anja vom Carerevolution-Netzwerk <br />
<br />
<br />
www.top-berlin.net]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Am 2.März diskutierten Sarah Speck, Detlef Georgia Schulze, Anja und TOP B3RLIN vor und mit 350 Gästen den Stand feministischen Kämpfens
------------
Die zweite Frauenbewegung, die ihren Ausgangspunkt gegen Ende der 60er Jahre in den USA und in Europa hatte, war in ihrer politischen Wirksamkeit für viele Bereiche des privaten wie des öffentlichen Lebens in Deutschland prägend: Patriarchale Familienstrukturen und Erziehungsmethoden wurden aufgebrochen, das Verhältnis zum eigenen Körper enttabuisiert, der (insbesondere weibliche) Körperr als ein Feld von Schönheitsidealen und von Gesundheitsdoktrinen geprägten Normierungen und Disziplinierungen hinterfragt. Überhaupt wurden Körper und Kleidung, die Sexualität und die Ernährung als ein politisches Kampffeld der Geschlechter und ideologisches Machtinstrument entlarvt. In vielen Bemühungen, angefangen von autonomen Kinderläden über selbstorganisierte Arbeits-, Lese- und Menstruationskreise, Massendemonstrationen gegen den Paragraph 218 bis hin zu militanten Untersuchungen von Erzieherinnen wurde der Versuch unternommen, eine Bewegung für ein gemeinsames Leben aller Menschen zu schaffen, das nicht maßgeblich bestimmt ist durch männliche Dominanzkulturen und sexuelle Bipolarität und die Mechanismen ökonomischer Verwertbarkeit. Typisch weiblich konnotierte Tätigkeitsfelder wie das Gebären, die Ernährung, das Liebe-geben und die Sorgearbeit sollten aus der Zone des Privaten befreit und als gesellschaftliches Verhältnis in die Verantwortung aller gelegt werden.

Doch was ist aus diesen feministischen Kämpfen von damals geworden? Welchen Geschlechterbildern sitzen eventuell auch heute vermeintlich fortschrittlichere und emanzipierte Lebensentwürfe von Frauen noch auf und welche konnten sie hinter sich lassen? Auf welcher Verlagerung von Ausbeutungsverhältnissen beruht die Emanzipation der Frau im Westen? Was ändert sich gerade im Bereich der klassischen Fürsorge-Berufe? Welche neue Rolle spielen dabei neue, oft prekäre Anstellungsverhältnisse von Frauen und von Männern? Welche Rolle spielt die Verlagerung von klassischer Fürsorge aus der Familie heraus und das Ausweitung des Sektors der Care-Ökonomie? Was ändert sich an dem Selbstverständnis von Frauen und dem gesellschaftlichen Verständnis von Familie und dem sozialen Miteinander im Kapitalismus, wenn die emanzipierte westliche Frau von Leihmutterschaft profitiert, von einer Au pair-Wirtschaft, von Haushälterinnen im Niedriglohnsektor, von Pflege- und Kurheimen in Osteuropa und in Südostasien? Kurzum: Was sind die Felder feministischer Kämpfe heute? Dieser Frage wollen wir mit den eingeladenen Frauen nachgehen und gemeinsam diskutieren.

Mit:
Sarah Speck (Sozialwissenschaftlerin, kitchen politics, Mitherausgeberin von "Wenn der Mann kein Ernährer mehr ist - Geschlechterkonflikte in Krisenzeiten"),

Detlef Georgia Schulze (Autorin, Bloggerin theoriealspraxis.blogsport.de )

und Anja vom Carerevolution-Netzwerk 


www.top-berlin.net]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/8/8/9/_/uploads/55419/image_track/1482883/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502272988.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/klasse-frau-zum-stand-feministischen-kmpfens/listen.mp3?s=Jvi" length="104818728" />
            <guid isPermaLink="false">1482883</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Sun, 06 Mar 2016 21:07:08 +0100</pubDate>
                
                <atom:updated>2016-03-06T21:07:08+01:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:49:11</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Liebe, Autonomie und Arbeitsteilung -  Zur politischen Ökonomie der Paarbeziehung]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/liebe-autonomie-und-arbeitsteilungng-zur-politischen-konomie-der-paarbeziehung/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Mittwoch, 25. Februar 2015 - 19:30 Uhr - Tristeza, Berlin<br />
Mit Sarah Speck<br />
Möchte man die Stabilität der Geschlechterverhältnisse verstehen, so genügt es nicht, auf Ehegattensplitting und Gender Pay Gap zu fokussieren. Ein detaillierter Blick ins ‚Private‘ und den Alltag heterosexueller Paare offenbart, dass zentrale Gründe für die Aufrechterhaltung der Geschlechterordnung woanders liegen – in latenten Männlichkeits- und Weiblichkeitsnormen, aber auch in gegenwärtigen Idealen, etwa der Vorstellung von Geschlechteregalität selbst und in der Reproduktion von Klassenverhältnissen. Der Vortrag möchte den Zusammenhang von Ökonomie und Geschlecht, der derzeit vielerorts erneut diskutiert wird, durch eine spezifische Perspektive auf die Ökonomien und Aushandlungsprozesse des Alltags lenken und stellt die altbekannte Frage neu: Was ist aus feministischer Perspektive zu tun?<br />
Eine Veranstaltung von TOP B3rlin]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Mittwoch, 25. Februar 2015 - 19:30 Uhr - Tristeza, Berlin<br />
Mit Sarah Speck<br />
Möchte man die Stabilität der Geschlechterverhältnisse verstehen, so genügt es nicht, auf Ehegattensplitting und Gender Pay Gap zu fokussieren. Ein detaillierter Blick ins ‚Private‘ und den Alltag heterosexueller Paare offenbart, dass zentrale Gründe für die Aufrechterhaltung der Geschlechterordnung woanders liegen – in latenten Männlichkeits- und Weiblichkeitsnormen, aber auch in gegenwärtigen Idealen, etwa der Vorstellung von Geschlechteregalität selbst und in der Reproduktion von Klassenverhältnissen. Der Vortrag möchte den Zusammenhang von Ökonomie und Geschlecht, der derzeit vielerorts erneut diskutiert wird, durch eine spezifische Perspektive auf die Ökonomien und Aushandlungsprozesse des Alltags lenken und stellt die altbekannte Frage neu: Was ist aus feministischer Perspektive zu tun?<br />
Eine Veranstaltung von TOP B3rlin]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Mittwoch, 25. Februar 2015 - 19:30 Uhr - Tristeza, Berlin
Mit Sarah Speck
Möchte man die Stabilität der Geschlechterverhältnisse verstehen, so genügt es nicht, auf Ehegattensplitting und Gender Pay Gap zu fokussieren. Ein detaillierter Blick ins ‚Private‘ und den Alltag heterosexueller Paare offenbart, dass zentrale Gründe für die Aufrechterhaltung der Geschlechterordnung woanders liegen – in latenten Männlichkeits- und Weiblichkeitsnormen, aber auch in gegenwärtigen Idealen, etwa der Vorstellung von Geschlechteregalität selbst und in der Reproduktion von Klassenverhältnissen. Der Vortrag möchte den Zusammenhang von Ökonomie und Geschlecht, der derzeit vielerorts erneut diskutiert wird, durch eine spezifische Perspektive auf die Ökonomien und Aushandlungsprozesse des Alltags lenken und stellt die altbekannte Frage neu: Was ist aus feministischer Perspektive zu tun?
Eine Veranstaltung von TOP B3rlin]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/3/3/2/_/uploads/55419/image_track/189088/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_bf15eecfcfa32e4486a6d3627eb2239d_1428097233.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/liebe-autonomie-und-arbeitsteilungng-zur-politischen-konomie-der-paarbeziehung/listen.mp3?s=Xa3" length="55504978" />
            <guid isPermaLink="false">189088</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Sat, 03 Apr 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2010-04-03T00:00:00+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>57:49</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[M18 Jingle]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/m18-jingle/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Der Mobijingle für M18! <br />
<br />
Face the Players - fight the Game! <br />
EZB Eröffnung in Frankfurt verhindern!<br />
http://march18.net]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Der Mobijingle für M18! <br />
<br />
Face the Players - fight the Game! <br />
EZB Eröffnung in Frankfurt verhindern!<br />
http://march18.net]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Der Mobijingle für M18! 

Face the Players - fight the Game! 
EZB Eröffnung in Frankfurt verhindern!
http://march18.net]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/4/0/0/_/uploads/55419/image_track/1482884/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273004.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/m18-jingle/listen.mp3?s=jlW" length="1447809" />
            <guid isPermaLink="false">1482884</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Thu, 19 Feb 2015 10:03:03 +0100</pubDate>
                
                <atom:updated>2015-02-19T10:03:03+01:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:30</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[kritik&praxis - Input & Abschlussrunde]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/kritikpraxis-input-abschlussrunde/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[In unterschiedlichen Verarbeitungsweisen lamentieren offizieller Politikbetrieb, Verbände und NGOs über die gegenwärtige Entwicklung der Stadt Frankfurt. Die Probleme scheinen auf der Hand zu liegen: Zu wenig bezahlbarer Wohnraum bei zu viel Leerstand, Fluglärm, sinnlose Großprojekte à la Skyline Plaza etc. Diese Empörung endet allzu oft in einem konformistischen »ja, aber« der Sachzwanglogik: Die ABG funktioniere eben nach betriebswirtschaftlichen Kriterien; Der kommunale Haushalt unterliege nun mal der Schuldenbremse, die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum sei einfach zu groß. Kurzum: Insofern sie es überhaupt will, gelingt es der herrschenden Politik nicht der gegenwärtigen Stadtentwicklung ein attraktives – und das bedeutet immer auch bezahlbares – Alternativmodell städtischer Entwicklung entgegenzuhalten.<br />
<br />
Diese Rat- und Perspektivlosigkeit spiegelt sich unter veränderten Vorzeichen,in der außerparlamentarischen Linken wider. Zwar lassen wir die Tiefen kommunaler Haushaltsplanung getrost hinter uns, die Unfähigkeit der gegenwärtigen Stadtentwicklung eine konkrete Perspektive entgegenzusetzen, wird jedoch in den Niederlagen der vergangenen fünf Jahre manifest: Das Institut für vergleichende Irrelevanz ist geräumt, neue Hausbesetzungen werden im Keim erstickt und kürzlich scheiterte mit dem Philosophicum der Versuch ein Projekt auf legalem Weg zu etablieren. Da Zeiten der allgemeinen Rat- und Perspektivlosigkeit zur Reflexion einladen, tauschen wir, zumindest für einen Tag, die Hasskappe gegen das außerparlamentarische Klassenzimmer.<br />
<br />
Gemeinsam mit euch wollen wir am 13. Dezember über die gegebenen Voraussetzungen sowie Perspektiven und Möglichkeiten linker Stadtpolitik in Frankfurt diskutieren.In einem ersten Panel werden wir uns dem Topic der Global City Frankfurt nähern. Zentral werden wir die gegenwärtige Ausgangslage der internationalen Konkurrenz sowie die Strategien der Stadt Frankfurt diskutieren. Darauf aufbauend wollen wir anhand von drei Projekten – dem Kulturcampus, dem Europaviertel sowie dem Bau der EZB im Ostend – das who is who der neoliberalen Stadtumstrukturierung erkunden. Im ersten Schritt wollen wir herausfinden, wer überhaupt die relevanten Akteure innerhalb der jeweiligen Projekte sind, um daran anschließend zu fragen, welche Bündniskonstellationen hier existieren und wie Hegemonie für die jeweiligen Projekte organisiert wird. Im letzten Panel wollen wir mit euch über Einbahnstraßen, Möglichkeiten und Perspektiven linker Stadtpolitik im Raum Frankfurt diskutieren.<br />
<br />
Phase 1: Die Stadt Frankfurt in der internationalen Konkurrenz<br />
Input von Sebastian Schipper (Institut für Humangeografie)<br />
<br />
Phase 2: Geographie der Klassenverhältnisse<br />
1. Input von Tim Schuster (Offenes Haus der Kulturen) zum aktuellen Stand der Auseinandersetzung um das alte Campus-Areal und das städtische Leuchtturmprojekt »Kulturcampus«<br />
2. Input von Felix Wiegand (Interventionistische Linke Frankfurt) zur Verschleuderung kommunalem Bodens an die Bourgeoisie am Beispiel des Europaviertels.<br />
3. Input von Bernd Belina (Institut für Humangeografie) zur Ostend-EZB als neuer Faktor im Unternehmen Frankfurt.<br />
<br />
Phase 3: Perspektiven linker Politik in Frankfurt (Input von Kritik & Praxis [f]rankfurt)<br />
Nach einer Reflexion über (Teil-)erfolge und Niederlagen linker Intervention der letzten Jahre, soll über die verschiedenen Perspektiven von Widerständen in Frankfurt diskutiert werden.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[In unterschiedlichen Verarbeitungsweisen lamentieren offizieller Politikbetrieb, Verbände und NGOs über die gegenwärtige Entwicklung der Stadt Frankfurt. Die Probleme scheinen auf der Hand zu liegen: Zu wenig bezahlbarer Wohnraum bei zu viel Leerstand, Fluglärm, sinnlose Großprojekte à la Skyline Plaza etc. Diese Empörung endet allzu oft in einem konformistischen »ja, aber« der Sachzwanglogik: Die ABG funktioniere eben nach betriebswirtschaftlichen Kriterien; Der kommunale Haushalt unterliege nun mal der Schuldenbremse, die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum sei einfach zu groß. Kurzum: Insofern sie es überhaupt will, gelingt es der herrschenden Politik nicht der gegenwärtigen Stadtentwicklung ein attraktives – und das bedeutet immer auch bezahlbares – Alternativmodell städtischer Entwicklung entgegenzuhalten.<br />
<br />
Diese Rat- und Perspektivlosigkeit spiegelt sich unter veränderten Vorzeichen,in der außerparlamentarischen Linken wider. Zwar lassen wir die Tiefen kommunaler Haushaltsplanung getrost hinter uns, die Unfähigkeit der gegenwärtigen Stadtentwicklung eine konkrete Perspektive entgegenzusetzen, wird jedoch in den Niederlagen der vergangenen fünf Jahre manifest: Das Institut für vergleichende Irrelevanz ist geräumt, neue Hausbesetzungen werden im Keim erstickt und kürzlich scheiterte mit dem Philosophicum der Versuch ein Projekt auf legalem Weg zu etablieren. Da Zeiten der allgemeinen Rat- und Perspektivlosigkeit zur Reflexion einladen, tauschen wir, zumindest für einen Tag, die Hasskappe gegen das außerparlamentarische Klassenzimmer.<br />
<br />
Gemeinsam mit euch wollen wir am 13. Dezember über die gegebenen Voraussetzungen sowie Perspektiven und Möglichkeiten linker Stadtpolitik in Frankfurt diskutieren.In einem ersten Panel werden wir uns dem Topic der Global City Frankfurt nähern. Zentral werden wir die gegenwärtige Ausgangslage der internationalen Konkurrenz sowie die Strategien der Stadt Frankfurt diskutieren. Darauf aufbauend wollen wir anhand von drei Projekten – dem Kulturcampus, dem Europaviertel sowie dem Bau der EZB im Ostend – das who is who der neoliberalen Stadtumstrukturierung erkunden. Im ersten Schritt wollen wir herausfinden, wer überhaupt die relevanten Akteure innerhalb der jeweiligen Projekte sind, um daran anschließend zu fragen, welche Bündniskonstellationen hier existieren und wie Hegemonie für die jeweiligen Projekte organisiert wird. Im letzten Panel wollen wir mit euch über Einbahnstraßen, Möglichkeiten und Perspektiven linker Stadtpolitik im Raum Frankfurt diskutieren.<br />
<br />
Phase 1: Die Stadt Frankfurt in der internationalen Konkurrenz<br />
Input von Sebastian Schipper (Institut für Humangeografie)<br />
<br />
Phase 2: Geographie der Klassenverhältnisse<br />
1. Input von Tim Schuster (Offenes Haus der Kulturen) zum aktuellen Stand der Auseinandersetzung um das alte Campus-Areal und das städtische Leuchtturmprojekt »Kulturcampus«<br />
2. Input von Felix Wiegand (Interventionistische Linke Frankfurt) zur Verschleuderung kommunalem Bodens an die Bourgeoisie am Beispiel des Europaviertels.<br />
3. Input von Bernd Belina (Institut für Humangeografie) zur Ostend-EZB als neuer Faktor im Unternehmen Frankfurt.<br />
<br />
Phase 3: Perspektiven linker Politik in Frankfurt (Input von Kritik & Praxis [f]rankfurt)<br />
Nach einer Reflexion über (Teil-)erfolge und Niederlagen linker Intervention der letzten Jahre, soll über die verschiedenen Perspektiven von Widerständen in Frankfurt diskutiert werden.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[In unterschiedlichen Verarbeitungsweisen lamentieren offizieller Politikbetrieb, Verbände und NGOs über die gegenwärtige Entwicklung der Stadt Frankfurt. Die Probleme scheinen auf der Hand zu liegen: Zu wenig bezahlbarer Wohnraum bei zu viel Leerstand, Fluglärm, sinnlose Großprojekte à la Skyline Plaza etc. Diese Empörung endet allzu oft in einem konformistischen »ja, aber« der Sachzwanglogik: Die ABG funktioniere eben nach betriebswirtschaftlichen Kriterien; Der kommunale Haushalt unterliege nun mal der Schuldenbremse, die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum sei einfach zu groß. Kurzum: Insofern sie es überhaupt will, gelingt es der herrschenden Politik nicht der gegenwärtigen Stadtentwicklung ein attraktives – und das bedeutet immer auch bezahlbares – Alternativmodell städtischer Entwicklung entgegenzuhalten.

Diese Rat- und Perspektivlosigkeit spiegelt sich unter veränderten Vorzeichen,in der außerparlamentarischen Linken wider. Zwar lassen wir die Tiefen kommunaler Haushaltsplanung getrost hinter uns, die Unfähigkeit der gegenwärtigen Stadtentwicklung eine konkrete Perspektive entgegenzusetzen, wird jedoch in den Niederlagen der vergangenen fünf Jahre manifest: Das Institut für vergleichende Irrelevanz ist geräumt, neue Hausbesetzungen werden im Keim erstickt und kürzlich scheiterte mit dem Philosophicum der Versuch ein Projekt auf legalem Weg zu etablieren. Da Zeiten der allgemeinen Rat- und Perspektivlosigkeit zur Reflexion einladen, tauschen wir, zumindest für einen Tag, die Hasskappe gegen das außerparlamentarische Klassenzimmer.

Gemeinsam mit euch wollen wir am 13. Dezember über die gegebenen Voraussetzungen sowie Perspektiven und Möglichkeiten linker Stadtpolitik in Frankfurt diskutieren.In einem ersten Panel werden wir uns dem Topic der Global City Frankfurt nähern. Zentral werden wir die gegenwärtige Ausgangslage der internationalen Konkurrenz sowie die Strategien der Stadt Frankfurt diskutieren. Darauf aufbauend wollen wir anhand von drei Projekten – dem Kulturcampus, dem Europaviertel sowie dem Bau der EZB im Ostend – das who is who der neoliberalen Stadtumstrukturierung erkunden. Im ersten Schritt wollen wir herausfinden, wer überhaupt die relevanten Akteure innerhalb der jeweiligen Projekte sind, um daran anschließend zu fragen, welche Bündniskonstellationen hier existieren und wie Hegemonie für die jeweiligen Projekte organisiert wird. Im letzten Panel wollen wir mit euch über Einbahnstraßen, Möglichkeiten und Perspektiven linker Stadtpolitik im Raum Frankfurt diskutieren.

Phase 1: Die Stadt Frankfurt in der internationalen Konkurrenz
Input von Sebastian Schipper (Institut für Humangeografie)

Phase 2: Geographie der Klassenverhältnisse
1. Input von Tim Schuster (Offenes Haus der Kulturen) zum aktuellen Stand der Auseinandersetzung um das alte Campus-Areal und das städtische Leuchtturmprojekt »Kulturcampus«
2. Input von Felix Wiegand (Interventionistische Linke Frankfurt) zur Verschleuderung kommunalem Bodens an die Bourgeoisie am Beispiel des Europaviertels.
3. Input von Bernd Belina (Institut für Humangeografie) zur Ostend-EZB als neuer Faktor im Unternehmen Frankfurt.

Phase 3: Perspektiven linker Politik in Frankfurt (Input von Kritik & Praxis [f]rankfurt)
Nach einer Reflexion über (Teil-)erfolge und Niederlagen linker Intervention der letzten Jahre, soll über die verschiedenen Perspektiven von Widerständen in Frankfurt diskutiert werden.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/o/g/o/_/uploads/55419/image_user/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_bf5c5c3a238fd081dd12721f34efa636k-logo.png" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/kritikpraxis-input-abschlussrunde/listen.mp3?s=xoX" length="56898872" />
            <guid isPermaLink="false">1482886</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Mon, 16 Feb 2015 10:07:30 +0100</pubDate>
                
                <atom:updated>2015-02-16T10:07:30+01:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>59:16</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Felix Wiegand - Europaviertel]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/felix-wiegand-europaviertel/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[In unterschiedlichen Verarbeitungsweisen lamentieren offizieller Politikbetrieb, Verbände und NGOs über die gegenwärtige Entwicklung der Stadt Frankfurt. Die Probleme scheinen auf der Hand zu liegen: Zu wenig bezahlbarer Wohnraum bei zu viel Leerstand, Fluglärm, sinnlose Großprojekte à la Skyline Plaza etc. Diese Empörung endet allzu oft in einem konformistischen »ja, aber« der Sachzwanglogik: Die ABG funktioniere eben nach betriebswirtschaftlichen Kriterien; Der kommunale Haushalt unterliege nun mal der Schuldenbremse, die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum sei einfach zu groß. Kurzum: Insofern sie es überhaupt will, gelingt es der herrschenden Politik nicht der gegenwärtigen Stadtentwicklung ein attraktives – und das bedeutet immer auch bezahlbares – Alternativmodell städtischer Entwicklung entgegenzuhalten.<br />
<br />
Diese Rat- und Perspektivlosigkeit spiegelt sich unter veränderten Vorzeichen,in der außerparlamentarischen Linken wider. Zwar lassen wir die Tiefen kommunaler Haushaltsplanung getrost hinter uns, die Unfähigkeit der gegenwärtigen Stadtentwicklung eine konkrete Perspektive entgegenzusetzen, wird jedoch in den Niederlagen der vergangenen fünf Jahre manifest: Das Institut für vergleichende Irrelevanz ist geräumt, neue Hausbesetzungen werden im Keim erstickt und kürzlich scheiterte mit dem Philosophicum der Versuch ein Projekt auf legalem Weg zu etablieren. Da Zeiten der allgemeinen Rat- und Perspektivlosigkeit zur Reflexion einladen, tauschen wir, zumindest für einen Tag, die Hasskappe gegen das außerparlamentarische Klassenzimmer.<br />
<br />
Gemeinsam mit euch wollen wir am 13. Dezember über die gegebenen Voraussetzungen sowie Perspektiven und Möglichkeiten linker Stadtpolitik in Frankfurt diskutieren.In einem ersten Panel werden wir uns dem Topic der Global City Frankfurt nähern. Zentral werden wir die gegenwärtige Ausgangslage der internationalen Konkurrenz sowie die Strategien der Stadt Frankfurt diskutieren. Darauf aufbauend wollen wir anhand von drei Projekten – dem Kulturcampus, dem Europaviertel sowie dem Bau der EZB im Ostend – das who is who der neoliberalen Stadtumstrukturierung erkunden. Im ersten Schritt wollen wir herausfinden, wer überhaupt die relevanten Akteure innerhalb der jeweiligen Projekte sind, um daran anschließend zu fragen, welche Bündniskonstellationen hier existieren und wie Hegemonie für die jeweiligen Projekte organisiert wird. Im letzten Panel wollen wir mit euch über Einbahnstraßen, Möglichkeiten und Perspektiven linker Stadtpolitik im Raum Frankfurt diskutieren.<br />
<br />
Phase 1: Die Stadt Frankfurt in der internationalen Konkurrenz<br />
Input von Sebastian Schipper (Institut für Humangeografie)<br />
<br />
Phase 2: Geographie der Klassenverhältnisse<br />
1. Input von Tim Schuster (Offenes Haus der Kulturen) zum aktuellen Stand der Auseinandersetzung um das alte Campus-Areal und das städtische Leuchtturmprojekt »Kulturcampus«<br />
2. Input von Felix Wiegand (Interventionistische Linke Frankfurt) zur Verschleuderung kommunalem Bodens an die Bourgeoisie am Beispiel des Europaviertels.<br />
3. Input von Bernd Belina (Institut für Humangeografie) zur Ostend-EZB als neuer Faktor im Unternehmen Frankfurt.<br />
<br />
Phase 3: Perspektiven linker Politik in Frankfurt (Input von Kritik & Praxis [f]rankfurt)<br />
Nach einer Reflexion über (Teil-)erfolge und Niederlagen linker Intervention der letzten Jahre, soll über die verschiedenen Perspektiven von Widerständen in Frankfurt diskutiert werden.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[In unterschiedlichen Verarbeitungsweisen lamentieren offizieller Politikbetrieb, Verbände und NGOs über die gegenwärtige Entwicklung der Stadt Frankfurt. Die Probleme scheinen auf der Hand zu liegen: Zu wenig bezahlbarer Wohnraum bei zu viel Leerstand, Fluglärm, sinnlose Großprojekte à la Skyline Plaza etc. Diese Empörung endet allzu oft in einem konformistischen »ja, aber« der Sachzwanglogik: Die ABG funktioniere eben nach betriebswirtschaftlichen Kriterien; Der kommunale Haushalt unterliege nun mal der Schuldenbremse, die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum sei einfach zu groß. Kurzum: Insofern sie es überhaupt will, gelingt es der herrschenden Politik nicht der gegenwärtigen Stadtentwicklung ein attraktives – und das bedeutet immer auch bezahlbares – Alternativmodell städtischer Entwicklung entgegenzuhalten.<br />
<br />
Diese Rat- und Perspektivlosigkeit spiegelt sich unter veränderten Vorzeichen,in der außerparlamentarischen Linken wider. Zwar lassen wir die Tiefen kommunaler Haushaltsplanung getrost hinter uns, die Unfähigkeit der gegenwärtigen Stadtentwicklung eine konkrete Perspektive entgegenzusetzen, wird jedoch in den Niederlagen der vergangenen fünf Jahre manifest: Das Institut für vergleichende Irrelevanz ist geräumt, neue Hausbesetzungen werden im Keim erstickt und kürzlich scheiterte mit dem Philosophicum der Versuch ein Projekt auf legalem Weg zu etablieren. Da Zeiten der allgemeinen Rat- und Perspektivlosigkeit zur Reflexion einladen, tauschen wir, zumindest für einen Tag, die Hasskappe gegen das außerparlamentarische Klassenzimmer.<br />
<br />
Gemeinsam mit euch wollen wir am 13. Dezember über die gegebenen Voraussetzungen sowie Perspektiven und Möglichkeiten linker Stadtpolitik in Frankfurt diskutieren.In einem ersten Panel werden wir uns dem Topic der Global City Frankfurt nähern. Zentral werden wir die gegenwärtige Ausgangslage der internationalen Konkurrenz sowie die Strategien der Stadt Frankfurt diskutieren. Darauf aufbauend wollen wir anhand von drei Projekten – dem Kulturcampus, dem Europaviertel sowie dem Bau der EZB im Ostend – das who is who der neoliberalen Stadtumstrukturierung erkunden. Im ersten Schritt wollen wir herausfinden, wer überhaupt die relevanten Akteure innerhalb der jeweiligen Projekte sind, um daran anschließend zu fragen, welche Bündniskonstellationen hier existieren und wie Hegemonie für die jeweiligen Projekte organisiert wird. Im letzten Panel wollen wir mit euch über Einbahnstraßen, Möglichkeiten und Perspektiven linker Stadtpolitik im Raum Frankfurt diskutieren.<br />
<br />
Phase 1: Die Stadt Frankfurt in der internationalen Konkurrenz<br />
Input von Sebastian Schipper (Institut für Humangeografie)<br />
<br />
Phase 2: Geographie der Klassenverhältnisse<br />
1. Input von Tim Schuster (Offenes Haus der Kulturen) zum aktuellen Stand der Auseinandersetzung um das alte Campus-Areal und das städtische Leuchtturmprojekt »Kulturcampus«<br />
2. Input von Felix Wiegand (Interventionistische Linke Frankfurt) zur Verschleuderung kommunalem Bodens an die Bourgeoisie am Beispiel des Europaviertels.<br />
3. Input von Bernd Belina (Institut für Humangeografie) zur Ostend-EZB als neuer Faktor im Unternehmen Frankfurt.<br />
<br />
Phase 3: Perspektiven linker Politik in Frankfurt (Input von Kritik & Praxis [f]rankfurt)<br />
Nach einer Reflexion über (Teil-)erfolge und Niederlagen linker Intervention der letzten Jahre, soll über die verschiedenen Perspektiven von Widerständen in Frankfurt diskutiert werden.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[In unterschiedlichen Verarbeitungsweisen lamentieren offizieller Politikbetrieb, Verbände und NGOs über die gegenwärtige Entwicklung der Stadt Frankfurt. Die Probleme scheinen auf der Hand zu liegen: Zu wenig bezahlbarer Wohnraum bei zu viel Leerstand, Fluglärm, sinnlose Großprojekte à la Skyline Plaza etc. Diese Empörung endet allzu oft in einem konformistischen »ja, aber« der Sachzwanglogik: Die ABG funktioniere eben nach betriebswirtschaftlichen Kriterien; Der kommunale Haushalt unterliege nun mal der Schuldenbremse, die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum sei einfach zu groß. Kurzum: Insofern sie es überhaupt will, gelingt es der herrschenden Politik nicht der gegenwärtigen Stadtentwicklung ein attraktives – und das bedeutet immer auch bezahlbares – Alternativmodell städtischer Entwicklung entgegenzuhalten.

Diese Rat- und Perspektivlosigkeit spiegelt sich unter veränderten Vorzeichen,in der außerparlamentarischen Linken wider. Zwar lassen wir die Tiefen kommunaler Haushaltsplanung getrost hinter uns, die Unfähigkeit der gegenwärtigen Stadtentwicklung eine konkrete Perspektive entgegenzusetzen, wird jedoch in den Niederlagen der vergangenen fünf Jahre manifest: Das Institut für vergleichende Irrelevanz ist geräumt, neue Hausbesetzungen werden im Keim erstickt und kürzlich scheiterte mit dem Philosophicum der Versuch ein Projekt auf legalem Weg zu etablieren. Da Zeiten der allgemeinen Rat- und Perspektivlosigkeit zur Reflexion einladen, tauschen wir, zumindest für einen Tag, die Hasskappe gegen das außerparlamentarische Klassenzimmer.

Gemeinsam mit euch wollen wir am 13. Dezember über die gegebenen Voraussetzungen sowie Perspektiven und Möglichkeiten linker Stadtpolitik in Frankfurt diskutieren.In einem ersten Panel werden wir uns dem Topic der Global City Frankfurt nähern. Zentral werden wir die gegenwärtige Ausgangslage der internationalen Konkurrenz sowie die Strategien der Stadt Frankfurt diskutieren. Darauf aufbauend wollen wir anhand von drei Projekten – dem Kulturcampus, dem Europaviertel sowie dem Bau der EZB im Ostend – das who is who der neoliberalen Stadtumstrukturierung erkunden. Im ersten Schritt wollen wir herausfinden, wer überhaupt die relevanten Akteure innerhalb der jeweiligen Projekte sind, um daran anschließend zu fragen, welche Bündniskonstellationen hier existieren und wie Hegemonie für die jeweiligen Projekte organisiert wird. Im letzten Panel wollen wir mit euch über Einbahnstraßen, Möglichkeiten und Perspektiven linker Stadtpolitik im Raum Frankfurt diskutieren.

Phase 1: Die Stadt Frankfurt in der internationalen Konkurrenz
Input von Sebastian Schipper (Institut für Humangeografie)

Phase 2: Geographie der Klassenverhältnisse
1. Input von Tim Schuster (Offenes Haus der Kulturen) zum aktuellen Stand der Auseinandersetzung um das alte Campus-Areal und das städtische Leuchtturmprojekt »Kulturcampus«
2. Input von Felix Wiegand (Interventionistische Linke Frankfurt) zur Verschleuderung kommunalem Bodens an die Bourgeoisie am Beispiel des Europaviertels.
3. Input von Bernd Belina (Institut für Humangeografie) zur Ostend-EZB als neuer Faktor im Unternehmen Frankfurt.

Phase 3: Perspektiven linker Politik in Frankfurt (Input von Kritik & Praxis [f]rankfurt)
Nach einer Reflexion über (Teil-)erfolge und Niederlagen linker Intervention der letzten Jahre, soll über die verschiedenen Perspektiven von Widerständen in Frankfurt diskutiert werden.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/o/g/o/_/uploads/55419/image_user/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_bf5c5c3a238fd081dd12721f34efa636k-logo.png" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/felix-wiegand-europaviertel/listen.mp3?s=iFb" length="57715146" />
            <guid isPermaLink="false">1482887</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Mon, 16 Feb 2015 10:07:30 +0100</pubDate>
                
                <atom:updated>2015-02-16T10:07:30+01:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:00:07</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Offenes Haus der Kulturen - Kulturcampus]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/offenes-haus-der-kulturen-kulturcampus/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[In unterschiedlichen Verarbeitungsweisen lamentieren offizieller Politikbetrieb, Verbände und NGOs über die gegenwärtige Entwicklung der Stadt Frankfurt. Die Probleme scheinen auf der Hand zu liegen: Zu wenig bezahlbarer Wohnraum bei zu viel Leerstand, Fluglärm, sinnlose Großprojekte à la Skyline Plaza etc. Diese Empörung endet allzu oft in einem konformistischen »ja, aber« der Sachzwanglogik: Die ABG funktioniere eben nach betriebswirtschaftlichen Kriterien; Der kommunale Haushalt unterliege nun mal der Schuldenbremse, die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum sei einfach zu groß. Kurzum: Insofern sie es überhaupt will, gelingt es der herrschenden Politik nicht der gegenwärtigen Stadtentwicklung ein attraktives – und das bedeutet immer auch bezahlbares – Alternativmodell städtischer Entwicklung entgegenzuhalten.<br />
<br />
Diese Rat- und Perspektivlosigkeit spiegelt sich unter veränderten Vorzeichen,in der außerparlamentarischen Linken wider. Zwar lassen wir die Tiefen kommunaler Haushaltsplanung getrost hinter uns, die Unfähigkeit der gegenwärtigen Stadtentwicklung eine konkrete Perspektive entgegenzusetzen, wird jedoch in den Niederlagen der vergangenen fünf Jahre manifest: Das Institut für vergleichende Irrelevanz ist geräumt, neue Hausbesetzungen werden im Keim erstickt und kürzlich scheiterte mit dem Philosophicum der Versuch ein Projekt auf legalem Weg zu etablieren. Da Zeiten der allgemeinen Rat- und Perspektivlosigkeit zur Reflexion einladen, tauschen wir, zumindest für einen Tag, die Hasskappe gegen das außerparlamentarische Klassenzimmer.<br />
<br />
Gemeinsam mit euch wollen wir am 13. Dezember über die gegebenen Voraussetzungen sowie Perspektiven und Möglichkeiten linker Stadtpolitik in Frankfurt diskutieren.In einem ersten Panel werden wir uns dem Topic der Global City Frankfurt nähern. Zentral werden wir die gegenwärtige Ausgangslage der internationalen Konkurrenz sowie die Strategien der Stadt Frankfurt diskutieren. Darauf aufbauend wollen wir anhand von drei Projekten – dem Kulturcampus, dem Europaviertel sowie dem Bau der EZB im Ostend – das who is who der neoliberalen Stadtumstrukturierung erkunden. Im ersten Schritt wollen wir herausfinden, wer überhaupt die relevanten Akteure innerhalb der jeweiligen Projekte sind, um daran anschließend zu fragen, welche Bündniskonstellationen hier existieren und wie Hegemonie für die jeweiligen Projekte organisiert wird. Im letzten Panel wollen wir mit euch über Einbahnstraßen, Möglichkeiten und Perspektiven linker Stadtpolitik im Raum Frankfurt diskutieren.<br />
<br />
Phase 1: Die Stadt Frankfurt in der internationalen Konkurrenz<br />
Input von Sebastian Schipper (Institut für Humangeografie)<br />
<br />
Phase 2: Geographie der Klassenverhältnisse<br />
1. Input von Tim Schuster (Offenes Haus der Kulturen) zum aktuellen Stand der Auseinandersetzung um das alte Campus-Areal und das städtische Leuchtturmprojekt »Kulturcampus«<br />
2. Input von Felix Wiegand (Interventionistische Linke Frankfurt) zur Verschleuderung kommunalem Bodens an die Bourgeoisie am Beispiel des Europaviertels.<br />
3. Input von Bernd Belina (Institut für Humangeografie) zur Ostend-EZB als neuer Faktor im Unternehmen Frankfurt.<br />
<br />
Phase 3: Perspektiven linker Politik in Frankfurt (Input von Kritik & Praxis [f]rankfurt)<br />
Nach einer Reflexion über (Teil-)erfolge und Niederlagen linker Intervention der letzten Jahre, soll über die verschiedenen Perspektiven von Widerständen in Frankfurt diskutiert werden.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[In unterschiedlichen Verarbeitungsweisen lamentieren offizieller Politikbetrieb, Verbände und NGOs über die gegenwärtige Entwicklung der Stadt Frankfurt. Die Probleme scheinen auf der Hand zu liegen: Zu wenig bezahlbarer Wohnraum bei zu viel Leerstand, Fluglärm, sinnlose Großprojekte à la Skyline Plaza etc. Diese Empörung endet allzu oft in einem konformistischen »ja, aber« der Sachzwanglogik: Die ABG funktioniere eben nach betriebswirtschaftlichen Kriterien; Der kommunale Haushalt unterliege nun mal der Schuldenbremse, die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum sei einfach zu groß. Kurzum: Insofern sie es überhaupt will, gelingt es der herrschenden Politik nicht der gegenwärtigen Stadtentwicklung ein attraktives – und das bedeutet immer auch bezahlbares – Alternativmodell städtischer Entwicklung entgegenzuhalten.<br />
<br />
Diese Rat- und Perspektivlosigkeit spiegelt sich unter veränderten Vorzeichen,in der außerparlamentarischen Linken wider. Zwar lassen wir die Tiefen kommunaler Haushaltsplanung getrost hinter uns, die Unfähigkeit der gegenwärtigen Stadtentwicklung eine konkrete Perspektive entgegenzusetzen, wird jedoch in den Niederlagen der vergangenen fünf Jahre manifest: Das Institut für vergleichende Irrelevanz ist geräumt, neue Hausbesetzungen werden im Keim erstickt und kürzlich scheiterte mit dem Philosophicum der Versuch ein Projekt auf legalem Weg zu etablieren. Da Zeiten der allgemeinen Rat- und Perspektivlosigkeit zur Reflexion einladen, tauschen wir, zumindest für einen Tag, die Hasskappe gegen das außerparlamentarische Klassenzimmer.<br />
<br />
Gemeinsam mit euch wollen wir am 13. Dezember über die gegebenen Voraussetzungen sowie Perspektiven und Möglichkeiten linker Stadtpolitik in Frankfurt diskutieren.In einem ersten Panel werden wir uns dem Topic der Global City Frankfurt nähern. Zentral werden wir die gegenwärtige Ausgangslage der internationalen Konkurrenz sowie die Strategien der Stadt Frankfurt diskutieren. Darauf aufbauend wollen wir anhand von drei Projekten – dem Kulturcampus, dem Europaviertel sowie dem Bau der EZB im Ostend – das who is who der neoliberalen Stadtumstrukturierung erkunden. Im ersten Schritt wollen wir herausfinden, wer überhaupt die relevanten Akteure innerhalb der jeweiligen Projekte sind, um daran anschließend zu fragen, welche Bündniskonstellationen hier existieren und wie Hegemonie für die jeweiligen Projekte organisiert wird. Im letzten Panel wollen wir mit euch über Einbahnstraßen, Möglichkeiten und Perspektiven linker Stadtpolitik im Raum Frankfurt diskutieren.<br />
<br />
Phase 1: Die Stadt Frankfurt in der internationalen Konkurrenz<br />
Input von Sebastian Schipper (Institut für Humangeografie)<br />
<br />
Phase 2: Geographie der Klassenverhältnisse<br />
1. Input von Tim Schuster (Offenes Haus der Kulturen) zum aktuellen Stand der Auseinandersetzung um das alte Campus-Areal und das städtische Leuchtturmprojekt »Kulturcampus«<br />
2. Input von Felix Wiegand (Interventionistische Linke Frankfurt) zur Verschleuderung kommunalem Bodens an die Bourgeoisie am Beispiel des Europaviertels.<br />
3. Input von Bernd Belina (Institut für Humangeografie) zur Ostend-EZB als neuer Faktor im Unternehmen Frankfurt.<br />
<br />
Phase 3: Perspektiven linker Politik in Frankfurt (Input von Kritik & Praxis [f]rankfurt)<br />
Nach einer Reflexion über (Teil-)erfolge und Niederlagen linker Intervention der letzten Jahre, soll über die verschiedenen Perspektiven von Widerständen in Frankfurt diskutiert werden.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[In unterschiedlichen Verarbeitungsweisen lamentieren offizieller Politikbetrieb, Verbände und NGOs über die gegenwärtige Entwicklung der Stadt Frankfurt. Die Probleme scheinen auf der Hand zu liegen: Zu wenig bezahlbarer Wohnraum bei zu viel Leerstand, Fluglärm, sinnlose Großprojekte à la Skyline Plaza etc. Diese Empörung endet allzu oft in einem konformistischen »ja, aber« der Sachzwanglogik: Die ABG funktioniere eben nach betriebswirtschaftlichen Kriterien; Der kommunale Haushalt unterliege nun mal der Schuldenbremse, die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum sei einfach zu groß. Kurzum: Insofern sie es überhaupt will, gelingt es der herrschenden Politik nicht der gegenwärtigen Stadtentwicklung ein attraktives – und das bedeutet immer auch bezahlbares – Alternativmodell städtischer Entwicklung entgegenzuhalten.

Diese Rat- und Perspektivlosigkeit spiegelt sich unter veränderten Vorzeichen,in der außerparlamentarischen Linken wider. Zwar lassen wir die Tiefen kommunaler Haushaltsplanung getrost hinter uns, die Unfähigkeit der gegenwärtigen Stadtentwicklung eine konkrete Perspektive entgegenzusetzen, wird jedoch in den Niederlagen der vergangenen fünf Jahre manifest: Das Institut für vergleichende Irrelevanz ist geräumt, neue Hausbesetzungen werden im Keim erstickt und kürzlich scheiterte mit dem Philosophicum der Versuch ein Projekt auf legalem Weg zu etablieren. Da Zeiten der allgemeinen Rat- und Perspektivlosigkeit zur Reflexion einladen, tauschen wir, zumindest für einen Tag, die Hasskappe gegen das außerparlamentarische Klassenzimmer.

Gemeinsam mit euch wollen wir am 13. Dezember über die gegebenen Voraussetzungen sowie Perspektiven und Möglichkeiten linker Stadtpolitik in Frankfurt diskutieren.In einem ersten Panel werden wir uns dem Topic der Global City Frankfurt nähern. Zentral werden wir die gegenwärtige Ausgangslage der internationalen Konkurrenz sowie die Strategien der Stadt Frankfurt diskutieren. Darauf aufbauend wollen wir anhand von drei Projekten – dem Kulturcampus, dem Europaviertel sowie dem Bau der EZB im Ostend – das who is who der neoliberalen Stadtumstrukturierung erkunden. Im ersten Schritt wollen wir herausfinden, wer überhaupt die relevanten Akteure innerhalb der jeweiligen Projekte sind, um daran anschließend zu fragen, welche Bündniskonstellationen hier existieren und wie Hegemonie für die jeweiligen Projekte organisiert wird. Im letzten Panel wollen wir mit euch über Einbahnstraßen, Möglichkeiten und Perspektiven linker Stadtpolitik im Raum Frankfurt diskutieren.

Phase 1: Die Stadt Frankfurt in der internationalen Konkurrenz
Input von Sebastian Schipper (Institut für Humangeografie)

Phase 2: Geographie der Klassenverhältnisse
1. Input von Tim Schuster (Offenes Haus der Kulturen) zum aktuellen Stand der Auseinandersetzung um das alte Campus-Areal und das städtische Leuchtturmprojekt »Kulturcampus«
2. Input von Felix Wiegand (Interventionistische Linke Frankfurt) zur Verschleuderung kommunalem Bodens an die Bourgeoisie am Beispiel des Europaviertels.
3. Input von Bernd Belina (Institut für Humangeografie) zur Ostend-EZB als neuer Faktor im Unternehmen Frankfurt.

Phase 3: Perspektiven linker Politik in Frankfurt (Input von Kritik & Praxis [f]rankfurt)
Nach einer Reflexion über (Teil-)erfolge und Niederlagen linker Intervention der letzten Jahre, soll über die verschiedenen Perspektiven von Widerständen in Frankfurt diskutiert werden.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/o/g/o/_/uploads/55419/image_user/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_bf5c5c3a238fd081dd12721f34efa636k-logo.png" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/offenes-haus-der-kulturen-kulturcampus/listen.mp3?s=4eB" length="66736795" />
            <guid isPermaLink="false">1482888</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Mon, 16 Feb 2015 10:07:30 +0100</pubDate>
                
                <atom:updated>2015-02-16T10:07:30+01:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:09:31</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Sebastian Schipper - Die unternehmerische Stadt]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/sebastian-schipper-die-unternehmerische-stadt/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[In unterschiedlichen Verarbeitungsweisen lamentieren offizieller Politikbetrieb, Verbände und NGOs über die gegenwärtige Entwicklung der Stadt Frankfurt. Die Probleme scheinen auf der Hand zu liegen: Zu wenig bezahlbarer Wohnraum bei zu viel Leerstand, Fluglärm, sinnlose Großprojekte à la Skyline Plaza etc. Diese Empörung endet allzu oft in einem konformistischen »ja, aber« der Sachzwanglogik: Die ABG funktioniere eben nach betriebswirtschaftlichen Kriterien; Der kommunale Haushalt unterliege nun mal der Schuldenbremse, die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum sei einfach zu groß. Kurzum: Insofern sie es überhaupt will, gelingt es der herrschenden Politik nicht der gegenwärtigen Stadtentwicklung ein attraktives – und das bedeutet immer auch bezahlbares – Alternativmodell städtischer Entwicklung entgegenzuhalten.<br />
<br />
Diese Rat- und Perspektivlosigkeit spiegelt sich unter veränderten Vorzeichen,in der außerparlamentarischen Linken wider. Zwar lassen wir die Tiefen kommunaler Haushaltsplanung getrost hinter uns, die Unfähigkeit der gegenwärtigen Stadtentwicklung eine konkrete Perspektive entgegenzusetzen, wird jedoch in den Niederlagen der vergangenen fünf Jahre manifest: Das Institut für vergleichende Irrelevanz ist geräumt, neue Hausbesetzungen werden im Keim erstickt und kürzlich scheiterte mit dem Philosophicum der Versuch ein Projekt auf legalem Weg zu etablieren. Da Zeiten der allgemeinen Rat- und Perspektivlosigkeit zur Reflexion einladen, tauschen wir, zumindest für einen Tag, die Hasskappe gegen das außerparlamentarische Klassenzimmer.<br />
<br />
Gemeinsam mit euch wollen wir am 13. Dezember über die gegebenen Voraussetzungen sowie Perspektiven und Möglichkeiten linker Stadtpolitik in Frankfurt diskutieren.In einem ersten Panel werden wir uns dem Topic der Global City Frankfurt nähern. Zentral werden wir die gegenwärtige Ausgangslage der internationalen Konkurrenz sowie die Strategien der Stadt Frankfurt diskutieren. Darauf aufbauend wollen wir anhand von drei Projekten – dem Kulturcampus, dem Europaviertel sowie dem Bau der EZB im Ostend – das who is who der neoliberalen Stadtumstrukturierung erkunden. Im ersten Schritt wollen wir herausfinden, wer überhaupt die relevanten Akteure innerhalb der jeweiligen Projekte sind, um daran anschließend zu fragen, welche Bündniskonstellationen hier existieren und wie Hegemonie für die jeweiligen Projekte organisiert wird. Im letzten Panel wollen wir mit euch über Einbahnstraßen, Möglichkeiten und Perspektiven linker Stadtpolitik im Raum Frankfurt diskutieren.<br />
<br />
Phase 1: Die Stadt Frankfurt in der internationalen Konkurrenz<br />
Input von Sebastian Schipper (Institut für Humangeografie)<br />
<br />
Phase 2: Geographie der Klassenverhältnisse<br />
1. Input von Tim Schuster (Offenes Haus der Kulturen) zum aktuellen Stand der Auseinandersetzung um das alte Campus-Areal und das städtische Leuchtturmprojekt »Kulturcampus«<br />
2. Input von Felix Wiegand (Interventionistische Linke Frankfurt) zur Verschleuderung kommunalem Bodens an die Bourgeoisie am Beispiel des Europaviertels.<br />
3. Input von Bernd Belina (Institut für Humangeografie) zur Ostend-EZB als neuer Faktor im Unternehmen Frankfurt.<br />
<br />
Phase 3: Perspektiven linker Politik in Frankfurt (Input von Kritik & Praxis [f]rankfurt)<br />
Nach einer Reflexion über (Teil-)erfolge und Niederlagen linker Intervention der letzten Jahre, soll über die verschiedenen Perspektiven von Widerständen in Frankfurt diskutiert werden.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[In unterschiedlichen Verarbeitungsweisen lamentieren offizieller Politikbetrieb, Verbände und NGOs über die gegenwärtige Entwicklung der Stadt Frankfurt. Die Probleme scheinen auf der Hand zu liegen: Zu wenig bezahlbarer Wohnraum bei zu viel Leerstand, Fluglärm, sinnlose Großprojekte à la Skyline Plaza etc. Diese Empörung endet allzu oft in einem konformistischen »ja, aber« der Sachzwanglogik: Die ABG funktioniere eben nach betriebswirtschaftlichen Kriterien; Der kommunale Haushalt unterliege nun mal der Schuldenbremse, die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum sei einfach zu groß. Kurzum: Insofern sie es überhaupt will, gelingt es der herrschenden Politik nicht der gegenwärtigen Stadtentwicklung ein attraktives – und das bedeutet immer auch bezahlbares – Alternativmodell städtischer Entwicklung entgegenzuhalten.<br />
<br />
Diese Rat- und Perspektivlosigkeit spiegelt sich unter veränderten Vorzeichen,in der außerparlamentarischen Linken wider. Zwar lassen wir die Tiefen kommunaler Haushaltsplanung getrost hinter uns, die Unfähigkeit der gegenwärtigen Stadtentwicklung eine konkrete Perspektive entgegenzusetzen, wird jedoch in den Niederlagen der vergangenen fünf Jahre manifest: Das Institut für vergleichende Irrelevanz ist geräumt, neue Hausbesetzungen werden im Keim erstickt und kürzlich scheiterte mit dem Philosophicum der Versuch ein Projekt auf legalem Weg zu etablieren. Da Zeiten der allgemeinen Rat- und Perspektivlosigkeit zur Reflexion einladen, tauschen wir, zumindest für einen Tag, die Hasskappe gegen das außerparlamentarische Klassenzimmer.<br />
<br />
Gemeinsam mit euch wollen wir am 13. Dezember über die gegebenen Voraussetzungen sowie Perspektiven und Möglichkeiten linker Stadtpolitik in Frankfurt diskutieren.In einem ersten Panel werden wir uns dem Topic der Global City Frankfurt nähern. Zentral werden wir die gegenwärtige Ausgangslage der internationalen Konkurrenz sowie die Strategien der Stadt Frankfurt diskutieren. Darauf aufbauend wollen wir anhand von drei Projekten – dem Kulturcampus, dem Europaviertel sowie dem Bau der EZB im Ostend – das who is who der neoliberalen Stadtumstrukturierung erkunden. Im ersten Schritt wollen wir herausfinden, wer überhaupt die relevanten Akteure innerhalb der jeweiligen Projekte sind, um daran anschließend zu fragen, welche Bündniskonstellationen hier existieren und wie Hegemonie für die jeweiligen Projekte organisiert wird. Im letzten Panel wollen wir mit euch über Einbahnstraßen, Möglichkeiten und Perspektiven linker Stadtpolitik im Raum Frankfurt diskutieren.<br />
<br />
Phase 1: Die Stadt Frankfurt in der internationalen Konkurrenz<br />
Input von Sebastian Schipper (Institut für Humangeografie)<br />
<br />
Phase 2: Geographie der Klassenverhältnisse<br />
1. Input von Tim Schuster (Offenes Haus der Kulturen) zum aktuellen Stand der Auseinandersetzung um das alte Campus-Areal und das städtische Leuchtturmprojekt »Kulturcampus«<br />
2. Input von Felix Wiegand (Interventionistische Linke Frankfurt) zur Verschleuderung kommunalem Bodens an die Bourgeoisie am Beispiel des Europaviertels.<br />
3. Input von Bernd Belina (Institut für Humangeografie) zur Ostend-EZB als neuer Faktor im Unternehmen Frankfurt.<br />
<br />
Phase 3: Perspektiven linker Politik in Frankfurt (Input von Kritik & Praxis [f]rankfurt)<br />
Nach einer Reflexion über (Teil-)erfolge und Niederlagen linker Intervention der letzten Jahre, soll über die verschiedenen Perspektiven von Widerständen in Frankfurt diskutiert werden.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[In unterschiedlichen Verarbeitungsweisen lamentieren offizieller Politikbetrieb, Verbände und NGOs über die gegenwärtige Entwicklung der Stadt Frankfurt. Die Probleme scheinen auf der Hand zu liegen: Zu wenig bezahlbarer Wohnraum bei zu viel Leerstand, Fluglärm, sinnlose Großprojekte à la Skyline Plaza etc. Diese Empörung endet allzu oft in einem konformistischen »ja, aber« der Sachzwanglogik: Die ABG funktioniere eben nach betriebswirtschaftlichen Kriterien; Der kommunale Haushalt unterliege nun mal der Schuldenbremse, die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum sei einfach zu groß. Kurzum: Insofern sie es überhaupt will, gelingt es der herrschenden Politik nicht der gegenwärtigen Stadtentwicklung ein attraktives – und das bedeutet immer auch bezahlbares – Alternativmodell städtischer Entwicklung entgegenzuhalten.

Diese Rat- und Perspektivlosigkeit spiegelt sich unter veränderten Vorzeichen,in der außerparlamentarischen Linken wider. Zwar lassen wir die Tiefen kommunaler Haushaltsplanung getrost hinter uns, die Unfähigkeit der gegenwärtigen Stadtentwicklung eine konkrete Perspektive entgegenzusetzen, wird jedoch in den Niederlagen der vergangenen fünf Jahre manifest: Das Institut für vergleichende Irrelevanz ist geräumt, neue Hausbesetzungen werden im Keim erstickt und kürzlich scheiterte mit dem Philosophicum der Versuch ein Projekt auf legalem Weg zu etablieren. Da Zeiten der allgemeinen Rat- und Perspektivlosigkeit zur Reflexion einladen, tauschen wir, zumindest für einen Tag, die Hasskappe gegen das außerparlamentarische Klassenzimmer.

Gemeinsam mit euch wollen wir am 13. Dezember über die gegebenen Voraussetzungen sowie Perspektiven und Möglichkeiten linker Stadtpolitik in Frankfurt diskutieren.In einem ersten Panel werden wir uns dem Topic der Global City Frankfurt nähern. Zentral werden wir die gegenwärtige Ausgangslage der internationalen Konkurrenz sowie die Strategien der Stadt Frankfurt diskutieren. Darauf aufbauend wollen wir anhand von drei Projekten – dem Kulturcampus, dem Europaviertel sowie dem Bau der EZB im Ostend – das who is who der neoliberalen Stadtumstrukturierung erkunden. Im ersten Schritt wollen wir herausfinden, wer überhaupt die relevanten Akteure innerhalb der jeweiligen Projekte sind, um daran anschließend zu fragen, welche Bündniskonstellationen hier existieren und wie Hegemonie für die jeweiligen Projekte organisiert wird. Im letzten Panel wollen wir mit euch über Einbahnstraßen, Möglichkeiten und Perspektiven linker Stadtpolitik im Raum Frankfurt diskutieren.

Phase 1: Die Stadt Frankfurt in der internationalen Konkurrenz
Input von Sebastian Schipper (Institut für Humangeografie)

Phase 2: Geographie der Klassenverhältnisse
1. Input von Tim Schuster (Offenes Haus der Kulturen) zum aktuellen Stand der Auseinandersetzung um das alte Campus-Areal und das städtische Leuchtturmprojekt »Kulturcampus«
2. Input von Felix Wiegand (Interventionistische Linke Frankfurt) zur Verschleuderung kommunalem Bodens an die Bourgeoisie am Beispiel des Europaviertels.
3. Input von Bernd Belina (Institut für Humangeografie) zur Ostend-EZB als neuer Faktor im Unternehmen Frankfurt.

Phase 3: Perspektiven linker Politik in Frankfurt (Input von Kritik & Praxis [f]rankfurt)
Nach einer Reflexion über (Teil-)erfolge und Niederlagen linker Intervention der letzten Jahre, soll über die verschiedenen Perspektiven von Widerständen in Frankfurt diskutiert werden.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/o/g/o/_/uploads/55419/image_user/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_bf5c5c3a238fd081dd12721f34efa636k-logo.png" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/sebastian-schipper-die-unternehmerische-stadt/listen.mp3?s=5t2" length="66723421" />
            <guid isPermaLink="false">1482889</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Mon, 16 Feb 2015 10:07:29 +0100</pubDate>
                
                <atom:updated>2015-02-16T10:07:29+01:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:09:30</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[“The Twilight Zone?“ – Migration, Geschlecht und Reproduktion in der Krise]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/the-twilight-zone-migration-geschlecht-und-reproduktion-in-der-krise/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Samstag, 6 Juli 2013 - 11 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit Juliane Karakayali und Katharina Pühl und …umsGanze!<br />
<br />
Seit Beginn der Finanz- und Schuldenkrise 2007 ist auch medial reflektiert worden, dass die Krise, wie auch der Kapitalismus selbst, nicht geschlechtsneutral ist. So arbeiten Frauen meist unter prekären Bedingungen zu weniger Lohn und erledigen zudem einen Großteil der Reproduktionsarbeit, unbezahlt als auch bezahlt im so genannten Care-Sektor. Während im Fordismus das Ideal der bürgerlichen Hausfrau hochgehalten wurde und so Reproduktionsarbeit für die Kapitalakkumulation weitestgehend umsonst erledigt wurde, werden im Postfordismus durch großflächige Sozialkürzungen und den Abbau von vormals wohlfahrtsstaatlichen Leistungen, haushaltsnahe Dienstleistungen selbst weitreichenden Kommodifizierungsprozessen unterworfen. Dabei gerät die soziale Reproduktion zunehmend in eine Krise, für deren Lösung oftmals illegalisierte und marginalisierte Migrantinnen heran gezogen werden. Der sozialen Ungleichheit und Ausbeutung im Care-Sektor steht ein hoch gerüstetes, rassistisches und nach Verwertungslogik selektierendes Grenz- und Abschieberegime in den kapitalistischen Zentren gegenüber. Die Feminisierung von Migration und die Ethnisierung der Reproduktion sind dabei nur einige Beispiele für die Überschneidungen der „Achsen“ gesellschaftlicher Ungleichheit. Aber wie hat sich soziale Ungleichheit durch die Krise verändert und worin unterscheiden oder überschneiden sich Analysen zu Migration, Geschlecht und veränderten Reproduktionsbedingungen?]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Samstag, 6 Juli 2013 - 11 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit Juliane Karakayali und Katharina Pühl und …umsGanze!<br />
<br />
Seit Beginn der Finanz- und Schuldenkrise 2007 ist auch medial reflektiert worden, dass die Krise, wie auch der Kapitalismus selbst, nicht geschlechtsneutral ist. So arbeiten Frauen meist unter prekären Bedingungen zu weniger Lohn und erledigen zudem einen Großteil der Reproduktionsarbeit, unbezahlt als auch bezahlt im so genannten Care-Sektor. Während im Fordismus das Ideal der bürgerlichen Hausfrau hochgehalten wurde und so Reproduktionsarbeit für die Kapitalakkumulation weitestgehend umsonst erledigt wurde, werden im Postfordismus durch großflächige Sozialkürzungen und den Abbau von vormals wohlfahrtsstaatlichen Leistungen, haushaltsnahe Dienstleistungen selbst weitreichenden Kommodifizierungsprozessen unterworfen. Dabei gerät die soziale Reproduktion zunehmend in eine Krise, für deren Lösung oftmals illegalisierte und marginalisierte Migrantinnen heran gezogen werden. Der sozialen Ungleichheit und Ausbeutung im Care-Sektor steht ein hoch gerüstetes, rassistisches und nach Verwertungslogik selektierendes Grenz- und Abschieberegime in den kapitalistischen Zentren gegenüber. Die Feminisierung von Migration und die Ethnisierung der Reproduktion sind dabei nur einige Beispiele für die Überschneidungen der „Achsen“ gesellschaftlicher Ungleichheit. Aber wie hat sich soziale Ungleichheit durch die Krise verändert und worin unterscheiden oder überschneiden sich Analysen zu Migration, Geschlecht und veränderten Reproduktionsbedingungen?]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Samstag, 6 Juli 2013 - 11 Uhr - TU Berlin

Mit Juliane Karakayali und Katharina Pühl und …umsGanze!

Seit Beginn der Finanz- und Schuldenkrise 2007 ist auch medial reflektiert worden, dass die Krise, wie auch der Kapitalismus selbst, nicht geschlechtsneutral ist. So arbeiten Frauen meist unter prekären Bedingungen zu weniger Lohn und erledigen zudem einen Großteil der Reproduktionsarbeit, unbezahlt als auch bezahlt im so genannten Care-Sektor. Während im Fordismus das Ideal der bürgerlichen Hausfrau hochgehalten wurde und so Reproduktionsarbeit für die Kapitalakkumulation weitestgehend umsonst erledigt wurde, werden im Postfordismus durch großflächige Sozialkürzungen und den Abbau von vormals wohlfahrtsstaatlichen Leistungen, haushaltsnahe Dienstleistungen selbst weitreichenden Kommodifizierungsprozessen unterworfen. Dabei gerät die soziale Reproduktion zunehmend in eine Krise, für deren Lösung oftmals illegalisierte und marginalisierte Migrantinnen heran gezogen werden. Der sozialen Ungleichheit und Ausbeutung im Care-Sektor steht ein hoch gerüstetes, rassistisches und nach Verwertungslogik selektierendes Grenz- und Abschieberegime in den kapitalistischen Zentren gegenüber. Die Feminisierung von Migration und die Ethnisierung der Reproduktion sind dabei nur einige Beispiele für die Überschneidungen der „Achsen“ gesellschaftlicher Ungleichheit. Aber wie hat sich soziale Ungleichheit durch die Krise verändert und worin unterscheiden oder überschneiden sich Analysen zu Migration, Geschlecht und veränderten Reproduktionsbedingungen?]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/9/4/0/_/uploads/55419/image_track/1482890/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273049.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/the-twilight-zone-migration-geschlecht-und-reproduktion-in-der-krise/listen.mp3?s=DKW" length="95281736" />
            <guid isPermaLink="false">1482890</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Thu, 18 Jul 2013 16:47:14 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-18T16:47:14+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:39:15</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[“Die hard” – Die autoritäre Wende des Neoliberalismus!?]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/die-hard-die-autoritre-wende-des-neoliberalismus/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Freitag, 5. Juli 2013 - 20 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit Michael Heinrich, TOP B3rlin und …umsGanze!<br />
<br />
Massive Strukturanpassungsmaßnahmen, Polizeigewalt gegen soziale Bewegungen, Einschränkung von Grundrechten und Überwachungsskandale – es scheint, als hätte der Neoliberalismus in Europa endgültig sein Glücksversprechen verloren, und als würde nun eine autoritäre Seite sichtbar werden, die ihm schon immer innewohnte. Vor einigen Jahren setzten die Vertreter*innen des Neoliberalismus noch auf die Selbstheilungskräfte der Märkte, auf zunehmende Deregulierung und selbstverantwortliche Subjekte. In der aktuellen Krise des Kapitalismus wird deutlich, dass diese Formen kapitalistischer Herrschaft nicht mehr ausreichen. Die aktuelle Austeritätspolitik innerhalb der EU, maßgeblich vorangetrieben von Deutschland und der sog. Troika, setzt Strukturanpassungsmaßnahmen in einer Härte und Massivität durch, die noch vor wenigen Jahren für Europa undenkbar schien. Die Sparmaßnahmen, die zurzeit in Südeuropa durchgedrückt werden, betreffen einen Großteil der Bevölkerung, und sorgen neben emanzipatorischem Protest auch für das Erstarken reaktionärer und populistischer Krisenlösungsmodelle. Die Krise erzeugt somit auch Veränderungen innerhalb der politischen Kultur der Eurozone. Doch reicht dies, um von einer „autoritären Wende“ zu sprechen, und erleben wir tatsächlich neue Formen von Staatlichkeit und ein neuartiges Zusammenspiel zwischen Ökonomie und Politik? Gemeinsam mit den Referenten wollen wir über kapitalistische Transformation, „autoritären Etatismus“ und die Durchsetzung der Austeritätspolitik diskutieren.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Freitag, 5. Juli 2013 - 20 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit Michael Heinrich, TOP B3rlin und …umsGanze!<br />
<br />
Massive Strukturanpassungsmaßnahmen, Polizeigewalt gegen soziale Bewegungen, Einschränkung von Grundrechten und Überwachungsskandale – es scheint, als hätte der Neoliberalismus in Europa endgültig sein Glücksversprechen verloren, und als würde nun eine autoritäre Seite sichtbar werden, die ihm schon immer innewohnte. Vor einigen Jahren setzten die Vertreter*innen des Neoliberalismus noch auf die Selbstheilungskräfte der Märkte, auf zunehmende Deregulierung und selbstverantwortliche Subjekte. In der aktuellen Krise des Kapitalismus wird deutlich, dass diese Formen kapitalistischer Herrschaft nicht mehr ausreichen. Die aktuelle Austeritätspolitik innerhalb der EU, maßgeblich vorangetrieben von Deutschland und der sog. Troika, setzt Strukturanpassungsmaßnahmen in einer Härte und Massivität durch, die noch vor wenigen Jahren für Europa undenkbar schien. Die Sparmaßnahmen, die zurzeit in Südeuropa durchgedrückt werden, betreffen einen Großteil der Bevölkerung, und sorgen neben emanzipatorischem Protest auch für das Erstarken reaktionärer und populistischer Krisenlösungsmodelle. Die Krise erzeugt somit auch Veränderungen innerhalb der politischen Kultur der Eurozone. Doch reicht dies, um von einer „autoritären Wende“ zu sprechen, und erleben wir tatsächlich neue Formen von Staatlichkeit und ein neuartiges Zusammenspiel zwischen Ökonomie und Politik? Gemeinsam mit den Referenten wollen wir über kapitalistische Transformation, „autoritären Etatismus“ und die Durchsetzung der Austeritätspolitik diskutieren.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Freitag, 5. Juli 2013 - 20 Uhr - TU Berlin

Mit Michael Heinrich, TOP B3rlin und …umsGanze!

Massive Strukturanpassungsmaßnahmen, Polizeigewalt gegen soziale Bewegungen, Einschränkung von Grundrechten und Überwachungsskandale – es scheint, als hätte der Neoliberalismus in Europa endgültig sein Glücksversprechen verloren, und als würde nun eine autoritäre Seite sichtbar werden, die ihm schon immer innewohnte. Vor einigen Jahren setzten die Vertreter*innen des Neoliberalismus noch auf die Selbstheilungskräfte der Märkte, auf zunehmende Deregulierung und selbstverantwortliche Subjekte. In der aktuellen Krise des Kapitalismus wird deutlich, dass diese Formen kapitalistischer Herrschaft nicht mehr ausreichen. Die aktuelle Austeritätspolitik innerhalb der EU, maßgeblich vorangetrieben von Deutschland und der sog. Troika, setzt Strukturanpassungsmaßnahmen in einer Härte und Massivität durch, die noch vor wenigen Jahren für Europa undenkbar schien. Die Sparmaßnahmen, die zurzeit in Südeuropa durchgedrückt werden, betreffen einen Großteil der Bevölkerung, und sorgen neben emanzipatorischem Protest auch für das Erstarken reaktionärer und populistischer Krisenlösungsmodelle. Die Krise erzeugt somit auch Veränderungen innerhalb der politischen Kultur der Eurozone. Doch reicht dies, um von einer „autoritären Wende“ zu sprechen, und erleben wir tatsächlich neue Formen von Staatlichkeit und ein neuartiges Zusammenspiel zwischen Ökonomie und Politik? Gemeinsam mit den Referenten wollen wir über kapitalistische Transformation, „autoritären Etatismus“ und die Durchsetzung der Austeritätspolitik diskutieren.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/0/6/0/_/uploads/55419/image_track/1482891/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273060.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/die-hard-die-autoritre-wende-des-neoliberalismus/listen.mp3?s=sYx" length="96283584" />
            <guid isPermaLink="false">1482891</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Thu, 18 Jul 2013 16:43:46 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-18T16:43:46+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:40:17</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Rekonstruktion in der Architektur als Ausdruck der Krisenhaftigkeit des Kapitals]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/rekonstruktion-in-der-architektur-als-ausdruck-der-krisenhaftigkeit-des-kapitals/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Samstag, 6 Juli 2013 - 14 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit Niloufar Tajeri und Robert Burghardt<br />
<br />
Mit Hilfe von David Harveys Krisentheorie wollen wir die Geschichte der Krise und Ihre Auswirkungen auf die Raumproduktion nachzeichnen. Die Rekonstruktion längst vergangener Mythen durch den Wiederaufbau historischer Gebäude ist nicht nur ein Zeichen für die Krise der Architektur, sondern Ausdruck einer Krise der gesellschaftlichen Verhältnisse in der sie eingebettet ist. Wir verstehen Rekonstruktionen wie z.b. des Berliner Stadtschlosses oder einer osmanischen Kaserne am Istanbuler Taksim als regressives Gegenstück zur generischen und globalisierten Architekturproduktion und als Negierung der Vielfältigkeit tatsächlicher städtischer Bewegungen.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Samstag, 6 Juli 2013 - 14 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit Niloufar Tajeri und Robert Burghardt<br />
<br />
Mit Hilfe von David Harveys Krisentheorie wollen wir die Geschichte der Krise und Ihre Auswirkungen auf die Raumproduktion nachzeichnen. Die Rekonstruktion längst vergangener Mythen durch den Wiederaufbau historischer Gebäude ist nicht nur ein Zeichen für die Krise der Architektur, sondern Ausdruck einer Krise der gesellschaftlichen Verhältnisse in der sie eingebettet ist. Wir verstehen Rekonstruktionen wie z.b. des Berliner Stadtschlosses oder einer osmanischen Kaserne am Istanbuler Taksim als regressives Gegenstück zur generischen und globalisierten Architekturproduktion und als Negierung der Vielfältigkeit tatsächlicher städtischer Bewegungen.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Samstag, 6 Juli 2013 - 14 Uhr - TU Berlin

Mit Niloufar Tajeri und Robert Burghardt

Mit Hilfe von David Harveys Krisentheorie wollen wir die Geschichte der Krise und Ihre Auswirkungen auf die Raumproduktion nachzeichnen. Die Rekonstruktion längst vergangener Mythen durch den Wiederaufbau historischer Gebäude ist nicht nur ein Zeichen für die Krise der Architektur, sondern Ausdruck einer Krise der gesellschaftlichen Verhältnisse in der sie eingebettet ist. Wir verstehen Rekonstruktionen wie z.b. des Berliner Stadtschlosses oder einer osmanischen Kaserne am Istanbuler Taksim als regressives Gegenstück zur generischen und globalisierten Architekturproduktion und als Negierung der Vielfältigkeit tatsächlicher städtischer Bewegungen.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/2/7/0/_/uploads/55419/image_track/1482892/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273072.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/rekonstruktion-in-der-architektur-als-ausdruck-der-krisenhaftigkeit-des-kapitals/listen.mp3?s=qWP" length="44240560" />
            <guid isPermaLink="false">1482892</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Thu, 18 Jul 2013 16:36:33 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-18T16:36:33+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>46:05</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Radikale Philosophie in den Krisen: Aufgaben und Möglichkeiten]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/radikale-philosophie-in-den-krisen-aufgaben-und-mglichkeiten/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Sonntag, 7 Juli 2013 - 11 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit Frieder Otto Wolf<br />
<br />
Die gegenwärtig sich überlagernden, perspektivisch sogar verschärfenden Krisen sind eine Herausforderung an die gesamte Menschheit – dazu, endlich die Herrschaftsstrukturen zu überwinden, die zu diesen Krisen geführt haben! Radikale Philosophie kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten – indem sie nämlich der Versuchung entgegenwirkt, der auch ehrlich empörte Menschen unterliegen. Sich nämlich den wirklichen Problemen dadurch zu entziehen, dass mensch sich mit einem ideologischen Zirkel begnügt, anstatt sich für wirkliche Untersuchungen der Herrschaftsstrukturen, sowie für wirkliche politische Erfahrungen zu öffnen, und dadurch erst gemeinsam handlungsfähig zu werden.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Sonntag, 7 Juli 2013 - 11 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit Frieder Otto Wolf<br />
<br />
Die gegenwärtig sich überlagernden, perspektivisch sogar verschärfenden Krisen sind eine Herausforderung an die gesamte Menschheit – dazu, endlich die Herrschaftsstrukturen zu überwinden, die zu diesen Krisen geführt haben! Radikale Philosophie kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten – indem sie nämlich der Versuchung entgegenwirkt, der auch ehrlich empörte Menschen unterliegen. Sich nämlich den wirklichen Problemen dadurch zu entziehen, dass mensch sich mit einem ideologischen Zirkel begnügt, anstatt sich für wirkliche Untersuchungen der Herrschaftsstrukturen, sowie für wirkliche politische Erfahrungen zu öffnen, und dadurch erst gemeinsam handlungsfähig zu werden.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Sonntag, 7 Juli 2013 - 11 Uhr - TU Berlin

Mit Frieder Otto Wolf

Die gegenwärtig sich überlagernden, perspektivisch sogar verschärfenden Krisen sind eine Herausforderung an die gesamte Menschheit – dazu, endlich die Herrschaftsstrukturen zu überwinden, die zu diesen Krisen geführt haben! Radikale Philosophie kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten – indem sie nämlich der Versuchung entgegenwirkt, der auch ehrlich empörte Menschen unterliegen. Sich nämlich den wirklichen Problemen dadurch zu entziehen, dass mensch sich mit einem ideologischen Zirkel begnügt, anstatt sich für wirkliche Untersuchungen der Herrschaftsstrukturen, sowie für wirkliche politische Erfahrungen zu öffnen, und dadurch erst gemeinsam handlungsfähig zu werden.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/4/8/0/_/uploads/55419/image_track/1482893/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273084.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/radikale-philosophie-in-den-krisen-aufgaben-und-mglichkeiten/listen.mp3?s=6cT" length="42880103" />
            <guid isPermaLink="false">1482893</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Thu, 18 Jul 2013 16:20:12 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-18T16:20:12+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>44:39</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Gesundheit, Familie, Älterwerden – eine queerFeministische (Selbst-)Befragung]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/gesundheit-familie-lterwerden-eine-queerfeministische-selbst-befragung/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Sonntag, 7. Juli 2013 - 11 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit IL Berlin QueerFeminismus AG<br />
<br />
Die IL Berlin QueerFeminismus AG arbeitet momentan zum Themenkomplex „Absicherung“. Sie wird ihr derzeitiges Projekt vorstellen und möchte sich mit euch darüber austauschen. Derzeit führen wir eine (Selbst-)Befragung durch, anhand derer wir Widersprüche und alltägliche Begrenzungen unserer Handlungsspielräume im Bereich Familie, Gesundheit und Altern aufspüren und sichtbar machen. Doch unsere Befragung dient nicht lediglich einer analytischen Bestandsaufnahme. Vielmehr ist sie ein aktiver Suchprozess nach Anknüpfungspunkten für ein Weiterdenken und Handeln. Diese Anknüpfungspunkte werden dann konkretisiert und durch politische Praxis radikalisiert.<br />
<br />
Wir fragen uns zum Beispiel, wie Strategien aussehen können, wenn wir mal nicht in der Lage sind, unsere alltägliche (Repro-)Arbeit zu erledigen; welche Rolle dabei kollektive Formen des Zusammenlebens und die Wahl-/Familie für soziale „Absicherung“ spielen können; welche kollektiven oder individuellen Widerstandsstrategien es gibt, und wo diese an ihre Grenzen stoßen.<br />
<br />
In unserem Workshop wollen wir zunächst unsere theoretischen Ausgangspunkte offen legen. Dann wollen wir von unseren bisherigen Diskussionsprozessen, Praxiserfahrungen und Fallstricken berichten. Anschließend wollen wir in Form von Gruppendiskussionen in die (Selbst-)Befragung übergehen.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Sonntag, 7. Juli 2013 - 11 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit IL Berlin QueerFeminismus AG<br />
<br />
Die IL Berlin QueerFeminismus AG arbeitet momentan zum Themenkomplex „Absicherung“. Sie wird ihr derzeitiges Projekt vorstellen und möchte sich mit euch darüber austauschen. Derzeit führen wir eine (Selbst-)Befragung durch, anhand derer wir Widersprüche und alltägliche Begrenzungen unserer Handlungsspielräume im Bereich Familie, Gesundheit und Altern aufspüren und sichtbar machen. Doch unsere Befragung dient nicht lediglich einer analytischen Bestandsaufnahme. Vielmehr ist sie ein aktiver Suchprozess nach Anknüpfungspunkten für ein Weiterdenken und Handeln. Diese Anknüpfungspunkte werden dann konkretisiert und durch politische Praxis radikalisiert.<br />
<br />
Wir fragen uns zum Beispiel, wie Strategien aussehen können, wenn wir mal nicht in der Lage sind, unsere alltägliche (Repro-)Arbeit zu erledigen; welche Rolle dabei kollektive Formen des Zusammenlebens und die Wahl-/Familie für soziale „Absicherung“ spielen können; welche kollektiven oder individuellen Widerstandsstrategien es gibt, und wo diese an ihre Grenzen stoßen.<br />
<br />
In unserem Workshop wollen wir zunächst unsere theoretischen Ausgangspunkte offen legen. Dann wollen wir von unseren bisherigen Diskussionsprozessen, Praxiserfahrungen und Fallstricken berichten. Anschließend wollen wir in Form von Gruppendiskussionen in die (Selbst-)Befragung übergehen.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Sonntag, 7. Juli 2013 - 11 Uhr - TU Berlin

Mit IL Berlin QueerFeminismus AG

Die IL Berlin QueerFeminismus AG arbeitet momentan zum Themenkomplex „Absicherung“. Sie wird ihr derzeitiges Projekt vorstellen und möchte sich mit euch darüber austauschen. Derzeit führen wir eine (Selbst-)Befragung durch, anhand derer wir Widersprüche und alltägliche Begrenzungen unserer Handlungsspielräume im Bereich Familie, Gesundheit und Altern aufspüren und sichtbar machen. Doch unsere Befragung dient nicht lediglich einer analytischen Bestandsaufnahme. Vielmehr ist sie ein aktiver Suchprozess nach Anknüpfungspunkten für ein Weiterdenken und Handeln. Diese Anknüpfungspunkte werden dann konkretisiert und durch politische Praxis radikalisiert.

Wir fragen uns zum Beispiel, wie Strategien aussehen können, wenn wir mal nicht in der Lage sind, unsere alltägliche (Repro-)Arbeit zu erledigen; welche Rolle dabei kollektive Formen des Zusammenlebens und die Wahl-/Familie für soziale „Absicherung“ spielen können; welche kollektiven oder individuellen Widerstandsstrategien es gibt, und wo diese an ihre Grenzen stoßen.

In unserem Workshop wollen wir zunächst unsere theoretischen Ausgangspunkte offen legen. Dann wollen wir von unseren bisherigen Diskussionsprozessen, Praxiserfahrungen und Fallstricken berichten. Anschließend wollen wir in Form von Gruppendiskussionen in die (Selbst-)Befragung übergehen.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/3/9/0/_/uploads/55419/image_track/1482894/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273093.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/gesundheit-familie-lterwerden-eine-queerfeministische-selbst-befragung/listen.mp3?s=TrF" length="30683636" />
            <guid isPermaLink="false">1482894</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Thu, 18 Jul 2013 16:15:21 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-18T16:15:21+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>31:57</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Excuse me, how would you like to organise? Von linksradikalen Organisierungsansätzen in England]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/excuse-me-how-would-you-like-to-organise-von-linksradikalen-organisierungsanstzen-in-england/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Sonntag, 7. Juli 2013 -  11 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit Plan C and Antifacist Network (London)<br />
<br />
This Workshop will be in English.<br />
<br />
„Anarchy in the UK“ (Sex Pistols) haben wir zwar noch nicht, aber eine Menge regt sich im Mutterland des modernen Kapitalismus. Selbst wenn weniger spektakulär als in Griechenland oder Spanien, akku-mulieren sich auch dort rote Zahlen, ökonomischer Einbruch, Sozialkürzungen, Arbeitslosigkeit, Leer-stand und Verelendung. Nach den spektakulären Studi-Demos (der Kampf ging leider verloren) und den legendären London-Riots 2011 (ein schweres und unzugängliches Feld für Linke) mobilisierten jüngst die „Anti-cuts-protests“ im klassischen Stil der Krisendemos schon einige Hunderttausend Men-schen auf die Straße.<br />
2013 erreicht die soziale Zertrümmerung in Form von Zurichtung der Prekarisierten eine neue Stufe: die sogenannte „Bedroom Tax“ drückt allen Sozialhilfeempfänger_innen zusätzliche Kosten aus eigener Tasche für jedes frei stehende Schlafzimmer auf. Logischerweise sind die meisten zahlungsunfähig, es drohen Zwangsräumungen, die ersten Menschen haben sich aus Verzweiflung schon das Leben ge-nommen. Kommunale und regionale Widerstandsgruppen sprießen nur so aus dem Boden und koordi-nieren sich derzeit für eine kontinuierliche Arbeit.<br />
Gleichzeitig rotten sich leider auch in England die reaktionären Krisenlösungsidiot_innen zusammen. Die English Defence League (EDL) und die British National Party (BNP) hören einfach nicht auf, ihre rassistische, rechtspopulistische bis völkische Hetze vor allem gegen Migrant_innen zu verbreiten. Glücklicherweise bleibt dieser Mist von Antifaschist_innen nicht unbeantwortet. Das Spannugnsverhältnis von bürgerlichem „Multikulti statt Braun“ und „Antifa ist der Kampf ums Ganze“, das hierzulande bekannt sein dürfte, verlangt auch in England gewisse Strategien in Sachen Orga-nisierung.<br />
Wo es Protest gibt, dürfen linke Sozialrevolutionäre natürlich nicht fehlen. Wir möchten mit Aktivis-tInnen aus England, die an diesen verschiedenen Organisierungsprozessen beteiligt waren und sind, über Probleme und Erfolgsaussichten für Linksradikale diskutieren. Plan C und das Antifascist Network verstehen sich als Strukturen, die sich bewusst außerhalb der staubigen Tradition der Socialist Workers Party (SWP) stellen und ihre eigenen Vorstellungen darüber haben, wie man sich warum or-ganisiert und was man eigentlich will.<br />
Wir möchten von ihnen wissen: Wann und vor welchem Kontext habt ihr euch gegründet? Wofür steht ihr? Welchen Ausmaß hat die Krise in England? Was sind eure Strategien im Umgang mit sozialen Kämpfen? Welche Perspektiven transnationaler Organisierung seht ihr?]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Sonntag, 7. Juli 2013 -  11 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit Plan C and Antifacist Network (London)<br />
<br />
This Workshop will be in English.<br />
<br />
„Anarchy in the UK“ (Sex Pistols) haben wir zwar noch nicht, aber eine Menge regt sich im Mutterland des modernen Kapitalismus. Selbst wenn weniger spektakulär als in Griechenland oder Spanien, akku-mulieren sich auch dort rote Zahlen, ökonomischer Einbruch, Sozialkürzungen, Arbeitslosigkeit, Leer-stand und Verelendung. Nach den spektakulären Studi-Demos (der Kampf ging leider verloren) und den legendären London-Riots 2011 (ein schweres und unzugängliches Feld für Linke) mobilisierten jüngst die „Anti-cuts-protests“ im klassischen Stil der Krisendemos schon einige Hunderttausend Men-schen auf die Straße.<br />
2013 erreicht die soziale Zertrümmerung in Form von Zurichtung der Prekarisierten eine neue Stufe: die sogenannte „Bedroom Tax“ drückt allen Sozialhilfeempfänger_innen zusätzliche Kosten aus eigener Tasche für jedes frei stehende Schlafzimmer auf. Logischerweise sind die meisten zahlungsunfähig, es drohen Zwangsräumungen, die ersten Menschen haben sich aus Verzweiflung schon das Leben ge-nommen. Kommunale und regionale Widerstandsgruppen sprießen nur so aus dem Boden und koordi-nieren sich derzeit für eine kontinuierliche Arbeit.<br />
Gleichzeitig rotten sich leider auch in England die reaktionären Krisenlösungsidiot_innen zusammen. Die English Defence League (EDL) und die British National Party (BNP) hören einfach nicht auf, ihre rassistische, rechtspopulistische bis völkische Hetze vor allem gegen Migrant_innen zu verbreiten. Glücklicherweise bleibt dieser Mist von Antifaschist_innen nicht unbeantwortet. Das Spannugnsverhältnis von bürgerlichem „Multikulti statt Braun“ und „Antifa ist der Kampf ums Ganze“, das hierzulande bekannt sein dürfte, verlangt auch in England gewisse Strategien in Sachen Orga-nisierung.<br />
Wo es Protest gibt, dürfen linke Sozialrevolutionäre natürlich nicht fehlen. Wir möchten mit Aktivis-tInnen aus England, die an diesen verschiedenen Organisierungsprozessen beteiligt waren und sind, über Probleme und Erfolgsaussichten für Linksradikale diskutieren. Plan C und das Antifascist Network verstehen sich als Strukturen, die sich bewusst außerhalb der staubigen Tradition der Socialist Workers Party (SWP) stellen und ihre eigenen Vorstellungen darüber haben, wie man sich warum or-ganisiert und was man eigentlich will.<br />
Wir möchten von ihnen wissen: Wann und vor welchem Kontext habt ihr euch gegründet? Wofür steht ihr? Welchen Ausmaß hat die Krise in England? Was sind eure Strategien im Umgang mit sozialen Kämpfen? Welche Perspektiven transnationaler Organisierung seht ihr?]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Sonntag, 7. Juli 2013 -  11 Uhr - TU Berlin

Mit Plan C and Antifacist Network (London)

This Workshop will be in English.

„Anarchy in the UK“ (Sex Pistols) haben wir zwar noch nicht, aber eine Menge regt sich im Mutterland des modernen Kapitalismus. Selbst wenn weniger spektakulär als in Griechenland oder Spanien, akku-mulieren sich auch dort rote Zahlen, ökonomischer Einbruch, Sozialkürzungen, Arbeitslosigkeit, Leer-stand und Verelendung. Nach den spektakulären Studi-Demos (der Kampf ging leider verloren) und den legendären London-Riots 2011 (ein schweres und unzugängliches Feld für Linke) mobilisierten jüngst die „Anti-cuts-protests“ im klassischen Stil der Krisendemos schon einige Hunderttausend Men-schen auf die Straße.
2013 erreicht die soziale Zertrümmerung in Form von Zurichtung der Prekarisierten eine neue Stufe: die sogenannte „Bedroom Tax“ drückt allen Sozialhilfeempfänger_innen zusätzliche Kosten aus eigener Tasche für jedes frei stehende Schlafzimmer auf. Logischerweise sind die meisten zahlungsunfähig, es drohen Zwangsräumungen, die ersten Menschen haben sich aus Verzweiflung schon das Leben ge-nommen. Kommunale und regionale Widerstandsgruppen sprießen nur so aus dem Boden und koordi-nieren sich derzeit für eine kontinuierliche Arbeit.
Gleichzeitig rotten sich leider auch in England die reaktionären Krisenlösungsidiot_innen zusammen. Die English Defence League (EDL) und die British National Party (BNP) hören einfach nicht auf, ihre rassistische, rechtspopulistische bis völkische Hetze vor allem gegen Migrant_innen zu verbreiten. Glücklicherweise bleibt dieser Mist von Antifaschist_innen nicht unbeantwortet. Das Spannugnsverhältnis von bürgerlichem „Multikulti statt Braun“ und „Antifa ist der Kampf ums Ganze“, das hierzulande bekannt sein dürfte, verlangt auch in England gewisse Strategien in Sachen Orga-nisierung.
Wo es Protest gibt, dürfen linke Sozialrevolutionäre natürlich nicht fehlen. Wir möchten mit Aktivis-tInnen aus England, die an diesen verschiedenen Organisierungsprozessen beteiligt waren und sind, über Probleme und Erfolgsaussichten für Linksradikale diskutieren. Plan C und das Antifascist Network verstehen sich als Strukturen, die sich bewusst außerhalb der staubigen Tradition der Socialist Workers Party (SWP) stellen und ihre eigenen Vorstellungen darüber haben, wie man sich warum or-ganisiert und was man eigentlich will.
Wir möchten von ihnen wissen: Wann und vor welchem Kontext habt ihr euch gegründet? Wofür steht ihr? Welchen Ausmaß hat die Krise in England? Was sind eure Strategien im Umgang mit sozialen Kämpfen? Welche Perspektiven transnationaler Organisierung seht ihr?]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/9/9/0/_/uploads/55419/image_track/1482895/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273099.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/excuse-me-how-would-you-like-to-organise-von-linksradikalen-organisierungsanstzen-in-england/listen.mp3?s=e4Y" length="33738918" />
            <guid isPermaLink="false">1482895</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Thu, 18 Jul 2013 16:09:58 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-18T16:09:58+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>35:08</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[“Kommunismus. Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird”]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/kommunismus-kleine-geschichte-wie-endlich-alles-anders-wird/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Samstag, 6. Juli 2013 - 19 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit Bini Adamczak, musikalisch begleitet von Tanja Kämer<br />
<br />
„Kommunismus. Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird“: “Na, das war ja nichts”, denken sich die Menschen. Erst hat uns der Kapitalismus ganz unglücklich gemacht und dann ist er auch noch ständig schief gegangen.” “Außerdem,” sagt ein Mensch laut, “haben wir den Kapitalismus jetzt wahrlich lange genug gehabt (200-500 Jahre lang nämlich) und das reicht ja nun wirklich. Es wird Zeit für was neues. Denn Abwechslung muss sein.”<br />
<br />
„… eine theoretisch angeleitete Erzählung, die sich der Sprache eines Kinderbuchs bedient. Sie fällt damit durch jedes Raster: weder tatsächlich ein Kinderbuch, noch theoretisches Essay, weder literarische Erzählung noch historischer Abriss. In Missachtung der gängigen Genres ist Adamczak eine differenzierte Vergegenwärtigung der Fallstricke kommunistischer Gesellschaftskritik gelungen – mit Unterhaltungswert.” (Gottfried Oy, Frankfurter Rundschau)]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Samstag, 6. Juli 2013 - 19 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit Bini Adamczak, musikalisch begleitet von Tanja Kämer<br />
<br />
„Kommunismus. Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird“: “Na, das war ja nichts”, denken sich die Menschen. Erst hat uns der Kapitalismus ganz unglücklich gemacht und dann ist er auch noch ständig schief gegangen.” “Außerdem,” sagt ein Mensch laut, “haben wir den Kapitalismus jetzt wahrlich lange genug gehabt (200-500 Jahre lang nämlich) und das reicht ja nun wirklich. Es wird Zeit für was neues. Denn Abwechslung muss sein.”<br />
<br />
„… eine theoretisch angeleitete Erzählung, die sich der Sprache eines Kinderbuchs bedient. Sie fällt damit durch jedes Raster: weder tatsächlich ein Kinderbuch, noch theoretisches Essay, weder literarische Erzählung noch historischer Abriss. In Missachtung der gängigen Genres ist Adamczak eine differenzierte Vergegenwärtigung der Fallstricke kommunistischer Gesellschaftskritik gelungen – mit Unterhaltungswert.” (Gottfried Oy, Frankfurter Rundschau)]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Samstag, 6. Juli 2013 - 19 Uhr - TU Berlin

Mit Bini Adamczak, musikalisch begleitet von Tanja Kämer

„Kommunismus. Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird“: “Na, das war ja nichts”, denken sich die Menschen. Erst hat uns der Kapitalismus ganz unglücklich gemacht und dann ist er auch noch ständig schief gegangen.” “Außerdem,” sagt ein Mensch laut, “haben wir den Kapitalismus jetzt wahrlich lange genug gehabt (200-500 Jahre lang nämlich) und das reicht ja nun wirklich. Es wird Zeit für was neues. Denn Abwechslung muss sein.”

„… eine theoretisch angeleitete Erzählung, die sich der Sprache eines Kinderbuchs bedient. Sie fällt damit durch jedes Raster: weder tatsächlich ein Kinderbuch, noch theoretisches Essay, weder literarische Erzählung noch historischer Abriss. In Missachtung der gängigen Genres ist Adamczak eine differenzierte Vergegenwärtigung der Fallstricke kommunistischer Gesellschaftskritik gelungen – mit Unterhaltungswert.” (Gottfried Oy, Frankfurter Rundschau)]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/8/0/1/_/uploads/55419/image_track/1482896/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273108.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/kommunismus-kleine-geschichte-wie-endlich-alles-anders-wird/listen.mp3?s=wfc" length="51763826" />
            <guid isPermaLink="false">1482896</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Thu, 18 Jul 2013 16:05:46 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-18T16:05:46+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>53:55</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Krisenverstärker – Kunst als Problem und Lösung]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/krisenverstrker-kunst-als-problem-und-lsung/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Samstag, 6. Juli 2013 - 17 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit Alice Creischer, Andreas Siekmann, Kerstin Stakemeier und Sophie Goltz<br />
<br />
In der ersten Hälfte des Workshops wollen wir gemeinsam mit Alice Creischer und Andreas Siekmann den Film “Krumme Panke” (30 Minuten; Alice Creischer, Andreas Siekmann, Josef Strau, Amelie Wulffen; Berlin 1997) sehen, und anschliessend mit ihnen über dessen damaligen Einsatz und die Veränderungen der Lage im Gegenwartskunstfeld seither sprechen. Was ist der Status der Kunst im Nordwesten inmitten der andauernden Krise des Kapitals?<br />
<br />
In der zweiten Hälfte des Workshops werden Sophie Goltz und Kerstin Stakemeier diese Fragen anhand eines derzeit vieldiskutierten Fallbeispiels vertiefen, der Diskussion um die Rolle der Digitalität in der Gegenwartskunst. Anhand ihrer euphorischen Annahme oder Ablehnung lassen sich die Trennlinien zwischen nostalgischen Projektionen auf die Wiederkehr einer verlorenen modernistischen Avantgarde und der Überaffirmation einer flexibilisierten Verkaufsoberfläche scharf nachzeichnen.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Samstag, 6. Juli 2013 - 17 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit Alice Creischer, Andreas Siekmann, Kerstin Stakemeier und Sophie Goltz<br />
<br />
In der ersten Hälfte des Workshops wollen wir gemeinsam mit Alice Creischer und Andreas Siekmann den Film “Krumme Panke” (30 Minuten; Alice Creischer, Andreas Siekmann, Josef Strau, Amelie Wulffen; Berlin 1997) sehen, und anschliessend mit ihnen über dessen damaligen Einsatz und die Veränderungen der Lage im Gegenwartskunstfeld seither sprechen. Was ist der Status der Kunst im Nordwesten inmitten der andauernden Krise des Kapitals?<br />
<br />
In der zweiten Hälfte des Workshops werden Sophie Goltz und Kerstin Stakemeier diese Fragen anhand eines derzeit vieldiskutierten Fallbeispiels vertiefen, der Diskussion um die Rolle der Digitalität in der Gegenwartskunst. Anhand ihrer euphorischen Annahme oder Ablehnung lassen sich die Trennlinien zwischen nostalgischen Projektionen auf die Wiederkehr einer verlorenen modernistischen Avantgarde und der Überaffirmation einer flexibilisierten Verkaufsoberfläche scharf nachzeichnen.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Samstag, 6. Juli 2013 - 17 Uhr - TU Berlin

Mit Alice Creischer, Andreas Siekmann, Kerstin Stakemeier und Sophie Goltz

In der ersten Hälfte des Workshops wollen wir gemeinsam mit Alice Creischer und Andreas Siekmann den Film “Krumme Panke” (30 Minuten; Alice Creischer, Andreas Siekmann, Josef Strau, Amelie Wulffen; Berlin 1997) sehen, und anschliessend mit ihnen über dessen damaligen Einsatz und die Veränderungen der Lage im Gegenwartskunstfeld seither sprechen. Was ist der Status der Kunst im Nordwesten inmitten der andauernden Krise des Kapitals?

In der zweiten Hälfte des Workshops werden Sophie Goltz und Kerstin Stakemeier diese Fragen anhand eines derzeit vieldiskutierten Fallbeispiels vertiefen, der Diskussion um die Rolle der Digitalität in der Gegenwartskunst. Anhand ihrer euphorischen Annahme oder Ablehnung lassen sich die Trennlinien zwischen nostalgischen Projektionen auf die Wiederkehr einer verlorenen modernistischen Avantgarde und der Überaffirmation einer flexibilisierten Verkaufsoberfläche scharf nachzeichnen.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/9/1/1/_/uploads/55419/image_track/1482897/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273119.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/krisenverstrker-kunst-als-problem-und-lsung/listen.mp3?s=kAi" length="111909824" />
            <guid isPermaLink="false">1482897</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Thu, 18 Jul 2013 15:49:16 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-18T15:49:16+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:56:34</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Spektakel und Handgemenge – …umsGanze! diskutiert mit …umsGanze!]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/spektakel-und-handgemenge-umsganze-diskutiert-mit-umsganze/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Samstag, 6. Juli 2013 - 17 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit der Autonomen Antifa [f] (Frankfurt) und The Future Is Unwritten (Leipzig), moderiert von TOP B3rlin<br />
<br />
„Unsere umfassende Kritik an den Verhältnissen wird sich zudem in Zukunft stärker im Handgemenge beweisen müssen. Schon klar, dass es bislang an greifbaren Alternativen zum Kapitalismus mangelt. Aber die fallen nicht vom Himmel, sie entstehen im politischen Prozess.“ – Das war das Fazit des …ums Ganze!-Auswertungspapiers zu M31 und Blockupy 2012. Nun ist es ein Jahr später, Blockupy Volume II hat stattgefunden, die Krise und auch die Krisenproteste dauern an.<br />
<br />
Wir wollen im Workshop unsere Teilnahme an den Krisenprotesten der letzten beiden Jahre reflektieren und politisch einordnen. Wie kann Kapitalismuskritik praktisch werden? Schließen sich Bündnisfähigkeit und radikale Kapitalismuskritik aus? Stehen Spektakel und Alltagspolitik, Symbolpolitik und Organisierungsprozesse im Widerspruch zueinander? Und wie begreifen wir das Verhältnis zwischen den Krisenprotesten hierzulande und in anderen (europäischen) Ländern?]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Samstag, 6. Juli 2013 - 17 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit der Autonomen Antifa [f] (Frankfurt) und The Future Is Unwritten (Leipzig), moderiert von TOP B3rlin<br />
<br />
„Unsere umfassende Kritik an den Verhältnissen wird sich zudem in Zukunft stärker im Handgemenge beweisen müssen. Schon klar, dass es bislang an greifbaren Alternativen zum Kapitalismus mangelt. Aber die fallen nicht vom Himmel, sie entstehen im politischen Prozess.“ – Das war das Fazit des …ums Ganze!-Auswertungspapiers zu M31 und Blockupy 2012. Nun ist es ein Jahr später, Blockupy Volume II hat stattgefunden, die Krise und auch die Krisenproteste dauern an.<br />
<br />
Wir wollen im Workshop unsere Teilnahme an den Krisenprotesten der letzten beiden Jahre reflektieren und politisch einordnen. Wie kann Kapitalismuskritik praktisch werden? Schließen sich Bündnisfähigkeit und radikale Kapitalismuskritik aus? Stehen Spektakel und Alltagspolitik, Symbolpolitik und Organisierungsprozesse im Widerspruch zueinander? Und wie begreifen wir das Verhältnis zwischen den Krisenprotesten hierzulande und in anderen (europäischen) Ländern?]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Samstag, 6. Juli 2013 - 17 Uhr - TU Berlin

Mit der Autonomen Antifa [f] (Frankfurt) und The Future Is Unwritten (Leipzig), moderiert von TOP B3rlin

„Unsere umfassende Kritik an den Verhältnissen wird sich zudem in Zukunft stärker im Handgemenge beweisen müssen. Schon klar, dass es bislang an greifbaren Alternativen zum Kapitalismus mangelt. Aber die fallen nicht vom Himmel, sie entstehen im politischen Prozess.“ – Das war das Fazit des …ums Ganze!-Auswertungspapiers zu M31 und Blockupy 2012. Nun ist es ein Jahr später, Blockupy Volume II hat stattgefunden, die Krise und auch die Krisenproteste dauern an.

Wir wollen im Workshop unsere Teilnahme an den Krisenprotesten der letzten beiden Jahre reflektieren und politisch einordnen. Wie kann Kapitalismuskritik praktisch werden? Schließen sich Bündnisfähigkeit und radikale Kapitalismuskritik aus? Stehen Spektakel und Alltagspolitik, Symbolpolitik und Organisierungsprozesse im Widerspruch zueinander? Und wie begreifen wir das Verhältnis zwischen den Krisenprotesten hierzulande und in anderen (europäischen) Ländern?]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/0/4/1/_/uploads/55419/image_track/1482898/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273140.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/spektakel-und-handgemenge-umsganze-diskutiert-mit-umsganze/listen.mp3?s=M5U" length="95112880" />
            <guid isPermaLink="false">1482898</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Thu, 18 Jul 2013 15:47:45 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-18T15:47:45+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:39:04</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Rechtspopulismus, Rechtsextremismus & Krise]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/rechtspopulismus-rechtsextremismus-krise/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Samstag, 6. Juli 2013 - 14 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit der Autonomen Antifa [W]<br />
<br />
Eine rechtsextreme FPÖ, rechtspopulistische Bürgerinitiativen, offener Neonazismus, modernisierter Standortnationalismus und deutschnationale Burschenschaften – das ist Österreich im 21. Jahrhundert. Während die einen auf Kultur und Standort setzen bleiben die anderen dem Deutschnationalismus treu. Gemeinsame Feindbilder und ein sich stark ähnelndes, sozialchauvinistisches Vokabular sind aber ein immer wiederkehrendes Muster verschiedenster solcher Strömungen. Doch wo genau liegen deren ideologische Schnittmengen, und wie reagieren sie auf die aktuelle Krise?”]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Samstag, 6. Juli 2013 - 14 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit der Autonomen Antifa [W]<br />
<br />
Eine rechtsextreme FPÖ, rechtspopulistische Bürgerinitiativen, offener Neonazismus, modernisierter Standortnationalismus und deutschnationale Burschenschaften – das ist Österreich im 21. Jahrhundert. Während die einen auf Kultur und Standort setzen bleiben die anderen dem Deutschnationalismus treu. Gemeinsame Feindbilder und ein sich stark ähnelndes, sozialchauvinistisches Vokabular sind aber ein immer wiederkehrendes Muster verschiedenster solcher Strömungen. Doch wo genau liegen deren ideologische Schnittmengen, und wie reagieren sie auf die aktuelle Krise?”]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Samstag, 6. Juli 2013 - 14 Uhr - TU Berlin

Mit der Autonomen Antifa [W]

Eine rechtsextreme FPÖ, rechtspopulistische Bürgerinitiativen, offener Neonazismus, modernisierter Standortnationalismus und deutschnationale Burschenschaften – das ist Österreich im 21. Jahrhundert. Während die einen auf Kultur und Standort setzen bleiben die anderen dem Deutschnationalismus treu. Gemeinsame Feindbilder und ein sich stark ähnelndes, sozialchauvinistisches Vokabular sind aber ein immer wiederkehrendes Muster verschiedenster solcher Strömungen. Doch wo genau liegen deren ideologische Schnittmengen, und wie reagieren sie auf die aktuelle Krise?”]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/3/6/1/_/uploads/55419/image_track/1482900/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273163.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/rechtspopulismus-rechtsextremismus-krise/listen.mp3?s=evQ" length="82153638" />
            <guid isPermaLink="false">1482900</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Thu, 18 Jul 2013 15:21:46 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-18T15:21:46+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:25:34</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Diagnose Kapitalismus – Die Verhältnisse überleben!]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/diagnose-kapitalismus-die-verhltnisse-berleben/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Samstag, 6. Juli 2013 - 14 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit redical [M] (Göttingen)<br />
<br />
Eine kritische Analyse eines vernachlässigten Themas. Das Gesundheitssystem hat wieder einmal Schlagzeilen gemacht – zuerst der Organspendeskandal, nun die an einem Keim erkrankten Säuglinge in der Charité und vor ein paar Jahren (und immer mal wieder) die Zustände in den Pflegeeinrichtungen. Schlechte Arbeitsbedingungen, in denen die eine Hand nicht wisse was die andere tue, werden immer wieder dafür verantwortlich gemacht. Aber wie konnte es in einem der angeblich „besten Gesundheitssysteme der Welt“ dazu kommen? Welche Veränderungen hat das Gesundheitssystem durchgemacht, und was bedeutet das für die PatientInnen und GesundheitsarbeiterInnen? Und wie umgehen mit dem Schlamassel?]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Samstag, 6. Juli 2013 - 14 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit redical [M] (Göttingen)<br />
<br />
Eine kritische Analyse eines vernachlässigten Themas. Das Gesundheitssystem hat wieder einmal Schlagzeilen gemacht – zuerst der Organspendeskandal, nun die an einem Keim erkrankten Säuglinge in der Charité und vor ein paar Jahren (und immer mal wieder) die Zustände in den Pflegeeinrichtungen. Schlechte Arbeitsbedingungen, in denen die eine Hand nicht wisse was die andere tue, werden immer wieder dafür verantwortlich gemacht. Aber wie konnte es in einem der angeblich „besten Gesundheitssysteme der Welt“ dazu kommen? Welche Veränderungen hat das Gesundheitssystem durchgemacht, und was bedeutet das für die PatientInnen und GesundheitsarbeiterInnen? Und wie umgehen mit dem Schlamassel?]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Samstag, 6. Juli 2013 - 14 Uhr - TU Berlin

Mit redical [M] (Göttingen)

Eine kritische Analyse eines vernachlässigten Themas. Das Gesundheitssystem hat wieder einmal Schlagzeilen gemacht – zuerst der Organspendeskandal, nun die an einem Keim erkrankten Säuglinge in der Charité und vor ein paar Jahren (und immer mal wieder) die Zustände in den Pflegeeinrichtungen. Schlechte Arbeitsbedingungen, in denen die eine Hand nicht wisse was die andere tue, werden immer wieder dafür verantwortlich gemacht. Aber wie konnte es in einem der angeblich „besten Gesundheitssysteme der Welt“ dazu kommen? Welche Veränderungen hat das Gesundheitssystem durchgemacht, und was bedeutet das für die PatientInnen und GesundheitsarbeiterInnen? Und wie umgehen mit dem Schlamassel?]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/2/8/1/_/uploads/55419/image_track/1482901/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273182.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/diagnose-kapitalismus-die-verhltnisse-berleben/listen.mp3?s=92T" length="53279763" />
            <guid isPermaLink="false">1482901</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Thu, 18 Jul 2013 15:18:50 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-18T15:18:50+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>55:29</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Occupy Gezi: Aufbruch in einen neuen Kampfzyklus in der Türkei?]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/occupy-gezi-aufbruch-in-einen-neuen-kampfzyklus-in-der-trkei/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Samstag, 6. Juli 2013 - 17 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit Errol Babacan<br />
<br />
Der Protest auf dem Taksim-Platz in Istanbul begann mit der Besetzung des Gezi-Parks gegen ein urbanes Transformationsprojekt der türkischen Regierung. Angefacht durch einen brutalen Polizeieinsatz griff der Protest in kurzer Zeit auf das ganze Land über und richtete sich zunehmend gegen die polizeistaatlichen Maßnahmen der islamisch-konservativen Regierung. Diese erklärte die Protestierenden kurzerhand zu Banditen und Terroristen, spielte die religiöse Karte gegen sie aus und ließ den Park schließlich mit äußerster Gewalt räumen. In dem Workshop soll zunächst eine Einbettung des Protests (und seiner gewaltsamen Niederschlagung) in politische und ökonomische Entwicklungen der letzten Jahre erfolgen, um im Anschluss Einschätzungen zur gegenwärtigen Lage und politische Perspektiven zu diskutieren.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Samstag, 6. Juli 2013 - 17 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit Errol Babacan<br />
<br />
Der Protest auf dem Taksim-Platz in Istanbul begann mit der Besetzung des Gezi-Parks gegen ein urbanes Transformationsprojekt der türkischen Regierung. Angefacht durch einen brutalen Polizeieinsatz griff der Protest in kurzer Zeit auf das ganze Land über und richtete sich zunehmend gegen die polizeistaatlichen Maßnahmen der islamisch-konservativen Regierung. Diese erklärte die Protestierenden kurzerhand zu Banditen und Terroristen, spielte die religiöse Karte gegen sie aus und ließ den Park schließlich mit äußerster Gewalt räumen. In dem Workshop soll zunächst eine Einbettung des Protests (und seiner gewaltsamen Niederschlagung) in politische und ökonomische Entwicklungen der letzten Jahre erfolgen, um im Anschluss Einschätzungen zur gegenwärtigen Lage und politische Perspektiven zu diskutieren.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Samstag, 6. Juli 2013 - 17 Uhr - TU Berlin

Mit Errol Babacan

Der Protest auf dem Taksim-Platz in Istanbul begann mit der Besetzung des Gezi-Parks gegen ein urbanes Transformationsprojekt der türkischen Regierung. Angefacht durch einen brutalen Polizeieinsatz griff der Protest in kurzer Zeit auf das ganze Land über und richtete sich zunehmend gegen die polizeistaatlichen Maßnahmen der islamisch-konservativen Regierung. Diese erklärte die Protestierenden kurzerhand zu Banditen und Terroristen, spielte die religiöse Karte gegen sie aus und ließ den Park schließlich mit äußerster Gewalt räumen. In dem Workshop soll zunächst eine Einbettung des Protests (und seiner gewaltsamen Niederschlagung) in politische und ökonomische Entwicklungen der letzten Jahre erfolgen, um im Anschluss Einschätzungen zur gegenwärtigen Lage und politische Perspektiven zu diskutieren.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/9/8/1/_/uploads/55419/image_track/1482902/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273189.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/occupy-gezi-aufbruch-in-einen-neuen-kampfzyklus-in-der-trkei/listen.mp3?s=qAb" length="49703705" />
            <guid isPermaLink="false">1482902</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Thu, 18 Jul 2013 15:17:05 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-18T15:17:05+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>51:46</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Chinas Streiks und das Ende des Billiglohnmodells.]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/chinas-streiks-und-das-ende-des-billiglohnmodells/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Samstag, 6. Juli 2013 - 14 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit Gongchao<br />
<br />
Mitte 2010 kam es in Chinas Weltmarktfabriken zu der bis dahin größten Streikwelle von Arbeitsmigrant_innen. Der Kampf führte zu Lohnsteigerungen und zu einer weltweiten Debatte über das Ende des Billiglohnmodells, das hinter Chinas Entwicklung zur “Fabrik der Welt”<br />
steht. Seitdem sind die wilden Streiks weitergegangen. Zusammen mit städtischen Riots und Kämpfen auf dem Land setzen sie das chinesische Regime unter Druck. Was können wir von diesen Kämpfen lernen?]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Samstag, 6. Juli 2013 - 14 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit Gongchao<br />
<br />
Mitte 2010 kam es in Chinas Weltmarktfabriken zu der bis dahin größten Streikwelle von Arbeitsmigrant_innen. Der Kampf führte zu Lohnsteigerungen und zu einer weltweiten Debatte über das Ende des Billiglohnmodells, das hinter Chinas Entwicklung zur “Fabrik der Welt”<br />
steht. Seitdem sind die wilden Streiks weitergegangen. Zusammen mit städtischen Riots und Kämpfen auf dem Land setzen sie das chinesische Regime unter Druck. Was können wir von diesen Kämpfen lernen?]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Samstag, 6. Juli 2013 - 14 Uhr - TU Berlin

Mit Gongchao

Mitte 2010 kam es in Chinas Weltmarktfabriken zu der bis dahin größten Streikwelle von Arbeitsmigrant_innen. Der Kampf führte zu Lohnsteigerungen und zu einer weltweiten Debatte über das Ende des Billiglohnmodells, das hinter Chinas Entwicklung zur “Fabrik der Welt”
steht. Seitdem sind die wilden Streiks weitergegangen. Zusammen mit städtischen Riots und Kämpfen auf dem Land setzen sie das chinesische Regime unter Druck. Was können wir von diesen Kämpfen lernen?]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/4/0/2/_/uploads/55419/image_track/1482903/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273204.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/chinas-streiks-und-das-ende-des-billiglohnmodells/listen.mp3?s=xit" length="62227852" />
            <guid isPermaLink="false">1482903</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Thu, 18 Jul 2013 14:54:55 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-18T14:54:55+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:04:49</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Flüchtlingsproteste in der Krise?]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/flchtlingsproteste-in-der-krise/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Samstag 06. Juli 2013 - 14:00 - TU Berlin<br />
<br />
Mit Mit Turgay Ulu (Refugee Protest Camp Berlin) und TOP B3rlin<br />
<br />
Seit vielen Jahren kämpfen selbstorganisierte Flüchtlingsinitiativen gegen das rassistische Lager- und Abschieberegime Deutschlands und der EU. Dabei kritisieren sie immer auch globale Hierarchien und Ausbeutungsverhältnisse. In immer mehr Lagern organisieren sich Geflüchtete gegen erniedrigende Lebensbedingungen und den Rassismus der Behörden. Durch den Protestmarsch der Geflüchteten von Würzburg nach Berlin im Spätsommer 2012 und das Protestcamp auf dem Kreuzberger Oranienplatz ist dieser Widerstand bundesweit wahrnehmbar geworden. Er hat ein großes Medienecho erzeugt und viele Sympathien gewonnen. Auch die Zusammenarbeit von Flüchtlingsinitiativen mit antifaschistischen bzw. antikapitalistischen Gruppen ist heute enger als noch vor einem Jahr. Und doch scheinen auch die aktuellen Proteste der Geflüchteten in der Krise zu stecken. Die Dynamik des Aufbruchs scheint verflogen. Das Berliner Protest-Camp wird zwar weiter toleriert, aber politische Impulse kann es kaum noch setzen. Die Schikanen von Ausländerbehörden und Polizei gehen unvermindert weiter. Geflüchtete werden weiter systematisch diskriminiert und abgeschoben. Der trockene Hungerstreik von Geflüchteten in München ist Ausdruck dieser politischen Ohnmacht und Marginalisierung. Und der “war against refugees“ an den Außengrenzen der EU fordert immer neue Opfer.<br />
<br />
Zeit für eine kritische Zwischenbilanz: Welche Erfahrungen und welche Fehler wurden gemacht? Welche Strategien haben sich bewährt, welche haben sich abgenutzt? Welche neuen Wege und Allianzen sollten erprobt werden? Welche Unterstützung durch linke Gruppen wäre nötig und willkommen? Gibt es eine transnationale und systemkritische Perspektive des Widerstands?]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Samstag 06. Juli 2013 - 14:00 - TU Berlin<br />
<br />
Mit Mit Turgay Ulu (Refugee Protest Camp Berlin) und TOP B3rlin<br />
<br />
Seit vielen Jahren kämpfen selbstorganisierte Flüchtlingsinitiativen gegen das rassistische Lager- und Abschieberegime Deutschlands und der EU. Dabei kritisieren sie immer auch globale Hierarchien und Ausbeutungsverhältnisse. In immer mehr Lagern organisieren sich Geflüchtete gegen erniedrigende Lebensbedingungen und den Rassismus der Behörden. Durch den Protestmarsch der Geflüchteten von Würzburg nach Berlin im Spätsommer 2012 und das Protestcamp auf dem Kreuzberger Oranienplatz ist dieser Widerstand bundesweit wahrnehmbar geworden. Er hat ein großes Medienecho erzeugt und viele Sympathien gewonnen. Auch die Zusammenarbeit von Flüchtlingsinitiativen mit antifaschistischen bzw. antikapitalistischen Gruppen ist heute enger als noch vor einem Jahr. Und doch scheinen auch die aktuellen Proteste der Geflüchteten in der Krise zu stecken. Die Dynamik des Aufbruchs scheint verflogen. Das Berliner Protest-Camp wird zwar weiter toleriert, aber politische Impulse kann es kaum noch setzen. Die Schikanen von Ausländerbehörden und Polizei gehen unvermindert weiter. Geflüchtete werden weiter systematisch diskriminiert und abgeschoben. Der trockene Hungerstreik von Geflüchteten in München ist Ausdruck dieser politischen Ohnmacht und Marginalisierung. Und der “war against refugees“ an den Außengrenzen der EU fordert immer neue Opfer.<br />
<br />
Zeit für eine kritische Zwischenbilanz: Welche Erfahrungen und welche Fehler wurden gemacht? Welche Strategien haben sich bewährt, welche haben sich abgenutzt? Welche neuen Wege und Allianzen sollten erprobt werden? Welche Unterstützung durch linke Gruppen wäre nötig und willkommen? Gibt es eine transnationale und systemkritische Perspektive des Widerstands?]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Samstag 06. Juli 2013 - 14:00 - TU Berlin

Mit Mit Turgay Ulu (Refugee Protest Camp Berlin) und TOP B3rlin

Seit vielen Jahren kämpfen selbstorganisierte Flüchtlingsinitiativen gegen das rassistische Lager- und Abschieberegime Deutschlands und der EU. Dabei kritisieren sie immer auch globale Hierarchien und Ausbeutungsverhältnisse. In immer mehr Lagern organisieren sich Geflüchtete gegen erniedrigende Lebensbedingungen und den Rassismus der Behörden. Durch den Protestmarsch der Geflüchteten von Würzburg nach Berlin im Spätsommer 2012 und das Protestcamp auf dem Kreuzberger Oranienplatz ist dieser Widerstand bundesweit wahrnehmbar geworden. Er hat ein großes Medienecho erzeugt und viele Sympathien gewonnen. Auch die Zusammenarbeit von Flüchtlingsinitiativen mit antifaschistischen bzw. antikapitalistischen Gruppen ist heute enger als noch vor einem Jahr. Und doch scheinen auch die aktuellen Proteste der Geflüchteten in der Krise zu stecken. Die Dynamik des Aufbruchs scheint verflogen. Das Berliner Protest-Camp wird zwar weiter toleriert, aber politische Impulse kann es kaum noch setzen. Die Schikanen von Ausländerbehörden und Polizei gehen unvermindert weiter. Geflüchtete werden weiter systematisch diskriminiert und abgeschoben. Der trockene Hungerstreik von Geflüchteten in München ist Ausdruck dieser politischen Ohnmacht und Marginalisierung. Und der “war against refugees“ an den Außengrenzen der EU fordert immer neue Opfer.

Zeit für eine kritische Zwischenbilanz: Welche Erfahrungen und welche Fehler wurden gemacht? Welche Strategien haben sich bewährt, welche haben sich abgenutzt? Welche neuen Wege und Allianzen sollten erprobt werden? Welche Unterstützung durch linke Gruppen wäre nötig und willkommen? Gibt es eine transnationale und systemkritische Perspektive des Widerstands?]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/6/1/2/_/uploads/55419/image_track/1482905/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273216.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/flchtlingsproteste-in-der-krise/listen.mp3?s=csU" length="0" />
            <guid isPermaLink="false">1482905</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Thu, 18 Jul 2013 14:51:52 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-18T14:51:52+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>2:16:26</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Das Geschlecht der Krise]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/das-geschlecht-der-krise/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Samstag, 6. Juli 2013- 14:00 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit der Basisgruppe Antifaschismus<br />
<br />
Seitdem sich die kapitalistische Produktionsweise mal wieder in einer ihrer periodischen Krisen befindet, ist wieder mehr von Kapitalismus, Kapitalismuskritik und teilweise auch Klassenkampf die Rede. In diesem Zusammenhang wird jedoch wenig über die Auswirkungen auf kollektive Betroffenheitslagen von Frauen und Männern gesprochen. Denn gerade der Umbau des Sozialstaates hat unterschiedliche Auswirkungen und arrangiert die historisch durchgesetzte Doppelbelastung von Frauen durch eine neuen Form der Intensität. Gerade die Veränderung des Familienernährermodells mit einem Mann als „Familienoberhaupt“ gehört in den kapitalistischen Zentren weitgehend der Vergangenheit an. Die Krise kann aber auch nur dann in seinen Folgen verstanden werden, wenn über die Konfiguration des Geschlechterverhältnisses und der Organisation der gesellschaftlichen Reproduktion gesprochen wird. In der Veranstaltung wird es um diese beiden Schwerpunkte gehen. Wir wollen diskutieren, ob linke politische Strategien nicht neu fokussiert werden müssten.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Samstag, 6. Juli 2013- 14:00 Uhr - TU Berlin<br />
<br />
Mit der Basisgruppe Antifaschismus<br />
<br />
Seitdem sich die kapitalistische Produktionsweise mal wieder in einer ihrer periodischen Krisen befindet, ist wieder mehr von Kapitalismus, Kapitalismuskritik und teilweise auch Klassenkampf die Rede. In diesem Zusammenhang wird jedoch wenig über die Auswirkungen auf kollektive Betroffenheitslagen von Frauen und Männern gesprochen. Denn gerade der Umbau des Sozialstaates hat unterschiedliche Auswirkungen und arrangiert die historisch durchgesetzte Doppelbelastung von Frauen durch eine neuen Form der Intensität. Gerade die Veränderung des Familienernährermodells mit einem Mann als „Familienoberhaupt“ gehört in den kapitalistischen Zentren weitgehend der Vergangenheit an. Die Krise kann aber auch nur dann in seinen Folgen verstanden werden, wenn über die Konfiguration des Geschlechterverhältnisses und der Organisation der gesellschaftlichen Reproduktion gesprochen wird. In der Veranstaltung wird es um diese beiden Schwerpunkte gehen. Wir wollen diskutieren, ob linke politische Strategien nicht neu fokussiert werden müssten.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Samstag, 6. Juli 2013- 14:00 Uhr - TU Berlin

Mit der Basisgruppe Antifaschismus

Seitdem sich die kapitalistische Produktionsweise mal wieder in einer ihrer periodischen Krisen befindet, ist wieder mehr von Kapitalismus, Kapitalismuskritik und teilweise auch Klassenkampf die Rede. In diesem Zusammenhang wird jedoch wenig über die Auswirkungen auf kollektive Betroffenheitslagen von Frauen und Männern gesprochen. Denn gerade der Umbau des Sozialstaates hat unterschiedliche Auswirkungen und arrangiert die historisch durchgesetzte Doppelbelastung von Frauen durch eine neuen Form der Intensität. Gerade die Veränderung des Familienernährermodells mit einem Mann als „Familienoberhaupt“ gehört in den kapitalistischen Zentren weitgehend der Vergangenheit an. Die Krise kann aber auch nur dann in seinen Folgen verstanden werden, wenn über die Konfiguration des Geschlechterverhältnisses und der Organisation der gesellschaftlichen Reproduktion gesprochen wird. In der Veranstaltung wird es um diese beiden Schwerpunkte gehen. Wir wollen diskutieren, ob linke politische Strategien nicht neu fokussiert werden müssten.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/6/2/2/_/uploads/55419/image_track/1482906/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273226.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/das-geschlecht-der-krise/listen.mp3?s=hOg" length="35293726" />
            <guid isPermaLink="false">1482906</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Thu, 18 Jul 2013 14:50:38 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-18T14:50:38+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>36:45</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Das Problem des Kommunismus]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/das-problem-des-kommunismus/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Mittwoch, 14. September 2011 - Infoladen, Bremen<br />
<br />
Mit Frank Engster, Berlin<br />
<br />
“The communist hypothesis remains the good one, I do not see any other. If we have to abandon this hypothesis, then it is no longer worth doing anything at all in the field of collective action. Without the horizon of communism, without this Idea, there is nothing in the historical and political becoming of any interest to a philosopher. Let everyone bother about his own affairs, and let us stop talking about it.” (Alain Badiou)<br />
<br />
Wenn, wie Badiou sagt, der Kommunismus die einzig wirklich interessante Frage ist, so fangen damit die Probleme allerdings erst an. Denn was ist das: der Kommunismus? Oder vielmehr: Was wird er sein?<br />
Das Problem, den Kommunismus überhaupt bestimmen zu können, hat zu der Einsicht geführt, dass der Kommunismus eine Leerstelle bleiben muss; ein bloßer Platzhalter, der Begriff für das Universelle und das ganz Andere sowie für den radikalen Bruch mit der kapitalistischen Gesellschaft.<br />
Anders sieht es dagegen mit diesem Bruch aus, also mit der kommunistischen Revolutionierung des Kapitalismus. Hier gibt es durchaus den Versuch einer Bestimmung. Ja, es gibt sogar verschiedene Entwürfe dessen, was mensch als Revolutions-Theorie bezeichnen könnte.<br />
Der jüngste Entwurf kommt vom „Unsichtbaren Komitee“, das, wie der Titel ihrer Schrift ankündigt, vom „kommenden Aufstand“ her denkt und dabei, so wird in der Veranstaltung zu zeigen sein, eine Art existenziale und stark von der französischen Philosophie beeinflusste Haltung einnimmt.<br />
<br />
Indes ist „Der kommende Aufstand“ nur die letzte Anstrengung in einer langen Reihe recht unterschiedlicher Revolutionstheorien und –entwürfe. Die Veranstaltung stellt die verschiedenen Entwürfe einer kommunistischen Revolution vor, vom traditionellen Marxismus über die Kritische Theorie und den Westlichen und Kritischen Marxismus bis zum Post-Marxismus (zu dem auch der zitierte Badiou sowie das Unsichtbare Komitee zu zählen sind). Das soll einen Überblick geben über den Umgang mit der „einzig interessanten Frage“ sowie über diejenigen, die sich mit ihr beschäftigten.<br />
<br />
Frank Engster, Berlin. Hat über Geld, Maß und Zeit promoviert.<br />
<br />
Die Veranstaltung wurde organisiert in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg- Initiative-Bremen – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Mittwoch, 14. September 2011 - Infoladen, Bremen<br />
<br />
Mit Frank Engster, Berlin<br />
<br />
“The communist hypothesis remains the good one, I do not see any other. If we have to abandon this hypothesis, then it is no longer worth doing anything at all in the field of collective action. Without the horizon of communism, without this Idea, there is nothing in the historical and political becoming of any interest to a philosopher. Let everyone bother about his own affairs, and let us stop talking about it.” (Alain Badiou)<br />
<br />
Wenn, wie Badiou sagt, der Kommunismus die einzig wirklich interessante Frage ist, so fangen damit die Probleme allerdings erst an. Denn was ist das: der Kommunismus? Oder vielmehr: Was wird er sein?<br />
Das Problem, den Kommunismus überhaupt bestimmen zu können, hat zu der Einsicht geführt, dass der Kommunismus eine Leerstelle bleiben muss; ein bloßer Platzhalter, der Begriff für das Universelle und das ganz Andere sowie für den radikalen Bruch mit der kapitalistischen Gesellschaft.<br />
Anders sieht es dagegen mit diesem Bruch aus, also mit der kommunistischen Revolutionierung des Kapitalismus. Hier gibt es durchaus den Versuch einer Bestimmung. Ja, es gibt sogar verschiedene Entwürfe dessen, was mensch als Revolutions-Theorie bezeichnen könnte.<br />
Der jüngste Entwurf kommt vom „Unsichtbaren Komitee“, das, wie der Titel ihrer Schrift ankündigt, vom „kommenden Aufstand“ her denkt und dabei, so wird in der Veranstaltung zu zeigen sein, eine Art existenziale und stark von der französischen Philosophie beeinflusste Haltung einnimmt.<br />
<br />
Indes ist „Der kommende Aufstand“ nur die letzte Anstrengung in einer langen Reihe recht unterschiedlicher Revolutionstheorien und –entwürfe. Die Veranstaltung stellt die verschiedenen Entwürfe einer kommunistischen Revolution vor, vom traditionellen Marxismus über die Kritische Theorie und den Westlichen und Kritischen Marxismus bis zum Post-Marxismus (zu dem auch der zitierte Badiou sowie das Unsichtbare Komitee zu zählen sind). Das soll einen Überblick geben über den Umgang mit der „einzig interessanten Frage“ sowie über diejenigen, die sich mit ihr beschäftigten.<br />
<br />
Frank Engster, Berlin. Hat über Geld, Maß und Zeit promoviert.<br />
<br />
Die Veranstaltung wurde organisiert in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg- Initiative-Bremen – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Mittwoch, 14. September 2011 - Infoladen, Bremen

Mit Frank Engster, Berlin

“The communist hypothesis remains the good one, I do not see any other. If we have to abandon this hypothesis, then it is no longer worth doing anything at all in the field of collective action. Without the horizon of communism, without this Idea, there is nothing in the historical and political becoming of any interest to a philosopher. Let everyone bother about his own affairs, and let us stop talking about it.” (Alain Badiou)

Wenn, wie Badiou sagt, der Kommunismus die einzig wirklich interessante Frage ist, so fangen damit die Probleme allerdings erst an. Denn was ist das: der Kommunismus? Oder vielmehr: Was wird er sein?
Das Problem, den Kommunismus überhaupt bestimmen zu können, hat zu der Einsicht geführt, dass der Kommunismus eine Leerstelle bleiben muss; ein bloßer Platzhalter, der Begriff für das Universelle und das ganz Andere sowie für den radikalen Bruch mit der kapitalistischen Gesellschaft.
Anders sieht es dagegen mit diesem Bruch aus, also mit der kommunistischen Revolutionierung des Kapitalismus. Hier gibt es durchaus den Versuch einer Bestimmung. Ja, es gibt sogar verschiedene Entwürfe dessen, was mensch als Revolutions-Theorie bezeichnen könnte.
Der jüngste Entwurf kommt vom „Unsichtbaren Komitee“, das, wie der Titel ihrer Schrift ankündigt, vom „kommenden Aufstand“ her denkt und dabei, so wird in der Veranstaltung zu zeigen sein, eine Art existenziale und stark von der französischen Philosophie beeinflusste Haltung einnimmt.

Indes ist „Der kommende Aufstand“ nur die letzte Anstrengung in einer langen Reihe recht unterschiedlicher Revolutionstheorien und –entwürfe. Die Veranstaltung stellt die verschiedenen Entwürfe einer kommunistischen Revolution vor, vom traditionellen Marxismus über die Kritische Theorie und den Westlichen und Kritischen Marxismus bis zum Post-Marxismus (zu dem auch der zitierte Badiou sowie das Unsichtbare Komitee zu zählen sind). Das soll einen Überblick geben über den Umgang mit der „einzig interessanten Frage“ sowie über diejenigen, die sich mit ihr beschäftigten.

Frank Engster, Berlin. Hat über Geld, Maß und Zeit promoviert.

Die Veranstaltung wurde organisiert in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg- Initiative-Bremen – Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Bremen.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/o/g/o/_/uploads/55419/image_user/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_bf5c5c3a238fd081dd12721f34efa636k-logo.png" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/das-problem-des-kommunismus/listen.mp3?s=3Ii" length="0" />
            <guid isPermaLink="false">1482907</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Wed, 10 Jul 2013 23:41:20 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-10T23:41:20+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:00:09</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Deutschland? Nie wieder!]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/deutschland-nie-wieder/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Freitag, 3. Oktober 2008 - 20:00 Uhr - Uebel & Gefaehrlich, Hamburg<br />
<br />
Mit Hermann L. Gremliza, TOP B3rlin, Sinistra! und Gruppe 8. Mai<br />
Moderation: Phase 2<br />
<br />
Das Feuilleton wird dieser Tage mit einem Kalauer vollgebrochen: Deutschland ist volljährig. Vor genau 18 Jahre trat der Einigungsvertrag in Kraft, der die Auflösung der DDR und die Angliederung von dessen Territorium an die Bundesrepublik Deutschland besiegelte. Ein blumiges Bild ist das: eine junge Nation, die ihre Tage oder den ersten Flaum über der Oberlippe bekommen und verarbeitet hat und mit »Führerschein« und VW Golf selbstbewusst ins ernste Leben rauscht. Bei der Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne) klingt das so: »Deutschland ist volljährig, aber auch noch ein Teenager. Der fühlt sich stark, hat aber noch einiges zu lernen, (…) kann bis nach Mitternacht in der Disco feiern, muss aber mit dem Kater selber klarkommen (…). Volljährig sein bedeutet aber auch: Man kann sich endlich mal so richtig das Jawort geben.«<br />
<br />
Für die antideutsche bzw. antinationale Linke galt es hingegen in den letzten 18 Jahren, diesen Positivismus zurückzudrängen und einige Basisbanalitäten immer wieder zu betonen, so dass sie heute wie Psalme aus dem Gebetsbuch klingen müssen. Eine dieser Formeln, die Deutschland in den letzten 18 Jahren als stichelnde Erinnerung an den Nationalsozialismus und an Auschwitz begleitet hat, ist unserer Podiumsdiskussion überschrieben. »Deutschland? Nie wieder!«, hat Marlene Dietrich einmal auf die Frage eines Reporters geantwortet, ob sie sich vorstellen könne, nach dem 2. Weltkrieg aus dem us-amerikanischen Exil in einen postnazistische, deutschen Staat zurückzukehren. »Deutschland? Nie wieder!« war in Adaption auch das Motto linksradikaler Demonstrationen und einer Konferenz 1989 und 1990, die den Kristallisationspunkt einer antideutschen Strömung innerhalb der hiesigen Linken darstellte.<br />
<br />
18 Jahre gesellschaftskritischer Interventionen gegen den Drang zur Abfertigung oder Instrumentalisierung der Shoa und unzähliger Normalisierungsbestrebungen der deutschen Nation später, wollen wir noch mal einen Blick zurück und einen nach vorn werfen. Es sollen die Metamorphosen Deutschlands, die Entwicklungen oder Verschiebungen der letzten Jahre – vom Kosovokrieg bis zur schwarz-rot-geilen WM – unter der Prämisse diskutiert werden, wie sich die Position zu Deutschland verändert hat oder zu verändern wäre. Wie hat eine treffliche Kritik an der Nation im Allgemeinen und an Deutschland im Besonderen heute auszusehen? Wo liegen die Bruchlinien und Differenzen zwischen einer antideutschen und einer antinationalen Kritik? Diese Fragen sollen am Tag der offiziellen Feierlichkeiten zur »deutschen Einheit« in Hamburg geklärt werden. Zu diesem Zweck haben wir den konkret-Herausgeber und Mitinitiator der »Nie wieder Deutschland«-Kampagne 1989/1990 Hermann L. Gremliza, die Gruppe Theorie Organisation Praxis (T.O.P.) Berlin, die Frankfurter Assoziation Sinistra!, sowie die Gruppe 8. Mai eingeladen. Das Gespräch moderiert einE VertreterIn der Zeitschrift Phase 2.<br />
<br />
Die Podiumsdiskussion steht im Rahmen der Veranstaltungsreihe gegen deutsche Einheit.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Freitag, 3. Oktober 2008 - 20:00 Uhr - Uebel & Gefaehrlich, Hamburg<br />
<br />
Mit Hermann L. Gremliza, TOP B3rlin, Sinistra! und Gruppe 8. Mai<br />
Moderation: Phase 2<br />
<br />
Das Feuilleton wird dieser Tage mit einem Kalauer vollgebrochen: Deutschland ist volljährig. Vor genau 18 Jahre trat der Einigungsvertrag in Kraft, der die Auflösung der DDR und die Angliederung von dessen Territorium an die Bundesrepublik Deutschland besiegelte. Ein blumiges Bild ist das: eine junge Nation, die ihre Tage oder den ersten Flaum über der Oberlippe bekommen und verarbeitet hat und mit »Führerschein« und VW Golf selbstbewusst ins ernste Leben rauscht. Bei der Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne) klingt das so: »Deutschland ist volljährig, aber auch noch ein Teenager. Der fühlt sich stark, hat aber noch einiges zu lernen, (…) kann bis nach Mitternacht in der Disco feiern, muss aber mit dem Kater selber klarkommen (…). Volljährig sein bedeutet aber auch: Man kann sich endlich mal so richtig das Jawort geben.«<br />
<br />
Für die antideutsche bzw. antinationale Linke galt es hingegen in den letzten 18 Jahren, diesen Positivismus zurückzudrängen und einige Basisbanalitäten immer wieder zu betonen, so dass sie heute wie Psalme aus dem Gebetsbuch klingen müssen. Eine dieser Formeln, die Deutschland in den letzten 18 Jahren als stichelnde Erinnerung an den Nationalsozialismus und an Auschwitz begleitet hat, ist unserer Podiumsdiskussion überschrieben. »Deutschland? Nie wieder!«, hat Marlene Dietrich einmal auf die Frage eines Reporters geantwortet, ob sie sich vorstellen könne, nach dem 2. Weltkrieg aus dem us-amerikanischen Exil in einen postnazistische, deutschen Staat zurückzukehren. »Deutschland? Nie wieder!« war in Adaption auch das Motto linksradikaler Demonstrationen und einer Konferenz 1989 und 1990, die den Kristallisationspunkt einer antideutschen Strömung innerhalb der hiesigen Linken darstellte.<br />
<br />
18 Jahre gesellschaftskritischer Interventionen gegen den Drang zur Abfertigung oder Instrumentalisierung der Shoa und unzähliger Normalisierungsbestrebungen der deutschen Nation später, wollen wir noch mal einen Blick zurück und einen nach vorn werfen. Es sollen die Metamorphosen Deutschlands, die Entwicklungen oder Verschiebungen der letzten Jahre – vom Kosovokrieg bis zur schwarz-rot-geilen WM – unter der Prämisse diskutiert werden, wie sich die Position zu Deutschland verändert hat oder zu verändern wäre. Wie hat eine treffliche Kritik an der Nation im Allgemeinen und an Deutschland im Besonderen heute auszusehen? Wo liegen die Bruchlinien und Differenzen zwischen einer antideutschen und einer antinationalen Kritik? Diese Fragen sollen am Tag der offiziellen Feierlichkeiten zur »deutschen Einheit« in Hamburg geklärt werden. Zu diesem Zweck haben wir den konkret-Herausgeber und Mitinitiator der »Nie wieder Deutschland«-Kampagne 1989/1990 Hermann L. Gremliza, die Gruppe Theorie Organisation Praxis (T.O.P.) Berlin, die Frankfurter Assoziation Sinistra!, sowie die Gruppe 8. Mai eingeladen. Das Gespräch moderiert einE VertreterIn der Zeitschrift Phase 2.<br />
<br />
Die Podiumsdiskussion steht im Rahmen der Veranstaltungsreihe gegen deutsche Einheit.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Freitag, 3. Oktober 2008 - 20:00 Uhr - Uebel & Gefaehrlich, Hamburg

Mit Hermann L. Gremliza, TOP B3rlin, Sinistra! und Gruppe 8. Mai
Moderation: Phase 2

Das Feuilleton wird dieser Tage mit einem Kalauer vollgebrochen: Deutschland ist volljährig. Vor genau 18 Jahre trat der Einigungsvertrag in Kraft, der die Auflösung der DDR und die Angliederung von dessen Territorium an die Bundesrepublik Deutschland besiegelte. Ein blumiges Bild ist das: eine junge Nation, die ihre Tage oder den ersten Flaum über der Oberlippe bekommen und verarbeitet hat und mit »Führerschein« und VW Golf selbstbewusst ins ernste Leben rauscht. Bei der Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne) klingt das so: »Deutschland ist volljährig, aber auch noch ein Teenager. Der fühlt sich stark, hat aber noch einiges zu lernen, (…) kann bis nach Mitternacht in der Disco feiern, muss aber mit dem Kater selber klarkommen (…). Volljährig sein bedeutet aber auch: Man kann sich endlich mal so richtig das Jawort geben.«

Für die antideutsche bzw. antinationale Linke galt es hingegen in den letzten 18 Jahren, diesen Positivismus zurückzudrängen und einige Basisbanalitäten immer wieder zu betonen, so dass sie heute wie Psalme aus dem Gebetsbuch klingen müssen. Eine dieser Formeln, die Deutschland in den letzten 18 Jahren als stichelnde Erinnerung an den Nationalsozialismus und an Auschwitz begleitet hat, ist unserer Podiumsdiskussion überschrieben. »Deutschland? Nie wieder!«, hat Marlene Dietrich einmal auf die Frage eines Reporters geantwortet, ob sie sich vorstellen könne, nach dem 2. Weltkrieg aus dem us-amerikanischen Exil in einen postnazistische, deutschen Staat zurückzukehren. »Deutschland? Nie wieder!« war in Adaption auch das Motto linksradikaler Demonstrationen und einer Konferenz 1989 und 1990, die den Kristallisationspunkt einer antideutschen Strömung innerhalb der hiesigen Linken darstellte.

18 Jahre gesellschaftskritischer Interventionen gegen den Drang zur Abfertigung oder Instrumentalisierung der Shoa und unzähliger Normalisierungsbestrebungen der deutschen Nation später, wollen wir noch mal einen Blick zurück und einen nach vorn werfen. Es sollen die Metamorphosen Deutschlands, die Entwicklungen oder Verschiebungen der letzten Jahre – vom Kosovokrieg bis zur schwarz-rot-geilen WM – unter der Prämisse diskutiert werden, wie sich die Position zu Deutschland verändert hat oder zu verändern wäre. Wie hat eine treffliche Kritik an der Nation im Allgemeinen und an Deutschland im Besonderen heute auszusehen? Wo liegen die Bruchlinien und Differenzen zwischen einer antideutschen und einer antinationalen Kritik? Diese Fragen sollen am Tag der offiziellen Feierlichkeiten zur »deutschen Einheit« in Hamburg geklärt werden. Zu diesem Zweck haben wir den konkret-Herausgeber und Mitinitiator der »Nie wieder Deutschland«-Kampagne 1989/1990 Hermann L. Gremliza, die Gruppe Theorie Organisation Praxis (T.O.P.) Berlin, die Frankfurter Assoziation Sinistra!, sowie die Gruppe 8. Mai eingeladen. Das Gespräch moderiert einE VertreterIn der Zeitschrift Phase 2.

Die Podiumsdiskussion steht im Rahmen der Veranstaltungsreihe gegen deutsche Einheit.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/2/4/2/_/uploads/55419/image_track/1482909/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273242.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/deutschland-nie-wieder/listen.mp3?s=1do" length="100245837" />
            <guid isPermaLink="false">1482909</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Wed, 10 Jul 2013 13:50:39 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-10T13:50:39+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:44:25</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[The Dark Side of the Moon - Verschwörungstheorien vs. Gesellschaftskritik]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/the-dark-side-of-the-moon-verschwrungstheorien-vs-gesellschaftskritik/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Donnerstag, 14. Februar 2008 - 19:30 Uhr - K9, Berlin<br />
<br />
Mit Tobias Jäcker, Autor des Buches “Antisemitische Verschwörungstheorien nach dem 11. September”.<br />
<br />
<br />
<br />
Am 11. September 2001 verübten Islamisten den folgenschwersten Terroranschlag in der jüngeren Geschichte. Fast 3000 Menschen kamen in den Trümmern des WTC bzw. des Pentagon sowie in den entführten Flugzeugen ums Leben. Bereits kurz nachdem die offiziellen Betroffenheitsrituale vorüber waren, kamen Theorien über die „wahren Schuldigen“ oder auch die „Nutznießer“ der Anschläge auf. Die Frage nach dem „Cui bono?“ ist dabei von vornherein an bestimmte Antworten gekoppelt: Bush und die Öl-Industrie, Amerika, Israel. Die Antwort variiert mit der politischen Selbstzuschreibung.<br />
<br />
Die Wochenzeitung „DIE ZEIT“ veröffentlichte Mitte 2003 eine Umfrage, wonach etwa ein Fünftel der Deutschen der Meinung waren, dass die Anschläge von der US-Regierung inszeniert wären. Das antiamerikanische Ressentiment vereinte alle möglichen politischen Lager von Rechts bis Links. Wie kann es sein, dass in einer Epoche - die sich gern als aufgeklärt und rational bezeichnet - solche irrationalen Erklärungen gesellschaftlicher Mainstream werden?<br />
<br />
In Zeiten gesellschaftlicher Krisen und Umbrüche klammert sich das durch Herrschaft verstümmelte Subjekt an einfache Erklärungen. An die Stelle von Aufklärung, Gesellschaftsanalyse und Gesellschaftskritik tritt Propaganda, Hetze und Personalisierung der abstrakten Verhältnisse. Das Nazikürzel „ZOG“ („Zionist Occupied Government“) ist dabei nur die extreme Zuspitzung eines Denkens, welches die Komplexität moderner Gesellschaften nicht anerkennen kann und will. Die Kritik der politischen Ökonomie weist auf das Problem hin: Der Hass auf das Abstrakte, auf das Mysterium der Wertvergesellschaftung muss letztlich in einer Personalisierung enden. Irrational ist die kapitalistische Produktionsweise und sie benötigt dabei Subjekte, die diese Irrationalität - in welcher Form auch immer - reproduzieren.<br />
<br />
Das bekannteste Beispiel für verschwörungstheoretischen Wahn sind sicherlich die „Protokolle der Weisen von Zion“, einer Fälschung, die höchstwahrscheinlich der zaristischen Geheimpolizei zuzuschreiben ist. Die „Protokolle“ dienen etwa seit Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute als angeblicher Beweis für die „jüdische Weltverschwörung“, gegenwärtig v. a. in der arabischen Welt. Für die Nationalsozialist_innen waren die „Protokolle“ wichtiges Ideologem ihres antisemitischen Weltbildes.<br />
<br />
Ganz aktuell ist es der Erfolg des Films „Loose Change“, der über den 11. September „alles, was so in der Welt ist und was so im Internet kursiert, was zum Teil auch in seriösen Medien gesendet und geschrieben worden ist, in einer relativ geschickten Weise zusammenfasst“ (T. Jaecker). Dieser Film erfreut sich auch in der linken Szene einer großen Beliebtheit. Allein in Berlin wurde der Film an ca. 100 „alternativen“ Orten verteilt. Obwohl auch bei diesem Film Mängel und Fehler auftauchen, ändert dies nichts am Effekt.<br />
<br />
Als Kommunist_innen wollen und müssen wir diesen Tendenzen entgegentreten. Statt Kritik am falschen Ganzen werden alle Ekelhaftigkeiten des Kapitalismus auf die abstrakte Seite der Warenvergesellschaftung projiziert und somit wieder dienstbar für Nation, Volk und/oder Religion gemacht. In Zeiten von Heuschreckendebatte, Irakkrieg und Deutschquote im Radio fällt Antiamerikanismus auf fruchtbaren Boden. Die Anschlussfähigkeit zum Antisemitismus ist augenfällig. Aus diesem Grunde ist es nur folgerichtig, dass Nazis gegen den Krieg und für den Iran, gegen „amerikanischen Kulturimperialismus“ oder gegen Israel demonstrieren. Gesellschaftliche und individuelle Emanzipation lässt sich mit Verschwörungstheorien sicher nicht denken.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Donnerstag, 14. Februar 2008 - 19:30 Uhr - K9, Berlin<br />
<br />
Mit Tobias Jäcker, Autor des Buches “Antisemitische Verschwörungstheorien nach dem 11. September”.<br />
<br />
<br />
<br />
Am 11. September 2001 verübten Islamisten den folgenschwersten Terroranschlag in der jüngeren Geschichte. Fast 3000 Menschen kamen in den Trümmern des WTC bzw. des Pentagon sowie in den entführten Flugzeugen ums Leben. Bereits kurz nachdem die offiziellen Betroffenheitsrituale vorüber waren, kamen Theorien über die „wahren Schuldigen“ oder auch die „Nutznießer“ der Anschläge auf. Die Frage nach dem „Cui bono?“ ist dabei von vornherein an bestimmte Antworten gekoppelt: Bush und die Öl-Industrie, Amerika, Israel. Die Antwort variiert mit der politischen Selbstzuschreibung.<br />
<br />
Die Wochenzeitung „DIE ZEIT“ veröffentlichte Mitte 2003 eine Umfrage, wonach etwa ein Fünftel der Deutschen der Meinung waren, dass die Anschläge von der US-Regierung inszeniert wären. Das antiamerikanische Ressentiment vereinte alle möglichen politischen Lager von Rechts bis Links. Wie kann es sein, dass in einer Epoche - die sich gern als aufgeklärt und rational bezeichnet - solche irrationalen Erklärungen gesellschaftlicher Mainstream werden?<br />
<br />
In Zeiten gesellschaftlicher Krisen und Umbrüche klammert sich das durch Herrschaft verstümmelte Subjekt an einfache Erklärungen. An die Stelle von Aufklärung, Gesellschaftsanalyse und Gesellschaftskritik tritt Propaganda, Hetze und Personalisierung der abstrakten Verhältnisse. Das Nazikürzel „ZOG“ („Zionist Occupied Government“) ist dabei nur die extreme Zuspitzung eines Denkens, welches die Komplexität moderner Gesellschaften nicht anerkennen kann und will. Die Kritik der politischen Ökonomie weist auf das Problem hin: Der Hass auf das Abstrakte, auf das Mysterium der Wertvergesellschaftung muss letztlich in einer Personalisierung enden. Irrational ist die kapitalistische Produktionsweise und sie benötigt dabei Subjekte, die diese Irrationalität - in welcher Form auch immer - reproduzieren.<br />
<br />
Das bekannteste Beispiel für verschwörungstheoretischen Wahn sind sicherlich die „Protokolle der Weisen von Zion“, einer Fälschung, die höchstwahrscheinlich der zaristischen Geheimpolizei zuzuschreiben ist. Die „Protokolle“ dienen etwa seit Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute als angeblicher Beweis für die „jüdische Weltverschwörung“, gegenwärtig v. a. in der arabischen Welt. Für die Nationalsozialist_innen waren die „Protokolle“ wichtiges Ideologem ihres antisemitischen Weltbildes.<br />
<br />
Ganz aktuell ist es der Erfolg des Films „Loose Change“, der über den 11. September „alles, was so in der Welt ist und was so im Internet kursiert, was zum Teil auch in seriösen Medien gesendet und geschrieben worden ist, in einer relativ geschickten Weise zusammenfasst“ (T. Jaecker). Dieser Film erfreut sich auch in der linken Szene einer großen Beliebtheit. Allein in Berlin wurde der Film an ca. 100 „alternativen“ Orten verteilt. Obwohl auch bei diesem Film Mängel und Fehler auftauchen, ändert dies nichts am Effekt.<br />
<br />
Als Kommunist_innen wollen und müssen wir diesen Tendenzen entgegentreten. Statt Kritik am falschen Ganzen werden alle Ekelhaftigkeiten des Kapitalismus auf die abstrakte Seite der Warenvergesellschaftung projiziert und somit wieder dienstbar für Nation, Volk und/oder Religion gemacht. In Zeiten von Heuschreckendebatte, Irakkrieg und Deutschquote im Radio fällt Antiamerikanismus auf fruchtbaren Boden. Die Anschlussfähigkeit zum Antisemitismus ist augenfällig. Aus diesem Grunde ist es nur folgerichtig, dass Nazis gegen den Krieg und für den Iran, gegen „amerikanischen Kulturimperialismus“ oder gegen Israel demonstrieren. Gesellschaftliche und individuelle Emanzipation lässt sich mit Verschwörungstheorien sicher nicht denken.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Donnerstag, 14. Februar 2008 - 19:30 Uhr - K9, Berlin

Mit Tobias Jäcker, Autor des Buches “Antisemitische Verschwörungstheorien nach dem 11. September”.



Am 11. September 2001 verübten Islamisten den folgenschwersten Terroranschlag in der jüngeren Geschichte. Fast 3000 Menschen kamen in den Trümmern des WTC bzw. des Pentagon sowie in den entführten Flugzeugen ums Leben. Bereits kurz nachdem die offiziellen Betroffenheitsrituale vorüber waren, kamen Theorien über die „wahren Schuldigen“ oder auch die „Nutznießer“ der Anschläge auf. Die Frage nach dem „Cui bono?“ ist dabei von vornherein an bestimmte Antworten gekoppelt: Bush und die Öl-Industrie, Amerika, Israel. Die Antwort variiert mit der politischen Selbstzuschreibung.

Die Wochenzeitung „DIE ZEIT“ veröffentlichte Mitte 2003 eine Umfrage, wonach etwa ein Fünftel der Deutschen der Meinung waren, dass die Anschläge von der US-Regierung inszeniert wären. Das antiamerikanische Ressentiment vereinte alle möglichen politischen Lager von Rechts bis Links. Wie kann es sein, dass in einer Epoche - die sich gern als aufgeklärt und rational bezeichnet - solche irrationalen Erklärungen gesellschaftlicher Mainstream werden?

In Zeiten gesellschaftlicher Krisen und Umbrüche klammert sich das durch Herrschaft verstümmelte Subjekt an einfache Erklärungen. An die Stelle von Aufklärung, Gesellschaftsanalyse und Gesellschaftskritik tritt Propaganda, Hetze und Personalisierung der abstrakten Verhältnisse. Das Nazikürzel „ZOG“ („Zionist Occupied Government“) ist dabei nur die extreme Zuspitzung eines Denkens, welches die Komplexität moderner Gesellschaften nicht anerkennen kann und will. Die Kritik der politischen Ökonomie weist auf das Problem hin: Der Hass auf das Abstrakte, auf das Mysterium der Wertvergesellschaftung muss letztlich in einer Personalisierung enden. Irrational ist die kapitalistische Produktionsweise und sie benötigt dabei Subjekte, die diese Irrationalität - in welcher Form auch immer - reproduzieren.

Das bekannteste Beispiel für verschwörungstheoretischen Wahn sind sicherlich die „Protokolle der Weisen von Zion“, einer Fälschung, die höchstwahrscheinlich der zaristischen Geheimpolizei zuzuschreiben ist. Die „Protokolle“ dienen etwa seit Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute als angeblicher Beweis für die „jüdische Weltverschwörung“, gegenwärtig v. a. in der arabischen Welt. Für die Nationalsozialist_innen waren die „Protokolle“ wichtiges Ideologem ihres antisemitischen Weltbildes.

Ganz aktuell ist es der Erfolg des Films „Loose Change“, der über den 11. September „alles, was so in der Welt ist und was so im Internet kursiert, was zum Teil auch in seriösen Medien gesendet und geschrieben worden ist, in einer relativ geschickten Weise zusammenfasst“ (T. Jaecker). Dieser Film erfreut sich auch in der linken Szene einer großen Beliebtheit. Allein in Berlin wurde der Film an ca. 100 „alternativen“ Orten verteilt. Obwohl auch bei diesem Film Mängel und Fehler auftauchen, ändert dies nichts am Effekt.

Als Kommunist_innen wollen und müssen wir diesen Tendenzen entgegentreten. Statt Kritik am falschen Ganzen werden alle Ekelhaftigkeiten des Kapitalismus auf die abstrakte Seite der Warenvergesellschaftung projiziert und somit wieder dienstbar für Nation, Volk und/oder Religion gemacht. In Zeiten von Heuschreckendebatte, Irakkrieg und Deutschquote im Radio fällt Antiamerikanismus auf fruchtbaren Boden. Die Anschlussfähigkeit zum Antisemitismus ist augenfällig. Aus diesem Grunde ist es nur folgerichtig, dass Nazis gegen den Krieg und für den Iran, gegen „amerikanischen Kulturimperialismus“ oder gegen Israel demonstrieren. Gesellschaftliche und individuelle Emanzipation lässt sich mit Verschwörungstheorien sicher nicht denken.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/9/5/2/_/uploads/55419/image_track/1482910/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273259.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/the-dark-side-of-the-moon-verschwrungstheorien-vs-gesellschaftskritik/listen.mp3?s=3Tj" length="115164472" />
            <guid isPermaLink="false">1482910</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Wed, 10 Jul 2013 12:16:58 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-10T12:16:58+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:59:57</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Ursprüngliche Akkumulation als Schlüssel für Zeitdiagnosen?]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/ursprngliche-akkumulation-als-schlssel-fr-zeitdiagnosen/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Sonntag, 28. Oktober 2012 - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin<br />
<br />
Mit Christoph Lieber]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Sonntag, 28. Oktober 2012 - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin<br />
<br />
Mit Christoph Lieber]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Sonntag, 28. Oktober 2012 - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin

Mit Christoph Lieber]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/9/7/2/_/uploads/55419/image_track/1482912/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273279.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/ursprngliche-akkumulation-als-schlssel-fr-zeitdiagnosen/listen.mp3?s=Yk2" length="0" />
            <guid isPermaLink="false">1482912</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Wed, 10 Jul 2013 01:11:56 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-10T01:11:56+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:02:11</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Zur Aktualität der ursprünglichen Akkumulation: Feminismus]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/zur-aktualitt-der-ursprnglichen-akkumulation-feminismus/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Samstag, 27. Oktober 2012 - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin<br />
<br />
Mit Emma Dowling]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Samstag, 27. Oktober 2012 - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin<br />
<br />
Mit Emma Dowling]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Samstag, 27. Oktober 2012 - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin

Mit Emma Dowling]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/6/8/2/_/uploads/55419/image_track/1482913/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273286.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/zur-aktualitt-der-ursprnglichen-akkumulation-feminismus/listen.mp3?s=Yu3" length="0" />
            <guid isPermaLink="false">1482913</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Wed, 10 Jul 2013 00:51:32 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-10T00:51:32+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>29:54</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Zur Aktualität der ursprünglichen Akkumulation: Postkolonialismus]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/zur-aktualitt-der-ursprnglichen-akkumulation-postkolonialismus/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Samstag, 27. Oktober 2012 - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin<br />
<br />
Mit Lucia Pradella]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Samstag, 27. Oktober 2012 - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin<br />
<br />
Mit Lucia Pradella]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Samstag, 27. Oktober 2012 - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin

Mit Lucia Pradella]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/6/9/2/_/uploads/55419/image_track/1482914/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273296.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/zur-aktualitt-der-ursprnglichen-akkumulation-postkolonialismus/listen.mp3?s=YfK" length="0" />
            <guid isPermaLink="false">1482914</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Wed, 10 Jul 2013 00:51:24 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-10T00:51:24+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>26:31</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Zur Aktualität der ursprünglichen Akkumulation: Finanzkapitalismus]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/zur-aktualitt-der-ursprnglichen-akkumulation-finanzkapitalismus/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Samstag, 27. Oktober 2012 - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin<br />
<br />
Mit Christian Zeller]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Samstag, 27. Oktober 2012 - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin<br />
<br />
Mit Christian Zeller]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Samstag, 27. Oktober 2012 - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin

Mit Christian Zeller]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/3/0/3/_/uploads/55419/image_track/1482915/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273303.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/zur-aktualitt-der-ursprnglichen-akkumulation-finanzkapitalismus/listen.mp3?s=Q6G" length="23823672" />
            <guid isPermaLink="false">1482915</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Wed, 10 Jul 2013 00:50:03 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-10T00:50:03+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>24:48</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[“Die Kritik des Fetischismus”]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/die-kritik-des-fetischismus/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Samstag, 29. Oktober 2011 - 20:00 Uhr - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin<br />
<br />
Mit <br />
Hendrik Wallat - Der Fetischbegriff im Kontext der Marx’schen Theorie<br />
Kornelia Hafner - Zur Frage des Gebrauchswertfetischismus<br />
Diethard Behrens - Zur Problematik des Zusammenhangs von Kapitalfetisch, Technik- und Wissenschaftskritik]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Samstag, 29. Oktober 2011 - 20:00 Uhr - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin<br />
<br />
Mit <br />
Hendrik Wallat - Der Fetischbegriff im Kontext der Marx’schen Theorie<br />
Kornelia Hafner - Zur Frage des Gebrauchswertfetischismus<br />
Diethard Behrens - Zur Problematik des Zusammenhangs von Kapitalfetisch, Technik- und Wissenschaftskritik]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Samstag, 29. Oktober 2011 - 20:00 Uhr - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin

Mit 
Hendrik Wallat - Der Fetischbegriff im Kontext der Marx’schen Theorie
Kornelia Hafner - Zur Frage des Gebrauchswertfetischismus
Diethard Behrens - Zur Problematik des Zusammenhangs von Kapitalfetisch, Technik- und Wissenschaftskritik]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/6/1/3/_/uploads/55419/image_track/1482916/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273316.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/die-kritik-des-fetischismus/listen.mp3?s=dCl" length="0" />
            <guid isPermaLink="false">1482916</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 22:52:38 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-09T22:52:38+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>56:26</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Das Marxsche Fetischismuskapitel im Marxismus]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/das-marxsche-fetischismuskapitel-im-marxismus/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Sonntag, 30.Oktober 2011 - 11:00 Uhr - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin<br />
<br />
Mit Frieder Otto Wolf]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Sonntag, 30.Oktober 2011 - 11:00 Uhr - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin<br />
<br />
Mit Frieder Otto Wolf]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Sonntag, 30.Oktober 2011 - 11:00 Uhr - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin

Mit Frieder Otto Wolf]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/0/3/3/_/uploads/55419/image_track/1482918/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273330.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/das-marxsche-fetischismuskapitel-im-marxismus/listen.mp3?s=VrZ" length="36144691" />
            <guid isPermaLink="false">1482918</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 22:23:07 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-09T22:23:07+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>37:39</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Der Fetischbegriff in der Geschichte des “Kapital”]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/der-fetischbegriff-in-der-geschichte-des-kapital/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Freitag, 28. Oktober 2011 - 17:00 Uhr - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin<br />
<br />
Mit Rolf Hecker]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Freitag, 28. Oktober 2011 - 17:00 Uhr - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin<br />
<br />
Mit Rolf Hecker]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Freitag, 28. Oktober 2011 - 17:00 Uhr - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin

Mit Rolf Hecker]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/8/3/3/_/uploads/55419/image_track/1482919/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273338.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/der-fetischbegriff-in-der-geschichte-des-kapital/listen.mp3?s=Hwn" length="0" />
            <guid isPermaLink="false">1482919</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 22:10:52 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-09T22:10:52+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>20:58</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Kurze Einführung in die Marx’sche Analyse des Fetischismus]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/kurze-einfhrung-in-die-marxsche-analyse-des-fetischismus/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Freitag, 28. Oktober 2011 - 17:00 Uhr - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin<br />
<br />
Mit Michael Heinrich]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Freitag, 28. Oktober 2011 - 17:00 Uhr - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin<br />
<br />
Mit Michael Heinrich]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Freitag, 28. Oktober 2011 - 17:00 Uhr - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin

Mit Michael Heinrich]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/3/4/3/_/uploads/55419/image_track/1482920/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273343.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/kurze-einfhrung-in-die-marxsche-analyse-des-fetischismus/listen.mp3?s=SMO" length="0" />
            <guid isPermaLink="false">1482920</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 22:08:39 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-09T22:08:39+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>21:25</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Klassen - Kämpfe - Kommunismus]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/klassen-kmpfe-kommunismus/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Mittwoch, 25. April 2011 - Universität, Bielefeld<br />
<br />
Mit Peter Decker und Michael Heinrich<br />
<br />
Seit 2007 steckt der Ka­pi­ta­lis­mus in einer Ver­wer­tungs­kri­se, Ban­ken und Staa­ten dro­hen Bank­rott zu gehen, ganze Wirt­schaft­sek­to­ren kni­cken ein. Seit Be­ginn be­mü­hen sich die Re­gie­run­gen der In­dus­trie­na­tio­nen mit Spar­pro­gram­men, Ret­tungs­schir­men und Fi­nanz­markt­re­gu­la­tio­nen der Krise etwas ent­ge­gen­zu­set­zen, um sie mög­lichst un­be­scha­det zu über­ste­hen bzw. das Beste aus ihr zu ma­chen. Alle diese Ver­su­che wer­den, egal ob in den USA, Grie­chen­land, Deutsch­land oder sonst­wo, auf dem Rü­cken der Lohn­ab­hän­gi­gen durch­ge­führt – wes­we­gen eben­falls seit Be­ginn der Krise in ver­schie­de­nen For­mu­lie­run­gen zu hören ist: „Wir zah­len nicht für eure Krise!“ An­ge­sichts die­ses zu Kri­sen­zei­ten vi­ru­len­ten und zu­nächst nur vage for­mu­lier­ten Be­wusst­seins davon, dass die ei­ge­ne Exis­tenz im Ka­pi­ta­lis­mus per­ma­nent be­droht ist, sowie an­ge­sichts immer wie­der statt­fin­den­der Ver­su­che ihm kol­lek­tiv etwas ent­ge­gen­zu­stel­len, haben wir Peter De­cker und Mi­cha­el Hein­rich zu einem Po­di­um zum Klas­sen­be­griff ein­ge­la­den: macht der Klas­sen­be­griff über­haupt noch Sinn? Haben wir es bei den der­zei­ti­gen Pro­tes­ten mit Klas­sen­be­wusst­sein zu tun? Ist der Ka­pi­ta­lis­mus als ein Sys­tem an­ony­mer Herr­schaft, das sich „hin­ter dem Rü­cken“ der in ihm Ge­fan­ge­nen voll­zieht, rich­tig be­schrie­ben? Oder birgt diese Per­spek­ti­ve die Ge­fahr, einer fal­schen Ana­ly­se der ge­sell­schaft­li­chen Ak­teu­re Vor­schub zu leis­ten, da der Ka­pi­ta­lis­mus als Sys­tem der Aus­beu­tung von Ar­beits­kraft not­wen­dig zwei sich feind­lich ge­gen­über­ste­hen­de Klas­sen zur Vor­aus­set­zung hat – und in­so­fern die Herr­schaft der in ihm mäch­ti­gen Ak­teu­re ist? Und was folgt aus al­le­dem für eine ad­äqua­te Kri­tik des Ka­pi­ta­lis­mus?]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Mittwoch, 25. April 2011 - Universität, Bielefeld<br />
<br />
Mit Peter Decker und Michael Heinrich<br />
<br />
Seit 2007 steckt der Ka­pi­ta­lis­mus in einer Ver­wer­tungs­kri­se, Ban­ken und Staa­ten dro­hen Bank­rott zu gehen, ganze Wirt­schaft­sek­to­ren kni­cken ein. Seit Be­ginn be­mü­hen sich die Re­gie­run­gen der In­dus­trie­na­tio­nen mit Spar­pro­gram­men, Ret­tungs­schir­men und Fi­nanz­markt­re­gu­la­tio­nen der Krise etwas ent­ge­gen­zu­set­zen, um sie mög­lichst un­be­scha­det zu über­ste­hen bzw. das Beste aus ihr zu ma­chen. Alle diese Ver­su­che wer­den, egal ob in den USA, Grie­chen­land, Deutsch­land oder sonst­wo, auf dem Rü­cken der Lohn­ab­hän­gi­gen durch­ge­führt – wes­we­gen eben­falls seit Be­ginn der Krise in ver­schie­de­nen For­mu­lie­run­gen zu hören ist: „Wir zah­len nicht für eure Krise!“ An­ge­sichts die­ses zu Kri­sen­zei­ten vi­ru­len­ten und zu­nächst nur vage for­mu­lier­ten Be­wusst­seins davon, dass die ei­ge­ne Exis­tenz im Ka­pi­ta­lis­mus per­ma­nent be­droht ist, sowie an­ge­sichts immer wie­der statt­fin­den­der Ver­su­che ihm kol­lek­tiv etwas ent­ge­gen­zu­stel­len, haben wir Peter De­cker und Mi­cha­el Hein­rich zu einem Po­di­um zum Klas­sen­be­griff ein­ge­la­den: macht der Klas­sen­be­griff über­haupt noch Sinn? Haben wir es bei den der­zei­ti­gen Pro­tes­ten mit Klas­sen­be­wusst­sein zu tun? Ist der Ka­pi­ta­lis­mus als ein Sys­tem an­ony­mer Herr­schaft, das sich „hin­ter dem Rü­cken“ der in ihm Ge­fan­ge­nen voll­zieht, rich­tig be­schrie­ben? Oder birgt diese Per­spek­ti­ve die Ge­fahr, einer fal­schen Ana­ly­se der ge­sell­schaft­li­chen Ak­teu­re Vor­schub zu leis­ten, da der Ka­pi­ta­lis­mus als Sys­tem der Aus­beu­tung von Ar­beits­kraft not­wen­dig zwei sich feind­lich ge­gen­über­ste­hen­de Klas­sen zur Vor­aus­set­zung hat – und in­so­fern die Herr­schaft der in ihm mäch­ti­gen Ak­teu­re ist? Und was folgt aus al­le­dem für eine ad­äqua­te Kri­tik des Ka­pi­ta­lis­mus?]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Mittwoch, 25. April 2011 - Universität, Bielefeld

Mit Peter Decker und Michael Heinrich

Seit 2007 steckt der Ka­pi­ta­lis­mus in einer Ver­wer­tungs­kri­se, Ban­ken und Staa­ten dro­hen Bank­rott zu gehen, ganze Wirt­schaft­sek­to­ren kni­cken ein. Seit Be­ginn be­mü­hen sich die Re­gie­run­gen der In­dus­trie­na­tio­nen mit Spar­pro­gram­men, Ret­tungs­schir­men und Fi­nanz­markt­re­gu­la­tio­nen der Krise etwas ent­ge­gen­zu­set­zen, um sie mög­lichst un­be­scha­det zu über­ste­hen bzw. das Beste aus ihr zu ma­chen. Alle diese Ver­su­che wer­den, egal ob in den USA, Grie­chen­land, Deutsch­land oder sonst­wo, auf dem Rü­cken der Lohn­ab­hän­gi­gen durch­ge­führt – wes­we­gen eben­falls seit Be­ginn der Krise in ver­schie­de­nen For­mu­lie­run­gen zu hören ist: „Wir zah­len nicht für eure Krise!“ An­ge­sichts die­ses zu Kri­sen­zei­ten vi­ru­len­ten und zu­nächst nur vage for­mu­lier­ten Be­wusst­seins davon, dass die ei­ge­ne Exis­tenz im Ka­pi­ta­lis­mus per­ma­nent be­droht ist, sowie an­ge­sichts immer wie­der statt­fin­den­der Ver­su­che ihm kol­lek­tiv etwas ent­ge­gen­zu­stel­len, haben wir Peter De­cker und Mi­cha­el Hein­rich zu einem Po­di­um zum Klas­sen­be­griff ein­ge­la­den: macht der Klas­sen­be­griff über­haupt noch Sinn? Haben wir es bei den der­zei­ti­gen Pro­tes­ten mit Klas­sen­be­wusst­sein zu tun? Ist der Ka­pi­ta­lis­mus als ein Sys­tem an­ony­mer Herr­schaft, das sich „hin­ter dem Rü­cken“ der in ihm Ge­fan­ge­nen voll­zieht, rich­tig be­schrie­ben? Oder birgt diese Per­spek­ti­ve die Ge­fahr, einer fal­schen Ana­ly­se der ge­sell­schaft­li­chen Ak­teu­re Vor­schub zu leis­ten, da der Ka­pi­ta­lis­mus als Sys­tem der Aus­beu­tung von Ar­beits­kraft not­wen­dig zwei sich feind­lich ge­gen­über­ste­hen­de Klas­sen zur Vor­aus­set­zung hat – und in­so­fern die Herr­schaft der in ihm mäch­ti­gen Ak­teu­re ist? Und was folgt aus al­le­dem für eine ad­äqua­te Kri­tik des Ka­pi­ta­lis­mus?]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/2/5/3/_/uploads/55419/image_track/1482922/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273352.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/klassen-kmpfe-kommunismus/listen.mp3?s=3tF" length="0" />
            <guid isPermaLink="false">1482922</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 20:47:07 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-09T20:47:07+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>2:00:55</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Show an undead system how to die!]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/show-an-undead-system-how-to-die/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/0/7/3/_/uploads/55419/image_track/1482923/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273370.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/show-an-undead-system-how-to-die/listen.mp3?s=Jne" length="0" />
            <guid isPermaLink="false">1482923</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 20:22:25 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-09T20:22:25+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>2:16</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA["you say deutschland, we say die!"]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/you-say-deutschland-we-say-die/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Sonntag, 3. Oktober 2010 - HBF, Bremen<br />
<br />
Redebeitrag auf der Demonstration "you say deutschland, we say die!"]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Sonntag, 3. Oktober 2010 - HBF, Bremen<br />
<br />
Redebeitrag auf der Demonstration "you say deutschland, we say die!"]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Sonntag, 3. Oktober 2010 - HBF, Bremen

Redebeitrag auf der Demonstration "you say deutschland, we say die!"]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/5/7/3/_/uploads/55419/image_track/1482924/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273375.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/you-say-deutschland-we-say-die/listen.mp3?s=wKm" length="2178820" />
            <guid isPermaLink="false">1482924</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 20:10:55 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-09T20:10:55+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>2:16</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Kein gutes Leben ohne Blasphemie! - Staat.Kapital.Religion.Scheiße.]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/kein-gutes-leben-ohne-blasphemie-staatkapitalreligionscheie/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Gegen den Al-Quds-Marsch und gegen 1000 Kreuze!<br />
<br />
Religiöser Backlash<br />
Der Glaube ist zurück. Unter staatlich garantierter Freiheiten sogar vielfältiger denn je. Ob als weltoffener Kirchentag, biedere Esoterikmesse oder im Grinsekult um den Dalai Lama – für jeden ist etwas dabei, und das Interesse wächst. Dabei geht es nicht nur um gemeinsame Freizeitgestaltung. Die spirituellen Zusammenrottungen bieten Halt und Wärme in einer unberechenbaren und feindlichen Welt. Und damit falsche, reaktionäre Antworten auf die systemischen Zwänge des Kapitalismus. Die empfundene Entfremdung ist real. Doch ge­gen ihre gesellschaftlichen Ursachen hilft keine Offenbarung, sondern nur der sinnliche und praktische Kampf um Emanzipation im Diesseits.<br />
<br />
Zwei religiös begründete Ereignisse besonderer Art gibt’s demnächst in Ber­lin zu erleben. Anhänger der Islamischen Republik Iran fühlen sich am 4. September ver­pflichtet, einem Aufruf des Klerikers Ayatollah Chomeini aus dem Jahr 1979 zu folgen. Am so genannten „Al-Quds-Tag“ sollen alle Muslime für die „Befreiung Jerusalems“ von den „Zio­nisten“ demonstrieren, also für die Zerschlagung Israels. In der antisemitischen Propaganda Teherans erscheint der jüdische Staat als endzeitlicher „Satan“, von dessen Vernichtung die Erlösung der Welt abhängt. Zwei Wochen darauf, am 18. September, drückt ein christliches Bündnis seine tiefe Betroffenheit aus, dass Schwangerschaftsabbrüche nicht genug kriminali­siert seien. Es werden weiße Kreuze herumgetragen und Gebete gesprochen.<br />
<br />
Beide Ereignisse sind grundverschieden. Ihre Teilnehmer halten sich nicht nur an unterschied­liche Erlöser und klerikale Hampelmänner. Sie verfolgen auch keine gleichen Ziele und handeln aus anderen gesellschaftlichen Positionen heraus.<br />
<br />
Komisch, dass sich ihr jeweiliger Gott ausgerechnet um nationale Souveränität oder den rechtlichen Rahmen eines medizinischen Eingriffs kümmert. Ganz offensichtlich dient die Hei­ligkeit einem aggressiven irdischen Sendungsbewusstsein. Die neuen Religiösen geben sich als Rebellen in einer oberflächlichen, materialistischen Welt. Jeder konkrete Streit wird zum ex­emplarischen Konflikt von Gut gegen Böse. Doch das Glaubensbekenntnis ist kein Trick. In den gläubigen Köpfen gibt es keinen Unterschied zwischen politischer und der religiöser Ein­stellung.<br />
<br />
Genau aus dieser Verknüpfung gewinnen die Religionen ihre aktuelle Stärke. Politik verlangt bedingungslosen Opportunismus. Sie reduziert sich zusehends auf das Verwalten gegebe­ner Sachzwänge einer von Konkurrenz und Ohnmacht durchdrungenen Welt. Anders scheint es beim Glauben. Diesem wird ein Geschick für alles Zwischenmenschliche zugetraut. Er stiftet Zuversicht, weil er die Menschen mit ewig verbürgten Wertmaßstäben ausstattet.<br />
<br />
Die Meisten begnügen sich mit dem Glauben, der Glaube sei wichtig fürs Miteinander. Spirituelle Befriedigung stellt sich schon dann ein, wenn Heiligabend der Großvater im Altenheim besucht wurde. An­dere verspüren eine Mission, wie die Vernichtung Israels oder das Retten bewusstseinsloser Zell­masse. Was Huhn und was Ei – politischer Fanatismus oder kindische Gottesfurcht – lässt sich kaum noch sagen. Am Ende siegt immer das Irrationale.<br />
<br />
Realpolitik mit dem Herrn<br />
Bei der seit 2002 veranstalteten Berliner Version des Al-Quds-Tages spielt die Religion nur eine untergeordnete Rolle. Teheran ist weit weg, der Islam hierzulande eine Minderheitenreli­gion, und seine iranisch-staatstragende Auslegung eine Randnotiz. Die Al-Quds-Märsche dienen vor allem als Treffpunkt für Antizionisten aller Couleur. Fürs iranische Regime ist die ritualisierte „Solidarität mit dem palästinensischen Volk“ aber von zentraler Bedeutung. Sie stabilisiert die theokratische Staatsideologie, in deren Namen regelmäßig Homosexuelle gehenkt und Ehebrecherinnen gesteinigt werden.<br />
<br />
Christlichen Lebensrechtlern geht es ebenfalls um Politik. Gegen den Verlust konservativer Werte fordern sie ein gottgegebenes Recht. Beim „Marsch für das Leben“ am 18. September machen sie sich für ein europaweites Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen stark. Zuweilen wird ganz sachlich mit dem Geburtenrückgang argumentiert, was auch jedem Staats­bürger einleuchten soll. Doch anders als in der Familienpolitik geht es den Lebensrechtlern nicht bloß ums Rentensystem und die Produktion frischer Arbeitskräfte für die Natio­nalökonomie. Der demographische Wandel ist ihnen nur eine schlimme Folge von Gleichberechti­gung und Liberalismus, dem eigentlichen Problem. Der Mensch sei schließlich ein Werkzeug Gottes, sein eigener Körper gehöre ihm nicht.<br />
<br />
Extremismus der Mitte<br />
Widerstand gegen Antisemiten und „Lebensschützer“ ist notwendig, um ihren politischen Spielraum zu beschneiden. Doch die bizarren Fundamentalisten sind wesentlich Symptom ei­ner bizarren Normalität. Zu kritisieren und zu bekämpfen sind Verhältnisse, welche die Sehnsucht nach einer überirdisch verbürgten Ordnung hervorbringen. Einst versprach die Aufklärung jedem, seines Glückes eigener Schmied zu werden. Das Versprechen entpuppte sich als blanke Ideologie. Wer in dieser Gesellschaft nicht untergehen will, muss zuschlagen können wie ein Schmied und einstecken wie ein Amboss, aber mit Glück hat das wenig zu tun. „Aufgeklärt sein“ heißt heute nur noch, die nackten Zwänge kapitalistischer Verwertung und staatlicher Zurichtung illusionslos anzuerkennen. Also genau das, vor dem die Gläubigen Schutz suchen.<br />
<br />
Ein Humanismus, der nicht nur abstrakt „das Gute“ will, muss erklären können, warum sich das Glück un­ter den aktuellen Bedingungen von Freiheit und Gleichheit nicht so recht einstellt. Die endlo­sen Konflikte des irdischen Jammertals müssen als Ausdruck von Widersprüchen kenntlich gemacht werden, die in der Struktur des globalisierten Kapitalismus angelegt sind. Genau in dem Punkt ist sich die bürgerliche Gesellschaft selbst ein mythisches Rätsel. Ihr gelten Markt und Staat als höhere Mächte.<br />
<br />
Wer von beiden gerade den Hut auf hat oder haben sollte, hängt von der konkreten Glau­bensrichtung und auch immer von der aktuellen Konjunktur ab. Galt jahrelang jeder staatliche Eingriff in die Wirtschaft als Gefahr für Wachstum und Wohlstand, hat nun das Staatsvertrau­en Konjunktur. Doch immer wird die Existenz von Markt und Staat – und damit von Konkur­renz, Ausschluss und dumpfem Kollektivismus – als unabänderlich betrachtet. Jeder Hinweis, dass die von Menschen gemachten Herrschaftsverhältnisse auch von den Menschen überwunden werden kön­nen, wird wie Blasphemie denunziert, als „Extremismus“ von Heilsverächtern.<br />
<br />
Deshalb müssen Al-Quds-Tag und „Marsch der 1000 Kreuze“ in Berlin als Resultate einer Gesellschaft begriffen werden, deren Unberechenbarkeit den Individuen immer wieder ideo­logisches Denken nahe legt. Zu kritisieren ist die ideologische Form und ihr gesellschaftlicher Grund, nicht nur der gott- oder staatsgläubige Inhalt. Maßstab dieser Kritik ist das Menschenmögliche. Wir nennen es Kommunismus.<br />
<br />
Gegen Islamismus und Antisemitismus!<br />
4. September 2010, 12 Uhr, Nollendorfplatz<br />
<br />
1000 Kreuze in die Spree!<br />
18. September 2010, 12 Uhr, Alexanderplatz (Liebknecht- Ecke Spandauer Straße)]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Gegen den Al-Quds-Marsch und gegen 1000 Kreuze!<br />
<br />
Religiöser Backlash<br />
Der Glaube ist zurück. Unter staatlich garantierter Freiheiten sogar vielfältiger denn je. Ob als weltoffener Kirchentag, biedere Esoterikmesse oder im Grinsekult um den Dalai Lama – für jeden ist etwas dabei, und das Interesse wächst. Dabei geht es nicht nur um gemeinsame Freizeitgestaltung. Die spirituellen Zusammenrottungen bieten Halt und Wärme in einer unberechenbaren und feindlichen Welt. Und damit falsche, reaktionäre Antworten auf die systemischen Zwänge des Kapitalismus. Die empfundene Entfremdung ist real. Doch ge­gen ihre gesellschaftlichen Ursachen hilft keine Offenbarung, sondern nur der sinnliche und praktische Kampf um Emanzipation im Diesseits.<br />
<br />
Zwei religiös begründete Ereignisse besonderer Art gibt’s demnächst in Ber­lin zu erleben. Anhänger der Islamischen Republik Iran fühlen sich am 4. September ver­pflichtet, einem Aufruf des Klerikers Ayatollah Chomeini aus dem Jahr 1979 zu folgen. Am so genannten „Al-Quds-Tag“ sollen alle Muslime für die „Befreiung Jerusalems“ von den „Zio­nisten“ demonstrieren, also für die Zerschlagung Israels. In der antisemitischen Propaganda Teherans erscheint der jüdische Staat als endzeitlicher „Satan“, von dessen Vernichtung die Erlösung der Welt abhängt. Zwei Wochen darauf, am 18. September, drückt ein christliches Bündnis seine tiefe Betroffenheit aus, dass Schwangerschaftsabbrüche nicht genug kriminali­siert seien. Es werden weiße Kreuze herumgetragen und Gebete gesprochen.<br />
<br />
Beide Ereignisse sind grundverschieden. Ihre Teilnehmer halten sich nicht nur an unterschied­liche Erlöser und klerikale Hampelmänner. Sie verfolgen auch keine gleichen Ziele und handeln aus anderen gesellschaftlichen Positionen heraus.<br />
<br />
Komisch, dass sich ihr jeweiliger Gott ausgerechnet um nationale Souveränität oder den rechtlichen Rahmen eines medizinischen Eingriffs kümmert. Ganz offensichtlich dient die Hei­ligkeit einem aggressiven irdischen Sendungsbewusstsein. Die neuen Religiösen geben sich als Rebellen in einer oberflächlichen, materialistischen Welt. Jeder konkrete Streit wird zum ex­emplarischen Konflikt von Gut gegen Böse. Doch das Glaubensbekenntnis ist kein Trick. In den gläubigen Köpfen gibt es keinen Unterschied zwischen politischer und der religiöser Ein­stellung.<br />
<br />
Genau aus dieser Verknüpfung gewinnen die Religionen ihre aktuelle Stärke. Politik verlangt bedingungslosen Opportunismus. Sie reduziert sich zusehends auf das Verwalten gegebe­ner Sachzwänge einer von Konkurrenz und Ohnmacht durchdrungenen Welt. Anders scheint es beim Glauben. Diesem wird ein Geschick für alles Zwischenmenschliche zugetraut. Er stiftet Zuversicht, weil er die Menschen mit ewig verbürgten Wertmaßstäben ausstattet.<br />
<br />
Die Meisten begnügen sich mit dem Glauben, der Glaube sei wichtig fürs Miteinander. Spirituelle Befriedigung stellt sich schon dann ein, wenn Heiligabend der Großvater im Altenheim besucht wurde. An­dere verspüren eine Mission, wie die Vernichtung Israels oder das Retten bewusstseinsloser Zell­masse. Was Huhn und was Ei – politischer Fanatismus oder kindische Gottesfurcht – lässt sich kaum noch sagen. Am Ende siegt immer das Irrationale.<br />
<br />
Realpolitik mit dem Herrn<br />
Bei der seit 2002 veranstalteten Berliner Version des Al-Quds-Tages spielt die Religion nur eine untergeordnete Rolle. Teheran ist weit weg, der Islam hierzulande eine Minderheitenreli­gion, und seine iranisch-staatstragende Auslegung eine Randnotiz. Die Al-Quds-Märsche dienen vor allem als Treffpunkt für Antizionisten aller Couleur. Fürs iranische Regime ist die ritualisierte „Solidarität mit dem palästinensischen Volk“ aber von zentraler Bedeutung. Sie stabilisiert die theokratische Staatsideologie, in deren Namen regelmäßig Homosexuelle gehenkt und Ehebrecherinnen gesteinigt werden.<br />
<br />
Christlichen Lebensrechtlern geht es ebenfalls um Politik. Gegen den Verlust konservativer Werte fordern sie ein gottgegebenes Recht. Beim „Marsch für das Leben“ am 18. September machen sie sich für ein europaweites Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen stark. Zuweilen wird ganz sachlich mit dem Geburtenrückgang argumentiert, was auch jedem Staats­bürger einleuchten soll. Doch anders als in der Familienpolitik geht es den Lebensrechtlern nicht bloß ums Rentensystem und die Produktion frischer Arbeitskräfte für die Natio­nalökonomie. Der demographische Wandel ist ihnen nur eine schlimme Folge von Gleichberechti­gung und Liberalismus, dem eigentlichen Problem. Der Mensch sei schließlich ein Werkzeug Gottes, sein eigener Körper gehöre ihm nicht.<br />
<br />
Extremismus der Mitte<br />
Widerstand gegen Antisemiten und „Lebensschützer“ ist notwendig, um ihren politischen Spielraum zu beschneiden. Doch die bizarren Fundamentalisten sind wesentlich Symptom ei­ner bizarren Normalität. Zu kritisieren und zu bekämpfen sind Verhältnisse, welche die Sehnsucht nach einer überirdisch verbürgten Ordnung hervorbringen. Einst versprach die Aufklärung jedem, seines Glückes eigener Schmied zu werden. Das Versprechen entpuppte sich als blanke Ideologie. Wer in dieser Gesellschaft nicht untergehen will, muss zuschlagen können wie ein Schmied und einstecken wie ein Amboss, aber mit Glück hat das wenig zu tun. „Aufgeklärt sein“ heißt heute nur noch, die nackten Zwänge kapitalistischer Verwertung und staatlicher Zurichtung illusionslos anzuerkennen. Also genau das, vor dem die Gläubigen Schutz suchen.<br />
<br />
Ein Humanismus, der nicht nur abstrakt „das Gute“ will, muss erklären können, warum sich das Glück un­ter den aktuellen Bedingungen von Freiheit und Gleichheit nicht so recht einstellt. Die endlo­sen Konflikte des irdischen Jammertals müssen als Ausdruck von Widersprüchen kenntlich gemacht werden, die in der Struktur des globalisierten Kapitalismus angelegt sind. Genau in dem Punkt ist sich die bürgerliche Gesellschaft selbst ein mythisches Rätsel. Ihr gelten Markt und Staat als höhere Mächte.<br />
<br />
Wer von beiden gerade den Hut auf hat oder haben sollte, hängt von der konkreten Glau­bensrichtung und auch immer von der aktuellen Konjunktur ab. Galt jahrelang jeder staatliche Eingriff in die Wirtschaft als Gefahr für Wachstum und Wohlstand, hat nun das Staatsvertrau­en Konjunktur. Doch immer wird die Existenz von Markt und Staat – und damit von Konkur­renz, Ausschluss und dumpfem Kollektivismus – als unabänderlich betrachtet. Jeder Hinweis, dass die von Menschen gemachten Herrschaftsverhältnisse auch von den Menschen überwunden werden kön­nen, wird wie Blasphemie denunziert, als „Extremismus“ von Heilsverächtern.<br />
<br />
Deshalb müssen Al-Quds-Tag und „Marsch der 1000 Kreuze“ in Berlin als Resultate einer Gesellschaft begriffen werden, deren Unberechenbarkeit den Individuen immer wieder ideo­logisches Denken nahe legt. Zu kritisieren ist die ideologische Form und ihr gesellschaftlicher Grund, nicht nur der gott- oder staatsgläubige Inhalt. Maßstab dieser Kritik ist das Menschenmögliche. Wir nennen es Kommunismus.<br />
<br />
Gegen Islamismus und Antisemitismus!<br />
4. September 2010, 12 Uhr, Nollendorfplatz<br />
<br />
1000 Kreuze in die Spree!<br />
18. September 2010, 12 Uhr, Alexanderplatz (Liebknecht- Ecke Spandauer Straße)]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Gegen den Al-Quds-Marsch und gegen 1000 Kreuze!

Religiöser Backlash
Der Glaube ist zurück. Unter staatlich garantierter Freiheiten sogar vielfältiger denn je. Ob als weltoffener Kirchentag, biedere Esoterikmesse oder im Grinsekult um den Dalai Lama – für jeden ist etwas dabei, und das Interesse wächst. Dabei geht es nicht nur um gemeinsame Freizeitgestaltung. Die spirituellen Zusammenrottungen bieten Halt und Wärme in einer unberechenbaren und feindlichen Welt. Und damit falsche, reaktionäre Antworten auf die systemischen Zwänge des Kapitalismus. Die empfundene Entfremdung ist real. Doch ge­gen ihre gesellschaftlichen Ursachen hilft keine Offenbarung, sondern nur der sinnliche und praktische Kampf um Emanzipation im Diesseits.

Zwei religiös begründete Ereignisse besonderer Art gibt’s demnächst in Ber­lin zu erleben. Anhänger der Islamischen Republik Iran fühlen sich am 4. September ver­pflichtet, einem Aufruf des Klerikers Ayatollah Chomeini aus dem Jahr 1979 zu folgen. Am so genannten „Al-Quds-Tag“ sollen alle Muslime für die „Befreiung Jerusalems“ von den „Zio­nisten“ demonstrieren, also für die Zerschlagung Israels. In der antisemitischen Propaganda Teherans erscheint der jüdische Staat als endzeitlicher „Satan“, von dessen Vernichtung die Erlösung der Welt abhängt. Zwei Wochen darauf, am 18. September, drückt ein christliches Bündnis seine tiefe Betroffenheit aus, dass Schwangerschaftsabbrüche nicht genug kriminali­siert seien. Es werden weiße Kreuze herumgetragen und Gebete gesprochen.

Beide Ereignisse sind grundverschieden. Ihre Teilnehmer halten sich nicht nur an unterschied­liche Erlöser und klerikale Hampelmänner. Sie verfolgen auch keine gleichen Ziele und handeln aus anderen gesellschaftlichen Positionen heraus.

Komisch, dass sich ihr jeweiliger Gott ausgerechnet um nationale Souveränität oder den rechtlichen Rahmen eines medizinischen Eingriffs kümmert. Ganz offensichtlich dient die Hei­ligkeit einem aggressiven irdischen Sendungsbewusstsein. Die neuen Religiösen geben sich als Rebellen in einer oberflächlichen, materialistischen Welt. Jeder konkrete Streit wird zum ex­emplarischen Konflikt von Gut gegen Böse. Doch das Glaubensbekenntnis ist kein Trick. In den gläubigen Köpfen gibt es keinen Unterschied zwischen politischer und der religiöser Ein­stellung.

Genau aus dieser Verknüpfung gewinnen die Religionen ihre aktuelle Stärke. Politik verlangt bedingungslosen Opportunismus. Sie reduziert sich zusehends auf das Verwalten gegebe­ner Sachzwänge einer von Konkurrenz und Ohnmacht durchdrungenen Welt. Anders scheint es beim Glauben. Diesem wird ein Geschick für alles Zwischenmenschliche zugetraut. Er stiftet Zuversicht, weil er die Menschen mit ewig verbürgten Wertmaßstäben ausstattet.

Die Meisten begnügen sich mit dem Glauben, der Glaube sei wichtig fürs Miteinander. Spirituelle Befriedigung stellt sich schon dann ein, wenn Heiligabend der Großvater im Altenheim besucht wurde. An­dere verspüren eine Mission, wie die Vernichtung Israels oder das Retten bewusstseinsloser Zell­masse. Was Huhn und was Ei – politischer Fanatismus oder kindische Gottesfurcht – lässt sich kaum noch sagen. Am Ende siegt immer das Irrationale.

Realpolitik mit dem Herrn
Bei der seit 2002 veranstalteten Berliner Version des Al-Quds-Tages spielt die Religion nur eine untergeordnete Rolle. Teheran ist weit weg, der Islam hierzulande eine Minderheitenreli­gion, und seine iranisch-staatstragende Auslegung eine Randnotiz. Die Al-Quds-Märsche dienen vor allem als Treffpunkt für Antizionisten aller Couleur. Fürs iranische Regime ist die ritualisierte „Solidarität mit dem palästinensischen Volk“ aber von zentraler Bedeutung. Sie stabilisiert die theokratische Staatsideologie, in deren Namen regelmäßig Homosexuelle gehenkt und Ehebrecherinnen gesteinigt werden.

Christlichen Lebensrechtlern geht es ebenfalls um Politik. Gegen den Verlust]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/8/7/3/_/uploads/55419/image_track/1482925/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273378.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/kein-gutes-leben-ohne-blasphemie-staatkapitalreligionscheie/listen.mp3?s=Lbg" length="2468883" />
            <guid isPermaLink="false">1482925</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 19:40:56 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-09T19:40:56+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>2:34</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/staat-weltmarkt-und-die-herrschaft-der-falschen-freiheit/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Mittwoch, 3. Dezember 2009 - Institut für Pädagogik, Kiel<br />
<br />
Das …ums Ganze! Bündnis stellt den ersten Teil seiner Grundsatzdiskussion vor „Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit“<br />
<br />
Der Grundlagentext des »…ums Ganze!«-Bündnisses problematisiert die zumeist als selbstverständlich akzeptierten sozialen und institutionellen Formen bürgerlich-kapitalistischer Herrschaft. Er analysiert den Zusammenhang von Staat und kapitalistischer Ausbeutung im Weltmaßstab, und formuliert eine fundamentale Kritik des ›Politischen‹ und der ›Freiheit‹ in ihrer bürgerlichen Gestalt. Denn bürgerliche Freiheit ist gesellschaftlich wesentlich die Freiheit zur kapitalistischen Konkurrenz nach Recht und Gesetz, unter Anerkennung des staatlich garantierten Privateigentums. Als allgemeiner Vergesellschaftungsmodus stiftet diese Konkurrenz für jedes Individuum den unausweichlichen Zwang, das eigene Leben gegen andere und in Ausnutzung anderer zu gewinnen, auf private Rechnung und privates Risiko. Dies ist die Herrschaft der falschen Freiheit.<br />
<br />
In Abgrenzung zur traditionslinken Fixierung auf die ›soziale Frage‹ legt die Analyse großes Gewicht auf eine Ideologiekritik des Nationalismus, als der subjektiven Vermittlungsweise nationalökonomischer Schicksalsgemeinschaft in der Standortkonkurrenz. Vor diesem Hintergrund wird eine Reihe aktueller Konfliktlagen diskutiert: Kontinuität und Wandel des Nationalismus; das Verhältnis von Staatsbürgerschaft und Faschismus bzw. Rassismus; die ideologische Struktur von Kultur, Religion und Geschlechtsidentität; das Verhältnis staatlicher Herrschaft und europäischer Integration. Neben grundlegenden Konfliktlinien der aktuellen Krise werden Fragen linksradikaler Strategie und Praxis diskutiert.<br />
<br />
Die Staatsbroschüre soll zur Positionsbestimmung einer antinationalen Linken beitragen, die sich nicht konstruktiv an der Verwaltung gesellschaftlicher Zwänge beteiligt, sondern mit ihrer Kritik auf Ganze geht – in Vorbereitung einer Praxis, die Herrschaft und Ausbeutung ein für allemal abschafft.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Mittwoch, 3. Dezember 2009 - Institut für Pädagogik, Kiel<br />
<br />
Das …ums Ganze! Bündnis stellt den ersten Teil seiner Grundsatzdiskussion vor „Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit“<br />
<br />
Der Grundlagentext des »…ums Ganze!«-Bündnisses problematisiert die zumeist als selbstverständlich akzeptierten sozialen und institutionellen Formen bürgerlich-kapitalistischer Herrschaft. Er analysiert den Zusammenhang von Staat und kapitalistischer Ausbeutung im Weltmaßstab, und formuliert eine fundamentale Kritik des ›Politischen‹ und der ›Freiheit‹ in ihrer bürgerlichen Gestalt. Denn bürgerliche Freiheit ist gesellschaftlich wesentlich die Freiheit zur kapitalistischen Konkurrenz nach Recht und Gesetz, unter Anerkennung des staatlich garantierten Privateigentums. Als allgemeiner Vergesellschaftungsmodus stiftet diese Konkurrenz für jedes Individuum den unausweichlichen Zwang, das eigene Leben gegen andere und in Ausnutzung anderer zu gewinnen, auf private Rechnung und privates Risiko. Dies ist die Herrschaft der falschen Freiheit.<br />
<br />
In Abgrenzung zur traditionslinken Fixierung auf die ›soziale Frage‹ legt die Analyse großes Gewicht auf eine Ideologiekritik des Nationalismus, als der subjektiven Vermittlungsweise nationalökonomischer Schicksalsgemeinschaft in der Standortkonkurrenz. Vor diesem Hintergrund wird eine Reihe aktueller Konfliktlagen diskutiert: Kontinuität und Wandel des Nationalismus; das Verhältnis von Staatsbürgerschaft und Faschismus bzw. Rassismus; die ideologische Struktur von Kultur, Religion und Geschlechtsidentität; das Verhältnis staatlicher Herrschaft und europäischer Integration. Neben grundlegenden Konfliktlinien der aktuellen Krise werden Fragen linksradikaler Strategie und Praxis diskutiert.<br />
<br />
Die Staatsbroschüre soll zur Positionsbestimmung einer antinationalen Linken beitragen, die sich nicht konstruktiv an der Verwaltung gesellschaftlicher Zwänge beteiligt, sondern mit ihrer Kritik auf Ganze geht – in Vorbereitung einer Praxis, die Herrschaft und Ausbeutung ein für allemal abschafft.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Mittwoch, 3. Dezember 2009 - Institut für Pädagogik, Kiel

Das …ums Ganze! Bündnis stellt den ersten Teil seiner Grundsatzdiskussion vor „Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit“

Der Grundlagentext des »…ums Ganze!«-Bündnisses problematisiert die zumeist als selbstverständlich akzeptierten sozialen und institutionellen Formen bürgerlich-kapitalistischer Herrschaft. Er analysiert den Zusammenhang von Staat und kapitalistischer Ausbeutung im Weltmaßstab, und formuliert eine fundamentale Kritik des ›Politischen‹ und der ›Freiheit‹ in ihrer bürgerlichen Gestalt. Denn bürgerliche Freiheit ist gesellschaftlich wesentlich die Freiheit zur kapitalistischen Konkurrenz nach Recht und Gesetz, unter Anerkennung des staatlich garantierten Privateigentums. Als allgemeiner Vergesellschaftungsmodus stiftet diese Konkurrenz für jedes Individuum den unausweichlichen Zwang, das eigene Leben gegen andere und in Ausnutzung anderer zu gewinnen, auf private Rechnung und privates Risiko. Dies ist die Herrschaft der falschen Freiheit.

In Abgrenzung zur traditionslinken Fixierung auf die ›soziale Frage‹ legt die Analyse großes Gewicht auf eine Ideologiekritik des Nationalismus, als der subjektiven Vermittlungsweise nationalökonomischer Schicksalsgemeinschaft in der Standortkonkurrenz. Vor diesem Hintergrund wird eine Reihe aktueller Konfliktlagen diskutiert: Kontinuität und Wandel des Nationalismus; das Verhältnis von Staatsbürgerschaft und Faschismus bzw. Rassismus; die ideologische Struktur von Kultur, Religion und Geschlechtsidentität; das Verhältnis staatlicher Herrschaft und europäischer Integration. Neben grundlegenden Konfliktlinien der aktuellen Krise werden Fragen linksradikaler Strategie und Praxis diskutiert.

Die Staatsbroschüre soll zur Positionsbestimmung einer antinationalen Linken beitragen, die sich nicht konstruktiv an der Verwaltung gesellschaftlicher Zwänge beteiligt, sondern mit ihrer Kritik auf Ganze geht – in Vorbereitung einer Praxis, die Herrschaft und Ausbeutung ein für allemal abschafft.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/3/8/3/_/uploads/55419/image_track/1482926/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273383.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/staat-weltmarkt-und-die-herrschaft-der-falschen-freiheit/listen.mp3?s=lyg" length="52890643" />
            <guid isPermaLink="false">1482926</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 18:33:47 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-09T18:33:47+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>55:05</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[What's left of the left? - Zur Situation der radikalen Linken in den USA (English)]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/whats-left-of-the-left-zur-situation-der-radikalen-linken-in-den-usa-english/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Sonntag, 14. August 2011 - 19:30 Uhr - Monarch, Berlin<br />
<br />
Mit der Platypus Affiliated Society<br />
<br />
Radikaler Anarchismus, Schwulenrechtsbewegung, Anti-Vietnam-Kriegs-Mobilisierung – vor einigen Jahrzehnten war die radikale Linke in den USA ein Impulsgeber für weltweite soziale Bewegungen. Doch nicht erst seit dem 11. September und Obama ist es um die Situation der Linken schlecht bestellt. Neben geringer Beteiligung und mangelndem Einfluss sind es dabei auch innerlinke Fehler, die das Projekt der Emanzipation behindern: Aktionismus, staatsappellative Kampagnen, kruder Antiimperialismus und Forderungen nach systemimmanenten Reformen sind dominant in linken Bewegungen, eine umfassende Kritik an der bürgerlichen Gesellschaft, an Kapital und Nation, finden sich hingegen selten.<br />
<br />
Im kosmopolitischen Kamingespräch wollen wir einen Überblick über den gegenwärtigen Zustand der radikalen Linken in den USA bieten, ihn historisch einbetten, und den Versuch einer Organisation dokumentieren, die der gegenwärtigen Misere etwas entgegensetzen will. Dabei sollen auch das Verhältnis von Theorie und Praxis, Reaktionen auf die Finanzkrise und das bisherige Ausbleiben der ‚wirklichen Bewegung‘ zur Sprache kommen.<br />
<br />
Die »Platypus Affiliated Society« gründete sich 2006 als Reaktion auf die Niederlage der Anti-Irakkrieg-Bewegung. Ihr Hauptanliegen ist es innerlinke Diskussionen anzustoßen. Ausgehend von Marx und der Kritischen Theorie will die Organisation ideologische Hindernisse für die Entstehung einer kosmopolitischen Linken aus dem Weg räumen.<br />
 <br />
(Die Veranstaltung findet auf englisch statt)]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Sonntag, 14. August 2011 - 19:30 Uhr - Monarch, Berlin<br />
<br />
Mit der Platypus Affiliated Society<br />
<br />
Radikaler Anarchismus, Schwulenrechtsbewegung, Anti-Vietnam-Kriegs-Mobilisierung – vor einigen Jahrzehnten war die radikale Linke in den USA ein Impulsgeber für weltweite soziale Bewegungen. Doch nicht erst seit dem 11. September und Obama ist es um die Situation der Linken schlecht bestellt. Neben geringer Beteiligung und mangelndem Einfluss sind es dabei auch innerlinke Fehler, die das Projekt der Emanzipation behindern: Aktionismus, staatsappellative Kampagnen, kruder Antiimperialismus und Forderungen nach systemimmanenten Reformen sind dominant in linken Bewegungen, eine umfassende Kritik an der bürgerlichen Gesellschaft, an Kapital und Nation, finden sich hingegen selten.<br />
<br />
Im kosmopolitischen Kamingespräch wollen wir einen Überblick über den gegenwärtigen Zustand der radikalen Linken in den USA bieten, ihn historisch einbetten, und den Versuch einer Organisation dokumentieren, die der gegenwärtigen Misere etwas entgegensetzen will. Dabei sollen auch das Verhältnis von Theorie und Praxis, Reaktionen auf die Finanzkrise und das bisherige Ausbleiben der ‚wirklichen Bewegung‘ zur Sprache kommen.<br />
<br />
Die »Platypus Affiliated Society« gründete sich 2006 als Reaktion auf die Niederlage der Anti-Irakkrieg-Bewegung. Ihr Hauptanliegen ist es innerlinke Diskussionen anzustoßen. Ausgehend von Marx und der Kritischen Theorie will die Organisation ideologische Hindernisse für die Entstehung einer kosmopolitischen Linken aus dem Weg räumen.<br />
 <br />
(Die Veranstaltung findet auf englisch statt)]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Sonntag, 14. August 2011 - 19:30 Uhr - Monarch, Berlin

Mit der Platypus Affiliated Society

Radikaler Anarchismus, Schwulenrechtsbewegung, Anti-Vietnam-Kriegs-Mobilisierung – vor einigen Jahrzehnten war die radikale Linke in den USA ein Impulsgeber für weltweite soziale Bewegungen. Doch nicht erst seit dem 11. September und Obama ist es um die Situation der Linken schlecht bestellt. Neben geringer Beteiligung und mangelndem Einfluss sind es dabei auch innerlinke Fehler, die das Projekt der Emanzipation behindern: Aktionismus, staatsappellative Kampagnen, kruder Antiimperialismus und Forderungen nach systemimmanenten Reformen sind dominant in linken Bewegungen, eine umfassende Kritik an der bürgerlichen Gesellschaft, an Kapital und Nation, finden sich hingegen selten.

Im kosmopolitischen Kamingespräch wollen wir einen Überblick über den gegenwärtigen Zustand der radikalen Linken in den USA bieten, ihn historisch einbetten, und den Versuch einer Organisation dokumentieren, die der gegenwärtigen Misere etwas entgegensetzen will. Dabei sollen auch das Verhältnis von Theorie und Praxis, Reaktionen auf die Finanzkrise und das bisherige Ausbleiben der ‚wirklichen Bewegung‘ zur Sprache kommen.

Die »Platypus Affiliated Society« gründete sich 2006 als Reaktion auf die Niederlage der Anti-Irakkrieg-Bewegung. Ihr Hauptanliegen ist es innerlinke Diskussionen anzustoßen. Ausgehend von Marx und der Kritischen Theorie will die Organisation ideologische Hindernisse für die Entstehung einer kosmopolitischen Linken aus dem Weg räumen.
 
(Die Veranstaltung findet auf englisch statt)]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/3/9/3/_/uploads/55419/image_track/1482927/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273393.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/whats-left-of-the-left-zur-situation-der-radikalen-linken-in-den-usa-english/listen.mp3?s=RPh" length="132653556" />
            <guid isPermaLink="false">1482927</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 17:58:07 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-09T17:58:07+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>2:18:10</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Zur Kritik des Linksreformismus]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/zur-kritik-des-linksreformismus/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Freitag, 18. Mai 2012 - 18:00 Uhr - Barrio Anticapitalista bei Blockupy, Frankfurt am Main<br />
<br />
Mit Rüdiger Mats<br />
<br />
Ein "radikaler Reformismus" mit strategischen „Richtungsforderungen“ soll aus der Misere führen: mit der Tobin-Steuer über Bankenverstaatlichung und bedingungsloses Grundeinkommen ab in den Sozialismus! Dabei werden die Spielräume der bürgerlich-kapitalistischen Form des Politischen in der Regel weit überschätzt. Wo liegen hier die Probleme, und wie können Antikapitalist_innen mit ihnen umgehen?]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Freitag, 18. Mai 2012 - 18:00 Uhr - Barrio Anticapitalista bei Blockupy, Frankfurt am Main<br />
<br />
Mit Rüdiger Mats<br />
<br />
Ein "radikaler Reformismus" mit strategischen „Richtungsforderungen“ soll aus der Misere führen: mit der Tobin-Steuer über Bankenverstaatlichung und bedingungsloses Grundeinkommen ab in den Sozialismus! Dabei werden die Spielräume der bürgerlich-kapitalistischen Form des Politischen in der Regel weit überschätzt. Wo liegen hier die Probleme, und wie können Antikapitalist_innen mit ihnen umgehen?]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Freitag, 18. Mai 2012 - 18:00 Uhr - Barrio Anticapitalista bei Blockupy, Frankfurt am Main

Mit Rüdiger Mats

Ein "radikaler Reformismus" mit strategischen „Richtungsforderungen“ soll aus der Misere führen: mit der Tobin-Steuer über Bankenverstaatlichung und bedingungsloses Grundeinkommen ab in den Sozialismus! Dabei werden die Spielräume der bürgerlich-kapitalistischen Form des Politischen in der Regel weit überschätzt. Wo liegen hier die Probleme, und wie können Antikapitalist_innen mit ihnen umgehen?]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/4/1/4/_/uploads/55419/image_track/1482928/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273414.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/zur-kritik-des-linksreformismus/listen.mp3?s=pe9" length="90125373" />
            <guid isPermaLink="false">1482928</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 17:30:25 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-09T17:30:25+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:33:52</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Wenn's mal wieder länger dauert... - "Der kommende Aufstand", die K-Frage und wir]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/wenns-mal-wieder-lnger-dauert-der-kommende-aufstand-die-k-frage-und-wir/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Donnerstag, 10. Februar 2011 - 19:30 Uhr - Festsaal Kreuzberg, Berlin<br />
<br />
Mit Freundinnen und Freunden der klassenlosen Gesellschaft, Boris Buden, Madame X, Frank Engster und TOP B3rlin<br />
<br />
Das französische Manifest "Der kommende Aufstand" gilt dem hiesigen Feuilleton längst als das vielleicht wichtigste linke Theoriebuch unserer Zeit (FAS). Zwar landete die Vorsitzende der Linkspartei sofort am Pranger, als sie unaufgefordert über 'Kommunismus' nachdachte. Im literarischen Gewand darf es aber ruhig ein bisschen mehr sein: Das ausdrückliche Versprechen, die krisenhafte, in ihren Sachzwängen gefangene Gesellschaft von Staat und Kapital mit großem Knall verschwinden zu lassen. Denn die spätbürgerlichen Utopien haben sich abgelebt. Übrig ist nur die beklemmende Gewissheit, dass wir uns bis ans Ende aller Tage krumm machen müssen für Karriere, Chef(in) und Standort. Dann wenigstens mit ein bisschen riot-flavor zum Frühstück.<br />
<br />
Die radikale Linke begegnet dem Text meist skeptischer. In seiner unversöhnlichen Rhetorik erkennt sie fragwürdige Sehnsüchte nach Gemeinschaft und Apokalypse. Und Phrasen, wo es ums Ganze geht, um die Ordnung der gesellschaftlichen Arbeit. Dennoch ist "Der kommende Aufstand" ein Ereignis. Nach Jahrzehnten kapitalistischer Offensive geht es zum ersten mal wieder öffentlich und in praktischer Absicht um das erste Gebot des Humanismus: "alle Verhältnisse umzustürzen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein verächtliches und geknechtetes Wesen ist" (Marx).<br />
<br />
Die fortdauernde Krise hat weltweit die Regime politischer und ökonomischer Macht ins Wanken gebracht. Deutschland sucht sein Heil als hyperproduktive Leistungsgesellschaft, und lässt seine Unterschichten mit Einsatz und Gefügigkeit um nationale Anerkennung konkurrieren. Die Stigmatisierung von Erwerbslosen und Migrant_innen sichert nicht zuletzt die 'Integrationsbereitschaft' aller Übrigen. Auch in vielen anderen europäischen Staaten macht sich Bunkermentalität breit: Milliardenkredite und brutale Sparpolitik sollen die 'Marktordnung' stabilisieren, und wo es überhaupt Krisenproteste gibt, bleiben sie wirkungslos. Im gleichen Augenblick aber brechen arabische Diktaturen unter spontanen 'leaderless revolutions' zusammen. Im Moment der Entscheidung scheren sich die Leute anscheinend einen Dreck um die herrschende Geschäftsordnung und ihre Funktionäre - vereint im Hass gegen die Polizei in Uniform und in den Köpfen. Doch bleibt die größte Bedrohung des Weltkapitalismus nicht weiterhin seine eigene Krisendynamik? Der universelle Verwertungszwang lässt sich nicht 'nachhaltig' organisieren, und irgendwann auch nicht mehr technokratisch und autoritär.<br />
<br />
Das ist der Hintergrund, vor dem wir "Der kommende Aufstand" gelesen haben. Wir wollen einige Thesen zur Diskussion stellen, zum Text selbst, zu seiner bisherigen Bewertung, und zur Frage, was zu tun ist. Neben aller nötigen Kritik werden wir auch seine brauchbaren Motive ausarbeiten. "Der kommende Aufstand" wurde kurz vorgestellt, dem folgten knappe Inputs mit anschließender Diskussion.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Donnerstag, 10. Februar 2011 - 19:30 Uhr - Festsaal Kreuzberg, Berlin<br />
<br />
Mit Freundinnen und Freunden der klassenlosen Gesellschaft, Boris Buden, Madame X, Frank Engster und TOP B3rlin<br />
<br />
Das französische Manifest "Der kommende Aufstand" gilt dem hiesigen Feuilleton längst als das vielleicht wichtigste linke Theoriebuch unserer Zeit (FAS). Zwar landete die Vorsitzende der Linkspartei sofort am Pranger, als sie unaufgefordert über 'Kommunismus' nachdachte. Im literarischen Gewand darf es aber ruhig ein bisschen mehr sein: Das ausdrückliche Versprechen, die krisenhafte, in ihren Sachzwängen gefangene Gesellschaft von Staat und Kapital mit großem Knall verschwinden zu lassen. Denn die spätbürgerlichen Utopien haben sich abgelebt. Übrig ist nur die beklemmende Gewissheit, dass wir uns bis ans Ende aller Tage krumm machen müssen für Karriere, Chef(in) und Standort. Dann wenigstens mit ein bisschen riot-flavor zum Frühstück.<br />
<br />
Die radikale Linke begegnet dem Text meist skeptischer. In seiner unversöhnlichen Rhetorik erkennt sie fragwürdige Sehnsüchte nach Gemeinschaft und Apokalypse. Und Phrasen, wo es ums Ganze geht, um die Ordnung der gesellschaftlichen Arbeit. Dennoch ist "Der kommende Aufstand" ein Ereignis. Nach Jahrzehnten kapitalistischer Offensive geht es zum ersten mal wieder öffentlich und in praktischer Absicht um das erste Gebot des Humanismus: "alle Verhältnisse umzustürzen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein verächtliches und geknechtetes Wesen ist" (Marx).<br />
<br />
Die fortdauernde Krise hat weltweit die Regime politischer und ökonomischer Macht ins Wanken gebracht. Deutschland sucht sein Heil als hyperproduktive Leistungsgesellschaft, und lässt seine Unterschichten mit Einsatz und Gefügigkeit um nationale Anerkennung konkurrieren. Die Stigmatisierung von Erwerbslosen und Migrant_innen sichert nicht zuletzt die 'Integrationsbereitschaft' aller Übrigen. Auch in vielen anderen europäischen Staaten macht sich Bunkermentalität breit: Milliardenkredite und brutale Sparpolitik sollen die 'Marktordnung' stabilisieren, und wo es überhaupt Krisenproteste gibt, bleiben sie wirkungslos. Im gleichen Augenblick aber brechen arabische Diktaturen unter spontanen 'leaderless revolutions' zusammen. Im Moment der Entscheidung scheren sich die Leute anscheinend einen Dreck um die herrschende Geschäftsordnung und ihre Funktionäre - vereint im Hass gegen die Polizei in Uniform und in den Köpfen. Doch bleibt die größte Bedrohung des Weltkapitalismus nicht weiterhin seine eigene Krisendynamik? Der universelle Verwertungszwang lässt sich nicht 'nachhaltig' organisieren, und irgendwann auch nicht mehr technokratisch und autoritär.<br />
<br />
Das ist der Hintergrund, vor dem wir "Der kommende Aufstand" gelesen haben. Wir wollen einige Thesen zur Diskussion stellen, zum Text selbst, zu seiner bisherigen Bewertung, und zur Frage, was zu tun ist. Neben aller nötigen Kritik werden wir auch seine brauchbaren Motive ausarbeiten. "Der kommende Aufstand" wurde kurz vorgestellt, dem folgten knappe Inputs mit anschließender Diskussion.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Donnerstag, 10. Februar 2011 - 19:30 Uhr - Festsaal Kreuzberg, Berlin

Mit Freundinnen und Freunden der klassenlosen Gesellschaft, Boris Buden, Madame X, Frank Engster und TOP B3rlin

Das französische Manifest "Der kommende Aufstand" gilt dem hiesigen Feuilleton längst als das vielleicht wichtigste linke Theoriebuch unserer Zeit (FAS). Zwar landete die Vorsitzende der Linkspartei sofort am Pranger, als sie unaufgefordert über 'Kommunismus' nachdachte. Im literarischen Gewand darf es aber ruhig ein bisschen mehr sein: Das ausdrückliche Versprechen, die krisenhafte, in ihren Sachzwängen gefangene Gesellschaft von Staat und Kapital mit großem Knall verschwinden zu lassen. Denn die spätbürgerlichen Utopien haben sich abgelebt. Übrig ist nur die beklemmende Gewissheit, dass wir uns bis ans Ende aller Tage krumm machen müssen für Karriere, Chef(in) und Standort. Dann wenigstens mit ein bisschen riot-flavor zum Frühstück.

Die radikale Linke begegnet dem Text meist skeptischer. In seiner unversöhnlichen Rhetorik erkennt sie fragwürdige Sehnsüchte nach Gemeinschaft und Apokalypse. Und Phrasen, wo es ums Ganze geht, um die Ordnung der gesellschaftlichen Arbeit. Dennoch ist "Der kommende Aufstand" ein Ereignis. Nach Jahrzehnten kapitalistischer Offensive geht es zum ersten mal wieder öffentlich und in praktischer Absicht um das erste Gebot des Humanismus: "alle Verhältnisse umzustürzen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein verächtliches und geknechtetes Wesen ist" (Marx).

Die fortdauernde Krise hat weltweit die Regime politischer und ökonomischer Macht ins Wanken gebracht. Deutschland sucht sein Heil als hyperproduktive Leistungsgesellschaft, und lässt seine Unterschichten mit Einsatz und Gefügigkeit um nationale Anerkennung konkurrieren. Die Stigmatisierung von Erwerbslosen und Migrant_innen sichert nicht zuletzt die 'Integrationsbereitschaft' aller Übrigen. Auch in vielen anderen europäischen Staaten macht sich Bunkermentalität breit: Milliardenkredite und brutale Sparpolitik sollen die 'Marktordnung' stabilisieren, und wo es überhaupt Krisenproteste gibt, bleiben sie wirkungslos. Im gleichen Augenblick aber brechen arabische Diktaturen unter spontanen 'leaderless revolutions' zusammen. Im Moment der Entscheidung scheren sich die Leute anscheinend einen Dreck um die herrschende Geschäftsordnung und ihre Funktionäre - vereint im Hass gegen die Polizei in Uniform und in den Köpfen. Doch bleibt die größte Bedrohung des Weltkapitalismus nicht weiterhin seine eigene Krisendynamik? Der universelle Verwertungszwang lässt sich nicht 'nachhaltig' organisieren, und irgendwann auch nicht mehr technokratisch und autoritär.

Das ist der Hintergrund, vor dem wir "Der kommende Aufstand" gelesen haben. Wir wollen einige Thesen zur Diskussion stellen, zum Text selbst, zu seiner bisherigen Bewertung, und zur Frage, was zu tun ist. Neben aller nötigen Kritik werden wir auch seine brauchbaren Motive ausarbeiten. "Der kommende Aufstand" wurde kurz vorgestellt, dem folgten knappe Inputs mit anschließender Diskussion.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/4/2/4/_/uploads/55419/image_track/1482929/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273424.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/wenns-mal-wieder-lnger-dauert-der-kommende-aufstand-die-k-frage-und-wir/listen.mp3?s=TLZ" length="108707421" />
            <guid isPermaLink="false">1482929</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 16:59:58 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-09T16:59:58+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:53:14</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[20 Jahre Pogrom in Rostock-Lichtenhagen und deutsche Zustände heute]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/20-jahre-pogrom-in-rostock-lichtenhagen-und-deutsche-zustnde-heute/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Mittwoch, 22. August 2012 - 19:30 Uhr - ://about blank, Berlin<br />
<br />
Mit Garip Bali (Allmende e.V.), Kien Nghi Ha (Korientation) und TOP B3rlin.<br />
<br />
Rostock-Lichtenhagen 1992: Trauriger Höhepunkt und gleichzeitig Sinnbild einer Gesellschaft im aggressiven Taumel nationaler Kollektivbildung. Organisierte Neonazis und Anwohner_innen greifen die Zentrale Erstaufnahmestelle für Asylbewerber_innen und ein Wohnheim fuer ehemalige DDR-Vertragsarbeiter_innen aus Vietnam an. Unter dem Applaus tausender Zuschauer_innen und angefeuert durch ein von Politik und Medien konstruiertes völkisch-rassistisches Untergangsszenario. Mit der faktischen Abschaffung des Grundrechtes auf Asyl feierte dieses Bündnis von Biedermännern und Brandstiftern seinen Erfolg und legte den Grundstein für stetig restriktivere Regelungen.<br />
In der herrschenden gesellschaftlichen Wahrnehmung sind diese Ereignisse kaum präsent und wenn doch, werden sie als tragische historische Ausfälle betrachtet. Diese Marginalisierung wird auch und überraschender Weise ermöglicht durch ein mehrheitsgesellschaftliches Selbstverständnis als liberal und weltoffenen, das im neuen Staatsbürgerschaftsrecht und den Bundesprogrammen gegen Rechtsextremismus seinen institutionellen Ausdruck gefunden zu haben scheint.<br />
Dieses mehrheitsgesellschaftliche Selbstbild ermöglicht es auf perfide Art und Weise, den institutionellen und gesellschaftlich verbreiteten Rassismus auszublenden und in vermeintlich unbedarfter Weise von "Integration als Bringschuld" zu reden. Und auch obwohl jeder weiss, dass sich die Flüchtlingspolitik stetig barbarisiert und eine faschistische Terrorzelle unerkannt jahrelang durch die Lande ziehen konnte, hat dies nicht zu einer breiten Diskussion über gesellschaftlichen Rassismus geführt.<br />
Mit dieser Veranstaltung wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass sich das ändert. Vor dem Hintergrund unterschiedlicher praktischer Erfahrungen und theoretischer Zugänge wollen wir zu einer Einschätzung des gegenwärtigen Rassismus kommen und damit Perspektiven für eine antirassistische und antifaschistische Praxis geben.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Mittwoch, 22. August 2012 - 19:30 Uhr - ://about blank, Berlin<br />
<br />
Mit Garip Bali (Allmende e.V.), Kien Nghi Ha (Korientation) und TOP B3rlin.<br />
<br />
Rostock-Lichtenhagen 1992: Trauriger Höhepunkt und gleichzeitig Sinnbild einer Gesellschaft im aggressiven Taumel nationaler Kollektivbildung. Organisierte Neonazis und Anwohner_innen greifen die Zentrale Erstaufnahmestelle für Asylbewerber_innen und ein Wohnheim fuer ehemalige DDR-Vertragsarbeiter_innen aus Vietnam an. Unter dem Applaus tausender Zuschauer_innen und angefeuert durch ein von Politik und Medien konstruiertes völkisch-rassistisches Untergangsszenario. Mit der faktischen Abschaffung des Grundrechtes auf Asyl feierte dieses Bündnis von Biedermännern und Brandstiftern seinen Erfolg und legte den Grundstein für stetig restriktivere Regelungen.<br />
In der herrschenden gesellschaftlichen Wahrnehmung sind diese Ereignisse kaum präsent und wenn doch, werden sie als tragische historische Ausfälle betrachtet. Diese Marginalisierung wird auch und überraschender Weise ermöglicht durch ein mehrheitsgesellschaftliches Selbstverständnis als liberal und weltoffenen, das im neuen Staatsbürgerschaftsrecht und den Bundesprogrammen gegen Rechtsextremismus seinen institutionellen Ausdruck gefunden zu haben scheint.<br />
Dieses mehrheitsgesellschaftliche Selbstbild ermöglicht es auf perfide Art und Weise, den institutionellen und gesellschaftlich verbreiteten Rassismus auszublenden und in vermeintlich unbedarfter Weise von "Integration als Bringschuld" zu reden. Und auch obwohl jeder weiss, dass sich die Flüchtlingspolitik stetig barbarisiert und eine faschistische Terrorzelle unerkannt jahrelang durch die Lande ziehen konnte, hat dies nicht zu einer breiten Diskussion über gesellschaftlichen Rassismus geführt.<br />
Mit dieser Veranstaltung wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass sich das ändert. Vor dem Hintergrund unterschiedlicher praktischer Erfahrungen und theoretischer Zugänge wollen wir zu einer Einschätzung des gegenwärtigen Rassismus kommen und damit Perspektiven für eine antirassistische und antifaschistische Praxis geben.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Mittwoch, 22. August 2012 - 19:30 Uhr - ://about blank, Berlin

Mit Garip Bali (Allmende e.V.), Kien Nghi Ha (Korientation) und TOP B3rlin.

Rostock-Lichtenhagen 1992: Trauriger Höhepunkt und gleichzeitig Sinnbild einer Gesellschaft im aggressiven Taumel nationaler Kollektivbildung. Organisierte Neonazis und Anwohner_innen greifen die Zentrale Erstaufnahmestelle für Asylbewerber_innen und ein Wohnheim fuer ehemalige DDR-Vertragsarbeiter_innen aus Vietnam an. Unter dem Applaus tausender Zuschauer_innen und angefeuert durch ein von Politik und Medien konstruiertes völkisch-rassistisches Untergangsszenario. Mit der faktischen Abschaffung des Grundrechtes auf Asyl feierte dieses Bündnis von Biedermännern und Brandstiftern seinen Erfolg und legte den Grundstein für stetig restriktivere Regelungen.
In der herrschenden gesellschaftlichen Wahrnehmung sind diese Ereignisse kaum präsent und wenn doch, werden sie als tragische historische Ausfälle betrachtet. Diese Marginalisierung wird auch und überraschender Weise ermöglicht durch ein mehrheitsgesellschaftliches Selbstverständnis als liberal und weltoffenen, das im neuen Staatsbürgerschaftsrecht und den Bundesprogrammen gegen Rechtsextremismus seinen institutionellen Ausdruck gefunden zu haben scheint.
Dieses mehrheitsgesellschaftliche Selbstbild ermöglicht es auf perfide Art und Weise, den institutionellen und gesellschaftlich verbreiteten Rassismus auszublenden und in vermeintlich unbedarfter Weise von "Integration als Bringschuld" zu reden. Und auch obwohl jeder weiss, dass sich die Flüchtlingspolitik stetig barbarisiert und eine faschistische Terrorzelle unerkannt jahrelang durch die Lande ziehen konnte, hat dies nicht zu einer breiten Diskussion über gesellschaftlichen Rassismus geführt.
Mit dieser Veranstaltung wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass sich das ändert. Vor dem Hintergrund unterschiedlicher praktischer Erfahrungen und theoretischer Zugänge wollen wir zu einer Einschätzung des gegenwärtigen Rassismus kommen und damit Perspektiven für eine antirassistische und antifaschistische Praxis geben.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/0/5/4/_/uploads/55419/image_track/1482930/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273450.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/20-jahre-pogrom-in-rostock-lichtenhagen-und-deutsche-zustnde-heute/listen.mp3?s=6UG" length="120671502" />
            <guid isPermaLink="false">1482930</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 16:05:06 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-09T16:05:06+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>2:05:41</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Blockupy Deportation Airport (English)]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/blockupy-deportation-airport-english/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Friday, 31st of May, 2013 - 1:00 pm - Frankfurt Airport]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Friday, 31st of May, 2013 - 1:00 pm - Frankfurt Airport]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Friday, 31st of May, 2013 - 1:00 pm - Frankfurt Airport]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/2/7/4/_/uploads/55419/image_track/1482931/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273472.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/blockupy-deportation-airport-english/listen.mp3?s=CtN" length="1827316" />
            <guid isPermaLink="false">1482931</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 14:11:21 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-09T14:11:21+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:54</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Blockupy Deportation Airport]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/blockupy-deportation-airport/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Freitag, 31. Mai 2013 - 13:00 Uhr - Flughafen Frankfurt]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Freitag, 31. Mai 2013 - 13:00 Uhr - Flughafen Frankfurt]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Freitag, 31. Mai 2013 - 13:00 Uhr - Flughafen Frankfurt]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/8/7/4/_/uploads/55419/image_track/1482933/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273478.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/blockupy-deportation-airport/listen.mp3?s=2B9" length="0" />
            <guid isPermaLink="false">1482933</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 14:09:45 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-09T14:09:45+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:59</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Keine Hilfe unter Freunden - Der Euro in der europäischen Peripherie]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/keine-hilfe-unter-freunden-der-euro-in-der-europischen-peripherie/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Donnerstag, 1. März 2012 - 19:00 Uhr - Münzenbergsaal, Berlin<br />
<br />
Mit Michael Heinrich, John Milios und TOP B3rlin<br />
<br />
Der diesjährige Auftakt zu den antikapitalistischen Protesten gegen die verschärfte Krisenpolitik findet am 31. März in mehreren europäischen Städten statt. Denn während Krise und der Kapitalismus schon längst global sind, muss es „die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt“ noch werden. Im Vorfeld des kommenden Protestfrühjahrs wollen wir diskutieren, wie die aktuellen Krisenstrategien in Europa aussehen, welche innereuropäischen Interessenskonflikte es gibt und wo antikapitalistische Kräfte einsetzen könn(t)en. Während in Griechenland die Polizei mittlerweile die Vertreter der Troika verhaften lassen will, fordert man in Deutschland von den angeblichen „Pleitegriechen“ weiterhin drakonische Sparmaßnahmen. Muss Griechenland aus der Eurozone ausgeschlossen werden um die Stabilität des Euros nicht zu gefährden, oder versucht Deutschland seinen Absatzmarkt zu retten, der dann doch wieder nur niederkonkurriert wird?<br />
<br />
Diese und weitere Fragen über den Charakter der gegenwärtigen Krise und geplante Interventionen diskutierten Michael Heinrich (Berlin), John Milios (Athen) und TOP B3rlin am 01.03.2012 in Berlin.<br />
<br />
Eine Veranstaltung von TOP B3rlin in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung. ]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Donnerstag, 1. März 2012 - 19:00 Uhr - Münzenbergsaal, Berlin<br />
<br />
Mit Michael Heinrich, John Milios und TOP B3rlin<br />
<br />
Der diesjährige Auftakt zu den antikapitalistischen Protesten gegen die verschärfte Krisenpolitik findet am 31. März in mehreren europäischen Städten statt. Denn während Krise und der Kapitalismus schon längst global sind, muss es „die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt“ noch werden. Im Vorfeld des kommenden Protestfrühjahrs wollen wir diskutieren, wie die aktuellen Krisenstrategien in Europa aussehen, welche innereuropäischen Interessenskonflikte es gibt und wo antikapitalistische Kräfte einsetzen könn(t)en. Während in Griechenland die Polizei mittlerweile die Vertreter der Troika verhaften lassen will, fordert man in Deutschland von den angeblichen „Pleitegriechen“ weiterhin drakonische Sparmaßnahmen. Muss Griechenland aus der Eurozone ausgeschlossen werden um die Stabilität des Euros nicht zu gefährden, oder versucht Deutschland seinen Absatzmarkt zu retten, der dann doch wieder nur niederkonkurriert wird?<br />
<br />
Diese und weitere Fragen über den Charakter der gegenwärtigen Krise und geplante Interventionen diskutierten Michael Heinrich (Berlin), John Milios (Athen) und TOP B3rlin am 01.03.2012 in Berlin.<br />
<br />
Eine Veranstaltung von TOP B3rlin in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung. ]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Donnerstag, 1. März 2012 - 19:00 Uhr - Münzenbergsaal, Berlin

Mit Michael Heinrich, John Milios und TOP B3rlin

Der diesjährige Auftakt zu den antikapitalistischen Protesten gegen die verschärfte Krisenpolitik findet am 31. März in mehreren europäischen Städten statt. Denn während Krise und der Kapitalismus schon längst global sind, muss es „die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt“ noch werden. Im Vorfeld des kommenden Protestfrühjahrs wollen wir diskutieren, wie die aktuellen Krisenstrategien in Europa aussehen, welche innereuropäischen Interessenskonflikte es gibt und wo antikapitalistische Kräfte einsetzen könn(t)en. Während in Griechenland die Polizei mittlerweile die Vertreter der Troika verhaften lassen will, fordert man in Deutschland von den angeblichen „Pleitegriechen“ weiterhin drakonische Sparmaßnahmen. Muss Griechenland aus der Eurozone ausgeschlossen werden um die Stabilität des Euros nicht zu gefährden, oder versucht Deutschland seinen Absatzmarkt zu retten, der dann doch wieder nur niederkonkurriert wird?

Diese und weitere Fragen über den Charakter der gegenwärtigen Krise und geplante Interventionen diskutierten Michael Heinrich (Berlin), John Milios (Athen) und TOP B3rlin am 01.03.2012 in Berlin.

Eine Veranstaltung von TOP B3rlin in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung. ]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/0/8/4/_/uploads/55419/image_track/1482934/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273480.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/keine-hilfe-unter-freunden-der-euro-in-der-europischen-peripherie/listen.mp3?s=xHl" length="70053719" />
            <guid isPermaLink="false">1482934</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 13:29:28 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-09T13:29:28+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:12:58</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Gegen Leistungskult und Leitkultur]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/gegen-leistungskult-und-leitkultur/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Die Abgeordnetenhauswahlen werfen ihre Schatten voraus: am 27. und 28. August 2011 will die „Bürgerbewegung PRO DEUTSCHLAND“ in Berlin einen so genannten Anti-Islamisierungs-Kongress (kurz AIK) samt Demonstration veranstalten. Eine Woche später, am 3. September, kommt auf Einladung der Partei DIE FREIHEIT Geert Wilders nach Berlin. Wilders ist einer der wichtigsten Stichwortgeber des europäischen Rechtspopulismus, besonders die Anhänger der FREIHEIT feiern ihn wie einen Popstar. PRO DEUTSCHLAND und DIE FREIHEIT gehören zu einer europaweiten Bewegung, die mit vermeintlicher Islamkritik rassistische und nationalistische Hetze verbreitet. Sie knüpfen dabei an die ausgrenzende Standortpolitik der Mitte-Parteien und den Alltagsnationalismus der Mehrheitsgesellschaft an.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Die Abgeordnetenhauswahlen werfen ihre Schatten voraus: am 27. und 28. August 2011 will die „Bürgerbewegung PRO DEUTSCHLAND“ in Berlin einen so genannten Anti-Islamisierungs-Kongress (kurz AIK) samt Demonstration veranstalten. Eine Woche später, am 3. September, kommt auf Einladung der Partei DIE FREIHEIT Geert Wilders nach Berlin. Wilders ist einer der wichtigsten Stichwortgeber des europäischen Rechtspopulismus, besonders die Anhänger der FREIHEIT feiern ihn wie einen Popstar. PRO DEUTSCHLAND und DIE FREIHEIT gehören zu einer europaweiten Bewegung, die mit vermeintlicher Islamkritik rassistische und nationalistische Hetze verbreitet. Sie knüpfen dabei an die ausgrenzende Standortpolitik der Mitte-Parteien und den Alltagsnationalismus der Mehrheitsgesellschaft an.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Die Abgeordnetenhauswahlen werfen ihre Schatten voraus: am 27. und 28. August 2011 will die „Bürgerbewegung PRO DEUTSCHLAND“ in Berlin einen so genannten Anti-Islamisierungs-Kongress (kurz AIK) samt Demonstration veranstalten. Eine Woche später, am 3. September, kommt auf Einladung der Partei DIE FREIHEIT Geert Wilders nach Berlin. Wilders ist einer der wichtigsten Stichwortgeber des europäischen Rechtspopulismus, besonders die Anhänger der FREIHEIT feiern ihn wie einen Popstar. PRO DEUTSCHLAND und DIE FREIHEIT gehören zu einer europaweiten Bewegung, die mit vermeintlicher Islamkritik rassistische und nationalistische Hetze verbreitet. Sie knüpfen dabei an die ausgrenzende Standortpolitik der Mitte-Parteien und den Alltagsnationalismus der Mehrheitsgesellschaft an.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/0/9/4/_/uploads/55419/image_track/1482935/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273490.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/gegen-leistungskult-und-leitkultur/listen.mp3?s=Ypm" length="3347852" />
            <guid isPermaLink="false">1482935</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 10:38:39 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-09T10:38:39+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>3:29</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Täterspuren]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/tterspuren/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Dresdner waren, ebenso wie Berliner oder Düsseldorfer, überzeugte Nazis und nicht so überzeugte, Anführer und Mitläufer, Profiteure und Denunzianten. Ohne diese hätte es den Nationalsozialismus, den Krieg und die Vernichtung der europäischen Juden, der Sinti und Roma, die Verfolgung von Homosexuellen und Widerstandskämpfern nicht gegeben.<br />
Am 13. Februar 1945 wurde im Rahmen der militärischen Niederschlagung des Nationalsozialismus Dresden durch die Allierten bombardiert. Bis zu 25.000 Menschen kamen dabei ums Leben. Dass dies aber entgegen des in Dresden oft aufgebauten Mythos kein “Bombenholocaust”, und dass Dresden auch kein Widerstandsnest der Weißen Rose war, wollte man dort lange Zeit nicht wahr haben.<br />
<br />
Um den Fokus ein wenig zurechtzurücken und dem Gedenken ein wenig auf die Sprünge zu helfen, erkunden wir Dresden am Montag, dem 13. Februar 2012 entlang der noch aufzufindenden aber nicht mehr erinnerten Täterspuren. Es fahren Busse von Berlin nach Dresden. Bei Red Stuff (Waldemarstr. 110) gibt es Busfahrkarten für Montag und für die Demonstration am Samstag.<br />
<br />
13.2. Täterspuren-Spaziergang. Treffpunkt 13 Uhr. Comeniusplatz (Dresden)]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Dresdner waren, ebenso wie Berliner oder Düsseldorfer, überzeugte Nazis und nicht so überzeugte, Anführer und Mitläufer, Profiteure und Denunzianten. Ohne diese hätte es den Nationalsozialismus, den Krieg und die Vernichtung der europäischen Juden, der Sinti und Roma, die Verfolgung von Homosexuellen und Widerstandskämpfern nicht gegeben.<br />
Am 13. Februar 1945 wurde im Rahmen der militärischen Niederschlagung des Nationalsozialismus Dresden durch die Allierten bombardiert. Bis zu 25.000 Menschen kamen dabei ums Leben. Dass dies aber entgegen des in Dresden oft aufgebauten Mythos kein “Bombenholocaust”, und dass Dresden auch kein Widerstandsnest der Weißen Rose war, wollte man dort lange Zeit nicht wahr haben.<br />
<br />
Um den Fokus ein wenig zurechtzurücken und dem Gedenken ein wenig auf die Sprünge zu helfen, erkunden wir Dresden am Montag, dem 13. Februar 2012 entlang der noch aufzufindenden aber nicht mehr erinnerten Täterspuren. Es fahren Busse von Berlin nach Dresden. Bei Red Stuff (Waldemarstr. 110) gibt es Busfahrkarten für Montag und für die Demonstration am Samstag.<br />
<br />
13.2. Täterspuren-Spaziergang. Treffpunkt 13 Uhr. Comeniusplatz (Dresden)]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Dresdner waren, ebenso wie Berliner oder Düsseldorfer, überzeugte Nazis und nicht so überzeugte, Anführer und Mitläufer, Profiteure und Denunzianten. Ohne diese hätte es den Nationalsozialismus, den Krieg und die Vernichtung der europäischen Juden, der Sinti und Roma, die Verfolgung von Homosexuellen und Widerstandskämpfern nicht gegeben.
Am 13. Februar 1945 wurde im Rahmen der militärischen Niederschlagung des Nationalsozialismus Dresden durch die Allierten bombardiert. Bis zu 25.000 Menschen kamen dabei ums Leben. Dass dies aber entgegen des in Dresden oft aufgebauten Mythos kein “Bombenholocaust”, und dass Dresden auch kein Widerstandsnest der Weißen Rose war, wollte man dort lange Zeit nicht wahr haben.

Um den Fokus ein wenig zurechtzurücken und dem Gedenken ein wenig auf die Sprünge zu helfen, erkunden wir Dresden am Montag, dem 13. Februar 2012 entlang der noch aufzufindenden aber nicht mehr erinnerten Täterspuren. Es fahren Busse von Berlin nach Dresden. Bei Red Stuff (Waldemarstr. 110) gibt es Busfahrkarten für Montag und für die Demonstration am Samstag.

13.2. Täterspuren-Spaziergang. Treffpunkt 13 Uhr. Comeniusplatz (Dresden)]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/4/9/4/_/uploads/55419/image_track/1482936/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273494.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/tterspuren/listen.mp3?s=QxV" length="942914" />
            <guid isPermaLink="false">1482936</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 10:16:38 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-09T10:16:38+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>0:58</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Was heißt hier eigentlich 'Wir'?]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/was-heit-hier-eigentlich-wir/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Donnerstag, 6. Oktober 2011 - 19:00 Uhr - VHS Bielefeld<br />
<br />
Mit Ilka Schröder (Jungle World, Konkret), Thomas Ebermann (Konkret), Renate Dillmann (Gegenstandpunkt)<br />
<br />
Deutschland ist angekommen. Nach NS-Faschismus, Krieg, und der darauf folgenden vierzigjährigen Teilung in BRD und DDR ist Deutschland nun mehr seit zwanzig Jahren nicht nur eine etablierte „souveräne“ Staatsnation unter vielen in Europa, sondern eine Weltmacht, ohne die in Europa nichts mehr läuft. Wie der für dieses nationale Projekt adäquate Nationalismus zu kritisieren sei, ist nicht nur in linksradikalen Debatten hart umstritten. Das vierte Reich, das Ende der 80er Jahre bis in die Sozialdemokratie hinein mit der „Wiedervereinigung“ erwartet wurde, blieb aus. Die Ansprüche auf die deutschen Ostgebiete wurden zurückgeschraubt und die DDR wurde mit freundlicher Unterstützung der Blockparteien an die BRD und damit an die Nato angegliedert. Damit einher gingen rassistische Pogrome, die nicht zuletzt durch verschärfte Asylgesetzgebungen in den frühen 90ern von Staatswegen geschürt wurden. Die Nazis bekamen mehr und mehr Zulauf, organisierten sich und zündeten Asylbewerberheim  e an. Die deutsche Bevölkerung schaute mehrheitlich zu oder bildete Menschenketten. Damals wurde dieser im Zuge der „Wiedervereinigung“ aufkommende Nationalismus und Rassismus von der antinationalen Linken als Beleg für die Kontinuität eines deutschen Vernichtungswahns gedeutet, der sich, wenn er erst die Gelegenheit dazu bekommen sollte, auch nicht halt machen würde vor Gaskammern und KZs. Gleichzeitig entwickelte sich die BRD zu einem in der NATO akzeptierten Einsatzpartner für Kriege in aller Welt. So wollte es die Ironie der Geschichte, dass gerade eine SPD-Regierung den dritten deutschen Kriegseinsatz auf serbischen Boden und den ersten Krieg mit deutscher Beteiligung seit 1945 zu verantworten hatte. Gerechtfertigt wurde er in der Öffentlichkeit durch die ‚historische Verantwortung‘, die Deutschland habe und wegen der nun in anderen Ländern Auschwitz verhindert werden müsse. Dieses positive Umdeuten des Holocaust zum ideologischen Bezugspunkt einer Rechtfertigung deutsc  her Interessen, bildete eine neue Basis für Diskussionen um den besonderen Charakter des deutschen Nationalismus: Da ein wesentliches Element des Nationalismus der positive Blick auf die eigene nationale Geschichte darstellt, musste in Deutschland jeder Nationalismus in eine Relativierung des Holocaust münden. Weil es in Deutschland keinen Bruch mit dem NS und dem völkischen Nationalismus gab, sondern nur einen militärischen Sieg über den Faschismus, legitimiere sich der deutsche Nationalismus nie ausschließlich über das republikanische Erbe, sondern deute jede deutsche Tat als deutsche Verantwortung. Dieses Verantwortungsbekenntnis bedeute jedoch nicht die Einsicht in die Gründe für Krieg, Rassenmord und Nationalismus, sondern gerade das reinwaschen der eigenen Geschichte.<br />
<br />
Neben den Fragen der spezifischen Besonderheit des deutschen Nationalismus soll auf dem Podium auch über die Funktionsweisen des Nationalismus als notwendig falsches Bewusstsein diskutiert werden, als welches er in der bürgerlich kapitalistischen Gesellschaft zutage tritt. Nationalismus als die vom Standpunkt des Staatsbürgers aus begründete Parteilichkeit für die eigene Nation, die die Widersprüche zwischen Kapital und Arbeit dem höheren Ideal des nationalen Gemeinwohls unterstellt.<br />
<br />
- Aber was macht ihn dabei notwendig?<br />
- Wie vermittelt sich dieses Bewusstsein?<br />
- Sind die Staatsbürger*innen per se Nationalisten, weil ihr individuelles Fortkommen im Hauen und Stechen der kapitalistischen Konkurrenz vom nationalen Erfolg des Staates in der Weltmarktkonkurrenz abhängt,<br />
- oder ist Nationalismus ein viel weniger auf ökonomischen Erfolg schielendes Bedürfnis nach quasi natürlichen Rechtfertigungen, weil die ökonomischen Zwänge den Individuen wie Naturgewalten entgegenstehen?<br />
- Inwiefern ist mittlerweile, auch im Zusammenhang der EU, eine „gemeinsame“ europäische oder allgemein westliche „Kultur“ ein entscheidender Bezugspunkt zur Rechtfertigung nationaler Interessen und Identitäten?]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Donnerstag, 6. Oktober 2011 - 19:00 Uhr - VHS Bielefeld<br />
<br />
Mit Ilka Schröder (Jungle World, Konkret), Thomas Ebermann (Konkret), Renate Dillmann (Gegenstandpunkt)<br />
<br />
Deutschland ist angekommen. Nach NS-Faschismus, Krieg, und der darauf folgenden vierzigjährigen Teilung in BRD und DDR ist Deutschland nun mehr seit zwanzig Jahren nicht nur eine etablierte „souveräne“ Staatsnation unter vielen in Europa, sondern eine Weltmacht, ohne die in Europa nichts mehr läuft. Wie der für dieses nationale Projekt adäquate Nationalismus zu kritisieren sei, ist nicht nur in linksradikalen Debatten hart umstritten. Das vierte Reich, das Ende der 80er Jahre bis in die Sozialdemokratie hinein mit der „Wiedervereinigung“ erwartet wurde, blieb aus. Die Ansprüche auf die deutschen Ostgebiete wurden zurückgeschraubt und die DDR wurde mit freundlicher Unterstützung der Blockparteien an die BRD und damit an die Nato angegliedert. Damit einher gingen rassistische Pogrome, die nicht zuletzt durch verschärfte Asylgesetzgebungen in den frühen 90ern von Staatswegen geschürt wurden. Die Nazis bekamen mehr und mehr Zulauf, organisierten sich und zündeten Asylbewerberheim  e an. Die deutsche Bevölkerung schaute mehrheitlich zu oder bildete Menschenketten. Damals wurde dieser im Zuge der „Wiedervereinigung“ aufkommende Nationalismus und Rassismus von der antinationalen Linken als Beleg für die Kontinuität eines deutschen Vernichtungswahns gedeutet, der sich, wenn er erst die Gelegenheit dazu bekommen sollte, auch nicht halt machen würde vor Gaskammern und KZs. Gleichzeitig entwickelte sich die BRD zu einem in der NATO akzeptierten Einsatzpartner für Kriege in aller Welt. So wollte es die Ironie der Geschichte, dass gerade eine SPD-Regierung den dritten deutschen Kriegseinsatz auf serbischen Boden und den ersten Krieg mit deutscher Beteiligung seit 1945 zu verantworten hatte. Gerechtfertigt wurde er in der Öffentlichkeit durch die ‚historische Verantwortung‘, die Deutschland habe und wegen der nun in anderen Ländern Auschwitz verhindert werden müsse. Dieses positive Umdeuten des Holocaust zum ideologischen Bezugspunkt einer Rechtfertigung deutsc  her Interessen, bildete eine neue Basis für Diskussionen um den besonderen Charakter des deutschen Nationalismus: Da ein wesentliches Element des Nationalismus der positive Blick auf die eigene nationale Geschichte darstellt, musste in Deutschland jeder Nationalismus in eine Relativierung des Holocaust münden. Weil es in Deutschland keinen Bruch mit dem NS und dem völkischen Nationalismus gab, sondern nur einen militärischen Sieg über den Faschismus, legitimiere sich der deutsche Nationalismus nie ausschließlich über das republikanische Erbe, sondern deute jede deutsche Tat als deutsche Verantwortung. Dieses Verantwortungsbekenntnis bedeute jedoch nicht die Einsicht in die Gründe für Krieg, Rassenmord und Nationalismus, sondern gerade das reinwaschen der eigenen Geschichte.<br />
<br />
Neben den Fragen der spezifischen Besonderheit des deutschen Nationalismus soll auf dem Podium auch über die Funktionsweisen des Nationalismus als notwendig falsches Bewusstsein diskutiert werden, als welches er in der bürgerlich kapitalistischen Gesellschaft zutage tritt. Nationalismus als die vom Standpunkt des Staatsbürgers aus begründete Parteilichkeit für die eigene Nation, die die Widersprüche zwischen Kapital und Arbeit dem höheren Ideal des nationalen Gemeinwohls unterstellt.<br />
<br />
- Aber was macht ihn dabei notwendig?<br />
- Wie vermittelt sich dieses Bewusstsein?<br />
- Sind die Staatsbürger*innen per se Nationalisten, weil ihr individuelles Fortkommen im Hauen und Stechen der kapitalistischen Konkurrenz vom nationalen Erfolg des Staates in der Weltmarktkonkurrenz abhängt,<br />
- oder ist Nationalismus ein viel weniger auf ökonomischen Erfolg schielendes Bedürfnis nach quasi natürlichen Rechtfertigungen, weil die ökonomischen Zwänge den Individuen wie Naturgewalten entgegenstehen?<br />
- Inwiefern ist mittlerweile, auch im Zusammenhang der EU, eine „gemeinsame“ europäische oder allgemein westliche „Kultur“ ein entscheidender Bezugspunkt zur Rechtfertigung nationaler Interessen und Identitäten?]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Donnerstag, 6. Oktober 2011 - 19:00 Uhr - VHS Bielefeld

Mit Ilka Schröder (Jungle World, Konkret), Thomas Ebermann (Konkret), Renate Dillmann (Gegenstandpunkt)

Deutschland ist angekommen. Nach NS-Faschismus, Krieg, und der darauf folgenden vierzigjährigen Teilung in BRD und DDR ist Deutschland nun mehr seit zwanzig Jahren nicht nur eine etablierte „souveräne“ Staatsnation unter vielen in Europa, sondern eine Weltmacht, ohne die in Europa nichts mehr läuft. Wie der für dieses nationale Projekt adäquate Nationalismus zu kritisieren sei, ist nicht nur in linksradikalen Debatten hart umstritten. Das vierte Reich, das Ende der 80er Jahre bis in die Sozialdemokratie hinein mit der „Wiedervereinigung“ erwartet wurde, blieb aus. Die Ansprüche auf die deutschen Ostgebiete wurden zurückgeschraubt und die DDR wurde mit freundlicher Unterstützung der Blockparteien an die BRD und damit an die Nato angegliedert. Damit einher gingen rassistische Pogrome, die nicht zuletzt durch verschärfte Asylgesetzgebungen in den frühen 90ern von Staatswegen geschürt wurden. Die Nazis bekamen mehr und mehr Zulauf, organisierten sich und zündeten Asylbewerberheim  e an. Die deutsche Bevölkerung schaute mehrheitlich zu oder bildete Menschenketten. Damals wurde dieser im Zuge der „Wiedervereinigung“ aufkommende Nationalismus und Rassismus von der antinationalen Linken als Beleg für die Kontinuität eines deutschen Vernichtungswahns gedeutet, der sich, wenn er erst die Gelegenheit dazu bekommen sollte, auch nicht halt machen würde vor Gaskammern und KZs. Gleichzeitig entwickelte sich die BRD zu einem in der NATO akzeptierten Einsatzpartner für Kriege in aller Welt. So wollte es die Ironie der Geschichte, dass gerade eine SPD-Regierung den dritten deutschen Kriegseinsatz auf serbischen Boden und den ersten Krieg mit deutscher Beteiligung seit 1945 zu verantworten hatte. Gerechtfertigt wurde er in der Öffentlichkeit durch die ‚historische Verantwortung‘, die Deutschland habe und wegen der nun in anderen Ländern Auschwitz verhindert werden müsse. Dieses positive Umdeuten des Holocaust zum ideologischen Bezugspunkt einer Rechtfertigung deutsc  her Interessen, bildete eine neue Basis für Diskussionen um den besonderen Charakter des deutschen Nationalismus: Da ein wesentliches Element des Nationalismus der positive Blick auf die eigene nationale Geschichte darstellt, musste in Deutschland jeder Nationalismus in eine Relativierung des Holocaust münden. Weil es in Deutschland keinen Bruch mit dem NS und dem völkischen Nationalismus gab, sondern nur einen militärischen Sieg über den Faschismus, legitimiere sich der deutsche Nationalismus nie ausschließlich über das republikanische Erbe, sondern deute jede deutsche Tat als deutsche Verantwortung. Dieses Verantwortungsbekenntnis bedeute jedoch nicht die Einsicht in die Gründe für Krieg, Rassenmord und Nationalismus, sondern gerade das reinwaschen der eigenen Geschichte.

Neben den Fragen der spezifischen Besonderheit des deutschen Nationalismus soll auf dem Podium auch über die Funktionsweisen des Nationalismus als notwendig falsches Bewusstsein diskutiert werden, als welches er in der bürgerlich kapitalistischen Gesellschaft zutage tritt. Nationalismus als die vom Standpunkt des Staatsbürgers aus begründete Parteilichkeit für die eigene Nation, die die Widersprüche zwischen Kapital und Arbeit dem höheren Ideal des nationalen Gemeinwohls unterstellt.

- Aber was macht ihn dabei notwendig?
- Wie vermittelt sich dieses Bewusstsein?
- Sind die Staatsbürger*innen per se Nationalisten, weil ihr individuelles Fortkommen im Hauen und Stechen der kapitalistischen Konkurrenz vom nationalen Erfolg des Staates in der Weltmarktkonkurrenz abhängt,
- oder ist Nationalismus ein viel weniger auf ökonomischen Erfolg schielendes Bedürfnis nach quasi natürlichen Rechtfertigungen, weil die ökonomischen Zwänge den Individuen wie Naturgewalten entgegenstehen?
- Inwiefern]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/7/9/4/_/uploads/55419/image_track/1482938/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273497.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/was-heit-hier-eigentlich-wir/listen.mp3?s=Jwv" length="159637419" />
            <guid isPermaLink="false">1482938</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 10:14:42 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-09T10:14:42+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>2:46:17</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[It's not Enough to be Angry - Fight Capitalism 100%]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/its-not-enough-to-be-angry-fight-capitalism-100/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Samstag, 31. März 2012 - 14:00 Uhr - Hauptbahnhof, Frankfurt am Main.<br />
<br />
Mit ...umsGanze!<br />
<br />
Jingle für die Demonstartion<br />
<br />
Dawn of the [Un]dead<br />
<br />
Ein Untoter geht um in Europa – der Untote Neoliberalismus. Mit Ausbruch der Banken- und Finanzkrise schien diese Form des Kapitalismus erledigt. Protestbewegungen, bürgerliches Feuilleton, ja selbst liberale und konservative Wirtschaftsideologen beklagten plötzlich massive Fehlentwicklungen und “Exzesse des Marktes”. Doch die geforderte Kurskorrektur blieb aus. Der Neoliberalismus lebt auf eigentümliche Art und Weise fort. Er ist irgendwie nicht totzukriegen.<br />
<br />
Mit Volldampf weiter Richtung Abgrund<br />
<br />
Angesichts des Zusammenbruchs der autoritären staatssozialistischen Regime schien das neoliberale Programm lange alternativlos. Privatisierung, Liberalisierung, Flexibilisierung, Deregulierung – diese Kampfbegriffe galten bis zum Crash 2007/08 als gesellschaftliche Allheilmittel. Heute will niemand mehr mit ihnen in Verbindung gebracht werden. Der Glaube, ein “freier Markt” bzw. eine liberalisierte “soziale Marktwirtschaft” könnte noch “Wohlstand für alle” (Erhard) garantieren, ist dahin. Der untote Neoliberalismus macht kein glänzendes Zukunftsversprechen mehr, seinen Horizont schmücken keine “blühenden Landschaften” (Kohl).<br />
<br />
Doch wer hoffte, die Blamage des Neoliberalismus münde in eine generelle Kritik kapitalistischer Verwertung und Ausbeutung, wurde enttäuscht. Der Kapitalismus und seine Ideologien erwiesen sich einmal mehr als enorm wandlungsfähig. Die gigantische Aufblähung der globalen Finanzmärkte über die vergangenen Jahrzehnte wurde und wird nicht als Ausdruck einer strukturellen Krise des Weltkapitalismus entziffert. Verantwortlich für die riesigen Kredit- und Schuldenpyramiden, für ihre Instabilität und ihren Crash seien der Profitwahn raffgieriger Manager und die Maßlosigkeit staatlicher “Defizitsünder”. Solche schrillen moralistischen Deutungen überblenden selbst naheliegende sozialpolitische Überlegungen: Ob nicht etwa faktischer Lohnverzicht und die steuerliche Begünstigung höherer Einkommen zur Verschärfung der Krise beigetragen haben. Vollends aus dem Blick gerät die epochale Perspektive auf den Niedergang des “fordistischen” Produktionsbooms nach dem Zweiten Weltkrieg, auf die Erschöpfung seiner Renditen, die wenigstens zeitweise für Vollbeschäftigung und bescheidenen Massenwohlstand gesorgt hatten.<br />
<br />
Statt den beknackten kapitalistischen Zwang zum Schuldenmachen, zum schuldenfinanzierten Wachstum abzuschütteln, wird behauptet, Staaten und Menschen hätten einfach “über ihre Verhältnisse gelebt” und es sich zu gut gehen lassen. Durch diese ideologische Deutung lassen sich die massiven Folgen der Krise auf die konjunkturschwachen und abhängigen Staaten der europäischen Peripherie und auf Lohnabhängige abwälzen.<br />
<br />
TINA* vs Occupy<br />
<br />
Mit dem Crash der neoliberalen Ideologie hat der Kapitalismus zwar seine offizielle Utopie verloren. Doch sein Verwertungszwang besteht weiter. Daher wird nun mit leidenschaftslosem Pragmatismus und unter der alten Parole der “Alternativlosigkeit” wild zusammengewürfelt, was einem so an ökonomischen Rezepten unter die Finger kommt. Der Neoliberalismus existiert in Form verschärfter Sparprogramme und Privatisierungsmaßnahmen fort. Er wird hier und da um eine Schuldenbremse oder einen Rettungsschirm ergänzt. Seine Institutionen, Regeln und Eigentumsverhältnisse werden wie selbstverständlich beibehalten und ausgebaut. Über allem schwebt das Mantra der “Wettbewerbsfähigkeit”: Unternehmen und Standorte sollen sich weiter rastlos auskonkurrieren, bis ans Ende aller Tage.<br />
<br />
Wo bloß noch vermeintliche Sachzwänge befolgt werden, erübrigen sich die gewohnten parteipolitischen Geschmacksrichtungen von national-chauvinistisch über konservativ, liberal, grün-alternativ und sozialdemokratisch bis staatssozialistisch. In Italien und Griechenland regieren deshalb inzwischen sogenannte “Technokratinnen” und “Spezialistinnen”. Die können krisenpolitische Maßnahmen – in Europa maßgeblich von Deutschland mitbestimmt – ohne Rücksicht auf die nächsten Wahlen durchsetzen, losgelöst von den Legitima­tionsprinzipien selbst der bürgerlichen Demokratie.<br />
<br />
Doch die autoritäre Fortsetzung des Immergleichen bleibt nicht unwidersprochen. Gegen die kapitalistischen Zumutungen hat sich vor allem im letzten Jahr einiges an Widerstand geregt. Zum Symbol dafür sind vielerorts die öffentlichen Platzbesetzungen und Zeltstädte geworden, die Assembleas und die Occupy-Bewegung. Aus unterschiedlichsten Grün­den gingen Menschen auf die Straße, die mit dem Zustand ihrer Gesellschaft nicht einverstanden sind. Was diese spontane, mittlerweile wieder etwas abgeschwächte Protestbewegung ausgezeichnete, war ihr internationaler Charakter und ihr Anspruch, die kapitalistische Ordnung als Ganze zu hinterfragen. Problematisch war häufig die Staatsfixiertheit ihrer Forderungen und eine oft moralisierend verkürzte, nationalistisch und verschwörungstheoretisch unterlegte Kapitalismuskritik.<br />
<br />
The next Episode…<br />
<br />
Mit einem europäischen Aktionstag am 31. März 2012 – “M31” – wollen wir nun eine neue Phase der Krisenproteste einläuten. Zusammen mit politischen Initiativen in Deutschland und mit Genoss*innen aus anderen europäischen Ländern rufen wir zu zeitgleichen Demos und Aktionen auf. Wir wollen dabei an Kämpfe vor Ort anknüp­fen, und gleichzeitig die nationale Beschränktheit der bisherigen Proteste überwinden. Der Kapitalismus und seine Krisen sind schon global, unser Widerstand muss es noch werden.<br />
<br />
Gegen die autoritäre Maßnahmenpolitik der Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) setzen wir eine emanzipatorische Perspektive: Eine Gesellschaft jenseits der verrückten Sachzwänge kapitalistischer Verwertung, Ausbeutung und Konkurrenz. Der deutsche Krisennationalismus mit seiner Hetze gegen “Pleite-Griechen” und seiner Opferbereitschaft für den Standort gehört auf den Müll. Wir wollen eine Gesellschaft, in der die vielfältigen Bedürfnisse aller im Mittelpunkt stehen. Und wir wollen sie offensiv erstreiten – zusammen mit Lohnabhängigen, Erwerbslosen, Migrant*innen und Menschen in Ausbildung all over Europe. Uns ist klar, dass das einen langen Atem verlangt. M31 endet nicht am 31. März. Wir vernetzen uns für eine langfristige Zusammenarbeit und werden auch in Zukunft gemeinsame Sache machen gegen Staat, Nation und Kapital. Wir rechnen mit vielen Diskussionen und auch Streitpunkten, aber wir wollen politische Differenzen konstruktiv austragen. Der 31. März ist ein Startpunkt für weitere Kämpfe, die wir in Zukunft auch auf europäischer Ebene organisieren werden.<br />
<br />
Für den 31. März rufen wir zu einer bundesweiten Demonstration in Frankfurt auf. Frankfurt ist Sitz der EZB, hier verhandelt die Troika über Kürzungsprogramme und Reformauflagen. Als europäische Notenbank ist die EZB keine Geschäftsbank wie die Deutsche Bank oder die Commerzbank. Mit ihren währungspolitischen Befugnissen ist sie ein zentrales Instrument der Euro-Zone zur Sicherung und Steigerung ihrer globalen Wettbewerbsfähigkeit, und damit der Vormachtstellung Europas. Gleichzeitig stützt die EZB die konkrete Maßnahmenpolitik der EU gegen angeschlagene Staaten, z.B. über den Kauf (oder Nichtkauf) von Staatsanleihen, und über die Vergabe (oder Nichtvergabe) von Geldmitteln an Geschäftsbanken. Es geht uns also nicht um Banken-Bashing. Im Zentrum unserer Kritik steht der systemische Charakter anonymer Verwertungszwänge im Kapitalismus, das sinnlose Fortleben eines untoten Regimes.<br />
<br />
So let’s shake things up! Wir möchten Unruhe stiften, im befriedeten Zentrum des europäischen Kapitalismus. Wir demonstrieren gegen die Zumutungen der Politik von EU-Kommission, EZB und IWF, gemeinsam und solidarisch mit allen die in anderen Ländern für eine befreite Gesellschaft kämpfen.<br />
<br />
Für einen internationalen Antinationalismus! Für den Kommunismus!<br />
<br />
Demonstration; 31. März | 14 Uhr | Hauptbahnhof Frankfurt am Main.<br />
<br />
Deutschlands fragwürdiger Siegeszug in der europäischen KonkurrenzDeutschland ist als größte europäische Volkswirtschaft selbst Teil der Krisen anderer Länder. Mit faktischem Lohnverzicht bei enormer Produktivität und radikaler Exportorientierung hat Deutschland kapitalistische Wachstumsimpulse in der europäischen Peripherie abgewürgt. Wachstum beruhte dort wesentlich auf hochspekulativen Anlagemodellen, die mit der Krise zusammengebrochen sind. Ohnehin benachteiligt, müssen diese Länder bzw. ihre Unternehmen nun u.a. bei deutschen Banken zu hohen Zinsen Geld leihen. Die Mittel dafür werden den heimischen Lohnabhängigen abgeknöpft und postwendend ins Ausland transferiert. Diese Austeritätspolitik stößt natürlich irgendwann an ihre Grenzen: Wo nichts mehr gedeiht, bricht auch die Nachfrage nach deutschen Exporten ein, und der Euro wird zur Belastung für die Deutschland-AG.<br />
<br />
*: “TINA” steht für “There Is No Alternative”, “Es gibt keine Alternative” – das Totschlagargument der britischen Premierministerin Thatcher für die neoliberalen Reformen der 1980er Jahre.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Samstag, 31. März 2012 - 14:00 Uhr - Hauptbahnhof, Frankfurt am Main.<br />
<br />
Mit ...umsGanze!<br />
<br />
Jingle für die Demonstartion<br />
<br />
Dawn of the [Un]dead<br />
<br />
Ein Untoter geht um in Europa – der Untote Neoliberalismus. Mit Ausbruch der Banken- und Finanzkrise schien diese Form des Kapitalismus erledigt. Protestbewegungen, bürgerliches Feuilleton, ja selbst liberale und konservative Wirtschaftsideologen beklagten plötzlich massive Fehlentwicklungen und “Exzesse des Marktes”. Doch die geforderte Kurskorrektur blieb aus. Der Neoliberalismus lebt auf eigentümliche Art und Weise fort. Er ist irgendwie nicht totzukriegen.<br />
<br />
Mit Volldampf weiter Richtung Abgrund<br />
<br />
Angesichts des Zusammenbruchs der autoritären staatssozialistischen Regime schien das neoliberale Programm lange alternativlos. Privatisierung, Liberalisierung, Flexibilisierung, Deregulierung – diese Kampfbegriffe galten bis zum Crash 2007/08 als gesellschaftliche Allheilmittel. Heute will niemand mehr mit ihnen in Verbindung gebracht werden. Der Glaube, ein “freier Markt” bzw. eine liberalisierte “soziale Marktwirtschaft” könnte noch “Wohlstand für alle” (Erhard) garantieren, ist dahin. Der untote Neoliberalismus macht kein glänzendes Zukunftsversprechen mehr, seinen Horizont schmücken keine “blühenden Landschaften” (Kohl).<br />
<br />
Doch wer hoffte, die Blamage des Neoliberalismus münde in eine generelle Kritik kapitalistischer Verwertung und Ausbeutung, wurde enttäuscht. Der Kapitalismus und seine Ideologien erwiesen sich einmal mehr als enorm wandlungsfähig. Die gigantische Aufblähung der globalen Finanzmärkte über die vergangenen Jahrzehnte wurde und wird nicht als Ausdruck einer strukturellen Krise des Weltkapitalismus entziffert. Verantwortlich für die riesigen Kredit- und Schuldenpyramiden, für ihre Instabilität und ihren Crash seien der Profitwahn raffgieriger Manager und die Maßlosigkeit staatlicher “Defizitsünder”. Solche schrillen moralistischen Deutungen überblenden selbst naheliegende sozialpolitische Überlegungen: Ob nicht etwa faktischer Lohnverzicht und die steuerliche Begünstigung höherer Einkommen zur Verschärfung der Krise beigetragen haben. Vollends aus dem Blick gerät die epochale Perspektive auf den Niedergang des “fordistischen” Produktionsbooms nach dem Zweiten Weltkrieg, auf die Erschöpfung seiner Renditen, die wenigstens zeitweise für Vollbeschäftigung und bescheidenen Massenwohlstand gesorgt hatten.<br />
<br />
Statt den beknackten kapitalistischen Zwang zum Schuldenmachen, zum schuldenfinanzierten Wachstum abzuschütteln, wird behauptet, Staaten und Menschen hätten einfach “über ihre Verhältnisse gelebt” und es sich zu gut gehen lassen. Durch diese ideologische Deutung lassen sich die massiven Folgen der Krise auf die konjunkturschwachen und abhängigen Staaten der europäischen Peripherie und auf Lohnabhängige abwälzen.<br />
<br />
TINA* vs Occupy<br />
<br />
Mit dem Crash der neoliberalen Ideologie hat der Kapitalismus zwar seine offizielle Utopie verloren. Doch sein Verwertungszwang besteht weiter. Daher wird nun mit leidenschaftslosem Pragmatismus und unter der alten Parole der “Alternativlosigkeit” wild zusammengewürfelt, was einem so an ökonomischen Rezepten unter die Finger kommt. Der Neoliberalismus existiert in Form verschärfter Sparprogramme und Privatisierungsmaßnahmen fort. Er wird hier und da um eine Schuldenbremse oder einen Rettungsschirm ergänzt. Seine Institutionen, Regeln und Eigentumsverhältnisse werden wie selbstverständlich beibehalten und ausgebaut. Über allem schwebt das Mantra der “Wettbewerbsfähigkeit”: Unternehmen und Standorte sollen sich weiter rastlos auskonkurrieren, bis ans Ende aller Tage.<br />
<br />
Wo bloß noch vermeintliche Sachzwänge befolgt werden, erübrigen sich die gewohnten parteipolitischen Geschmacksrichtungen von national-chauvinistisch über konservativ, liberal, grün-alternativ und sozialdemokratisch bis staatssozialistisch. In Italien und Griechenland regieren deshalb inzwischen sogenannte “Technokratinnen” und “Spezialistinnen”. Die können krisenpolitische Maßnahmen – in Europa maßgeblich von Deutschland mitbestimmt – ohne Rücksicht auf die nächsten Wahlen durchsetzen, losgelöst von den Legitima­tionsprinzipien selbst der bürgerlichen Demokratie.<br />
<br />
Doch die autoritäre Fortsetzung des Immergleichen bleibt nicht unwidersprochen. Gegen die kapitalistischen Zumutungen hat sich vor allem im letzten Jahr einiges an Widerstand geregt. Zum Symbol dafür sind vielerorts die öffentlichen Platzbesetzungen und Zeltstädte geworden, die Assembleas und die Occupy-Bewegung. Aus unterschiedlichsten Grün­den gingen Menschen auf die Straße, die mit dem Zustand ihrer Gesellschaft nicht einverstanden sind. Was diese spontane, mittlerweile wieder etwas abgeschwächte Protestbewegung ausgezeichnete, war ihr internationaler Charakter und ihr Anspruch, die kapitalistische Ordnung als Ganze zu hinterfragen. Problematisch war häufig die Staatsfixiertheit ihrer Forderungen und eine oft moralisierend verkürzte, nationalistisch und verschwörungstheoretisch unterlegte Kapitalismuskritik.<br />
<br />
The next Episode…<br />
<br />
Mit einem europäischen Aktionstag am 31. März 2012 – “M31” – wollen wir nun eine neue Phase der Krisenproteste einläuten. Zusammen mit politischen Initiativen in Deutschland und mit Genoss*innen aus anderen europäischen Ländern rufen wir zu zeitgleichen Demos und Aktionen auf. Wir wollen dabei an Kämpfe vor Ort anknüp­fen, und gleichzeitig die nationale Beschränktheit der bisherigen Proteste überwinden. Der Kapitalismus und seine Krisen sind schon global, unser Widerstand muss es noch werden.<br />
<br />
Gegen die autoritäre Maßnahmenpolitik der Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) setzen wir eine emanzipatorische Perspektive: Eine Gesellschaft jenseits der verrückten Sachzwänge kapitalistischer Verwertung, Ausbeutung und Konkurrenz. Der deutsche Krisennationalismus mit seiner Hetze gegen “Pleite-Griechen” und seiner Opferbereitschaft für den Standort gehört auf den Müll. Wir wollen eine Gesellschaft, in der die vielfältigen Bedürfnisse aller im Mittelpunkt stehen. Und wir wollen sie offensiv erstreiten – zusammen mit Lohnabhängigen, Erwerbslosen, Migrant*innen und Menschen in Ausbildung all over Europe. Uns ist klar, dass das einen langen Atem verlangt. M31 endet nicht am 31. März. Wir vernetzen uns für eine langfristige Zusammenarbeit und werden auch in Zukunft gemeinsame Sache machen gegen Staat, Nation und Kapital. Wir rechnen mit vielen Diskussionen und auch Streitpunkten, aber wir wollen politische Differenzen konstruktiv austragen. Der 31. März ist ein Startpunkt für weitere Kämpfe, die wir in Zukunft auch auf europäischer Ebene organisieren werden.<br />
<br />
Für den 31. März rufen wir zu einer bundesweiten Demonstration in Frankfurt auf. Frankfurt ist Sitz der EZB, hier verhandelt die Troika über Kürzungsprogramme und Reformauflagen. Als europäische Notenbank ist die EZB keine Geschäftsbank wie die Deutsche Bank oder die Commerzbank. Mit ihren währungspolitischen Befugnissen ist sie ein zentrales Instrument der Euro-Zone zur Sicherung und Steigerung ihrer globalen Wettbewerbsfähigkeit, und damit der Vormachtstellung Europas. Gleichzeitig stützt die EZB die konkrete Maßnahmenpolitik der EU gegen angeschlagene Staaten, z.B. über den Kauf (oder Nichtkauf) von Staatsanleihen, und über die Vergabe (oder Nichtvergabe) von Geldmitteln an Geschäftsbanken. Es geht uns also nicht um Banken-Bashing. Im Zentrum unserer Kritik steht der systemische Charakter anonymer Verwertungszwänge im Kapitalismus, das sinnlose Fortleben eines untoten Regimes.<br />
<br />
So let’s shake things up! Wir möchten Unruhe stiften, im befriedeten Zentrum des europäischen Kapitalismus. Wir demonstrieren gegen die Zumutungen der Politik von EU-Kommission, EZB und IWF, gemeinsam und solidarisch mit allen die in anderen Ländern für eine befreite Gesellschaft kämpfen.<br />
<br />
Für einen internationalen Antinationalismus! Für den Kommunismus!<br />
<br />
Demonstration; 31. März | 14 Uhr | Hauptbahnhof Frankfurt am Main.<br />
<br />
Deutschlands fragwürdiger Siegeszug in der europäischen KonkurrenzDeutschland ist als größte europäische Volkswirtschaft selbst Teil der Krisen anderer Länder. Mit faktischem Lohnverzicht bei enormer Produktivität und radikaler Exportorientierung hat Deutschland kapitalistische Wachstumsimpulse in der europäischen Peripherie abgewürgt. Wachstum beruhte dort wesentlich auf hochspekulativen Anlagemodellen, die mit der Krise zusammengebrochen sind. Ohnehin benachteiligt, müssen diese Länder bzw. ihre Unternehmen nun u.a. bei deutschen Banken zu hohen Zinsen Geld leihen. Die Mittel dafür werden den heimischen Lohnabhängigen abgeknöpft und postwendend ins Ausland transferiert. Diese Austeritätspolitik stößt natürlich irgendwann an ihre Grenzen: Wo nichts mehr gedeiht, bricht auch die Nachfrage nach deutschen Exporten ein, und der Euro wird zur Belastung für die Deutschland-AG.<br />
<br />
*: “TINA” steht für “There Is No Alternative”, “Es gibt keine Alternative” – das Totschlagargument der britischen Premierministerin Thatcher für die neoliberalen Reformen der 1980er Jahre.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Samstag, 31. März 2012 - 14:00 Uhr - Hauptbahnhof, Frankfurt am Main.

Mit ...umsGanze!

Jingle für die Demonstartion

Dawn of the [Un]dead

Ein Untoter geht um in Europa – der Untote Neoliberalismus. Mit Ausbruch der Banken- und Finanzkrise schien diese Form des Kapitalismus erledigt. Protestbewegungen, bürgerliches Feuilleton, ja selbst liberale und konservative Wirtschaftsideologen beklagten plötzlich massive Fehlentwicklungen und “Exzesse des Marktes”. Doch die geforderte Kurskorrektur blieb aus. Der Neoliberalismus lebt auf eigentümliche Art und Weise fort. Er ist irgendwie nicht totzukriegen.

Mit Volldampf weiter Richtung Abgrund

Angesichts des Zusammenbruchs der autoritären staatssozialistischen Regime schien das neoliberale Programm lange alternativlos. Privatisierung, Liberalisierung, Flexibilisierung, Deregulierung – diese Kampfbegriffe galten bis zum Crash 2007/08 als gesellschaftliche Allheilmittel. Heute will niemand mehr mit ihnen in Verbindung gebracht werden. Der Glaube, ein “freier Markt” bzw. eine liberalisierte “soziale Marktwirtschaft” könnte noch “Wohlstand für alle” (Erhard) garantieren, ist dahin. Der untote Neoliberalismus macht kein glänzendes Zukunftsversprechen mehr, seinen Horizont schmücken keine “blühenden Landschaften” (Kohl).

Doch wer hoffte, die Blamage des Neoliberalismus münde in eine generelle Kritik kapitalistischer Verwertung und Ausbeutung, wurde enttäuscht. Der Kapitalismus und seine Ideologien erwiesen sich einmal mehr als enorm wandlungsfähig. Die gigantische Aufblähung der globalen Finanzmärkte über die vergangenen Jahrzehnte wurde und wird nicht als Ausdruck einer strukturellen Krise des Weltkapitalismus entziffert. Verantwortlich für die riesigen Kredit- und Schuldenpyramiden, für ihre Instabilität und ihren Crash seien der Profitwahn raffgieriger Manager und die Maßlosigkeit staatlicher “Defizitsünder”. Solche schrillen moralistischen Deutungen überblenden selbst naheliegende sozialpolitische Überlegungen: Ob nicht etwa faktischer Lohnverzicht und die steuerliche Begünstigung höherer Einkommen zur Verschärfung der Krise beigetragen haben. Vollends aus dem Blick gerät die epochale Perspektive auf den Niedergang des “fordistischen” Produktionsbooms nach dem Zweiten Weltkrieg, auf die Erschöpfung seiner Renditen, die wenigstens zeitweise für Vollbeschäftigung und bescheidenen Massenwohlstand gesorgt hatten.

Statt den beknackten kapitalistischen Zwang zum Schuldenmachen, zum schuldenfinanzierten Wachstum abzuschütteln, wird behauptet, Staaten und Menschen hätten einfach “über ihre Verhältnisse gelebt” und es sich zu gut gehen lassen. Durch diese ideologische Deutung lassen sich die massiven Folgen der Krise auf die konjunkturschwachen und abhängigen Staaten der europäischen Peripherie und auf Lohnabhängige abwälzen.

TINA* vs Occupy

Mit dem Crash der neoliberalen Ideologie hat der Kapitalismus zwar seine offizielle Utopie verloren. Doch sein Verwertungszwang besteht weiter. Daher wird nun mit leidenschaftslosem Pragmatismus und unter der alten Parole der “Alternativlosigkeit” wild zusammengewürfelt, was einem so an ökonomischen Rezepten unter die Finger kommt. Der Neoliberalismus existiert in Form verschärfter Sparprogramme und Privatisierungsmaßnahmen fort. Er wird hier und da um eine Schuldenbremse oder einen Rettungsschirm ergänzt. Seine Institutionen, Regeln und Eigentumsverhältnisse werden wie selbstverständlich beibehalten und ausgebaut. Über allem schwebt das Mantra der “Wettbewerbsfähigkeit”: Unternehmen und Standorte sollen sich weiter rastlos auskonkurrieren, bis ans Ende aller Tage.

Wo bloß noch vermeintliche Sachzwänge befolgt werden, erübrigen sich die gewohnten parteipolitischen Geschmacksrichtungen von national-chauvinistisch über konservativ, liberal, grün-alternativ und sozialdemokratisch bis staatssozialistisch. In Italien und Griechenland regie]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/5/1/5/_/uploads/55419/image_track/1482940/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273515.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/its-not-enough-to-be-angry-fight-capitalism-100/listen.mp3?s=fGz" length="1457422" />
            <guid isPermaLink="false">1482940</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 10:08:27 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-09T10:08:27+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:31</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[„No country for old men“ – Transnational Organisation of Anticapitalist Resistance! (English)]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/no-country-for-old-men-transnational-organisation-of-anticapitalist-resistance-english/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Sunday, 7th of July 2013 - 2:00 pm - TU Berlin<br />
<br />
With Alpha Kappa and Drasi (both GR), Plan C (GB) and …umsGanze!<br />
<br />
The radical left in Europe has gained experience in crisis protests and in turning against racist and nationalist movements. It’s not only the task for the radical left to fight those reactionary crisis solutions, but also to think of and create own alternatives to capitalist socialization and formulate appropriate positions. The initial conditions for radical left politics may be different in different countries, depending for example on whether the respective nation-state is rather one of the crisis winners or losers. Nevertheless, general principles such as self-organization and an anti-capitalist / anti-national self-understanding many groups seem to have in common. What conclusions can we draw today from five years of crisis protests? How can we organize our criticism and resistance transnationally? How can we further develop experiences of spontaneous self-organization in the crisis? What are ‘cracks‘ in the system of state and capital that we can ‘deepen‘? For which conflicts and dangers do we have to prepare ourselves? We will discuss these and other issues together with comrades from other European countries.<br />
<br />
German version:<br />
<br />
Die radikale Linke hat europaweit einige Erfahrungen in den Krisenprotesten gesammelt und sich gegen rassistische und nationalistische Bewegungen gestellt. Zu ihren Aufgaben gehört aber nicht nur, solche reaktionären Krisenlösungsansätze zu bekämpfen, sondern auch selbst Alternativen zur kapitalistischen Vergesellschaftung zu entwerfen und entsprechende Positionen zu formulieren. Die Ausgangsbedingungen für linksradikale Politik mögen in den verschiedenen Ländern unterschiedlich sein, abhängig zum Beispiel davon, ob der jeweilige Nationalstaat zu den Krisengewinnern oder Krisenverlierern gehört. Trotzdem scheinen allgemeine Prinzipien wie Selbstorganisierung und ein antikapitalistisches/antinationales Selbstverständnis vielen Gruppen gemeinsam zu sein. Welche Schlüsse ziehen wir heute aus fünf Jahren Krisenprotesten? Wie können wir unsere Kritik und unseren Widerstand transnational organisieren? Wie können wir Erfahrungen spontaner Selbstorganisierung in der Krise weiter entwickeln? Welche Risse im System von Staat und Kapital können wir vertiefen? Auf welche Konflikte und Gefahren müssen wir uns vorbereiten? Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam mit Genoss_innen aus anderen europäischen Ländern diskutieren.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Sunday, 7th of July 2013 - 2:00 pm - TU Berlin<br />
<br />
With Alpha Kappa and Drasi (both GR), Plan C (GB) and …umsGanze!<br />
<br />
The radical left in Europe has gained experience in crisis protests and in turning against racist and nationalist movements. It’s not only the task for the radical left to fight those reactionary crisis solutions, but also to think of and create own alternatives to capitalist socialization and formulate appropriate positions. The initial conditions for radical left politics may be different in different countries, depending for example on whether the respective nation-state is rather one of the crisis winners or losers. Nevertheless, general principles such as self-organization and an anti-capitalist / anti-national self-understanding many groups seem to have in common. What conclusions can we draw today from five years of crisis protests? How can we organize our criticism and resistance transnationally? How can we further develop experiences of spontaneous self-organization in the crisis? What are ‘cracks‘ in the system of state and capital that we can ‘deepen‘? For which conflicts and dangers do we have to prepare ourselves? We will discuss these and other issues together with comrades from other European countries.<br />
<br />
German version:<br />
<br />
Die radikale Linke hat europaweit einige Erfahrungen in den Krisenprotesten gesammelt und sich gegen rassistische und nationalistische Bewegungen gestellt. Zu ihren Aufgaben gehört aber nicht nur, solche reaktionären Krisenlösungsansätze zu bekämpfen, sondern auch selbst Alternativen zur kapitalistischen Vergesellschaftung zu entwerfen und entsprechende Positionen zu formulieren. Die Ausgangsbedingungen für linksradikale Politik mögen in den verschiedenen Ländern unterschiedlich sein, abhängig zum Beispiel davon, ob der jeweilige Nationalstaat zu den Krisengewinnern oder Krisenverlierern gehört. Trotzdem scheinen allgemeine Prinzipien wie Selbstorganisierung und ein antikapitalistisches/antinationales Selbstverständnis vielen Gruppen gemeinsam zu sein. Welche Schlüsse ziehen wir heute aus fünf Jahren Krisenprotesten? Wie können wir unsere Kritik und unseren Widerstand transnational organisieren? Wie können wir Erfahrungen spontaner Selbstorganisierung in der Krise weiter entwickeln? Welche Risse im System von Staat und Kapital können wir vertiefen? Auf welche Konflikte und Gefahren müssen wir uns vorbereiten? Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam mit Genoss_innen aus anderen europäischen Ländern diskutieren.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Sunday, 7th of July 2013 - 2:00 pm - TU Berlin

With Alpha Kappa and Drasi (both GR), Plan C (GB) and …umsGanze!

The radical left in Europe has gained experience in crisis protests and in turning against racist and nationalist movements. It’s not only the task for the radical left to fight those reactionary crisis solutions, but also to think of and create own alternatives to capitalist socialization and formulate appropriate positions. The initial conditions for radical left politics may be different in different countries, depending for example on whether the respective nation-state is rather one of the crisis winners or losers. Nevertheless, general principles such as self-organization and an anti-capitalist / anti-national self-understanding many groups seem to have in common. What conclusions can we draw today from five years of crisis protests? How can we organize our criticism and resistance transnationally? How can we further develop experiences of spontaneous self-organization in the crisis? What are ‘cracks‘ in the system of state and capital that we can ‘deepen‘? For which conflicts and dangers do we have to prepare ourselves? We will discuss these and other issues together with comrades from other European countries.

German version:

Die radikale Linke hat europaweit einige Erfahrungen in den Krisenprotesten gesammelt und sich gegen rassistische und nationalistische Bewegungen gestellt. Zu ihren Aufgaben gehört aber nicht nur, solche reaktionären Krisenlösungsansätze zu bekämpfen, sondern auch selbst Alternativen zur kapitalistischen Vergesellschaftung zu entwerfen und entsprechende Positionen zu formulieren. Die Ausgangsbedingungen für linksradikale Politik mögen in den verschiedenen Ländern unterschiedlich sein, abhängig zum Beispiel davon, ob der jeweilige Nationalstaat zu den Krisengewinnern oder Krisenverlierern gehört. Trotzdem scheinen allgemeine Prinzipien wie Selbstorganisierung und ein antikapitalistisches/antinationales Selbstverständnis vielen Gruppen gemeinsam zu sein. Welche Schlüsse ziehen wir heute aus fünf Jahren Krisenprotesten? Wie können wir unsere Kritik und unseren Widerstand transnational organisieren? Wie können wir Erfahrungen spontaner Selbstorganisierung in der Krise weiter entwickeln? Welche Risse im System von Staat und Kapital können wir vertiefen? Auf welche Konflikte und Gefahren müssen wir uns vorbereiten? Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam mit Genoss_innen aus anderen europäischen Ländern diskutieren.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/2/2/5/_/uploads/55419/image_track/1482941/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273522.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/no-country-for-old-men-transnational-organisation-of-anticapitalist-resistance-english/listen.mp3?s=AgK" length="63055829" />
            <guid isPermaLink="false">1482941</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 03:01:20 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-09T03:01:20+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:05:40</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Rebel with a cause - Fight capitalism 24/7]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/rebel-with-a-cause-fight-capitalism-247/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Dienstag, 30. April 2013 - Hauptbahnhof Bielefeld<br />
<br />
Mit Gruppe Kritik & Intervention<br />
<br />
Jingle für die antikapitalistische Demonstration "Rebel with a cause - Fight capitalism 24/7" am 30.04.2013 in Bielefeld.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Dienstag, 30. April 2013 - Hauptbahnhof Bielefeld<br />
<br />
Mit Gruppe Kritik & Intervention<br />
<br />
Jingle für die antikapitalistische Demonstration "Rebel with a cause - Fight capitalism 24/7" am 30.04.2013 in Bielefeld.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Dienstag, 30. April 2013 - Hauptbahnhof Bielefeld

Mit Gruppe Kritik & Intervention

Jingle für die antikapitalistische Demonstration "Rebel with a cause - Fight capitalism 24/7" am 30.04.2013 in Bielefeld.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/0/1/6/_/uploads/55419/image_track/1482942/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273610.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/rebel-with-a-cause-fight-capitalism-247/listen.mp3?s=6DC" length="4575816" />
            <guid isPermaLink="false">1482942</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 01:57:43 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-09T01:57:43+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>4:45</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[We don't need no education! - Keine Bildung für Staat und Kapital]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/we-dont-need-no-education-keine-bildung-fr-staat-und-kapital/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Am 09.06. gehen abermals SchülerInnen und StudentInnen bundesweit auf die Straße um sich über die Zustände zu beschweren, die sie in Schule und Universität vorfinden. So verständlich ihre Unzufriedenheit über die vorgefundenen und seitdem kontinuierlich verschärften Bildungsbedingungen ist, so falsch sind ihre Forderungen.<br />
Weshalb eine Kritik an der Bildungsmisere, welche eine Kritik an der Bildung ausspart, zu keiner Lösung führen kann mit der wir uns gemein machen wollen, versuchen wir mit dem folgenden Aufruf und einem antikapitalistischen Block auf der Bildungsstreikdemo am 09.06 zu klären.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Am 09.06. gehen abermals SchülerInnen und StudentInnen bundesweit auf die Straße um sich über die Zustände zu beschweren, die sie in Schule und Universität vorfinden. So verständlich ihre Unzufriedenheit über die vorgefundenen und seitdem kontinuierlich verschärften Bildungsbedingungen ist, so falsch sind ihre Forderungen.<br />
Weshalb eine Kritik an der Bildungsmisere, welche eine Kritik an der Bildung ausspart, zu keiner Lösung führen kann mit der wir uns gemein machen wollen, versuchen wir mit dem folgenden Aufruf und einem antikapitalistischen Block auf der Bildungsstreikdemo am 09.06 zu klären.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Am 09.06. gehen abermals SchülerInnen und StudentInnen bundesweit auf die Straße um sich über die Zustände zu beschweren, die sie in Schule und Universität vorfinden. So verständlich ihre Unzufriedenheit über die vorgefundenen und seitdem kontinuierlich verschärften Bildungsbedingungen ist, so falsch sind ihre Forderungen.
Weshalb eine Kritik an der Bildungsmisere, welche eine Kritik an der Bildung ausspart, zu keiner Lösung führen kann mit der wir uns gemein machen wollen, versuchen wir mit dem folgenden Aufruf und einem antikapitalistischen Block auf der Bildungsstreikdemo am 09.06 zu klären.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/5/1/6/_/uploads/55419/image_track/1482943/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273615.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/we-dont-need-no-education-keine-bildung-fr-staat-und-kapital/listen.mp3?s=jPY" length="11986232" />
            <guid isPermaLink="false">1482943</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 01:33:13 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-09T01:33:13+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>12:29</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Deutschland und die Herrschaft der falschen Freiheit]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/deutschland-und-die-herrschaft-der-falschen-freiheit/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Dienstag, 20. Oktober 2009 - 20:00 Uhr - Reit­bahn­stra­ße 84. Chemnitz<br />
<br />
Mit TOP B3rlin<br />
<br />
An­läss­lich des 9. No­vem­ber un­ter­nimmt die BRD noch ein­mal eine letz­te An­stren­gung die­ses Jahr, dem an­ste­hen­den Ju­bi­lä­ums­ka­len­der his­to­ri­scher Wen­de­mar­ken „deut­scher“ Ge­schich­te fei­er­lich-staats­tra­gend und „in Würde“ zu fol­gen und der na­tio­na­len Be­frie­dungs­sau­se Deutsch­land eine Fan­mei­le in Ber­lin zu geben, wo jeder mit­ma­chen darf, kann und soll. Die­sem „Fest der Frei­heit“, bei dem sich Deutsch­land an­läss­lich des Mau­er­falls als frei­heits­lie­ben­der Frie­den­stif­ter ge­riert, wol­len wir mit einer an­ti­na­tio­na­len Ak­ti­on be­geg­nen, die ein­ge­bet­tet ist in der Kam­pa­gne „STAAT.​NATION.​KAPITAL.​SCHEISSE. Gegen die Herr­schaft der fal­schen Frei­heit“ des Ums­Gan­ze-Bünd­nis­ses. Vor­ge­stellt wer­den soll die Kam­pa­gne, in der die Kri­tik am Kon­zept der Na­ti­on an die ak­tu­el­le Er­in­ne­rungs­po­li­tik des be­frie­de­ten Ex­port­welt­meis­ters Deutsch­lands an­läss­lich 60 Jahre Grund­ge­setz (als Grün­dungs­my­thos der BRD) und 20 Jahre Wie­der­er­lan­gung der Sou­ve­rä­ni­tät (als Grün­dungs­my­thos des neuen Deutsch­lands) ge­knüpft wird.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Dienstag, 20. Oktober 2009 - 20:00 Uhr - Reit­bahn­stra­ße 84. Chemnitz<br />
<br />
Mit TOP B3rlin<br />
<br />
An­läss­lich des 9. No­vem­ber un­ter­nimmt die BRD noch ein­mal eine letz­te An­stren­gung die­ses Jahr, dem an­ste­hen­den Ju­bi­lä­ums­ka­len­der his­to­ri­scher Wen­de­mar­ken „deut­scher“ Ge­schich­te fei­er­lich-staats­tra­gend und „in Würde“ zu fol­gen und der na­tio­na­len Be­frie­dungs­sau­se Deutsch­land eine Fan­mei­le in Ber­lin zu geben, wo jeder mit­ma­chen darf, kann und soll. Die­sem „Fest der Frei­heit“, bei dem sich Deutsch­land an­läss­lich des Mau­er­falls als frei­heits­lie­ben­der Frie­den­stif­ter ge­riert, wol­len wir mit einer an­ti­na­tio­na­len Ak­ti­on be­geg­nen, die ein­ge­bet­tet ist in der Kam­pa­gne „STAAT.​NATION.​KAPITAL.​SCHEISSE. Gegen die Herr­schaft der fal­schen Frei­heit“ des Ums­Gan­ze-Bünd­nis­ses. Vor­ge­stellt wer­den soll die Kam­pa­gne, in der die Kri­tik am Kon­zept der Na­ti­on an die ak­tu­el­le Er­in­ne­rungs­po­li­tik des be­frie­de­ten Ex­port­welt­meis­ters Deutsch­lands an­läss­lich 60 Jahre Grund­ge­setz (als Grün­dungs­my­thos der BRD) und 20 Jahre Wie­der­er­lan­gung der Sou­ve­rä­ni­tät (als Grün­dungs­my­thos des neuen Deutsch­lands) ge­knüpft wird.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Dienstag, 20. Oktober 2009 - 20:00 Uhr - Reit­bahn­stra­ße 84. Chemnitz

Mit TOP B3rlin

An­läss­lich des 9. No­vem­ber un­ter­nimmt die BRD noch ein­mal eine letz­te An­stren­gung die­ses Jahr, dem an­ste­hen­den Ju­bi­lä­ums­ka­len­der his­to­ri­scher Wen­de­mar­ken „deut­scher“ Ge­schich­te fei­er­lich-staats­tra­gend und „in Würde“ zu fol­gen und der na­tio­na­len Be­frie­dungs­sau­se Deutsch­land eine Fan­mei­le in Ber­lin zu geben, wo jeder mit­ma­chen darf, kann und soll. Die­sem „Fest der Frei­heit“, bei dem sich Deutsch­land an­läss­lich des Mau­er­falls als frei­heits­lie­ben­der Frie­den­stif­ter ge­riert, wol­len wir mit einer an­ti­na­tio­na­len Ak­ti­on be­geg­nen, die ein­ge­bet­tet ist in der Kam­pa­gne „STAAT.​NATION.​KAPITAL.​SCHEISSE. Gegen die Herr­schaft der fal­schen Frei­heit“ des Ums­Gan­ze-Bünd­nis­ses. Vor­ge­stellt wer­den soll die Kam­pa­gne, in der die Kri­tik am Kon­zept der Na­ti­on an die ak­tu­el­le Er­in­ne­rungs­po­li­tik des be­frie­de­ten Ex­port­welt­meis­ters Deutsch­lands an­läss­lich 60 Jahre Grund­ge­setz (als Grün­dungs­my­thos der BRD) und 20 Jahre Wie­der­er­lan­gung der Sou­ve­rä­ni­tät (als Grün­dungs­my­thos des neuen Deutsch­lands) ge­knüpft wird.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/0/2/6/_/uploads/55419/image_track/1482945/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273620.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/deutschland-und-die-herrschaft-der-falschen-freiheit/listen.mp3?s=RTG" length="0" />
            <guid isPermaLink="false">1482945</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 00:37:08 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-09T00:37:08+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>2:01:25</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/staat-weltmarkt-und-die-herrschaft-der-falschen-freiheit-zD7/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Montag, 22. November 2010 - 18:30 Uhr - Universität Bielefeld<br />
<br />
Vorstellung der gleichnamigen ...umsGanze!-Grundsatzbroschüre am 22.11.2010 in der Universität Bielefeld im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Was uns beherrscht" von der Gruppe Kritik & Intervention.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Montag, 22. November 2010 - 18:30 Uhr - Universität Bielefeld<br />
<br />
Vorstellung der gleichnamigen ...umsGanze!-Grundsatzbroschüre am 22.11.2010 in der Universität Bielefeld im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Was uns beherrscht" von der Gruppe Kritik & Intervention.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Montag, 22. November 2010 - 18:30 Uhr - Universität Bielefeld

Vorstellung der gleichnamigen ...umsGanze!-Grundsatzbroschüre am 22.11.2010 in der Universität Bielefeld im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Was uns beherrscht" von der Gruppe Kritik & Intervention.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/7/3/6/_/uploads/55419/image_track/1482946/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273637.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/staat-weltmarkt-und-die-herrschaft-der-falschen-freiheit-zD7/listen.mp3?s=zD7" length="0" />
            <guid isPermaLink="false">1482946</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Mon, 08 Jul 2013 23:47:47 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-08T23:47:47+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>49:07</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/staat-weltmarkt-und-die-herrschaft-der-falschen-freiheit-Mtc/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Jingle für die ...umsGanze!-Grundsatzbroschüre "Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit"]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Jingle für die ...umsGanze!-Grundsatzbroschüre "Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit"]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Jingle für die ...umsGanze!-Grundsatzbroschüre "Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit"]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/5/4/6/_/uploads/55419/image_track/1482947/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273645.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/staat-weltmarkt-und-die-herrschaft-der-falschen-freiheit-Mtc/listen.mp3?s=Mtc" length="0" />
            <guid isPermaLink="false">1482947</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Mon, 08 Jul 2013 23:36:38 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-08T23:36:38+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:23</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Theorie goes Bewegungen oder was hat das jetzt alles nochmal mit Praxis zu tun?]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/theorie-goes-bewegungen-oder-was-hat-das-jetzt-alles-nochmal-mit-praxis-zu-tun/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Sonntag, 9. Dezember 2007 - 14:30<br />
<br />
Mit Werner Raetz, Friederike Habermann und Alex Demirovic (Die Beiträge von ...uG! und iL sind leider nicht aufgezeichnet worden)<br />
<br />
Unzählige Diskussionen liegen hinter uns und die eigentliche Arbeit fängt jetzt erst an. Der Frage nach der Bestimmung einer grundlegenden Gesellschaftsanalyse folgt die Frage nach der Bestimmung der dazugehörigen Praxis.<br />
Das Ziel ist klar definiert: es geht um den Weg nach draußen, raus aus der kapitalistischen Gesamtscheiße, also: um die Überwindung der kapitalistischen Produktionsweise und damit „allen Verhältnissen, in denen der Mensch ein geknechtetes, verächtliches,…Wesen“ (Marx) ist.<br />
<br />
Aber wo anfangen?<br />
<br />
Ist der Staat ein Kampffeld, oder ideeller Gesamtkapitalist? Fokussieren wir Klassenkämpfe, oder gibt es schon lange keine Klassen mehr? Legen wir die Hände in den Schoß und warten auf die Krise und darauf, dass sich der Kapitalismus von selbst niederstreckt, oder müssen wir in den kleinen Zeitfenstern intervenieren, die der Zufall uns ganz selten zur Überwindung der Verhältnisse auftut?<br />
Oder macht es jede Form von Kritik und Praxis am Ende nur noch schlimmer, weil der Kapitalismus in der Lage ist diese zu absorbieren, um danach durch sie gestärkt einfach weiter zu machen?<br />
<br />
Ob es uns gelingt, nach der Diskussion des emanzipatorischen Gehalts der Grundkategorien der bürgerlichen Gesellschaft eine einheitliche Antwort auf diese Fragen zu finden, ist noch nicht abzusehen. Die unterschiedlichen Ansätze linker und linksradikaler Akteure vor deren Hintergrund gemeinsam in Frage zu stellen wird spannend.<br />
<br />
Wird attac recht behalten und die Einführung der Tobinsteuer und damit die Bändigung des aus den Fugen geratenen Kapitalismus ermöglicht uns eine andere Welt? Oder klappt die Strategie der IL und die Einführung allgemeiner Grundrechte untergräbt den Kapitalismus ganz langsam, bis er in sich selbst zusammenfällt? Geht es doch Ums Ganze? Oder müssen diese Fragen einer Verbesserung im Hier und Jetzt hinten angestellt werden? Ist schon das Denken allein subversiv? Wo spielen „Intellektuelle“ überhaupt eine Rolle bei den Bewegungen?<br />
Kurz um:Wie kommen wir da raus?]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Sonntag, 9. Dezember 2007 - 14:30<br />
<br />
Mit Werner Raetz, Friederike Habermann und Alex Demirovic (Die Beiträge von ...uG! und iL sind leider nicht aufgezeichnet worden)<br />
<br />
Unzählige Diskussionen liegen hinter uns und die eigentliche Arbeit fängt jetzt erst an. Der Frage nach der Bestimmung einer grundlegenden Gesellschaftsanalyse folgt die Frage nach der Bestimmung der dazugehörigen Praxis.<br />
Das Ziel ist klar definiert: es geht um den Weg nach draußen, raus aus der kapitalistischen Gesamtscheiße, also: um die Überwindung der kapitalistischen Produktionsweise und damit „allen Verhältnissen, in denen der Mensch ein geknechtetes, verächtliches,…Wesen“ (Marx) ist.<br />
<br />
Aber wo anfangen?<br />
<br />
Ist der Staat ein Kampffeld, oder ideeller Gesamtkapitalist? Fokussieren wir Klassenkämpfe, oder gibt es schon lange keine Klassen mehr? Legen wir die Hände in den Schoß und warten auf die Krise und darauf, dass sich der Kapitalismus von selbst niederstreckt, oder müssen wir in den kleinen Zeitfenstern intervenieren, die der Zufall uns ganz selten zur Überwindung der Verhältnisse auftut?<br />
Oder macht es jede Form von Kritik und Praxis am Ende nur noch schlimmer, weil der Kapitalismus in der Lage ist diese zu absorbieren, um danach durch sie gestärkt einfach weiter zu machen?<br />
<br />
Ob es uns gelingt, nach der Diskussion des emanzipatorischen Gehalts der Grundkategorien der bürgerlichen Gesellschaft eine einheitliche Antwort auf diese Fragen zu finden, ist noch nicht abzusehen. Die unterschiedlichen Ansätze linker und linksradikaler Akteure vor deren Hintergrund gemeinsam in Frage zu stellen wird spannend.<br />
<br />
Wird attac recht behalten und die Einführung der Tobinsteuer und damit die Bändigung des aus den Fugen geratenen Kapitalismus ermöglicht uns eine andere Welt? Oder klappt die Strategie der IL und die Einführung allgemeiner Grundrechte untergräbt den Kapitalismus ganz langsam, bis er in sich selbst zusammenfällt? Geht es doch Ums Ganze? Oder müssen diese Fragen einer Verbesserung im Hier und Jetzt hinten angestellt werden? Ist schon das Denken allein subversiv? Wo spielen „Intellektuelle“ überhaupt eine Rolle bei den Bewegungen?<br />
Kurz um:Wie kommen wir da raus?]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Sonntag, 9. Dezember 2007 - 14:30

Mit Werner Raetz, Friederike Habermann und Alex Demirovic (Die Beiträge von ...uG! und iL sind leider nicht aufgezeichnet worden)

Unzählige Diskussionen liegen hinter uns und die eigentliche Arbeit fängt jetzt erst an. Der Frage nach der Bestimmung einer grundlegenden Gesellschaftsanalyse folgt die Frage nach der Bestimmung der dazugehörigen Praxis.
Das Ziel ist klar definiert: es geht um den Weg nach draußen, raus aus der kapitalistischen Gesamtscheiße, also: um die Überwindung der kapitalistischen Produktionsweise und damit „allen Verhältnissen, in denen der Mensch ein geknechtetes, verächtliches,…Wesen“ (Marx) ist.

Aber wo anfangen?

Ist der Staat ein Kampffeld, oder ideeller Gesamtkapitalist? Fokussieren wir Klassenkämpfe, oder gibt es schon lange keine Klassen mehr? Legen wir die Hände in den Schoß und warten auf die Krise und darauf, dass sich der Kapitalismus von selbst niederstreckt, oder müssen wir in den kleinen Zeitfenstern intervenieren, die der Zufall uns ganz selten zur Überwindung der Verhältnisse auftut?
Oder macht es jede Form von Kritik und Praxis am Ende nur noch schlimmer, weil der Kapitalismus in der Lage ist diese zu absorbieren, um danach durch sie gestärkt einfach weiter zu machen?

Ob es uns gelingt, nach der Diskussion des emanzipatorischen Gehalts der Grundkategorien der bürgerlichen Gesellschaft eine einheitliche Antwort auf diese Fragen zu finden, ist noch nicht abzusehen. Die unterschiedlichen Ansätze linker und linksradikaler Akteure vor deren Hintergrund gemeinsam in Frage zu stellen wird spannend.

Wird attac recht behalten und die Einführung der Tobinsteuer und damit die Bändigung des aus den Fugen geratenen Kapitalismus ermöglicht uns eine andere Welt? Oder klappt die Strategie der IL und die Einführung allgemeiner Grundrechte untergräbt den Kapitalismus ganz langsam, bis er in sich selbst zusammenfällt? Geht es doch Ums Ganze? Oder müssen diese Fragen einer Verbesserung im Hier und Jetzt hinten angestellt werden? Ist schon das Denken allein subversiv? Wo spielen „Intellektuelle“ überhaupt eine Rolle bei den Bewegungen?
Kurz um:Wie kommen wir da raus?]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/0/5/6/_/uploads/55419/image_track/1482948/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273650.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/theorie-goes-bewegungen-oder-was-hat-das-jetzt-alles-nochmal-mit-praxis-zu-tun/listen.mp3?s=jG8" length="22540537" />
            <guid isPermaLink="false">1482948</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Mon, 08 Jul 2013 22:07:50 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-08T22:07:50+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>23:28</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Neue Imperialismustheorien / Globalisierung / Empire]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/neue-imperialismustheorien-globalisierung-empire/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Sonntag, 9. Dezember 2007 - 12:30<br />
<br />
Mit Peter Decker, Jens Wissel und Michael Heinrich<br />
<br />
In der Veranstaltung zum Thema „Neue Imperialismustheorien / Globalisierung / Empire“ soll zunächst eine kurze Übersicht über die Geschichte des Begriffes, seine theoretischen Voraussetzungen, seine allgemeine Bedeutung und Tragfähigkeit gegeben werden.<br />
<br />
Wie wäre Imperialismus, jenseits von Ökonomismus zu fassen und wie verhält sich ein solches Imperialismusverständnis zum Konzept eines transnationalen Empire? Kann Imperialismus weiterhin als primär nationale Konkurrenz mächtiger Staaten gedacht werden oder gibt es derartige Veränderungen im Staatensystem, dass der Begriff differenzierter gefasst werden muss? Oder können die aktuellen Entwicklungen vielleicht überhaupt nicht mit dem theoretischen Konzept Imperialismus begriffen werden, weil dieses Konzept an sich schon fehlerhaft ist. An einem konkreten Beispiel – dem Verhältnis von Europa und den USA – werden die Referenten sich diesen Fragen annähern.<br />
<br />
Die Referenten sind:<br />
<br />
Jens Wissel, Dr. Phil.,. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am FB Gesellschaftswissenschaften der Universität Frankfurt/M. Forschungsgebiete: Staatstheorie, Politische Ökonomie, Transnationalisierung von Herrschaftsverhältnissen.<br />
<br />
Peter Decker, Dr. phil, Redakteur der politischen Vierteljahreszeitschrift GegenStandpunkt.<br />
<br />
Michael Heinrich, Dr.rer.pol., Geschäftsführender Redakteur von “PROKLA - Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft“. Arbeitsschwerpunkte: die Marxsche Theorie und die Geschichte der ökonomischen Theoriebildung.<br />
<br />
Des Weiteren soll die Frage nachgegangen werden, inwieweit damit überhaupt die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen auf der Welt angemessen erfasst werden können.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Sonntag, 9. Dezember 2007 - 12:30<br />
<br />
Mit Peter Decker, Jens Wissel und Michael Heinrich<br />
<br />
In der Veranstaltung zum Thema „Neue Imperialismustheorien / Globalisierung / Empire“ soll zunächst eine kurze Übersicht über die Geschichte des Begriffes, seine theoretischen Voraussetzungen, seine allgemeine Bedeutung und Tragfähigkeit gegeben werden.<br />
<br />
Wie wäre Imperialismus, jenseits von Ökonomismus zu fassen und wie verhält sich ein solches Imperialismusverständnis zum Konzept eines transnationalen Empire? Kann Imperialismus weiterhin als primär nationale Konkurrenz mächtiger Staaten gedacht werden oder gibt es derartige Veränderungen im Staatensystem, dass der Begriff differenzierter gefasst werden muss? Oder können die aktuellen Entwicklungen vielleicht überhaupt nicht mit dem theoretischen Konzept Imperialismus begriffen werden, weil dieses Konzept an sich schon fehlerhaft ist. An einem konkreten Beispiel – dem Verhältnis von Europa und den USA – werden die Referenten sich diesen Fragen annähern.<br />
<br />
Die Referenten sind:<br />
<br />
Jens Wissel, Dr. Phil.,. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am FB Gesellschaftswissenschaften der Universität Frankfurt/M. Forschungsgebiete: Staatstheorie, Politische Ökonomie, Transnationalisierung von Herrschaftsverhältnissen.<br />
<br />
Peter Decker, Dr. phil, Redakteur der politischen Vierteljahreszeitschrift GegenStandpunkt.<br />
<br />
Michael Heinrich, Dr.rer.pol., Geschäftsführender Redakteur von “PROKLA - Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft“. Arbeitsschwerpunkte: die Marxsche Theorie und die Geschichte der ökonomischen Theoriebildung.<br />
<br />
Des Weiteren soll die Frage nachgegangen werden, inwieweit damit überhaupt die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen auf der Welt angemessen erfasst werden können.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Sonntag, 9. Dezember 2007 - 12:30

Mit Peter Decker, Jens Wissel und Michael Heinrich

In der Veranstaltung zum Thema „Neue Imperialismustheorien / Globalisierung / Empire“ soll zunächst eine kurze Übersicht über die Geschichte des Begriffes, seine theoretischen Voraussetzungen, seine allgemeine Bedeutung und Tragfähigkeit gegeben werden.

Wie wäre Imperialismus, jenseits von Ökonomismus zu fassen und wie verhält sich ein solches Imperialismusverständnis zum Konzept eines transnationalen Empire? Kann Imperialismus weiterhin als primär nationale Konkurrenz mächtiger Staaten gedacht werden oder gibt es derartige Veränderungen im Staatensystem, dass der Begriff differenzierter gefasst werden muss? Oder können die aktuellen Entwicklungen vielleicht überhaupt nicht mit dem theoretischen Konzept Imperialismus begriffen werden, weil dieses Konzept an sich schon fehlerhaft ist. An einem konkreten Beispiel – dem Verhältnis von Europa und den USA – werden die Referenten sich diesen Fragen annähern.

Die Referenten sind:

Jens Wissel, Dr. Phil.,. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am FB Gesellschaftswissenschaften der Universität Frankfurt/M. Forschungsgebiete: Staatstheorie, Politische Ökonomie, Transnationalisierung von Herrschaftsverhältnissen.

Peter Decker, Dr. phil, Redakteur der politischen Vierteljahreszeitschrift GegenStandpunkt.

Michael Heinrich, Dr.rer.pol., Geschäftsführender Redakteur von “PROKLA - Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft“. Arbeitsschwerpunkte: die Marxsche Theorie und die Geschichte der ökonomischen Theoriebildung.

Des Weiteren soll die Frage nachgegangen werden, inwieweit damit überhaupt die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen auf der Welt angemessen erfasst werden können.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/7/5/6/_/uploads/55419/image_track/1482949/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273657.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/neue-imperialismustheorien-globalisierung-empire/listen.mp3?s=hdb" length="95260002" />
            <guid isPermaLink="false">1482949</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Mon, 08 Jul 2013 22:05:37 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-08T22:05:37+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:39:13</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Klasse / Klassenkampf / Soziale Kämpfe / Multitude]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/klasse-klassenkampf-soziale-kmpfe-multitude/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Samstag, 8. Dezember 2007 - 20:30<br />
<br />
Mit Robert Foltin, Gerhard Hanloser, Norbert Trenkle und Slave Cubela<br />
<br />
In den letzten 150 Jahren der Geschichte der radikalen Linken gab und gibt es die Analyse – wenn auch heute nicht mehr von allen geteilt – es existiere ein revolutionäres Subjekt, das aufgrund seiner objektiven Funktion in der kapitalistischen Vergesellschaftung früher oder später zur subjektiven Einsicht in die Notwendigkeit der Überwindung des Kapitalismus kommen muss. Eine Klasse also ihr klassenspezifisches Interesse verfolge und damit das allgemeine Interesse der gesamten Menschheit ausdrückt – den Kommunismus.<br />
Spätestens seit dem Kommunistischen Mannifest von Marx und Engels gilt es bei vielen Linken als Banalität, dass die Klasse des Proletariats sich von einer Klasse an sich in eine Klasse für sich verwandelt, damit ihr Klasseninteresse erkennt und also die Revolution in die Wege leitet.<br />
<br />
In den letzten 150 Jahren gab es aber neben einigen Siegen der Arbeiterklasse vor allem auch verheerende Niederlagen. Und mehr als einmal war es eben diese Arbeiterklasse, die ihr eigenes Klasseninteresse „verriet“, bzw. sich mit den gesellschaftlichen Verhältnissen gemein machte.<br />
Der mit wehenden Fahnen begangene Anschluss der deutschen Arbeiterklasse an das deutsche Barbareikollektiv im Nationalsozialismus, ist da nur das krassestes Beispiel.<br />
<br />
Nach dem zweiten Weltkrieg – um genauer zu sein in der Zeit von 1968 bis 1977 -flammten weltweit vereinzelt soziale Kämpfe noch mal auf, die in Teilbereichen wie z.B. dem „Kampf gegen die Arbeit“ ein großes emanzipatorischen Potenzial zu haben schienen. Die soziologische Reflexion dieser Kämpfe führte in Italien zur Theorie des Operaismus.<br />
In der Tradition dieser Theorieströmung steht Gerhard Hanloser, der zahlreiche Bücher veröffentlichte und längere Zeit für die Zeitschrift Wildcat schrieb.<br />
Er verweißt darauf, dass ein Antikapitalismus der nicht mehr von Klasse redet reaktionär bzw. verkürzt sei, da ein Antikapitalismus ohne Klasse letztendlich nur Idealistische Philosophie betreibe.<br />
Hier ist zu fragen: Wieso ist der Klassenkampf der Schlüssel zum Kommunismus? Und wie könnte die Linke in diesen intervenieren?<br />
<br />
Andere Teile der Linken gehen seit den 80`er Jahren der Frage nach, wieso sich das eigentlich „revolutionäre“ Subjekt so oft mit den Interessen des Kapitals gemein macht. Sei es, weil dieses mit seinen integrierbaren Forderungen im Reformismus dahin vegetiert, oder im schlimmeren Fall reaktionär wird.<br />
Die Kritik an der positiven Sicht auf das revolutionäre Subjekt brachte die so genannt Wertkritik hervor, diese gab den Kampf um die Klasse auf, aufgrund der Analyse, dass der Klassenkampf sich nur um die Verteilung dessen, was mit der kapitalistischen Ausbeutung gewonnen wird, dreht, aber niemals den Kapitalismus als Ganzes ins Visier nimmt.<br />
Sven Ellmers, von der Roten Ruhr Uni vertritt diese Wertkritik und zeigt auf, dass der Klassenbegriff bei Marx sich selbst immer wieder verschoben hat. Während im kommunistischen Manifest das Proletariat der Motor der Geschichte war („Die Geschichte ist eine Geschichte von Klassenkämpfen“) sind es im Kapital die zentralen Basiskategorien: Wert, Tausch, Fetisch usw.<br />
Daran schließen sich die Fragen an: Hat sich der Klassenbegriff tatsächlich verschoben? Warum sprengten Klassenkämpfe doch teilweise den Rahmen des Bestehenden? Warum könnten diese Kämpfe das Wertgesetzt nicht sprengen? Und gibt es überhaupt Möglichkeiten ohne Klassenkampf zum Kommunismus zu kommen?<br />
<br />
Während also die Operaisten einen grundsätzlich positiven Klassenbegriff vertreten, und die Wertkritiker dagegen auf die objektiven Gesetzmäßigkeiten des Wertgesetzes und damit die Integrierbarkeit des Klasseninteresses verweisen, sehen die Postoperaisten in der postulierten Veränderung des Kapitalismus die Möglichkeit des neuen revolutionären Subjekts – der politischen Multitude.<br />
Durch die veränderten Produktionsverhältnisse, bzw. der steigenden Bedeutung der immateriellen Arbeit, sei dieses neue, nichteinheitliche Subjekt entstanden. Dieses existiere als ausdifferenziertes Netzwerk, die Bewegung der Bewegungen, die in der politischen Praxis entsteht. Die Kämpfe fänden jetzt nicht mehr in der Fabrik statt, sondern in der ganzen Gesellschaft, weil überall und immer Wissen und damit immaterielle Güter produziert werden.<br />
Lässt sich die Analyse eines neuen revolutionären Subjekts halten oder ist es nur alter Wein in neuen Schläuchen? Steht die Multitude tatsächlich dem Kapitalismus gegenüber oder wird sie nicht doch eher integriert? Wo/wie und vor allen Dingen mit welcher Kritik finden denn die Kämpfe überhaupt statt? Ist die Theorie eines veränderten Kapitalismus überhaupt zu halten?<br />
<br />
Um es auf den Punkt zu bringen: Bei dieser Veranstaltung geht es um nichts Geringres als die Frage: Gibt es ein Subjekt, dass den „Way out“ wählen könnte? Und: Wie könnte es aussehen – oder wie sieht es zumindest ganz bestimmt nicht aus?]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Samstag, 8. Dezember 2007 - 20:30<br />
<br />
Mit Robert Foltin, Gerhard Hanloser, Norbert Trenkle und Slave Cubela<br />
<br />
In den letzten 150 Jahren der Geschichte der radikalen Linken gab und gibt es die Analyse – wenn auch heute nicht mehr von allen geteilt – es existiere ein revolutionäres Subjekt, das aufgrund seiner objektiven Funktion in der kapitalistischen Vergesellschaftung früher oder später zur subjektiven Einsicht in die Notwendigkeit der Überwindung des Kapitalismus kommen muss. Eine Klasse also ihr klassenspezifisches Interesse verfolge und damit das allgemeine Interesse der gesamten Menschheit ausdrückt – den Kommunismus.<br />
Spätestens seit dem Kommunistischen Mannifest von Marx und Engels gilt es bei vielen Linken als Banalität, dass die Klasse des Proletariats sich von einer Klasse an sich in eine Klasse für sich verwandelt, damit ihr Klasseninteresse erkennt und also die Revolution in die Wege leitet.<br />
<br />
In den letzten 150 Jahren gab es aber neben einigen Siegen der Arbeiterklasse vor allem auch verheerende Niederlagen. Und mehr als einmal war es eben diese Arbeiterklasse, die ihr eigenes Klasseninteresse „verriet“, bzw. sich mit den gesellschaftlichen Verhältnissen gemein machte.<br />
Der mit wehenden Fahnen begangene Anschluss der deutschen Arbeiterklasse an das deutsche Barbareikollektiv im Nationalsozialismus, ist da nur das krassestes Beispiel.<br />
<br />
Nach dem zweiten Weltkrieg – um genauer zu sein in der Zeit von 1968 bis 1977 -flammten weltweit vereinzelt soziale Kämpfe noch mal auf, die in Teilbereichen wie z.B. dem „Kampf gegen die Arbeit“ ein großes emanzipatorischen Potenzial zu haben schienen. Die soziologische Reflexion dieser Kämpfe führte in Italien zur Theorie des Operaismus.<br />
In der Tradition dieser Theorieströmung steht Gerhard Hanloser, der zahlreiche Bücher veröffentlichte und längere Zeit für die Zeitschrift Wildcat schrieb.<br />
Er verweißt darauf, dass ein Antikapitalismus der nicht mehr von Klasse redet reaktionär bzw. verkürzt sei, da ein Antikapitalismus ohne Klasse letztendlich nur Idealistische Philosophie betreibe.<br />
Hier ist zu fragen: Wieso ist der Klassenkampf der Schlüssel zum Kommunismus? Und wie könnte die Linke in diesen intervenieren?<br />
<br />
Andere Teile der Linken gehen seit den 80`er Jahren der Frage nach, wieso sich das eigentlich „revolutionäre“ Subjekt so oft mit den Interessen des Kapitals gemein macht. Sei es, weil dieses mit seinen integrierbaren Forderungen im Reformismus dahin vegetiert, oder im schlimmeren Fall reaktionär wird.<br />
Die Kritik an der positiven Sicht auf das revolutionäre Subjekt brachte die so genannt Wertkritik hervor, diese gab den Kampf um die Klasse auf, aufgrund der Analyse, dass der Klassenkampf sich nur um die Verteilung dessen, was mit der kapitalistischen Ausbeutung gewonnen wird, dreht, aber niemals den Kapitalismus als Ganzes ins Visier nimmt.<br />
Sven Ellmers, von der Roten Ruhr Uni vertritt diese Wertkritik und zeigt auf, dass der Klassenbegriff bei Marx sich selbst immer wieder verschoben hat. Während im kommunistischen Manifest das Proletariat der Motor der Geschichte war („Die Geschichte ist eine Geschichte von Klassenkämpfen“) sind es im Kapital die zentralen Basiskategorien: Wert, Tausch, Fetisch usw.<br />
Daran schließen sich die Fragen an: Hat sich der Klassenbegriff tatsächlich verschoben? Warum sprengten Klassenkämpfe doch teilweise den Rahmen des Bestehenden? Warum könnten diese Kämpfe das Wertgesetzt nicht sprengen? Und gibt es überhaupt Möglichkeiten ohne Klassenkampf zum Kommunismus zu kommen?<br />
<br />
Während also die Operaisten einen grundsätzlich positiven Klassenbegriff vertreten, und die Wertkritiker dagegen auf die objektiven Gesetzmäßigkeiten des Wertgesetzes und damit die Integrierbarkeit des Klasseninteresses verweisen, sehen die Postoperaisten in der postulierten Veränderung des Kapitalismus die Möglichkeit des neuen revolutionären Subjekts – der politischen Multitude.<br />
Durch die veränderten Produktionsverhältnisse, bzw. der steigenden Bedeutung der immateriellen Arbeit, sei dieses neue, nichteinheitliche Subjekt entstanden. Dieses existiere als ausdifferenziertes Netzwerk, die Bewegung der Bewegungen, die in der politischen Praxis entsteht. Die Kämpfe fänden jetzt nicht mehr in der Fabrik statt, sondern in der ganzen Gesellschaft, weil überall und immer Wissen und damit immaterielle Güter produziert werden.<br />
Lässt sich die Analyse eines neuen revolutionären Subjekts halten oder ist es nur alter Wein in neuen Schläuchen? Steht die Multitude tatsächlich dem Kapitalismus gegenüber oder wird sie nicht doch eher integriert? Wo/wie und vor allen Dingen mit welcher Kritik finden denn die Kämpfe überhaupt statt? Ist die Theorie eines veränderten Kapitalismus überhaupt zu halten?<br />
<br />
Um es auf den Punkt zu bringen: Bei dieser Veranstaltung geht es um nichts Geringres als die Frage: Gibt es ein Subjekt, dass den „Way out“ wählen könnte? Und: Wie könnte es aussehen – oder wie sieht es zumindest ganz bestimmt nicht aus?]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Samstag, 8. Dezember 2007 - 20:30

Mit Robert Foltin, Gerhard Hanloser, Norbert Trenkle und Slave Cubela

In den letzten 150 Jahren der Geschichte der radikalen Linken gab und gibt es die Analyse – wenn auch heute nicht mehr von allen geteilt – es existiere ein revolutionäres Subjekt, das aufgrund seiner objektiven Funktion in der kapitalistischen Vergesellschaftung früher oder später zur subjektiven Einsicht in die Notwendigkeit der Überwindung des Kapitalismus kommen muss. Eine Klasse also ihr klassenspezifisches Interesse verfolge und damit das allgemeine Interesse der gesamten Menschheit ausdrückt – den Kommunismus.
Spätestens seit dem Kommunistischen Mannifest von Marx und Engels gilt es bei vielen Linken als Banalität, dass die Klasse des Proletariats sich von einer Klasse an sich in eine Klasse für sich verwandelt, damit ihr Klasseninteresse erkennt und also die Revolution in die Wege leitet.

In den letzten 150 Jahren gab es aber neben einigen Siegen der Arbeiterklasse vor allem auch verheerende Niederlagen. Und mehr als einmal war es eben diese Arbeiterklasse, die ihr eigenes Klasseninteresse „verriet“, bzw. sich mit den gesellschaftlichen Verhältnissen gemein machte.
Der mit wehenden Fahnen begangene Anschluss der deutschen Arbeiterklasse an das deutsche Barbareikollektiv im Nationalsozialismus, ist da nur das krassestes Beispiel.

Nach dem zweiten Weltkrieg – um genauer zu sein in der Zeit von 1968 bis 1977 -flammten weltweit vereinzelt soziale Kämpfe noch mal auf, die in Teilbereichen wie z.B. dem „Kampf gegen die Arbeit“ ein großes emanzipatorischen Potenzial zu haben schienen. Die soziologische Reflexion dieser Kämpfe führte in Italien zur Theorie des Operaismus.
In der Tradition dieser Theorieströmung steht Gerhard Hanloser, der zahlreiche Bücher veröffentlichte und längere Zeit für die Zeitschrift Wildcat schrieb.
Er verweißt darauf, dass ein Antikapitalismus der nicht mehr von Klasse redet reaktionär bzw. verkürzt sei, da ein Antikapitalismus ohne Klasse letztendlich nur Idealistische Philosophie betreibe.
Hier ist zu fragen: Wieso ist der Klassenkampf der Schlüssel zum Kommunismus? Und wie könnte die Linke in diesen intervenieren?

Andere Teile der Linken gehen seit den 80`er Jahren der Frage nach, wieso sich das eigentlich „revolutionäre“ Subjekt so oft mit den Interessen des Kapitals gemein macht. Sei es, weil dieses mit seinen integrierbaren Forderungen im Reformismus dahin vegetiert, oder im schlimmeren Fall reaktionär wird.
Die Kritik an der positiven Sicht auf das revolutionäre Subjekt brachte die so genannt Wertkritik hervor, diese gab den Kampf um die Klasse auf, aufgrund der Analyse, dass der Klassenkampf sich nur um die Verteilung dessen, was mit der kapitalistischen Ausbeutung gewonnen wird, dreht, aber niemals den Kapitalismus als Ganzes ins Visier nimmt.
Sven Ellmers, von der Roten Ruhr Uni vertritt diese Wertkritik und zeigt auf, dass der Klassenbegriff bei Marx sich selbst immer wieder verschoben hat. Während im kommunistischen Manifest das Proletariat der Motor der Geschichte war („Die Geschichte ist eine Geschichte von Klassenkämpfen“) sind es im Kapital die zentralen Basiskategorien: Wert, Tausch, Fetisch usw.
Daran schließen sich die Fragen an: Hat sich der Klassenbegriff tatsächlich verschoben? Warum sprengten Klassenkämpfe doch teilweise den Rahmen des Bestehenden? Warum könnten diese Kämpfe das Wertgesetzt nicht sprengen? Und gibt es überhaupt Möglichkeiten ohne Klassenkampf zum Kommunismus zu kommen?

Während also die Operaisten einen grundsätzlich positiven Klassenbegriff vertreten, und die Wertkritiker dagegen auf die objektiven Gesetzmäßigkeiten des Wertgesetzes und damit die Integrierbarkeit des Klasseninteresses verweisen, sehen die Postoperaisten in der postulierten Veränderung des Kapitalismus die Möglichkeit des neuen revolutionären Subjekts – der politischen Multitude.
Durch die veränderte]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/3/7/6/_/uploads/55419/image_track/1482951/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273673.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/klasse-klassenkampf-soziale-kmpfe-multitude/listen.mp3?s=jna" length="101151137" />
            <guid isPermaLink="false">1482951</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Mon, 08 Jul 2013 21:42:44 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-08T21:42:44+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:45:21</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Staat, Recht und Politik]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/staat-recht-und-politik/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Samstag, 8. Dezember 2007 - 18:30<br />
<br />
Mit Thomas Seibert, Sonja Buckel, Thomas Gehrig und Peter Decker<br />
<br />
„Das Recht als Synonym der offiziellen Staatlichkeit und das Recht als Parole des revolutionären Kampfes: hier liegt das Feld für endlose Kontroversen und für die unmöglichsten Verwirrung.“ (E. Paschukanis)<br />
<br />
Egal ob Forderungen nach „globalen soziale Rechten“ während der G8-Proteste diesen Sommer an der Ostsee oder die Frage nach dem Umgang mit der Linkspartei – an Staat und Recht scheint die Linke hierzulande nicht vorbei zukommen.<br />
Dabei ist der Streit zwischen denen, die den Staat und seine Attribute wie Recht und Politik als ein lohnendes „Kampffeld“ und als „materielle Verdichtung gesellschaftlicher Kräfteverhältnisse“ (Poulantzas) denken und jenen, die ihn primär als die „politische Form der warenproduzierenden Gesellschaft“ (Paschukanis) und „Zwangsverband“ (Agnoli) verstehen wollen, fast so alt wie der bürgerliche Staat selbst.<br />
Die Diskussion basiert nicht zuletzt darauf, dass der Souverän als „ideeller Gesamtkapitalist“ zwar einerseits offenbar die Funktion wahrnimmt die kapitalistische Geschäftsgrundlage aufrecht zu erhalten, sich jedoch seine Aktivitäten und deren Effekte anderseits eben nicht darin erschöpfen. Beispiel Recht: Die „Gleichheit vor dem Gesetz“ ist die Bedingung dafür, dass die meisten Menschen ihre Arbeitskraft zum Verkauf anbieten müssen. Gleichzeitig scheint sie jedoch auch einen „grundrechtlichen Mehrwert“ für jeden einzelnen (Staats-)Bürger abzuwerfen.<br />
Zu Beantwortung der linksradikalen Gretchenfrage, „Wie hältst du es mit dem Staat?“, ist also die Frage danach, was diese „öffentliche Gewalt“ nun eigentlich ausmacht, notwendig.<br />
Um auf diesem weiten Feld nicht gleich verloren zu gehen, sollen in der Veranstaltung zumindest drei Aspekte etwas genauer in den Blick genommen werden.<br />
<br />
1. „Jenseits von Henne und Ei…“<br />
Wie lässt sich das Verhältnis von Staat und Politik auf der einen und Ökonomie auf der anderen Seite fassen? Warum existiert der Staat überhaupt als besondere Form gesellschaftlicher Verhältnisse? Welche Rolle spielt dabei das Recht? Und ist der Staat eigentlich ein Mann oder eher geschlechtslos?<br />
<br />
2.) „Keine Politik ist nicht unmöglich?!“<br />
Gibt es eine (relative) Autonomie des Staates? Und warum tut er was er tut? Was also ist Politik – „kollektiver Streit“ (Antiherrschaftliche Initiative) oder die bloße Fortsetzung des Marktes mit anderen Mitteln?<br />
<br />
3.) „Was tun?“<br />
Wie ist vor diesem Hintergrund die in letzter Zeit viel beschworene neoliberale Transformation zum “ nationalen Wettbewerbsstaat“ (Hirsch) zu bewerten? Welche Auswirkungen hat das auf linksradikale Bewegungen? Und was könnte all das für eine emanzipatorische Perspektive bedeuten? Wie sind Ansätze wie das „bedingungslose Grundeinkommen“ und „globale soziale Rechte“ zu bewerten? ]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Samstag, 8. Dezember 2007 - 18:30<br />
<br />
Mit Thomas Seibert, Sonja Buckel, Thomas Gehrig und Peter Decker<br />
<br />
„Das Recht als Synonym der offiziellen Staatlichkeit und das Recht als Parole des revolutionären Kampfes: hier liegt das Feld für endlose Kontroversen und für die unmöglichsten Verwirrung.“ (E. Paschukanis)<br />
<br />
Egal ob Forderungen nach „globalen soziale Rechten“ während der G8-Proteste diesen Sommer an der Ostsee oder die Frage nach dem Umgang mit der Linkspartei – an Staat und Recht scheint die Linke hierzulande nicht vorbei zukommen.<br />
Dabei ist der Streit zwischen denen, die den Staat und seine Attribute wie Recht und Politik als ein lohnendes „Kampffeld“ und als „materielle Verdichtung gesellschaftlicher Kräfteverhältnisse“ (Poulantzas) denken und jenen, die ihn primär als die „politische Form der warenproduzierenden Gesellschaft“ (Paschukanis) und „Zwangsverband“ (Agnoli) verstehen wollen, fast so alt wie der bürgerliche Staat selbst.<br />
Die Diskussion basiert nicht zuletzt darauf, dass der Souverän als „ideeller Gesamtkapitalist“ zwar einerseits offenbar die Funktion wahrnimmt die kapitalistische Geschäftsgrundlage aufrecht zu erhalten, sich jedoch seine Aktivitäten und deren Effekte anderseits eben nicht darin erschöpfen. Beispiel Recht: Die „Gleichheit vor dem Gesetz“ ist die Bedingung dafür, dass die meisten Menschen ihre Arbeitskraft zum Verkauf anbieten müssen. Gleichzeitig scheint sie jedoch auch einen „grundrechtlichen Mehrwert“ für jeden einzelnen (Staats-)Bürger abzuwerfen.<br />
Zu Beantwortung der linksradikalen Gretchenfrage, „Wie hältst du es mit dem Staat?“, ist also die Frage danach, was diese „öffentliche Gewalt“ nun eigentlich ausmacht, notwendig.<br />
Um auf diesem weiten Feld nicht gleich verloren zu gehen, sollen in der Veranstaltung zumindest drei Aspekte etwas genauer in den Blick genommen werden.<br />
<br />
1. „Jenseits von Henne und Ei…“<br />
Wie lässt sich das Verhältnis von Staat und Politik auf der einen und Ökonomie auf der anderen Seite fassen? Warum existiert der Staat überhaupt als besondere Form gesellschaftlicher Verhältnisse? Welche Rolle spielt dabei das Recht? Und ist der Staat eigentlich ein Mann oder eher geschlechtslos?<br />
<br />
2.) „Keine Politik ist nicht unmöglich?!“<br />
Gibt es eine (relative) Autonomie des Staates? Und warum tut er was er tut? Was also ist Politik – „kollektiver Streit“ (Antiherrschaftliche Initiative) oder die bloße Fortsetzung des Marktes mit anderen Mitteln?<br />
<br />
3.) „Was tun?“<br />
Wie ist vor diesem Hintergrund die in letzter Zeit viel beschworene neoliberale Transformation zum “ nationalen Wettbewerbsstaat“ (Hirsch) zu bewerten? Welche Auswirkungen hat das auf linksradikale Bewegungen? Und was könnte all das für eine emanzipatorische Perspektive bedeuten? Wie sind Ansätze wie das „bedingungslose Grundeinkommen“ und „globale soziale Rechte“ zu bewerten? ]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Samstag, 8. Dezember 2007 - 18:30

Mit Thomas Seibert, Sonja Buckel, Thomas Gehrig und Peter Decker

„Das Recht als Synonym der offiziellen Staatlichkeit und das Recht als Parole des revolutionären Kampfes: hier liegt das Feld für endlose Kontroversen und für die unmöglichsten Verwirrung.“ (E. Paschukanis)

Egal ob Forderungen nach „globalen soziale Rechten“ während der G8-Proteste diesen Sommer an der Ostsee oder die Frage nach dem Umgang mit der Linkspartei – an Staat und Recht scheint die Linke hierzulande nicht vorbei zukommen.
Dabei ist der Streit zwischen denen, die den Staat und seine Attribute wie Recht und Politik als ein lohnendes „Kampffeld“ und als „materielle Verdichtung gesellschaftlicher Kräfteverhältnisse“ (Poulantzas) denken und jenen, die ihn primär als die „politische Form der warenproduzierenden Gesellschaft“ (Paschukanis) und „Zwangsverband“ (Agnoli) verstehen wollen, fast so alt wie der bürgerliche Staat selbst.
Die Diskussion basiert nicht zuletzt darauf, dass der Souverän als „ideeller Gesamtkapitalist“ zwar einerseits offenbar die Funktion wahrnimmt die kapitalistische Geschäftsgrundlage aufrecht zu erhalten, sich jedoch seine Aktivitäten und deren Effekte anderseits eben nicht darin erschöpfen. Beispiel Recht: Die „Gleichheit vor dem Gesetz“ ist die Bedingung dafür, dass die meisten Menschen ihre Arbeitskraft zum Verkauf anbieten müssen. Gleichzeitig scheint sie jedoch auch einen „grundrechtlichen Mehrwert“ für jeden einzelnen (Staats-)Bürger abzuwerfen.
Zu Beantwortung der linksradikalen Gretchenfrage, „Wie hältst du es mit dem Staat?“, ist also die Frage danach, was diese „öffentliche Gewalt“ nun eigentlich ausmacht, notwendig.
Um auf diesem weiten Feld nicht gleich verloren zu gehen, sollen in der Veranstaltung zumindest drei Aspekte etwas genauer in den Blick genommen werden.

1. „Jenseits von Henne und Ei…“
Wie lässt sich das Verhältnis von Staat und Politik auf der einen und Ökonomie auf der anderen Seite fassen? Warum existiert der Staat überhaupt als besondere Form gesellschaftlicher Verhältnisse? Welche Rolle spielt dabei das Recht? Und ist der Staat eigentlich ein Mann oder eher geschlechtslos?

2.) „Keine Politik ist nicht unmöglich?!“
Gibt es eine (relative) Autonomie des Staates? Und warum tut er was er tut? Was also ist Politik – „kollektiver Streit“ (Antiherrschaftliche Initiative) oder die bloße Fortsetzung des Marktes mit anderen Mitteln?

3.) „Was tun?“
Wie ist vor diesem Hintergrund die in letzter Zeit viel beschworene neoliberale Transformation zum “ nationalen Wettbewerbsstaat“ (Hirsch) zu bewerten? Welche Auswirkungen hat das auf linksradikale Bewegungen? Und was könnte all das für eine emanzipatorische Perspektive bedeuten? Wie sind Ansätze wie das „bedingungslose Grundeinkommen“ und „globale soziale Rechte“ zu bewerten? ]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/4/8/6/_/uploads/55419/image_track/1482952/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273684.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/staat-recht-und-politik/listen.mp3?s=PF4" length="111307545" />
            <guid isPermaLink="false">1482952</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Mon, 08 Jul 2013 21:14:34 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-08T21:14:34+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:55:56</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Immaterielle Arbeit und Ware Wissen]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/immaterielle-arbeit-und-ware-wissen/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Samstag, 8. Dezember 2007 - 16:30<br />
<br />
Mit Zlatan Orek, Frieder Otto Wolf und Stefan Meretz<br />
<br />
Der Begriff der „immateriellen Arbeit“ nimmt im Post-Operaismus eine zentrale Stellung ein. Motiviert durch die zunächst soziologische Diagnose, wonach die kapitalistische Arbeitswelt durch den Übergang vom Fordismus zum Postfordismus eine tiefgreifende Transformation durchläuft, betreiben post-operaistische Theoretiker (Negri, Hardt, Lazzarato, Virno) mit diesem Begriff eine Neuinterpretation von Marx’ Kritik der politischen Ökonomie, die sich vornehmlich auf die Marxschen Grundrisse (1857/8) stützt. In Empire (2000) fordern Negri/Hardt nicht weniger als eine „neue Ontologie der Arbeit“ sowie eine „neue, politische Werttheorie“, die sich auf Wissen, Kommunikation und Sprache – eben auf immaterielle Arbeit – gründet. Auch andere zentrale Begriffe des Post-Operaismus wie General Intellect, Multitude und Massenintellektualität kreisen um den Begriff der immateriellen Arbeit, von dessen Entwicklung zudem eine „neue Theorie der Subjektivität“ erwartet wird. Im Begriff der immateriellen Arbeit liegt das post-operaistische Versprechen begründet, dass die Produkte und Praktiken der immateriellen Arbeit bereits kollektive Praxis und positive Gemeinschaft sind. Im Postfordismus liege danach bereits ein auf Wissen, Kommunikation und Kooperation gegründeter ‚Kommunismus des Kapitals’ vor. Dieses Gemeinschaftliche werde vom Kapitalismus erst nachträglich enteignet, indem er die eigentlich schon gemeinschaftlich produzierten immateriellen Arbeiten in die privatwirtschaftliche Form des Eigentums zurückzieht. <br />
<br />
Diese post-operaistische Aufwertung des Begriffs der immateriellen Arbeit geht allerdings einher mit der Abkehr von einer anderen MarxschenDer Begriff der „immateriellen Arbeit“ nimmt im Post-Operaismus eine zentrale Stellung ein. Motiviert durch die zunächst soziologische Diagnose, wonach die kapitalistische Arbeitswelt durch den Übergang vom Fordismus zum Postfordismus eine tiefgreifende Transformation durchläuft, betreiben post-operaistische Theoretiker (Negri, Hardt, Lazzarato, Virno) mit diesem Begriff eine Neuinterpretation von Marx’ Kritik der politischen Ökonomie, die sich vornehmlich auf die Marxschen Grundrisse (1857/8) stützt. In Empire (2000) fordern Negri/Hardt nicht weniger als eine „neue Ontologie der Arbeit“ sowie eine „neue, politische Werttheorie“, die sich auf Wissen, Kommunikation und Sprache – eben auf immaterielle Arbeit – gründet. Auch andere zentrale Begriffe des Post-Operaismus wie General Intellect, Multitude und Massenintellektualität kreisen um den Begriff der immateriellen Arbeit, von dessen Entwicklung zudem eine „neue Theorie der Subjektivität“ erwartet wird. Im Begriff der immateriellen Arbeit liegt das post-operaistische Versprechen begründet, dass die Produkte und Praktiken der immateriellen Arbeit bereits kollektive Praxis und positive Gemeinschaft sind. Im Postfordismus liege danach bereits ein auf Wissen, Kommunikation und Kooperation gegründeter ‚Kommunismus des Kapitals’ vor. Dieses Gemeinschaftliche werde vom Kapitalismus erst nachträglich enteignet, indem er die eigentlich schon gemeinschaftlich produzierten immateriellen Arbeiten in die privatwirtschaftliche Form des Eigentums zurückzieht.<br />
<br />
Diese post-operaistische Aufwertung des Begriffs der immateriellen Arbeit geht allerdings einher mit der Abkehr von einer anderen Marxschen Begrifflichkeit: der abstrakten Arbeit. Zugespitzt ließe sich sogar feststellen, dass im Post-Operaismus die immaterielle die abstrakte Arbeit als entscheidende Kategorie der Marxschen Kapitaltheorie ablöst. Die immaterielle Arbeit mit ihrem Anspruch einer neuen Theorie der Subjektivität steht damit jenseits vom Begriff der abstrakten Arbeit, der im weitesten Sinne gerade auf eine subjektlose, jedenfalls bewusstlos-blinde Konstitution von gesellschaftlicher Objektivität abstellt.<br />
<br />
Wir – die Gruppe Zlatan Orek – möchten diskutieren, warum gerade die Thematisierung und Kritik der so genannten immateriellen Arbeiten, also auch des Wissens, von marxistischem Interesse sind. Welche Ideen von Gemeinschaften bzw. einer kommunistischen Utopie jenseits kapitalistischer Verhältnisse erschließt sich aus diesen Behauptungen? Und was legitimiert die Annahme, dass die immaterielle Arbeit oder das Wissen so etwas wie der Virus im Kapital sei? Und schließlich verstehen wir den Post-Operaismus gerade in seiner Aufwertung der immateriellen Arbeit als dringenden Anlass, noch einmal zurück zu Marx und seiner Bestimmung der abstrakten Arbeit zu gehen.<br />
<br />
Frieder Otto Wolf wendet sich gegen die fixe Idee, Marx auf eine frühere Stufe seines Forschungsprozesses zurück zu schrauben, also die Grundrisse gegen das Kapital auszuspielen, wie dies z.B. von Negri und Virno mit der Betonung des „General Intellect“ getan wird. Außerdem regt er an, den Begriff der Materialität weniger platt zu denken, als ‚dass es raucht und stinkt‘ – etwa auch philologische Arbeit oder Beziehungsarbeit hat ihre Materialität ist also nicht einfach ‚immateriell‘. Er vermutet aber auch, dass in der wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit ein Moment der ‚allgemeinen Arbeit‘ enthalten ist, das in seiner besonderen Materialität bzw. Stofflichkeit über die Grenzen der privaten Arbeit als gesellschaftlicher Form der Arbeit unter der Herrschaft der kapitalistischen Produktionsweise hinausdrängt – ohne sie aber deswegen als solche bereits aufzuheben. Produktionsgeheimnis und Patent sind kapitalistische Formen, um allegemeine Artbeit zu ermöglichen, vergleichbar der Aktiengesellschaft, die Marx als kapitalistische Form von Vergesellschaftung analysiert hat. Die spezifische Konstellation des neuen Typus von wissenschaftlichem Wissen, das derart an den Grenzen der kapitalistischen Produktionsweise neue Foremen hervortreibt, schlägt er hypothetisch vor, mit dem Konzept der ‚fraktalen Bio-Informatik‘ zu erschließen. Schließlich sollte auch zwischen dem historischen Begriff das Kapitals als ein Klassenverhältnis und einer in der Ökonomie verbreiteten ahistorischen Konzeption von Kapital als zu investierender Geld- oder Ressourcenvorrat unterschieden werden. <br />
<br />
Stefan Meretz schlägt vor, das Verhältnis von materieller und immaterieller Arbeit zu wenden und als Verhältnis von produktiver und unproduktiver Arbeit sowie allgemeiner und privater Arbeit zu diskutieren. Am Beispiel der Produktion von Informations- und Wissensgütern zeigt er, dass Universalgüter durch allgemeine Arbeit entstehen, die genuin kapitalunproduktiv ist. Dies gilt auch dann, wenn Universalgüter durch Formen künstlicher Verknappung in Bezahlgüter transformiert werden. Demgegenüber repräsentiert die Produktionsweise Freier Software und Kulturgüter die adäquatere soziale Form, die im Kern auf eine Gesellschaft jenseits von Ware, Geld, Markt und Staat verweist. Begrifflichkeit: der abstrakten Arbeit. Zugespitzt ließe sich sogar feststellen, dass im Post-Operaismus die immaterielle die abstrakte Arbeit als entscheidende Kategorie der Marxschen Kapitaltheorie ablöst. Die immaterielle Arbeit mit ihrem Anspruch einer neuen Theorie der Subjektivität steht damit jenseits vom Begriff der abstrakten Arbeit, der im weitesten Sinne gerade auf eine subjektlose, jedenfalls bewusstlos-blinde Konstitution von gesellschaftlicher Objektivität abstellt.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Samstag, 8. Dezember 2007 - 16:30<br />
<br />
Mit Zlatan Orek, Frieder Otto Wolf und Stefan Meretz<br />
<br />
Der Begriff der „immateriellen Arbeit“ nimmt im Post-Operaismus eine zentrale Stellung ein. Motiviert durch die zunächst soziologische Diagnose, wonach die kapitalistische Arbeitswelt durch den Übergang vom Fordismus zum Postfordismus eine tiefgreifende Transformation durchläuft, betreiben post-operaistische Theoretiker (Negri, Hardt, Lazzarato, Virno) mit diesem Begriff eine Neuinterpretation von Marx’ Kritik der politischen Ökonomie, die sich vornehmlich auf die Marxschen Grundrisse (1857/8) stützt. In Empire (2000) fordern Negri/Hardt nicht weniger als eine „neue Ontologie der Arbeit“ sowie eine „neue, politische Werttheorie“, die sich auf Wissen, Kommunikation und Sprache – eben auf immaterielle Arbeit – gründet. Auch andere zentrale Begriffe des Post-Operaismus wie General Intellect, Multitude und Massenintellektualität kreisen um den Begriff der immateriellen Arbeit, von dessen Entwicklung zudem eine „neue Theorie der Subjektivität“ erwartet wird. Im Begriff der immateriellen Arbeit liegt das post-operaistische Versprechen begründet, dass die Produkte und Praktiken der immateriellen Arbeit bereits kollektive Praxis und positive Gemeinschaft sind. Im Postfordismus liege danach bereits ein auf Wissen, Kommunikation und Kooperation gegründeter ‚Kommunismus des Kapitals’ vor. Dieses Gemeinschaftliche werde vom Kapitalismus erst nachträglich enteignet, indem er die eigentlich schon gemeinschaftlich produzierten immateriellen Arbeiten in die privatwirtschaftliche Form des Eigentums zurückzieht. <br />
<br />
Diese post-operaistische Aufwertung des Begriffs der immateriellen Arbeit geht allerdings einher mit der Abkehr von einer anderen MarxschenDer Begriff der „immateriellen Arbeit“ nimmt im Post-Operaismus eine zentrale Stellung ein. Motiviert durch die zunächst soziologische Diagnose, wonach die kapitalistische Arbeitswelt durch den Übergang vom Fordismus zum Postfordismus eine tiefgreifende Transformation durchläuft, betreiben post-operaistische Theoretiker (Negri, Hardt, Lazzarato, Virno) mit diesem Begriff eine Neuinterpretation von Marx’ Kritik der politischen Ökonomie, die sich vornehmlich auf die Marxschen Grundrisse (1857/8) stützt. In Empire (2000) fordern Negri/Hardt nicht weniger als eine „neue Ontologie der Arbeit“ sowie eine „neue, politische Werttheorie“, die sich auf Wissen, Kommunikation und Sprache – eben auf immaterielle Arbeit – gründet. Auch andere zentrale Begriffe des Post-Operaismus wie General Intellect, Multitude und Massenintellektualität kreisen um den Begriff der immateriellen Arbeit, von dessen Entwicklung zudem eine „neue Theorie der Subjektivität“ erwartet wird. Im Begriff der immateriellen Arbeit liegt das post-operaistische Versprechen begründet, dass die Produkte und Praktiken der immateriellen Arbeit bereits kollektive Praxis und positive Gemeinschaft sind. Im Postfordismus liege danach bereits ein auf Wissen, Kommunikation und Kooperation gegründeter ‚Kommunismus des Kapitals’ vor. Dieses Gemeinschaftliche werde vom Kapitalismus erst nachträglich enteignet, indem er die eigentlich schon gemeinschaftlich produzierten immateriellen Arbeiten in die privatwirtschaftliche Form des Eigentums zurückzieht.<br />
<br />
Diese post-operaistische Aufwertung des Begriffs der immateriellen Arbeit geht allerdings einher mit der Abkehr von einer anderen Marxschen Begrifflichkeit: der abstrakten Arbeit. Zugespitzt ließe sich sogar feststellen, dass im Post-Operaismus die immaterielle die abstrakte Arbeit als entscheidende Kategorie der Marxschen Kapitaltheorie ablöst. Die immaterielle Arbeit mit ihrem Anspruch einer neuen Theorie der Subjektivität steht damit jenseits vom Begriff der abstrakten Arbeit, der im weitesten Sinne gerade auf eine subjektlose, jedenfalls bewusstlos-blinde Konstitution von gesellschaftlicher Objektivität abstellt.<br />
<br />
Wir – die Gruppe Zlatan Orek – möchten diskutieren, warum gerade die Thematisierung und Kritik der so genannten immateriellen Arbeiten, also auch des Wissens, von marxistischem Interesse sind. Welche Ideen von Gemeinschaften bzw. einer kommunistischen Utopie jenseits kapitalistischer Verhältnisse erschließt sich aus diesen Behauptungen? Und was legitimiert die Annahme, dass die immaterielle Arbeit oder das Wissen so etwas wie der Virus im Kapital sei? Und schließlich verstehen wir den Post-Operaismus gerade in seiner Aufwertung der immateriellen Arbeit als dringenden Anlass, noch einmal zurück zu Marx und seiner Bestimmung der abstrakten Arbeit zu gehen.<br />
<br />
Frieder Otto Wolf wendet sich gegen die fixe Idee, Marx auf eine frühere Stufe seines Forschungsprozesses zurück zu schrauben, also die Grundrisse gegen das Kapital auszuspielen, wie dies z.B. von Negri und Virno mit der Betonung des „General Intellect“ getan wird. Außerdem regt er an, den Begriff der Materialität weniger platt zu denken, als ‚dass es raucht und stinkt‘ – etwa auch philologische Arbeit oder Beziehungsarbeit hat ihre Materialität ist also nicht einfach ‚immateriell‘. Er vermutet aber auch, dass in der wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeit ein Moment der ‚allgemeinen Arbeit‘ enthalten ist, das in seiner besonderen Materialität bzw. Stofflichkeit über die Grenzen der privaten Arbeit als gesellschaftlicher Form der Arbeit unter der Herrschaft der kapitalistischen Produktionsweise hinausdrängt – ohne sie aber deswegen als solche bereits aufzuheben. Produktionsgeheimnis und Patent sind kapitalistische Formen, um allegemeine Artbeit zu ermöglichen, vergleichbar der Aktiengesellschaft, die Marx als kapitalistische Form von Vergesellschaftung analysiert hat. Die spezifische Konstellation des neuen Typus von wissenschaftlichem Wissen, das derart an den Grenzen der kapitalistischen Produktionsweise neue Foremen hervortreibt, schlägt er hypothetisch vor, mit dem Konzept der ‚fraktalen Bio-Informatik‘ zu erschließen. Schließlich sollte auch zwischen dem historischen Begriff das Kapitals als ein Klassenverhältnis und einer in der Ökonomie verbreiteten ahistorischen Konzeption von Kapital als zu investierender Geld- oder Ressourcenvorrat unterschieden werden. <br />
<br />
Stefan Meretz schlägt vor, das Verhältnis von materieller und immaterieller Arbeit zu wenden und als Verhältnis von produktiver und unproduktiver Arbeit sowie allgemeiner und privater Arbeit zu diskutieren. Am Beispiel der Produktion von Informations- und Wissensgütern zeigt er, dass Universalgüter durch allgemeine Arbeit entstehen, die genuin kapitalunproduktiv ist. Dies gilt auch dann, wenn Universalgüter durch Formen künstlicher Verknappung in Bezahlgüter transformiert werden. Demgegenüber repräsentiert die Produktionsweise Freier Software und Kulturgüter die adäquatere soziale Form, die im Kern auf eine Gesellschaft jenseits von Ware, Geld, Markt und Staat verweist. Begrifflichkeit: der abstrakten Arbeit. Zugespitzt ließe sich sogar feststellen, dass im Post-Operaismus die immaterielle die abstrakte Arbeit als entscheidende Kategorie der Marxschen Kapitaltheorie ablöst. Die immaterielle Arbeit mit ihrem Anspruch einer neuen Theorie der Subjektivität steht damit jenseits vom Begriff der abstrakten Arbeit, der im weitesten Sinne gerade auf eine subjektlose, jedenfalls bewusstlos-blinde Konstitution von gesellschaftlicher Objektivität abstellt.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Samstag, 8. Dezember 2007 - 16:30

Mit Zlatan Orek, Frieder Otto Wolf und Stefan Meretz

Der Begriff der „immateriellen Arbeit“ nimmt im Post-Operaismus eine zentrale Stellung ein. Motiviert durch die zunächst soziologische Diagnose, wonach die kapitalistische Arbeitswelt durch den Übergang vom Fordismus zum Postfordismus eine tiefgreifende Transformation durchläuft, betreiben post-operaistische Theoretiker (Negri, Hardt, Lazzarato, Virno) mit diesem Begriff eine Neuinterpretation von Marx’ Kritik der politischen Ökonomie, die sich vornehmlich auf die Marxschen Grundrisse (1857/8) stützt. In Empire (2000) fordern Negri/Hardt nicht weniger als eine „neue Ontologie der Arbeit“ sowie eine „neue, politische Werttheorie“, die sich auf Wissen, Kommunikation und Sprache – eben auf immaterielle Arbeit – gründet. Auch andere zentrale Begriffe des Post-Operaismus wie General Intellect, Multitude und Massenintellektualität kreisen um den Begriff der immateriellen Arbeit, von dessen Entwicklung zudem eine „neue Theorie der Subjektivität“ erwartet wird. Im Begriff der immateriellen Arbeit liegt das post-operaistische Versprechen begründet, dass die Produkte und Praktiken der immateriellen Arbeit bereits kollektive Praxis und positive Gemeinschaft sind. Im Postfordismus liege danach bereits ein auf Wissen, Kommunikation und Kooperation gegründeter ‚Kommunismus des Kapitals’ vor. Dieses Gemeinschaftliche werde vom Kapitalismus erst nachträglich enteignet, indem er die eigentlich schon gemeinschaftlich produzierten immateriellen Arbeiten in die privatwirtschaftliche Form des Eigentums zurückzieht. 

Diese post-operaistische Aufwertung des Begriffs der immateriellen Arbeit geht allerdings einher mit der Abkehr von einer anderen MarxschenDer Begriff der „immateriellen Arbeit“ nimmt im Post-Operaismus eine zentrale Stellung ein. Motiviert durch die zunächst soziologische Diagnose, wonach die kapitalistische Arbeitswelt durch den Übergang vom Fordismus zum Postfordismus eine tiefgreifende Transformation durchläuft, betreiben post-operaistische Theoretiker (Negri, Hardt, Lazzarato, Virno) mit diesem Begriff eine Neuinterpretation von Marx’ Kritik der politischen Ökonomie, die sich vornehmlich auf die Marxschen Grundrisse (1857/8) stützt. In Empire (2000) fordern Negri/Hardt nicht weniger als eine „neue Ontologie der Arbeit“ sowie eine „neue, politische Werttheorie“, die sich auf Wissen, Kommunikation und Sprache – eben auf immaterielle Arbeit – gründet. Auch andere zentrale Begriffe des Post-Operaismus wie General Intellect, Multitude und Massenintellektualität kreisen um den Begriff der immateriellen Arbeit, von dessen Entwicklung zudem eine „neue Theorie der Subjektivität“ erwartet wird. Im Begriff der immateriellen Arbeit liegt das post-operaistische Versprechen begründet, dass die Produkte und Praktiken der immateriellen Arbeit bereits kollektive Praxis und positive Gemeinschaft sind. Im Postfordismus liege danach bereits ein auf Wissen, Kommunikation und Kooperation gegründeter ‚Kommunismus des Kapitals’ vor. Dieses Gemeinschaftliche werde vom Kapitalismus erst nachträglich enteignet, indem er die eigentlich schon gemeinschaftlich produzierten immateriellen Arbeiten in die privatwirtschaftliche Form des Eigentums zurückzieht.

Diese post-operaistische Aufwertung des Begriffs der immateriellen Arbeit geht allerdings einher mit der Abkehr von einer anderen Marxschen Begrifflichkeit: der abstrakten Arbeit. Zugespitzt ließe sich sogar feststellen, dass im Post-Operaismus die immaterielle die abstrakte Arbeit als entscheidende Kategorie der Marxschen Kapitaltheorie ablöst. Die immaterielle Arbeit mit ihrem Anspruch einer neuen Theorie der Subjektivität steht damit jenseits vom Begriff der abstrakten Arbeit, der im weitesten Sinne gerade auf eine subjektlose, jedenfalls bewusstlos-blinde Konstitution von gesellschaftlicher Objektivität abstellt.

Wir – die G]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/3/0/7/_/uploads/55419/image_track/1482953/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273703.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/immaterielle-arbeit-und-ware-wissen/listen.mp3?s=xtB" length="0" />
            <guid isPermaLink="false">1482953</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Mon, 08 Jul 2013 20:48:37 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-08T20:48:37+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:45:41</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Zum Begriff der Krise]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/zum-begriff-der-krise/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Samstag, 8. Dezember 2007 - 14:30<br />
<br />
Mit Norbert Trenkle und Michael Heinrich<br />
<br />
Das Ende des Fordismus und der Produktivkraftschub der dritten industriellen Revolution markieren den Beginn eines kapitalistischen Krisenprozesses neuer Qualität. Es handelt sich nicht bloß um einen zyklischen Einbruch oder um den krisenhaften Übergang zu einem neuen „Akkumulationsmodell“. Vielmehr untergräbt die absolute Verdrängung lebendiger Arbeitskraft aus den Kernsektoren der Weltmarktproduktion die Basis der Kapitalverwertung selbst. Sichtbarste Zeichen dafür sind einerseits die extreme ökonomische und soziale Marginalisierung von wachsenden Teilen der Weltbevölkerung (Ausschluss der „Überflüssigen“) und andererseits die gigantische Aufblähung des Finanzüberbaus („Fiktives Kapital“ als Krisenaufschub und Krisenverschärfung). Diese Krise ist aber nicht nur eine der Verwertung, sondern vor allem auch eine der gesellschaftlichen Vermittlung: Die Arbeit kann die gesellschaftliche Synthesis nicht länger garantieren. Die dadurch freigesetzten Tendenzen der negativen Entgesellschaftung setzen ungeheure Destruktivkräfte frei.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Samstag, 8. Dezember 2007 - 14:30<br />
<br />
Mit Norbert Trenkle und Michael Heinrich<br />
<br />
Das Ende des Fordismus und der Produktivkraftschub der dritten industriellen Revolution markieren den Beginn eines kapitalistischen Krisenprozesses neuer Qualität. Es handelt sich nicht bloß um einen zyklischen Einbruch oder um den krisenhaften Übergang zu einem neuen „Akkumulationsmodell“. Vielmehr untergräbt die absolute Verdrängung lebendiger Arbeitskraft aus den Kernsektoren der Weltmarktproduktion die Basis der Kapitalverwertung selbst. Sichtbarste Zeichen dafür sind einerseits die extreme ökonomische und soziale Marginalisierung von wachsenden Teilen der Weltbevölkerung (Ausschluss der „Überflüssigen“) und andererseits die gigantische Aufblähung des Finanzüberbaus („Fiktives Kapital“ als Krisenaufschub und Krisenverschärfung). Diese Krise ist aber nicht nur eine der Verwertung, sondern vor allem auch eine der gesellschaftlichen Vermittlung: Die Arbeit kann die gesellschaftliche Synthesis nicht länger garantieren. Die dadurch freigesetzten Tendenzen der negativen Entgesellschaftung setzen ungeheure Destruktivkräfte frei.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Samstag, 8. Dezember 2007 - 14:30

Mit Norbert Trenkle und Michael Heinrich

Das Ende des Fordismus und der Produktivkraftschub der dritten industriellen Revolution markieren den Beginn eines kapitalistischen Krisenprozesses neuer Qualität. Es handelt sich nicht bloß um einen zyklischen Einbruch oder um den krisenhaften Übergang zu einem neuen „Akkumulationsmodell“. Vielmehr untergräbt die absolute Verdrängung lebendiger Arbeitskraft aus den Kernsektoren der Weltmarktproduktion die Basis der Kapitalverwertung selbst. Sichtbarste Zeichen dafür sind einerseits die extreme ökonomische und soziale Marginalisierung von wachsenden Teilen der Weltbevölkerung (Ausschluss der „Überflüssigen“) und andererseits die gigantische Aufblähung des Finanzüberbaus („Fiktives Kapital“ als Krisenaufschub und Krisenverschärfung). Diese Krise ist aber nicht nur eine der Verwertung, sondern vor allem auch eine der gesellschaftlichen Vermittlung: Die Arbeit kann die gesellschaftliche Synthesis nicht länger garantieren. Die dadurch freigesetzten Tendenzen der negativen Entgesellschaftung setzen ungeheure Destruktivkräfte frei.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/2/2/7/_/uploads/55419/image_track/1482954/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273722.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/zum-begriff-der-krise/listen.mp3?s=Sl0" length="81450212" />
            <guid isPermaLink="false">1482954</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Mon, 08 Jul 2013 20:13:52 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-08T20:13:52+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:24:50</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[No Way Out? [Post]Operaismus bis Wertkritik]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/no-way-out-postoperaismus-bis-wertkritik/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Jingle zum 1. ...umsGanze!-Kongress "No Way Out? [Post]Operaismus bis Wertkritik"]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Jingle zum 1. ...umsGanze!-Kongress "No Way Out? [Post]Operaismus bis Wertkritik"]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Jingle zum 1. ...umsGanze!-Kongress "No Way Out? [Post]Operaismus bis Wertkritik"]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/3/3/7/_/uploads/55419/image_track/1482956/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273733.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/no-way-out-postoperaismus-bis-wertkritik/listen.mp3?s=6FE" length="0" />
            <guid isPermaLink="false">1482956</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Mon, 08 Jul 2013 20:00:11 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-08T20:00:11+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>3:03</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Zum Begriff der Arbeit]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/zum-begriff-der-arbeit/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Freitag, 7. Dezember 2007<br />
<br />
Mit Ernst Lohoff und Thomas Seibert<br />
<br />
In dieser Veranstaltung soll ein Begriff geklärt werden, der wohl für die Gesellschaftskritik schlechthin zentral ist – der Begriff der Arbeit. Allerdings wird die Arbeit aus unterschiedlicher Richtung bestimmt. Ernst Lohoff, u.a. Redakteur und Autor der Zeitschrift Krisis, wird eine Kritik der Arbeit aus wertkritischer Perspektive vornehmen, Thomas Atzert dagegen, Redakteur der Subtropen und u.a. Übersetzer von Empire, eine Kritik der Arbeit aus der Sicht des Post-operaismus. Obwohl aus beiden Perspektiven eine Kritik an der Arbeit und keine Kritik im Namen der Arbeit ansteht, wie im traditionellen Marxismus, knüpfen beide in der Kritik an der Arbeit an die Marxsche Ökonomiekritik an. Allerdings in unterschiedlicher Weise. Um jene Gemeinsamkeiten in der Kritik an der Arbeit und um diese Unterschiede in der konkreten Bestimmung dieser Kritik wird sich die Veranstaltung drehen.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Freitag, 7. Dezember 2007<br />
<br />
Mit Ernst Lohoff und Thomas Seibert<br />
<br />
In dieser Veranstaltung soll ein Begriff geklärt werden, der wohl für die Gesellschaftskritik schlechthin zentral ist – der Begriff der Arbeit. Allerdings wird die Arbeit aus unterschiedlicher Richtung bestimmt. Ernst Lohoff, u.a. Redakteur und Autor der Zeitschrift Krisis, wird eine Kritik der Arbeit aus wertkritischer Perspektive vornehmen, Thomas Atzert dagegen, Redakteur der Subtropen und u.a. Übersetzer von Empire, eine Kritik der Arbeit aus der Sicht des Post-operaismus. Obwohl aus beiden Perspektiven eine Kritik an der Arbeit und keine Kritik im Namen der Arbeit ansteht, wie im traditionellen Marxismus, knüpfen beide in der Kritik an der Arbeit an die Marxsche Ökonomiekritik an. Allerdings in unterschiedlicher Weise. Um jene Gemeinsamkeiten in der Kritik an der Arbeit und um diese Unterschiede in der konkreten Bestimmung dieser Kritik wird sich die Veranstaltung drehen.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Freitag, 7. Dezember 2007

Mit Ernst Lohoff und Thomas Seibert

In dieser Veranstaltung soll ein Begriff geklärt werden, der wohl für die Gesellschaftskritik schlechthin zentral ist – der Begriff der Arbeit. Allerdings wird die Arbeit aus unterschiedlicher Richtung bestimmt. Ernst Lohoff, u.a. Redakteur und Autor der Zeitschrift Krisis, wird eine Kritik der Arbeit aus wertkritischer Perspektive vornehmen, Thomas Atzert dagegen, Redakteur der Subtropen und u.a. Übersetzer von Empire, eine Kritik der Arbeit aus der Sicht des Post-operaismus. Obwohl aus beiden Perspektiven eine Kritik an der Arbeit und keine Kritik im Namen der Arbeit ansteht, wie im traditionellen Marxismus, knüpfen beide in der Kritik an der Arbeit an die Marxsche Ökonomiekritik an. Allerdings in unterschiedlicher Weise. Um jene Gemeinsamkeiten in der Kritik an der Arbeit und um diese Unterschiede in der konkreten Bestimmung dieser Kritik wird sich die Veranstaltung drehen.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/9/3/7/_/uploads/55419/image_track/1482957/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273739.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/zum-begriff-der-arbeit/listen.mp3?s=oQE" length="45978852" />
            <guid isPermaLink="false">1482957</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Mon, 08 Jul 2013 19:35:47 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-08T19:35:47+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>47:53</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Einführung in die Wertkritik]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/einfhrung-in-die-wertkritik/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Freitag, 7. Dezember 2007 - 20:30 Uhr<br />
<br />
Mit Norbert Trenkle<br />
<br />
Die gesellschaftliche Vermittlung über Wert und Arbeit bildet den allgemeinen Bezugsrahmen aller gesellschaftlichen Beziehungen in der Warengesellschaft und konstituiert deren Basisformen (Rechtsform, Subjektform, Denkform, Staat, Politik etc.). Zugleich definiert sie aber auch die Grenzlinien des kapitalistischen Universums, also die Kriterien für Inklusion und Exklusion. Denn die Totalität von Arbeit und Wert und die mit ihre gesetzte „Rationalität“ beruht immer schon auf der Konstruktion eines „nicht-vernünftigen Anderen“, das außerhalb von ihr angesiedelt ist und unterworfen werden soll. Wertkritik bedeutet daher nicht nur Kritik der kapitalistischen Verwertungslogik und ihrer destruktiven, selbstläufigen Dynamik, sondern auch der in ihr angelegten (rassistischen und sexistischen) Ausschlüsse. Zugleich ist sie notwendig Krisentheorie. Denn die inneren Selbstwidersprüche der kapitalistischen Vermittlung sind letztlich unhaltbar und untergraben zwangsläufig die Grundlagen und Voraussetzungen ihres Funktionierens.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Freitag, 7. Dezember 2007 - 20:30 Uhr<br />
<br />
Mit Norbert Trenkle<br />
<br />
Die gesellschaftliche Vermittlung über Wert und Arbeit bildet den allgemeinen Bezugsrahmen aller gesellschaftlichen Beziehungen in der Warengesellschaft und konstituiert deren Basisformen (Rechtsform, Subjektform, Denkform, Staat, Politik etc.). Zugleich definiert sie aber auch die Grenzlinien des kapitalistischen Universums, also die Kriterien für Inklusion und Exklusion. Denn die Totalität von Arbeit und Wert und die mit ihre gesetzte „Rationalität“ beruht immer schon auf der Konstruktion eines „nicht-vernünftigen Anderen“, das außerhalb von ihr angesiedelt ist und unterworfen werden soll. Wertkritik bedeutet daher nicht nur Kritik der kapitalistischen Verwertungslogik und ihrer destruktiven, selbstläufigen Dynamik, sondern auch der in ihr angelegten (rassistischen und sexistischen) Ausschlüsse. Zugleich ist sie notwendig Krisentheorie. Denn die inneren Selbstwidersprüche der kapitalistischen Vermittlung sind letztlich unhaltbar und untergraben zwangsläufig die Grundlagen und Voraussetzungen ihres Funktionierens.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Freitag, 7. Dezember 2007 - 20:30 Uhr

Mit Norbert Trenkle

Die gesellschaftliche Vermittlung über Wert und Arbeit bildet den allgemeinen Bezugsrahmen aller gesellschaftlichen Beziehungen in der Warengesellschaft und konstituiert deren Basisformen (Rechtsform, Subjektform, Denkform, Staat, Politik etc.). Zugleich definiert sie aber auch die Grenzlinien des kapitalistischen Universums, also die Kriterien für Inklusion und Exklusion. Denn die Totalität von Arbeit und Wert und die mit ihre gesetzte „Rationalität“ beruht immer schon auf der Konstruktion eines „nicht-vernünftigen Anderen“, das außerhalb von ihr angesiedelt ist und unterworfen werden soll. Wertkritik bedeutet daher nicht nur Kritik der kapitalistischen Verwertungslogik und ihrer destruktiven, selbstläufigen Dynamik, sondern auch der in ihr angelegten (rassistischen und sexistischen) Ausschlüsse. Zugleich ist sie notwendig Krisentheorie. Denn die inneren Selbstwidersprüche der kapitalistischen Vermittlung sind letztlich unhaltbar und untergraben zwangsläufig die Grundlagen und Voraussetzungen ihres Funktionierens.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/0/5/7/_/uploads/55419/image_track/1482958/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273750.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/einfhrung-in-die-wertkritik/listen.mp3?s=K4f" length="0" />
            <guid isPermaLink="false">1482958</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Mon, 08 Jul 2013 18:30:11 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-08T18:30:11+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:03:06</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Einführung in den Postoperaismus]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/einfhrung-in-den-postoperaismus/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Freitag, 7. Dezember 2007 - 18:30 Uhr<br />
<br />
Mit Robert Foltin<br />
<br />
Im Gegensatz zu den kritischen KritikerInnen sind der Operaismus und der Postoperaismus mit den Klassenkämpfen und den sozialen Bewegungen verbunden. Es sind nicht die inneren Widersprüche, die den Kapitalismus vorantreiben, sondern die Kämpfe und Auseinandersetzungen: Maschinen werden gegen die ArbeiterInnen eingesetzt, wenn und weil sie hohe Löhne erkämpft haben. Sah der Operaismus nur die ArbeiterInnenklasse, so analysiert der Postoperaismus die ganze Gesellschaft als produktiv. Als Schwerpunkte sollen Konzepte dargestellt werden, die mit dem alltäglichen Leben und den aktuellen Kämpfen zu tun haben, also weniger die Souveränitäts- und Herrschaftsformen (etwa des Empire). Reelle Subsumption des Lebens unter das Kapital: Immer weitere Bereiche des Lebens werden durch den Kapitalismus organisiert, durch das Verschwimmen zwischen Lohnarbeit und Nichtlohnarbeit erfolgt die Vergesellschaftung immer weniger nur in der Fabrik, sondern die ganze Gesellschaft wird kapitalistisch organisiert (womit der Begriff „bürgerliche Gesellschaft“ überflüssig wird, weil es keinen Unterschied mehr zwischen „Basis und „Überbau“ gibt). Eine revolutionäre Entwicklung kann nur in der und gegen die kapitalistische Organisation stattfinden, die allerdings alle Lebensbereiche durchzieht. Konzepte der Multitude (überschneiden und ergänzen sich): <br />
<br />
Multitude ist:<br />
(1) die Vielfalt und Unterschiedlichkeit, die sich nicht unter eine vereinheitlichende Repräsentation bringen lässt,<br />
(2) das alltägliche Leben, die Kommunikation und die Beziehungen, darum auch nicht per se emanzipatorisch (Beispiele: Rassismus, Sexismus),<br />
(3) ein Klassenkonzept, sie bildet sich in Kämpfen und zwar nicht nur in den Klassenkämpfen der ArbeiterInnenklasse, sondern in der Vielzahl der Bewegungen um Produktion, Reproduktion, Wissen, Kultur, Sexualität, Körper etc,<br />
(4) spätestens mit den Bewegungen 1968 und danach wird sie wieder geschichtsmächtig, historisch wurde sie von Volk und Nationalstaat überformt, unsichtbar gemacht,<br />
(5) die Bewegung der Bewegungen, nicht mehr dominiert von Vereinheitlichung, sondern durch die Unterschiedlichkeiten der Positionen und Aktionsformen.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Freitag, 7. Dezember 2007 - 18:30 Uhr<br />
<br />
Mit Robert Foltin<br />
<br />
Im Gegensatz zu den kritischen KritikerInnen sind der Operaismus und der Postoperaismus mit den Klassenkämpfen und den sozialen Bewegungen verbunden. Es sind nicht die inneren Widersprüche, die den Kapitalismus vorantreiben, sondern die Kämpfe und Auseinandersetzungen: Maschinen werden gegen die ArbeiterInnen eingesetzt, wenn und weil sie hohe Löhne erkämpft haben. Sah der Operaismus nur die ArbeiterInnenklasse, so analysiert der Postoperaismus die ganze Gesellschaft als produktiv. Als Schwerpunkte sollen Konzepte dargestellt werden, die mit dem alltäglichen Leben und den aktuellen Kämpfen zu tun haben, also weniger die Souveränitäts- und Herrschaftsformen (etwa des Empire). Reelle Subsumption des Lebens unter das Kapital: Immer weitere Bereiche des Lebens werden durch den Kapitalismus organisiert, durch das Verschwimmen zwischen Lohnarbeit und Nichtlohnarbeit erfolgt die Vergesellschaftung immer weniger nur in der Fabrik, sondern die ganze Gesellschaft wird kapitalistisch organisiert (womit der Begriff „bürgerliche Gesellschaft“ überflüssig wird, weil es keinen Unterschied mehr zwischen „Basis und „Überbau“ gibt). Eine revolutionäre Entwicklung kann nur in der und gegen die kapitalistische Organisation stattfinden, die allerdings alle Lebensbereiche durchzieht. Konzepte der Multitude (überschneiden und ergänzen sich): <br />
<br />
Multitude ist:<br />
(1) die Vielfalt und Unterschiedlichkeit, die sich nicht unter eine vereinheitlichende Repräsentation bringen lässt,<br />
(2) das alltägliche Leben, die Kommunikation und die Beziehungen, darum auch nicht per se emanzipatorisch (Beispiele: Rassismus, Sexismus),<br />
(3) ein Klassenkonzept, sie bildet sich in Kämpfen und zwar nicht nur in den Klassenkämpfen der ArbeiterInnenklasse, sondern in der Vielzahl der Bewegungen um Produktion, Reproduktion, Wissen, Kultur, Sexualität, Körper etc,<br />
(4) spätestens mit den Bewegungen 1968 und danach wird sie wieder geschichtsmächtig, historisch wurde sie von Volk und Nationalstaat überformt, unsichtbar gemacht,<br />
(5) die Bewegung der Bewegungen, nicht mehr dominiert von Vereinheitlichung, sondern durch die Unterschiedlichkeiten der Positionen und Aktionsformen.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Freitag, 7. Dezember 2007 - 18:30 Uhr

Mit Robert Foltin

Im Gegensatz zu den kritischen KritikerInnen sind der Operaismus und der Postoperaismus mit den Klassenkämpfen und den sozialen Bewegungen verbunden. Es sind nicht die inneren Widersprüche, die den Kapitalismus vorantreiben, sondern die Kämpfe und Auseinandersetzungen: Maschinen werden gegen die ArbeiterInnen eingesetzt, wenn und weil sie hohe Löhne erkämpft haben. Sah der Operaismus nur die ArbeiterInnenklasse, so analysiert der Postoperaismus die ganze Gesellschaft als produktiv. Als Schwerpunkte sollen Konzepte dargestellt werden, die mit dem alltäglichen Leben und den aktuellen Kämpfen zu tun haben, also weniger die Souveränitäts- und Herrschaftsformen (etwa des Empire). Reelle Subsumption des Lebens unter das Kapital: Immer weitere Bereiche des Lebens werden durch den Kapitalismus organisiert, durch das Verschwimmen zwischen Lohnarbeit und Nichtlohnarbeit erfolgt die Vergesellschaftung immer weniger nur in der Fabrik, sondern die ganze Gesellschaft wird kapitalistisch organisiert (womit der Begriff „bürgerliche Gesellschaft“ überflüssig wird, weil es keinen Unterschied mehr zwischen „Basis und „Überbau“ gibt). Eine revolutionäre Entwicklung kann nur in der und gegen die kapitalistische Organisation stattfinden, die allerdings alle Lebensbereiche durchzieht. Konzepte der Multitude (überschneiden und ergänzen sich): 

Multitude ist:
(1) die Vielfalt und Unterschiedlichkeit, die sich nicht unter eine vereinheitlichende Repräsentation bringen lässt,
(2) das alltägliche Leben, die Kommunikation und die Beziehungen, darum auch nicht per se emanzipatorisch (Beispiele: Rassismus, Sexismus),
(3) ein Klassenkonzept, sie bildet sich in Kämpfen und zwar nicht nur in den Klassenkämpfen der ArbeiterInnenklasse, sondern in der Vielzahl der Bewegungen um Produktion, Reproduktion, Wissen, Kultur, Sexualität, Körper etc,
(4) spätestens mit den Bewegungen 1968 und danach wird sie wieder geschichtsmächtig, historisch wurde sie von Volk und Nationalstaat überformt, unsichtbar gemacht,
(5) die Bewegung der Bewegungen, nicht mehr dominiert von Vereinheitlichung, sondern durch die Unterschiedlichkeiten der Positionen und Aktionsformen.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/2/6/7/_/uploads/55419/image_track/1482960/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273762.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/einfhrung-in-den-postoperaismus/listen.mp3?s=jJb" length="0" />
            <guid isPermaLink="false">1482960</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Mon, 08 Jul 2013 18:23:08 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-08T18:23:08+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>40:00</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/einfhrung-in-die-kritik-der-politischen-konomie/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Freitag, 7. Dezember 2007<br />
<br />
Mit Nadja Rakowitz<br />
<br />
Die Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx ist in einem Kritik ökonomischer – verkehrter – Vorstellungen in Theorie und Alltag und Kritik kapitalistischer Gesellschaft in der Perspektive auf Aufhebung derselben. Sie beansprucht undogmatisch zu sein und ist deshalb weder bloß immanent oder skeptisch, noch normativ und knüpft damit sowohl kritisch an die Politische Ökonomie, also an Adam Smith und David Ricardo, als auch an den deutschen Idealismus, also an Hegel und Kant an. Die Kritik der politischen Ökonomie bleibt – anders als der „falsche Bruder“ des Kommunismus: die Utopie Proudhons – negativ. Alle Kategorien, alle „objektiven Gedankenformen“ werden einer Kritik unterzogen, so auch der Begriff des Werts. Daraus ergeben sich weit reichende politische Implikationen, die bloßen Verteilungsvorstellungen eine radikale Absage erteilen. Zugleich aber wird dem Objektivismus (nicht nur) der bürgerlichen Wissenschaft eine Absage erteilt, indem die Kategorien als soziale Verhältnisse diskutiert werden. Das „Kapital“ als „automatisches Subjekt“ wird kritisiert und die Frage nach dem gesellschaftlichen Subjekt gestellt. ]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Freitag, 7. Dezember 2007<br />
<br />
Mit Nadja Rakowitz<br />
<br />
Die Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx ist in einem Kritik ökonomischer – verkehrter – Vorstellungen in Theorie und Alltag und Kritik kapitalistischer Gesellschaft in der Perspektive auf Aufhebung derselben. Sie beansprucht undogmatisch zu sein und ist deshalb weder bloß immanent oder skeptisch, noch normativ und knüpft damit sowohl kritisch an die Politische Ökonomie, also an Adam Smith und David Ricardo, als auch an den deutschen Idealismus, also an Hegel und Kant an. Die Kritik der politischen Ökonomie bleibt – anders als der „falsche Bruder“ des Kommunismus: die Utopie Proudhons – negativ. Alle Kategorien, alle „objektiven Gedankenformen“ werden einer Kritik unterzogen, so auch der Begriff des Werts. Daraus ergeben sich weit reichende politische Implikationen, die bloßen Verteilungsvorstellungen eine radikale Absage erteilen. Zugleich aber wird dem Objektivismus (nicht nur) der bürgerlichen Wissenschaft eine Absage erteilt, indem die Kategorien als soziale Verhältnisse diskutiert werden. Das „Kapital“ als „automatisches Subjekt“ wird kritisiert und die Frage nach dem gesellschaftlichen Subjekt gestellt. ]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Freitag, 7. Dezember 2007

Mit Nadja Rakowitz

Die Kritik der politischen Ökonomie von Karl Marx ist in einem Kritik ökonomischer – verkehrter – Vorstellungen in Theorie und Alltag und Kritik kapitalistischer Gesellschaft in der Perspektive auf Aufhebung derselben. Sie beansprucht undogmatisch zu sein und ist deshalb weder bloß immanent oder skeptisch, noch normativ und knüpft damit sowohl kritisch an die Politische Ökonomie, also an Adam Smith und David Ricardo, als auch an den deutschen Idealismus, also an Hegel und Kant an. Die Kritik der politischen Ökonomie bleibt – anders als der „falsche Bruder“ des Kommunismus: die Utopie Proudhons – negativ. Alle Kategorien, alle „objektiven Gedankenformen“ werden einer Kritik unterzogen, so auch der Begriff des Werts. Daraus ergeben sich weit reichende politische Implikationen, die bloßen Verteilungsvorstellungen eine radikale Absage erteilen. Zugleich aber wird dem Objektivismus (nicht nur) der bürgerlichen Wissenschaft eine Absage erteilt, indem die Kategorien als soziale Verhältnisse diskutiert werden. Das „Kapital“ als „automatisches Subjekt“ wird kritisiert und die Frage nach dem gesellschaftlichen Subjekt gestellt. ]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/5/7/7/_/uploads/55419/image_track/1482962/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273775.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/einfhrung-in-die-kritik-der-politischen-konomie/listen.mp3?s=PTJ" length="0" />
            <guid isPermaLink="false">1482962</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Mon, 08 Jul 2013 18:18:58 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-08T18:18:58+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>44:10</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Was heisst radikale Kritik organisieren?]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/was-heisst-radikale-kritik-organisieren/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Sonntag, 5. Dezember 2010 - 14:00 Uhr - Ruhr Universität, Bochum<br />
<br />
Mit Lars Röhm (FAU Berlin), Carsten Prien (Hans-Jürgen-Krahl-Institut) und Christian Frings<br />
<br />
Die Misere trägt den Namen der Alternativlosigkeit. Daher ist es angebracht zu fragen, welche »konkrete Utopie« als Way Out zu nehmen wäre. Welche Rolle spielen »Organisierung« und »Mobilisierung« für das Verhältnis von theoretischer Relexion und praktischer »Aktion«. Gilt es, den Kampf um den Lohn zu betreiben, die proletarisierten Individuen in revolutionären Gewerkschaften bzw. Syndikaten zu vereinen oder gibt es andere praktische Alternativen für das alltägliche Leben? Kann es Ansätze von Selbstorganisation geben, die auf eine genossenschaftliche Produktion und somit auf die Sicherung der Existenz hinauslaufen? Und wären solche Ansätze geeignet, Lohnarbeit und Kapitalverhältnis in Frage zu stellen?]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Sonntag, 5. Dezember 2010 - 14:00 Uhr - Ruhr Universität, Bochum<br />
<br />
Mit Lars Röhm (FAU Berlin), Carsten Prien (Hans-Jürgen-Krahl-Institut) und Christian Frings<br />
<br />
Die Misere trägt den Namen der Alternativlosigkeit. Daher ist es angebracht zu fragen, welche »konkrete Utopie« als Way Out zu nehmen wäre. Welche Rolle spielen »Organisierung« und »Mobilisierung« für das Verhältnis von theoretischer Relexion und praktischer »Aktion«. Gilt es, den Kampf um den Lohn zu betreiben, die proletarisierten Individuen in revolutionären Gewerkschaften bzw. Syndikaten zu vereinen oder gibt es andere praktische Alternativen für das alltägliche Leben? Kann es Ansätze von Selbstorganisation geben, die auf eine genossenschaftliche Produktion und somit auf die Sicherung der Existenz hinauslaufen? Und wären solche Ansätze geeignet, Lohnarbeit und Kapitalverhältnis in Frage zu stellen?]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Sonntag, 5. Dezember 2010 - 14:00 Uhr - Ruhr Universität, Bochum

Mit Lars Röhm (FAU Berlin), Carsten Prien (Hans-Jürgen-Krahl-Institut) und Christian Frings

Die Misere trägt den Namen der Alternativlosigkeit. Daher ist es angebracht zu fragen, welche »konkrete Utopie« als Way Out zu nehmen wäre. Welche Rolle spielen »Organisierung« und »Mobilisierung« für das Verhältnis von theoretischer Relexion und praktischer »Aktion«. Gilt es, den Kampf um den Lohn zu betreiben, die proletarisierten Individuen in revolutionären Gewerkschaften bzw. Syndikaten zu vereinen oder gibt es andere praktische Alternativen für das alltägliche Leben? Kann es Ansätze von Selbstorganisation geben, die auf eine genossenschaftliche Produktion und somit auf die Sicherung der Existenz hinauslaufen? Und wären solche Ansätze geeignet, Lohnarbeit und Kapitalverhältnis in Frage zu stellen?]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/7/8/7/_/uploads/55419/image_track/1482963/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273787.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/was-heisst-radikale-kritik-organisieren/listen.mp3?s=xQa" length="0" />
            <guid isPermaLink="false">1482963</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Mon, 08 Jul 2013 17:51:49 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-08T17:51:49+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:36:40</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Gespenst Kapitalismus]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/gespenst-kapitalismus/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Sonntag, 5. Dezember 2010 - 11:00 Uhr - Ruhr Universität, Bochum<br />
<br />
Mit Rüdiger Mats und Frank Engster<br />
<br />
Sollte er nicht längst tot sein? Obwohl durch eine anhaltende Verschuldungskonjunktur und die aktuelle Finanzkrise mittlerweile selbst zu einem substanzlosen Gespenst geworden, wird der Kapitalismus offenbar doch noch ewig weiterleben. Die Idee des Kommunismus dagegen ist zwar nicht mehr durch die Zumutungen eines »real existierenden Sozialismus« belastet, und auch Karl Marx hat wieder einen guten Ruf. Dafür ist der Kommunismus endgültig zu einem bloßen Namen und Platzhalter für das ganz Andere geworden. Für sei­ne Notwendigkeit sprechen weder die objektiven (Klassen)Widersprüche des Kapitalismus noch seine geschichtliche Entwicklung, gleichgültig, ob man diese Entwicklung als den Fortschritt seiner Produktivkräfte auslegen will oder als den Fortschritt seiner Krisen. Und auch Marx, so hat sich mittlerweile selbst bei seinen Kritikern herumgesprochen, hat gar keine Wissenschaft vom Kommunismus begründet. Ja, er hat nicht ein­mal eine positive Ökonomietheorie oder gar eine »revolutionäre Wissenschaft« begründet, sondern »nur« den Kapitalismus durch eine negativ gehaltene, logisch-systematische Entwicklung kritisch dargestellt. Kurz­um, einzig die Alternativlosigkeit des Kapitalismus scheint noch für die Notwendigkeit des Kapitalismus zu sprechen. Ist angesichts dieser Situation mit Lenin erneut zu fragen: »Was tun?« Oder eher postmarxistisch: »So what?!« Es geht also um die Probleme einer (Neu)Bestimmung des Kommunismus in nichtrevolutionären Zeiten und einer postutopischen Situation.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Sonntag, 5. Dezember 2010 - 11:00 Uhr - Ruhr Universität, Bochum<br />
<br />
Mit Rüdiger Mats und Frank Engster<br />
<br />
Sollte er nicht längst tot sein? Obwohl durch eine anhaltende Verschuldungskonjunktur und die aktuelle Finanzkrise mittlerweile selbst zu einem substanzlosen Gespenst geworden, wird der Kapitalismus offenbar doch noch ewig weiterleben. Die Idee des Kommunismus dagegen ist zwar nicht mehr durch die Zumutungen eines »real existierenden Sozialismus« belastet, und auch Karl Marx hat wieder einen guten Ruf. Dafür ist der Kommunismus endgültig zu einem bloßen Namen und Platzhalter für das ganz Andere geworden. Für sei­ne Notwendigkeit sprechen weder die objektiven (Klassen)Widersprüche des Kapitalismus noch seine geschichtliche Entwicklung, gleichgültig, ob man diese Entwicklung als den Fortschritt seiner Produktivkräfte auslegen will oder als den Fortschritt seiner Krisen. Und auch Marx, so hat sich mittlerweile selbst bei seinen Kritikern herumgesprochen, hat gar keine Wissenschaft vom Kommunismus begründet. Ja, er hat nicht ein­mal eine positive Ökonomietheorie oder gar eine »revolutionäre Wissenschaft« begründet, sondern »nur« den Kapitalismus durch eine negativ gehaltene, logisch-systematische Entwicklung kritisch dargestellt. Kurz­um, einzig die Alternativlosigkeit des Kapitalismus scheint noch für die Notwendigkeit des Kapitalismus zu sprechen. Ist angesichts dieser Situation mit Lenin erneut zu fragen: »Was tun?« Oder eher postmarxistisch: »So what?!« Es geht also um die Probleme einer (Neu)Bestimmung des Kommunismus in nichtrevolutionären Zeiten und einer postutopischen Situation.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Sonntag, 5. Dezember 2010 - 11:00 Uhr - Ruhr Universität, Bochum

Mit Rüdiger Mats und Frank Engster

Sollte er nicht längst tot sein? Obwohl durch eine anhaltende Verschuldungskonjunktur und die aktuelle Finanzkrise mittlerweile selbst zu einem substanzlosen Gespenst geworden, wird der Kapitalismus offenbar doch noch ewig weiterleben. Die Idee des Kommunismus dagegen ist zwar nicht mehr durch die Zumutungen eines »real existierenden Sozialismus« belastet, und auch Karl Marx hat wieder einen guten Ruf. Dafür ist der Kommunismus endgültig zu einem bloßen Namen und Platzhalter für das ganz Andere geworden. Für sei­ne Notwendigkeit sprechen weder die objektiven (Klassen)Widersprüche des Kapitalismus noch seine geschichtliche Entwicklung, gleichgültig, ob man diese Entwicklung als den Fortschritt seiner Produktivkräfte auslegen will oder als den Fortschritt seiner Krisen. Und auch Marx, so hat sich mittlerweile selbst bei seinen Kritikern herumgesprochen, hat gar keine Wissenschaft vom Kommunismus begründet. Ja, er hat nicht ein­mal eine positive Ökonomietheorie oder gar eine »revolutionäre Wissenschaft« begründet, sondern »nur« den Kapitalismus durch eine negativ gehaltene, logisch-systematische Entwicklung kritisch dargestellt. Kurz­um, einzig die Alternativlosigkeit des Kapitalismus scheint noch für die Notwendigkeit des Kapitalismus zu sprechen. Ist angesichts dieser Situation mit Lenin erneut zu fragen: »Was tun?« Oder eher postmarxistisch: »So what?!« Es geht also um die Probleme einer (Neu)Bestimmung des Kommunismus in nichtrevolutionären Zeiten und einer postutopischen Situation.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/1/0/8/_/uploads/55419/image_track/1482964/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273801.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/gespenst-kapitalismus/listen.mp3?s=tq3" length="100821785" />
            <guid isPermaLink="false">1482964</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Mon, 08 Jul 2013 17:28:27 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-08T17:28:27+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:45:01</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Transformation des Sozialen und linke Strategien in der Krise]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/transformation-des-sozialen-und-linke-strategien-in-der-krise/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Samstag, 4. Dezember 2010 - 20.00 Uhr - Ruhr Universität, Bochum<br />
<br />
Mit Andrea Trumann, Christoph Lieber, Karl Rauschenbach<br />
<br />
Es ist so banal wie richtig, dass der Kapitalismus kein statisches System ist. Ständig muss es, zwecks Aufrechterhaltung seiner selbst, die Bedingungen und Formen von Lohnarbeit anpassen. Die drastische Zunahme der Leiharbeit, die Hartz-Gesetze und die nahezu abgeschlossene Integration der Frauen in den Produktionssektor sind Ausdruck davon. Auch die Linke hat diesen Fakt erkannt und verschieden erklärt: Die operaistische Theorie identifizierte den Klassenkampf als das Moment, welches das Kapital zu seiner ständigen Neujustierung zwingen soll, während die Wertkritik diesen Spieß umdreht und vor allem die Sachzwänge als movens kapitalistischer Entwicklung betont. Beide Theorien verweisen auf ein tieferes Moment in der Fragestellung. Sie konkretisiert sich nämlich in der Frage, wer die treibende Kraft im Kapitalismus ist. Welche Rollen spielen Klassen und ihre Kämpfe? Wie ist umzugehen mit ihrem (notwendig?) systemimmanenten Charakter und welchen Einfluss haben sie auf Strategien des Kapitals? Und was hat eigentlich der Staat damit zu tun?]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Samstag, 4. Dezember 2010 - 20.00 Uhr - Ruhr Universität, Bochum<br />
<br />
Mit Andrea Trumann, Christoph Lieber, Karl Rauschenbach<br />
<br />
Es ist so banal wie richtig, dass der Kapitalismus kein statisches System ist. Ständig muss es, zwecks Aufrechterhaltung seiner selbst, die Bedingungen und Formen von Lohnarbeit anpassen. Die drastische Zunahme der Leiharbeit, die Hartz-Gesetze und die nahezu abgeschlossene Integration der Frauen in den Produktionssektor sind Ausdruck davon. Auch die Linke hat diesen Fakt erkannt und verschieden erklärt: Die operaistische Theorie identifizierte den Klassenkampf als das Moment, welches das Kapital zu seiner ständigen Neujustierung zwingen soll, während die Wertkritik diesen Spieß umdreht und vor allem die Sachzwänge als movens kapitalistischer Entwicklung betont. Beide Theorien verweisen auf ein tieferes Moment in der Fragestellung. Sie konkretisiert sich nämlich in der Frage, wer die treibende Kraft im Kapitalismus ist. Welche Rollen spielen Klassen und ihre Kämpfe? Wie ist umzugehen mit ihrem (notwendig?) systemimmanenten Charakter und welchen Einfluss haben sie auf Strategien des Kapitals? Und was hat eigentlich der Staat damit zu tun?]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Samstag, 4. Dezember 2010 - 20.00 Uhr - Ruhr Universität, Bochum

Mit Andrea Trumann, Christoph Lieber, Karl Rauschenbach

Es ist so banal wie richtig, dass der Kapitalismus kein statisches System ist. Ständig muss es, zwecks Aufrechterhaltung seiner selbst, die Bedingungen und Formen von Lohnarbeit anpassen. Die drastische Zunahme der Leiharbeit, die Hartz-Gesetze und die nahezu abgeschlossene Integration der Frauen in den Produktionssektor sind Ausdruck davon. Auch die Linke hat diesen Fakt erkannt und verschieden erklärt: Die operaistische Theorie identifizierte den Klassenkampf als das Moment, welches das Kapital zu seiner ständigen Neujustierung zwingen soll, während die Wertkritik diesen Spieß umdreht und vor allem die Sachzwänge als movens kapitalistischer Entwicklung betont. Beide Theorien verweisen auf ein tieferes Moment in der Fragestellung. Sie konkretisiert sich nämlich in der Frage, wer die treibende Kraft im Kapitalismus ist. Welche Rollen spielen Klassen und ihre Kämpfe? Wie ist umzugehen mit ihrem (notwendig?) systemimmanenten Charakter und welchen Einfluss haben sie auf Strategien des Kapitals? Und was hat eigentlich der Staat damit zu tun?]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/6/1/8/_/uploads/55419/image_track/1482965/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273816.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/transformation-des-sozialen-und-linke-strategien-in-der-krise/listen.mp3?s=Icq" length="119074062" />
            <guid isPermaLink="false">1482965</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Mon, 08 Jul 2013 17:01:27 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-08T17:01:27+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>2:04:02</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Krisenhaftigkeit des Kapitalismus]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/krisenhaftigkeit-des-kapitalismus/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Freitag, 3. Dezember 2010 - 20.00 Uhr - Ruhr Universität, Bochum<br />
<br />
Mit Michael Heinrich, Gerhard Stapelfeldt und TOP B3rlin<br />
<br />
Die Krise des Finanzmarkts 2008 ging über in eine Staatshaushaltskrise und traf zugleich auf chronische Überproduktion in klassischen Bereichen der Industrie. Marxisten haben immer auf die Krisenhaftigkeit des Kapitalismus hingewiesen. Die Gründe dafür will das Podium nachzeichnen und ihre Stichhaltigkeit für die Erklärung der aktuellen Krise prüfen. Ob die Krise auch eine Chance auf radikale Veränderung bietet, oder wie bisher nur zur Festigung kapitalistischer Herrschaft führt, ist abhängig von den sozialen Auseinandersetzungen und der Rolle des Staates in der Lösung der gegenwärtigen Krise. Deshalb wird das Podium in die Geschichte kapitalistischer Krisen und staatlicher Lösungsversuche einführen, und dabei auch die Folgen für die Subjekte beschreiben.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Freitag, 3. Dezember 2010 - 20.00 Uhr - Ruhr Universität, Bochum<br />
<br />
Mit Michael Heinrich, Gerhard Stapelfeldt und TOP B3rlin<br />
<br />
Die Krise des Finanzmarkts 2008 ging über in eine Staatshaushaltskrise und traf zugleich auf chronische Überproduktion in klassischen Bereichen der Industrie. Marxisten haben immer auf die Krisenhaftigkeit des Kapitalismus hingewiesen. Die Gründe dafür will das Podium nachzeichnen und ihre Stichhaltigkeit für die Erklärung der aktuellen Krise prüfen. Ob die Krise auch eine Chance auf radikale Veränderung bietet, oder wie bisher nur zur Festigung kapitalistischer Herrschaft führt, ist abhängig von den sozialen Auseinandersetzungen und der Rolle des Staates in der Lösung der gegenwärtigen Krise. Deshalb wird das Podium in die Geschichte kapitalistischer Krisen und staatlicher Lösungsversuche einführen, und dabei auch die Folgen für die Subjekte beschreiben.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Freitag, 3. Dezember 2010 - 20.00 Uhr - Ruhr Universität, Bochum

Mit Michael Heinrich, Gerhard Stapelfeldt und TOP B3rlin

Die Krise des Finanzmarkts 2008 ging über in eine Staatshaushaltskrise und traf zugleich auf chronische Überproduktion in klassischen Bereichen der Industrie. Marxisten haben immer auf die Krisenhaftigkeit des Kapitalismus hingewiesen. Die Gründe dafür will das Podium nachzeichnen und ihre Stichhaltigkeit für die Erklärung der aktuellen Krise prüfen. Ob die Krise auch eine Chance auf radikale Veränderung bietet, oder wie bisher nur zur Festigung kapitalistischer Herrschaft führt, ist abhängig von den sozialen Auseinandersetzungen und der Rolle des Staates in der Lösung der gegenwärtigen Krise. Deshalb wird das Podium in die Geschichte kapitalistischer Krisen und staatlicher Lösungsversuche einführen, und dabei auch die Folgen für die Subjekte beschreiben.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/8/2/8/_/uploads/55419/image_track/1482966/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273828.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/krisenhaftigkeit-des-kapitalismus/listen.mp3?s=B6Z" length="118145775" />
            <guid isPermaLink="false">1482966</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Mon, 08 Jul 2013 16:24:39 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-08T16:24:39+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>2:03:04</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA["Verkauft doch eure Inseln, ihr Pleite Griechen!"]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/verkauft-doch-eure-inseln-ihr-pleite-griechen/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Samstag, 4. Dezember 2010 - 16.00 Uhr - Ruhr Universität, Bochum<br />
<br />
Mit Werner Bonefeld, Rudi Schmidt und der Gruppe TPTG (Athen)<br />
<br />
Die Finanzkrise wurde zur Eurozonenkrise und dort insbesondere zur Griechenlandkrise. Die chronologische Abfolge erklärt aber noch nicht die Ursachen für den Fall Griechenland. Denn die Ursachen liegen sowohl in Griechenland selbst als auch in der Struktur der Eurozone. Als zweitgrösster Kreditgeber des Landes und grösste Wirtschaftsmacht in der EU hat Deutschland eine entscheidende Rolle in der Griechenland aufgezwungenen Sparpolitik gespielt, die der Rückzahlung an die nicht zuletzt deutschen Gläubiger Priorität einÂ­räumt. Damit wurde kenntlich gemacht, wie die Machtverhältnisse innerhalb der Eurozone beschaffen sind und in welche Richtung sie sich ändern werden. Schien der Widerstand gegen diese Krisenlösungsstrategie anfangs massiv zu sein und die Legitimation der herrschenden Ordnung zu untergraben, verpuffte er doch bald folgenlos. Dem kapitalistischen Angriff hatte er nichts entgegenzusetzen. Und so wird sich einmal mehr in die alternativlos scheinende Logik des Kapitalismus gefügt: Kürzungen, die zuvor nicht durchsetzbar waren, werden nun hingenommen. Dass der Kapitalismus aus seinen Krisen gestärkt hervorgeht, scheint sich einmal mehr zu bewahrheiten. Ursachen dieser nicht nur griechischen Misere will dieses Panel aufzeigen.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Samstag, 4. Dezember 2010 - 16.00 Uhr - Ruhr Universität, Bochum<br />
<br />
Mit Werner Bonefeld, Rudi Schmidt und der Gruppe TPTG (Athen)<br />
<br />
Die Finanzkrise wurde zur Eurozonenkrise und dort insbesondere zur Griechenlandkrise. Die chronologische Abfolge erklärt aber noch nicht die Ursachen für den Fall Griechenland. Denn die Ursachen liegen sowohl in Griechenland selbst als auch in der Struktur der Eurozone. Als zweitgrösster Kreditgeber des Landes und grösste Wirtschaftsmacht in der EU hat Deutschland eine entscheidende Rolle in der Griechenland aufgezwungenen Sparpolitik gespielt, die der Rückzahlung an die nicht zuletzt deutschen Gläubiger Priorität einÂ­räumt. Damit wurde kenntlich gemacht, wie die Machtverhältnisse innerhalb der Eurozone beschaffen sind und in welche Richtung sie sich ändern werden. Schien der Widerstand gegen diese Krisenlösungsstrategie anfangs massiv zu sein und die Legitimation der herrschenden Ordnung zu untergraben, verpuffte er doch bald folgenlos. Dem kapitalistischen Angriff hatte er nichts entgegenzusetzen. Und so wird sich einmal mehr in die alternativlos scheinende Logik des Kapitalismus gefügt: Kürzungen, die zuvor nicht durchsetzbar waren, werden nun hingenommen. Dass der Kapitalismus aus seinen Krisen gestärkt hervorgeht, scheint sich einmal mehr zu bewahrheiten. Ursachen dieser nicht nur griechischen Misere will dieses Panel aufzeigen.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Samstag, 4. Dezember 2010 - 16.00 Uhr - Ruhr Universität, Bochum

Mit Werner Bonefeld, Rudi Schmidt und der Gruppe TPTG (Athen)

Die Finanzkrise wurde zur Eurozonenkrise und dort insbesondere zur Griechenlandkrise. Die chronologische Abfolge erklärt aber noch nicht die Ursachen für den Fall Griechenland. Denn die Ursachen liegen sowohl in Griechenland selbst als auch in der Struktur der Eurozone. Als zweitgrösster Kreditgeber des Landes und grösste Wirtschaftsmacht in der EU hat Deutschland eine entscheidende Rolle in der Griechenland aufgezwungenen Sparpolitik gespielt, die der Rückzahlung an die nicht zuletzt deutschen Gläubiger Priorität einÂ­räumt. Damit wurde kenntlich gemacht, wie die Machtverhältnisse innerhalb der Eurozone beschaffen sind und in welche Richtung sie sich ändern werden. Schien der Widerstand gegen diese Krisenlösungsstrategie anfangs massiv zu sein und die Legitimation der herrschenden Ordnung zu untergraben, verpuffte er doch bald folgenlos. Dem kapitalistischen Angriff hatte er nichts entgegenzusetzen. Und so wird sich einmal mehr in die alternativlos scheinende Logik des Kapitalismus gefügt: Kürzungen, die zuvor nicht durchsetzbar waren, werden nun hingenommen. Dass der Kapitalismus aus seinen Krisen gestärkt hervorgeht, scheint sich einmal mehr zu bewahrheiten. Ursachen dieser nicht nur griechischen Misere will dieses Panel aufzeigen.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/3/4/8/_/uploads/55419/image_track/1482968/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273843.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/verkauft-doch-eure-inseln-ihr-pleite-griechen/listen.mp3?s=jUc" length="0" />
            <guid isPermaLink="false">1482968</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Mon, 08 Jul 2013 16:01:07 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-08T16:01:07+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>2:40:04</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Krise und "Finanzialisierung"]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/krise-und-finanzialisierung/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Samstag, 4. Dezember 2010 - 10:00 Uhr - Ruhr Universität, Bochum<br />
<br />
Mit Thomas Sablowski<br />
<br />
Die Krise des Finanzmarktes bietet nicht nur Anlass zur grundsätzlichen Kritik der kapitalistischen Produktionsweise, sie konfrontiert diese Kritik zugleich mit neuen Formen kapitalistischer Ausbeutung. Die sogenannte »Finanzkrise« entsprang dem US-amerikanischen Hypothekenmarkt, dessen Entwicklung zwar spezifisch amerikanisch ist, aber weltweit Folgen für die Produktionssphäre hat (sog. »credit crunch«). Mit dem Begriff »Finanzialisierung« wird eine Entwicklung beschrieben, bei der ein wachsender Anteil der Unternehmensgewinne aus Produkten des Finanzmarktes erzielt wird (Versicherungen, private Renten, Kredite etc.). Gewinne werden auch erzielt aus Zinsen und Gebühren für Kredite, die an Privathaushalte vergeben werden. Der private Konsum - und dies beinhaltet insbesondere Krankenkasse, Altersversorgung und Bildung - lässt sich immer weniger durch die stagnierenden Löhne finanzieren. Dieser Prozess wird als »direkte Ausbeutung« verstanden, da nun auch für die Reproduktion der Ware Arbeitskraft eine Gebühr berechnet und diese zunehmend vom Lohn abgekoppelt wird. Wir fragen, welche Folgen das amerikanische Modell für deutsche Verhältnisse hat, worin die Unterschiede liegen, und welche Konsequenzen das für eine kapitalismuskritische Position hat.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Samstag, 4. Dezember 2010 - 10:00 Uhr - Ruhr Universität, Bochum<br />
<br />
Mit Thomas Sablowski<br />
<br />
Die Krise des Finanzmarktes bietet nicht nur Anlass zur grundsätzlichen Kritik der kapitalistischen Produktionsweise, sie konfrontiert diese Kritik zugleich mit neuen Formen kapitalistischer Ausbeutung. Die sogenannte »Finanzkrise« entsprang dem US-amerikanischen Hypothekenmarkt, dessen Entwicklung zwar spezifisch amerikanisch ist, aber weltweit Folgen für die Produktionssphäre hat (sog. »credit crunch«). Mit dem Begriff »Finanzialisierung« wird eine Entwicklung beschrieben, bei der ein wachsender Anteil der Unternehmensgewinne aus Produkten des Finanzmarktes erzielt wird (Versicherungen, private Renten, Kredite etc.). Gewinne werden auch erzielt aus Zinsen und Gebühren für Kredite, die an Privathaushalte vergeben werden. Der private Konsum - und dies beinhaltet insbesondere Krankenkasse, Altersversorgung und Bildung - lässt sich immer weniger durch die stagnierenden Löhne finanzieren. Dieser Prozess wird als »direkte Ausbeutung« verstanden, da nun auch für die Reproduktion der Ware Arbeitskraft eine Gebühr berechnet und diese zunehmend vom Lohn abgekoppelt wird. Wir fragen, welche Folgen das amerikanische Modell für deutsche Verhältnisse hat, worin die Unterschiede liegen, und welche Konsequenzen das für eine kapitalismuskritische Position hat.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Samstag, 4. Dezember 2010 - 10:00 Uhr - Ruhr Universität, Bochum

Mit Thomas Sablowski

Die Krise des Finanzmarktes bietet nicht nur Anlass zur grundsätzlichen Kritik der kapitalistischen Produktionsweise, sie konfrontiert diese Kritik zugleich mit neuen Formen kapitalistischer Ausbeutung. Die sogenannte »Finanzkrise« entsprang dem US-amerikanischen Hypothekenmarkt, dessen Entwicklung zwar spezifisch amerikanisch ist, aber weltweit Folgen für die Produktionssphäre hat (sog. »credit crunch«). Mit dem Begriff »Finanzialisierung« wird eine Entwicklung beschrieben, bei der ein wachsender Anteil der Unternehmensgewinne aus Produkten des Finanzmarktes erzielt wird (Versicherungen, private Renten, Kredite etc.). Gewinne werden auch erzielt aus Zinsen und Gebühren für Kredite, die an Privathaushalte vergeben werden. Der private Konsum - und dies beinhaltet insbesondere Krankenkasse, Altersversorgung und Bildung - lässt sich immer weniger durch die stagnierenden Löhne finanzieren. Dieser Prozess wird als »direkte Ausbeutung« verstanden, da nun auch für die Reproduktion der Ware Arbeitskraft eine Gebühr berechnet und diese zunehmend vom Lohn abgekoppelt wird. Wir fragen, welche Folgen das amerikanische Modell für deutsche Verhältnisse hat, worin die Unterschiede liegen, und welche Konsequenzen das für eine kapitalismuskritische Position hat.]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/9/6/8/_/uploads/55419/image_track/1482969/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273869.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/krise-und-finanzialisierung/listen.mp3?s=4JS" length="0" />
            <guid isPermaLink="false">1482969</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Mon, 08 Jul 2013 15:10:21 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2013-07-08T15:10:21+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>1:41:41</itunes:duration>
        </item>
        <item>
            <title><![CDATA[Redical M zum G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm]]></title>
            <link>https://hearthis.at/topb3rlin/redical-m-zum-g8-gipfel-2007-in-heiligendamm/</link>
            <itunes:author><![CDATA[TOP B3rlin]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Samstag, 2. Juni 2007 - Vorfelddemo gegen den G8-Gipfel, ...umsGanze!-Block, Rostock<br />
<br />
http://de.indymedia.org/2007/06/180535.shtml]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Samstag, 2. Juni 2007 - Vorfelddemo gegen den G8-Gipfel, ...umsGanze!-Block, Rostock<br />
<br />
http://de.indymedia.org/2007/06/180535.shtml]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Samstag, 2. Juni 2007 - Vorfelddemo gegen den G8-Gipfel, ...umsGanze!-Block, Rostock

http://de.indymedia.org/2007/06/180535.shtml]]></itunes:summary>
            <itunes:image href="https://img.hearthis.at/6/8/8/_/uploads/55419/image_track/1482970/w1400_h1400_q70_ptrue_v2_----cropped_1502273886.jpg" />
            <enclosure type="audio/mpeg" url="https://hearthis.at/topb3rlin/redical-m-zum-g8-gipfel-2007-in-heiligendamm/listen.mp3?s=vyz" length="6752547" />
            <guid isPermaLink="false">1482970</guid>
            <category><![CDATA[Sounds]]></category>
            <googleplay:explicit>no</googleplay:explicit>
            <itunes:explicit>no</itunes:explicit>
            
            
            
                <pubDate>Fri, 26 Aug 2011 16:31:10 +0200</pubDate>
                
                <atom:updated>2011-08-26T16:31:10+02:00</atom:updated>
                
            
            
            <itunes:duration>7:02</itunes:duration>
        </item>
    </channel>
</rss>