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        <title><![CDATA[Die Chronik der Katharina Frank]]></title>

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                                        <pubDate>Fri, 06 Apr 2018 23:17:26 +0200</pubDate>
                                        
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                                    <artist>Landsmannschaft der Banater Schwaben Heilbronn</artist>
                                    <title>Chronik der Katharina Frank - Kapitel 1 - [INTRO] - Die Familie</title>
                                    <description><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...ina-frank-intro
Am 5. April 2017 ist ein wunderbarer Mensch von uns gegangen. Meine Urgroßmutter Katharina Frank, geborene Portscheller, starb mit stolzen 95 Jahren in Nordheim, Baden Württemberg. Diese starke Frau hatte den Zweiten Weltkrieg überlebt, die Verschleppung nach Russland und den Kommunismus in Rumänien. Einige Jahre vor ihrem Tod, als sie 91 war, hatte ich über mehre Besuche hinweg ihre Geschichte mit einem Mikrophon aufgenommen. Damals war mir wohl noch nicht ganz bewusst, was aus dem gesammelten Material mal wird. Ich bin Journalist. Und wirklich Journalist zu sein und derartig mit Informationen umgehen zu wollen, wählt man sich nicht als Beruf aus oder man tritt auch nicht in „diesem Feld“ einen neuen Job an. Man ist einfach so. Genauso wie der Bäcker einfach seine Passion am Backen hat, der Gitarrenspieler an der Musik oder der Computer-Nerd bei der Programmierung einer Software. Zum Einen war es bei mir krasse Neugier, aber auch das tiefe Gefühl, dass hier sehr wichtige Informationen vorhanden sind, die für die Nachwelt festgehalten werden sollten.
>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...ina-frank-intro]]></description>
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                                    <itunes:summary><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...ina-frank-intro
Am 5. April 2017 ist ein wunderbarer Mensch von uns gegangen. Meine Urgroßmutter Katharina Frank, geborene Portscheller, starb mit stolzen 95 Jahren in Nordheim, Baden Württemberg. Diese starke Frau hatte den Zweiten Weltkrieg überlebt, die Verschleppung nach Russland und den Kommunismus in Rumänien. Einige Jahre vor ihrem Tod, als sie 91 war, hatte ich über mehre Besuche hinweg ihre Geschichte mit einem Mikrophon aufgenommen. Damals war mir wohl noch nicht ganz bewusst, was aus dem gesammelten Material mal wird. Ich bin Journalist. Und wirklich Journalist zu sein und derartig mit Informationen umgehen zu wollen, wählt man sich nicht als Beruf aus oder man tritt auch nicht in „diesem Feld“ einen neuen Job an. Man ist einfach so. Genauso wie der Bäcker einfach seine Passion am Backen hat, der Gitarrenspieler an der Musik oder der Computer-Nerd bei der Programmierung einer Software. Zum Einen war es bei mir krasse Neugier, aber auch das tiefe Gefühl, dass hier sehr wichtige Informationen vorhanden sind, die für die Nachwelt festgehalten werden sollten.
>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...ina-frank-intro]]></itunes:summary>
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                                        <pubDate>Fri, 06 Apr 2018 23:25:15 +0200</pubDate>
                                        
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                                    <artist>Landsmannschaft der Banater Schwaben Heilbronn</artist>
                                    <title>Chronik der Katharina Frank - Kapitel 2.1. - [KINDHEIT] - Arbeit in Amerika und Weingartenerwerb</title>
                                    <description><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...ank-interview-2
Zur Zeit vor der Weltwirtschaftskrise, vor der Großen Depression und dem „Schwarzen Donnerstag“ am 24. Oktober 1929 war Amerika für die Europäer ein attraktives Land der Hoffnung mit der Aussicht auf lohnenswerte Arbeit. Viele sind komplett ausgewandert, aber viele sind auch nur für einige Arbeitsjahre in die Staaten gezogen. So auch mein Ururgroßvater Jakob Portscheller. Er fand dort eine gutbezahlte Beschäftigung in einer Zementfabrik und sendete regelmäßig Geld zur Familie ins Banat, um das frisch gebaute Haus zu finanzieren. Die globale Ökonomie kollabierte schließlich aufgrund des Zusammenbruchs der Wall Street. Mein Ururgroßvater hatte aber das Glück, dass er in einem relativ sicheren Sektor und einer stabilen Firma beschäftigt war. Im Gegensatz zu den verschiedenen Jobs und Tätigkeiten der anderen Banater Kollegen und Kameraden, waren in der Zementfabrik kontinuierlich Arbeitsaufträge vorhanden. Jakob Portscheller verdiente in Amerika also ganz gutes Geld, während andere Banater ihre Arbeit verloren. Er hatte sich das nicht so ausgesucht, aber die Situation hatte dazu geführt, dass er Kapital ansparen konnte und andere Jahrmarkter sich aufgrund ausbleibender Löhne verschuldeten. Andere Grundstückbesitzer aus dem Heimatort verkauften an meinen Ururgroßvater Teile ihrer Weinberge in und um Jahrmarkt, um sich über Wasser zu halten. Die Idee tauchte plötzlich und ungeahnt auf, war interessant und lukrativ, es handelte sich immerhin um Delikatess-Wein. Somit ist die Familie ins Weingeschäft eingestiegen. Aber mit dem Vater auf der anderen Seite der Weltkugel und der Familie vor Ort bestehend aus der Mutter und den kleinen Kindern ohne Erfahrung und entsprechender Gerätschaft. Es kamen zuhause lediglich und auf überraschende Weise Briefe an, mit der Information über den neuen Besitz eines besagten Weinbergs. Dies geschah nun mehrere Male und „ins kalte Wasser geschmissen zu werden“ trifft die Situationsbeschreibung wohl sehr gut. Zusätzlich entstanden Komplikationen durch die Vermittlung des Besitzerwechsels an die in Jahrmarkt gebliebenen Angehörigen, die von dem Verkauf ihres Grundstücks in einigen Fällen zunächst noch gar nichts wussten. Chaotisch verwirrende, aber für mich als Zuhörer interessante Situationen, die geklärt und kommunizierte werden mussten.
>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...ank-interview-2]]></description>
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Zur Zeit vor der Weltwirtschaftskrise, vor der Großen Depression und dem „Schwarzen Donnerstag“ am 24. Oktober 1929 war Amerika für die Europäer ein attraktives Land der Hoffnung mit der Aussicht auf lohnenswerte Arbeit. Viele sind komplett ausgewandert, aber viele sind auch nur für einige Arbeitsjahre in die Staaten gezogen. So auch mein Ururgroßvater Jakob Portscheller. Er fand dort eine gutbezahlte Beschäftigung in einer Zementfabrik und sendete regelmäßig Geld zur Familie ins Banat, um das frisch gebaute Haus zu finanzieren. Die globale Ökonomie kollabierte schließlich aufgrund des Zusammenbruchs der Wall Street. Mein Ururgroßvater hatte aber das Glück, dass er in einem relativ sicheren Sektor und einer stabilen Firma beschäftigt war. Im Gegensatz zu den verschiedenen Jobs und Tätigkeiten der anderen Banater Kollegen und Kameraden, waren in der Zementfabrik kontinuierlich Arbeitsaufträge vorhanden. Jakob Portscheller verdiente in Amerika also ganz gutes Geld, während andere Banater ihre Arbeit verloren. Er hatte sich das nicht so ausgesucht, aber die Situation hatte dazu geführt, dass er Kapital ansparen konnte und andere Jahrmarkter sich aufgrund ausbleibender Löhne verschuldeten. Andere Grundstückbesitzer aus dem Heimatort verkauften an meinen Ururgroßvater Teile ihrer Weinberge in und um Jahrmarkt, um sich über Wasser zu halten. Die Idee tauchte plötzlich und ungeahnt auf, war interessant und lukrativ, es handelte sich immerhin um Delikatess-Wein. Somit ist die Familie ins Weingeschäft eingestiegen. Aber mit dem Vater auf der anderen Seite der Weltkugel und der Familie vor Ort bestehend aus der Mutter und den kleinen Kindern ohne Erfahrung und entsprechender Gerätschaft. Es kamen zuhause lediglich und auf überraschende Weise Briefe an, mit der Information über den neuen Besitz eines besagten Weinbergs. Dies geschah nun mehrere Male und „ins kalte Wasser geschmissen zu werden“ trifft die Situationsbeschreibung wohl sehr gut. Zusätzlich entstanden Komplikationen durch die Vermittlung des Besitzerwechsels an die in Jahrmarkt gebliebenen Angehörigen, die von dem Verkauf ihres Grundstücks in einigen Fällen zunächst noch gar nichts wussten. Chaotisch verwirrende, aber für mich als Zuhörer interessante Situationen, die geklärt und kommunizierte werden mussten.
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                                    <title>Chronik der Katharina Frank - Kapitel 2.2. - [KINDHEIT] - Kuhmilchspende und die Süßweinrettung</title>
                                    <description><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...ank-interview-3
Die Eingliederung in die russische Konföderation brachte abrupte und drastische Veränderungen mit sich. Der Kommunismus war über Nacht eingebrochen, alles gehört jedem. Oder so ähnlich. Vor allem die angesiedelten Deutschen in den von Russland quasi annektierten Gebieten in Rumänien mussten aufgrund ihrer Zugehörigkeit und der politischen Gesamtsituation große Teile ihres Hab und Guts abgeben. Tierbestände und Agrargeräte wurden umverteilt, Teile der Erträge wurde ebenfalls regelmäßig eingesammelt. Die Familie meiner Urgroßmutter besaß eine Kuh, die aber an eine rumänische Familie abgegeben werden musste. Im Ort wurde aber anders geredet und vor allem auch nachbarschaftlich. Die rumänische Familie, die die Kuh erhalten hatte, gab der Familie meiner Urgroßmutter jeden Tag einen Liter Milch. Dankeschön!
Es bestand auch immer noch die Problematik mit den Weingärten, der Bewirtschaftung dieser und dem Umgang mit den Erträgen. Hier hat meine Urgroßmutter wohl einen Sprung ein paar Jahre zurück gemacht und der Abschnitt zu den Weingärten spielt sich höchstwahrscheinlich vor dem Eintreffen des russischen Militärs ab, da sie noch von einer freien Abgabe der Trauben an Verarbeitungsbetriebe spricht. Wenn man auf einmal eine Handvoll Weingärten besitzt, geht es nicht nur darum, diese sinnvoll und gut zu bewirtschaften. Wenn die Trauben reif sind, dann müssen diese auch angemessen geerntet werden und letztlich sollte man auch noch wissen, wie man entweder selbst Wein macht oder an wen man wie vertreibt ohne abgezockt zu werden. Der Satz „ins kalte Wasser geschmissen werden“ ist immer noch passend.
>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...ank-interview-3]]></description>
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Die Eingliederung in die russische Konföderation brachte abrupte und drastische Veränderungen mit sich. Der Kommunismus war über Nacht eingebrochen, alles gehört jedem. Oder so ähnlich. Vor allem die angesiedelten Deutschen in den von Russland quasi annektierten Gebieten in Rumänien mussten aufgrund ihrer Zugehörigkeit und der politischen Gesamtsituation große Teile ihres Hab und Guts abgeben. Tierbestände und Agrargeräte wurden umverteilt, Teile der Erträge wurde ebenfalls regelmäßig eingesammelt. Die Familie meiner Urgroßmutter besaß eine Kuh, die aber an eine rumänische Familie abgegeben werden musste. Im Ort wurde aber anders geredet und vor allem auch nachbarschaftlich. Die rumänische Familie, die die Kuh erhalten hatte, gab der Familie meiner Urgroßmutter jeden Tag einen Liter Milch. Dankeschön!
Es bestand auch immer noch die Problematik mit den Weingärten, der Bewirtschaftung dieser und dem Umgang mit den Erträgen. Hier hat meine Urgroßmutter wohl einen Sprung ein paar Jahre zurück gemacht und der Abschnitt zu den Weingärten spielt sich höchstwahrscheinlich vor dem Eintreffen des russischen Militärs ab, da sie noch von einer freien Abgabe der Trauben an Verarbeitungsbetriebe spricht. Wenn man auf einmal eine Handvoll Weingärten besitzt, geht es nicht nur darum, diese sinnvoll und gut zu bewirtschaften. Wenn die Trauben reif sind, dann müssen diese auch angemessen geerntet werden und letztlich sollte man auch noch wissen, wie man entweder selbst Wein macht oder an wen man wie vertreibt ohne abgezockt zu werden. Der Satz „ins kalte Wasser geschmissen werden“ ist immer noch passend.
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                                        <pubDate>Fri, 06 Apr 2018 23:54:20 +0200</pubDate>
                                        
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                                    <artist>Landsmannschaft der Banater Schwaben Heilbronn</artist>
                                    <title>Chronik der Katharina Frank - Kapitel 2.3. - [KINDHEIT] - Panik vor den Russen und dunkle Vorahnungen</title>
                                    <description><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...ank-interview-4
Am 1. September 1939 brach der Zweite Weltkrieg aus. Rumänien agierte zunächst als Verbündeter Deutschlands, war aber 1940 gezwungen sich Russland anzuschließen. Dies hatte selbstverständlich Folgen für die Deutschen, die auf rumänischem Gebiet angesiedelt waren. Für die Familien und Zivilisten, viel schwerwiegender aber für die im Dienst gestandenen Soldaten und ehemaligen Militärs, je nachdem wo sie sich zu dem Zeitpunkt befanden. Das erneute Anrücken und die Stationierung der russischen Truppen 1940 bei Temeschburg (auch Temeswar oder rumänisch: Timișoara) sorgte bei meinen Urgroßeltern für Panik, die Angst und die Erinnerungen vom Ersten Weltkrieg waren noch allzu präsent. Außerdem hatte man gehört, was an anderen Orten bereits passiert ist. Bei allen leidvollen Ereignissen ist diese Geschichte hier dennoch schon wieder amüsant, weil die Eltern meiner Urgroßmutter aus Panik vor einer Plünderung durch russische Soldaten oder Vandalismusaktionen ihre eigenen Weinvorräte umsonst demolierten und in den „Hotach“ (=Acker) laufen haben lassen. Am Ende kam gar niemand…
Der zweite Abschnitt, der leider nichts mehr Witziges beinhaltet, verdeutlicht aber umso mehr die Angst, die die Menschen in der damalig vorherrschenden Situation gehabt haben mussten. Mein Ur-Ur-Ur-Großvater hatte sich nach dem Eintreffen der Russen auf dem Dachboden erhängt. Die aufkeimenden Erinnerungen an vergangene traumatische Erlebnisse im Ersten Weltkrieg führten zu durchgehender Panik vor einer erneuten Gefangenschaft. Er konnte nicht mehr anders und nahm sich in dieser Zeit das Leben. Gerade diese Erzählung ist eine wichtige und zeigt, dass die Menschen einfach Menschen sind. Wenn der Mensch zum anderen Menschen zu grausam wird, dann ist es irgendwann einfach zu viel. Ebenso viele unzählige ähnliche Schicksale haben sich auch in Russland und in Deutschland oder den vielen anderen mitinvolvierten Kriegsländern vollzogen. Ich empfinde es als unglaublich wichtig, diese vergangenen Geschehnisse und Abläufe verstehen zu können. Wir alle sollten dies Dinge verstehen. Wir sollten wissen, was passiert, wenn es eskaliert. Was es aus den Menschen macht und wieso es überhaupt dazu kommt. Und was man tun könnte, dass es eben nicht mehr passiert. Wie man nicht nur beobachten, sondern auch selbst eingreifen und beinflussen kann. All solche Dinge kann man lernen, wenn man zuhört. Ich hab meiner Urgroßmutter zugehört. Wenn ich nicht ohnehin schon die Energie für meine Motivation, meine Ideen und den eigenartigen Blick auf die Menschheit von ihr geerbt habe, dann hat sie diese zumindest entfacht und angeschürt. Wie kann ein Mensch mit 91 Jahren noch so viel geistige Energie, Klarheit, eigenen Wissensdurst und offenes Aufnahmevermögen besitzen? Sie ist und bleibt für mich ein Phänomen, aber natürlich in erster Linie ein großes Vorbild.
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                                    <itunes:summary><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...ank-interview-4
Am 1. September 1939 brach der Zweite Weltkrieg aus. Rumänien agierte zunächst als Verbündeter Deutschlands, war aber 1940 gezwungen sich Russland anzuschließen. Dies hatte selbstverständlich Folgen für die Deutschen, die auf rumänischem Gebiet angesiedelt waren. Für die Familien und Zivilisten, viel schwerwiegender aber für die im Dienst gestandenen Soldaten und ehemaligen Militärs, je nachdem wo sie sich zu dem Zeitpunkt befanden. Das erneute Anrücken und die Stationierung der russischen Truppen 1940 bei Temeschburg (auch Temeswar oder rumänisch: Timișoara) sorgte bei meinen Urgroßeltern für Panik, die Angst und die Erinnerungen vom Ersten Weltkrieg waren noch allzu präsent. Außerdem hatte man gehört, was an anderen Orten bereits passiert ist. Bei allen leidvollen Ereignissen ist diese Geschichte hier dennoch schon wieder amüsant, weil die Eltern meiner Urgroßmutter aus Panik vor einer Plünderung durch russische Soldaten oder Vandalismusaktionen ihre eigenen Weinvorräte umsonst demolierten und in den „Hotach“ (=Acker) laufen haben lassen. Am Ende kam gar niemand…
Der zweite Abschnitt, der leider nichts mehr Witziges beinhaltet, verdeutlicht aber umso mehr die Angst, die die Menschen in der damalig vorherrschenden Situation gehabt haben mussten. Mein Ur-Ur-Ur-Großvater hatte sich nach dem Eintreffen der Russen auf dem Dachboden erhängt. Die aufkeimenden Erinnerungen an vergangene traumatische Erlebnisse im Ersten Weltkrieg führten zu durchgehender Panik vor einer erneuten Gefangenschaft. Er konnte nicht mehr anders und nahm sich in dieser Zeit das Leben. Gerade diese Erzählung ist eine wichtige und zeigt, dass die Menschen einfach Menschen sind. Wenn der Mensch zum anderen Menschen zu grausam wird, dann ist es irgendwann einfach zu viel. Ebenso viele unzählige ähnliche Schicksale haben sich auch in Russland und in Deutschland oder den vielen anderen mitinvolvierten Kriegsländern vollzogen. Ich empfinde es als unglaublich wichtig, diese vergangenen Geschehnisse und Abläufe verstehen zu können. Wir alle sollten dies Dinge verstehen. Wir sollten wissen, was passiert, wenn es eskaliert. Was es aus den Menschen macht und wieso es überhaupt dazu kommt. Und was man tun könnte, dass es eben nicht mehr passiert. Wie man nicht nur beobachten, sondern auch selbst eingreifen und beinflussen kann. All solche Dinge kann man lernen, wenn man zuhört. Ich hab meiner Urgroßmutter zugehört. Wenn ich nicht ohnehin schon die Energie für meine Motivation, meine Ideen und den eigenartigen Blick auf die Menschheit von ihr geerbt habe, dann hat sie diese zumindest entfacht und angeschürt. Wie kann ein Mensch mit 91 Jahren noch so viel geistige Energie, Klarheit, eigenen Wissensdurst und offenes Aufnahmevermögen besitzen? Sie ist und bleibt für mich ein Phänomen, aber natürlich in erster Linie ein großes Vorbild.
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                                        <pubDate>Fri, 27 Apr 2018 21:24:24 +0200</pubDate>
                                        
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                                    <artist>Landsmannschaft der Banater Schwaben Heilbronn</artist>
                                    <title>  Chronik der Katharina Frank - Kapitel 2.4. - [KINDHEIT] - Erinnerungen an die Schulzeit</title>
                                    <description><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...ank-interview-5
Ich hab meine Urgroßmutter natürlich auch gefragt, wie es denn damals in der Schule so zugegangen ist und was Schule zu dieser Zeit überhaupt bedeutete. Viele Erinnerungen und Informationen waren leider nicht vorhanden. Sie erzählt von einigen Begebenheiten mit ehemaligen Schulkameraden, aber zwischendurch kommen auch Erzählungen zum pädagogischen Ablauf. Man sollte sich beim Zuhören wiederum bewusst machen, dass sich das Ganze eben vor fast 100 Jahren im Banat abgespielt hat. Für das Lernen und die Schule war einfach nicht genügend Zeit vorhanden, zudem waren die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung, die die Schulen boten sehr gering und für nur wenige wirklich gute Schüler vorgesehen. Zur Schule zu gehen, war ein kleiner Zeitvertreib nebenher. 
Etwas Grundwissen sollte man schon haben, lesen und schreiben können, aber wirklich ernst genommen wurden die Bildungswege berechtigterweiße nicht. Jede Familie hatte einen großen Hof mit Tieren und Feldern, die durchgehend versorgt und bewirtschaftet werden mussten. In diesen Haushalten hatte damals jedes Familienmitglied entsprechend der vorhandenen Arbeitskraft und Fingerfertigkeit bereits schon von klein auf mitgearbeitet. Meine Urgroßmutter ist 1921 geboren, also kurz nach dem Ersten Weltkrieg. Die wirtschaftliche und politische Lage war demnach schlecht und noch instabil. Ihr Vater, also mein Ur-Urgroßvater, ist wie viele andere zu dieser Zeit für einige Jahre nach Amerika gezogen, um dort zu arbeiten. Die Jobaussichten und Bezahlungen waren in den Staaten zu dem Zeitpunkt um einiges besser als in Europa. Die Familie im Banat musste zunächst den Haushalt und das Landgut also ohne Vater und dessen Manneskraft bestellen. Umso weniger Zeit demnach letztlich für die Schule. Im Interview beschreibt sie sehr schön das Schicksal eines „Gescheiten“, der aufgrund der Haus- und Hofpflichten anfangs vom Vater zum Handwerker verdonnert wird, aber dessen Fähigkeiten am Ende doch noch von anderen gesehen werden.
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Ich hab meine Urgroßmutter natürlich auch gefragt, wie es denn damals in der Schule so zugegangen ist und was Schule zu dieser Zeit überhaupt bedeutete. Viele Erinnerungen und Informationen waren leider nicht vorhanden. Sie erzählt von einigen Begebenheiten mit ehemaligen Schulkameraden, aber zwischendurch kommen auch Erzählungen zum pädagogischen Ablauf. Man sollte sich beim Zuhören wiederum bewusst machen, dass sich das Ganze eben vor fast 100 Jahren im Banat abgespielt hat. Für das Lernen und die Schule war einfach nicht genügend Zeit vorhanden, zudem waren die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung, die die Schulen boten sehr gering und für nur wenige wirklich gute Schüler vorgesehen. Zur Schule zu gehen, war ein kleiner Zeitvertreib nebenher. 
Etwas Grundwissen sollte man schon haben, lesen und schreiben können, aber wirklich ernst genommen wurden die Bildungswege berechtigterweiße nicht. Jede Familie hatte einen großen Hof mit Tieren und Feldern, die durchgehend versorgt und bewirtschaftet werden mussten. In diesen Haushalten hatte damals jedes Familienmitglied entsprechend der vorhandenen Arbeitskraft und Fingerfertigkeit bereits schon von klein auf mitgearbeitet. Meine Urgroßmutter ist 1921 geboren, also kurz nach dem Ersten Weltkrieg. Die wirtschaftliche und politische Lage war demnach schlecht und noch instabil. Ihr Vater, also mein Ur-Urgroßvater, ist wie viele andere zu dieser Zeit für einige Jahre nach Amerika gezogen, um dort zu arbeiten. Die Jobaussichten und Bezahlungen waren in den Staaten zu dem Zeitpunkt um einiges besser als in Europa. Die Familie im Banat musste zunächst den Haushalt und das Landgut also ohne Vater und dessen Manneskraft bestellen. Umso weniger Zeit demnach letztlich für die Schule. Im Interview beschreibt sie sehr schön das Schicksal eines „Gescheiten“, der aufgrund der Haus- und Hofpflichten anfangs vom Vater zum Handwerker verdonnert wird, aber dessen Fähigkeiten am Ende doch noch von anderen gesehen werden.
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                                        <pubDate>Sat, 12 May 2018 19:44:46 +0200</pubDate>
                                        
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                                    <title>  Chronik der Katharina Frank - Kapitel 2.5 - [KINDHEIT] Brennerei und Weisheiten von der Oma der Oma</title>
                                    <description><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...ank-interview-6
In diesem Kapitel erzählt meine Urgroßmutter von amüsanten Schnapsbrennaktionen und ich konnte auch Erinnerungen an ihre eigene Großmutter aufzeichnen. Das wäre dann quasi meine Ur-Ur-Ur-Großmutter. Wow…. Katharina Frank erzählt von Begebenheiten und Wortwechseln aus ihrer Kindheit, die sie sich mit 91 Jahren immer noch merken konnte und die sie anscheinend auch lebensprägend beeinflusst haben. Sie erzählt wieder schön spielerisch und personenwechselnd, verändert die Stimme entsprechend der Personen und dergleichen. Sie konnte wirklich gut und bewegend erzählen. Im Text steht meine Uroma als fortlaufende Rednerin in normaler Schrift. Die Stellen, an denen sie die Kindheits-Situationen nacherzählt, sind gekennzeichnet mit (Klein Kathi) und (Oma der Oma) oder ähnlichen Hinweisen, wie in den Beiträgen bisher.
>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...ank-interview-6]]></description>
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In diesem Kapitel erzählt meine Urgroßmutter von amüsanten Schnapsbrennaktionen und ich konnte auch Erinnerungen an ihre eigene Großmutter aufzeichnen. Das wäre dann quasi meine Ur-Ur-Ur-Großmutter. Wow…. Katharina Frank erzählt von Begebenheiten und Wortwechseln aus ihrer Kindheit, die sie sich mit 91 Jahren immer noch merken konnte und die sie anscheinend auch lebensprägend beeinflusst haben. Sie erzählt wieder schön spielerisch und personenwechselnd, verändert die Stimme entsprechend der Personen und dergleichen. Sie konnte wirklich gut und bewegend erzählen. Im Text steht meine Uroma als fortlaufende Rednerin in normaler Schrift. Die Stellen, an denen sie die Kindheits-Situationen nacherzählt, sind gekennzeichnet mit (Klein Kathi) und (Oma der Oma) oder ähnlichen Hinweisen, wie in den Beiträgen bisher.
>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...ank-interview-6]]></itunes:summary>
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                                        <pubDate>Fri, 27 Apr 2018 22:31:16 +0200</pubDate>
                                        
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                                    <artist>Landsmannschaft der Banater Schwaben Heilbronn</artist>
                                    <title>Chronik der Katharina Frank - Kapitel 2.6. - [KINDHEIT] - Der Friedhof früher und die Zeitung</title>
                                    <description><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...ank-interview-7
Viele Banater, die mittlerweile schon lange wieder in Deutschland sind, betreuen immer noch über die Ferne die Gräber ihrer verstorbenen Verwandten oder lassen diese von Personen vor Ort pflegen. Es hat sich ein Markt gebildet, von einem Land hinweg zum anderen. Minijobs zum Saubermachen und zur Instandhaltung auf dem Friedhof. Grabpflege per Fernauftrag. Früher hat sich die Gemeinde und das Dorf natürlich um alles selbst gekümmert. Aber irgendwann waren fast alle Banater nach Deutschland übergesiedelt, jedoch die Verstorbenen noch unter der Erde im Banat. Meine Urgroßmutter erzählt weiterhin schön und auflschlussreich, dieses Mal vom Friedhof und von der Presse.
„Klein Kathi“ ist meine Urgroßmutter selbst im Kindesalter. Bei den Aufnahmen war sie 91 Jahre alt. Sie erzählt von sehr weit zurück liegenden Erinnerungen und diese Klein Kathi – also sie selbst – ist in den vorliegenden Geschichten zwischen 6 und 10 Jahre alt. Fast 90 Jahre später konnte sie sich immer noch an vieles erinnern. Manches weil es einschlägig prägende Situationen waren, anderes wirkte soweit traumatisierend, wurde verdrängt und erst im späteren Alter verarbeitet. Mein Urgroßmutter strahlte beim Erzählen immer eine gewisse Weisheit aus. Trotz allen Traumata, trotz Krieg, Cholera, Typhus, zig weiteren Krankheiten und unzähligen Neuanfängen…. trotz alldem hat sie jedes Mal weiter gemacht, hat nicht aufgegeben und ist auch nicht dabei umgekippt. Ich hab einen rießigen Respekt vor dieser Energie, diesem Willen und dieser Streibsamkeit nicht aufzugeben. Nun ruht sie selbst auf dem Friedhof. Aber 95 Jahre ist einfach auch ein stolzes Alter.
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                                    <itunes:summary><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...ank-interview-7
Viele Banater, die mittlerweile schon lange wieder in Deutschland sind, betreuen immer noch über die Ferne die Gräber ihrer verstorbenen Verwandten oder lassen diese von Personen vor Ort pflegen. Es hat sich ein Markt gebildet, von einem Land hinweg zum anderen. Minijobs zum Saubermachen und zur Instandhaltung auf dem Friedhof. Grabpflege per Fernauftrag. Früher hat sich die Gemeinde und das Dorf natürlich um alles selbst gekümmert. Aber irgendwann waren fast alle Banater nach Deutschland übergesiedelt, jedoch die Verstorbenen noch unter der Erde im Banat. Meine Urgroßmutter erzählt weiterhin schön und auflschlussreich, dieses Mal vom Friedhof und von der Presse.
„Klein Kathi“ ist meine Urgroßmutter selbst im Kindesalter. Bei den Aufnahmen war sie 91 Jahre alt. Sie erzählt von sehr weit zurück liegenden Erinnerungen und diese Klein Kathi – also sie selbst – ist in den vorliegenden Geschichten zwischen 6 und 10 Jahre alt. Fast 90 Jahre später konnte sie sich immer noch an vieles erinnern. Manches weil es einschlägig prägende Situationen waren, anderes wirkte soweit traumatisierend, wurde verdrängt und erst im späteren Alter verarbeitet. Mein Urgroßmutter strahlte beim Erzählen immer eine gewisse Weisheit aus. Trotz allen Traumata, trotz Krieg, Cholera, Typhus, zig weiteren Krankheiten und unzähligen Neuanfängen…. trotz alldem hat sie jedes Mal weiter gemacht, hat nicht aufgegeben und ist auch nicht dabei umgekippt. Ich hab einen rießigen Respekt vor dieser Energie, diesem Willen und dieser Streibsamkeit nicht aufzugeben. Nun ruht sie selbst auf dem Friedhof. Aber 95 Jahre ist einfach auch ein stolzes Alter.
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                                        <pubDate>Sat, 12 May 2018 19:44:52 +0200</pubDate>
                                        
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                                    <artist>Landsmannschaft der Banater Schwaben Heilbronn</artist>
                                    <title>Chronik der Katharina Frank - Kapitel 2.7 - [KINDHEIT] Weihnachten damals</title>
                                    <description><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...ank-interview-8
Während eines Interview-Besuchs fragte ich meine Urgroßmutter, wie denn Weihnachten damals im Banat so war. Das ganze Jahr wurde auf dem Bauernhof und auf den Feldern gearbeitet, viel Freizeit gab es das komplette Jahr über nicht. Doch an Weihnachten gönnte man sich eine kleine Pause. „Da wurde gefeiert! Da wurde gekocht, gebacken, vorbereitet und hergerichtet!“ so meine Uroma sogleich. Um an den Festtagen natürlich gemeinsam zu speisen und eine friedliche Zeit mit den Angehörigen verbringen zu können. Da durfte es dann an nichts fehlen! Man merkt beim Zuhören, dass ihr diese Erinnerungen als etwas sehr Angenehmes erhalten sind und auch das Reden darüber als wohltuend empfunden wird. Es war für die gesamte Gemeinde eine Zeit der Ruhe, der Besinnlichkeit und der Geborgenheit in der Familie, vor allem für die Kinder. Das hat sie bis ins hohe Alter nicht vergessen.
Ich war ohnehin durchgehend beeindruckt, wie detailgenau sich meine Urgroßmutter Situationen und Abläufe noch mit 91 Jahren merken konnte, die zur Zeit der Aufnahmen über 80 Jahre zurück lagen. Doch während dieser Erzählung packte sie auf einmal vollständige Sprechtexte und ganze Passagen der Sternsingergruppen aus ihrer Kindheit aus. Sie konnte immer noch die Strophen und Gedichtverse, die einzelnen Rollen und Handlungen auswendig. Einfach bemerkenswert!
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Während eines Interview-Besuchs fragte ich meine Urgroßmutter, wie denn Weihnachten damals im Banat so war. Das ganze Jahr wurde auf dem Bauernhof und auf den Feldern gearbeitet, viel Freizeit gab es das komplette Jahr über nicht. Doch an Weihnachten gönnte man sich eine kleine Pause. „Da wurde gefeiert! Da wurde gekocht, gebacken, vorbereitet und hergerichtet!“ so meine Uroma sogleich. Um an den Festtagen natürlich gemeinsam zu speisen und eine friedliche Zeit mit den Angehörigen verbringen zu können. Da durfte es dann an nichts fehlen! Man merkt beim Zuhören, dass ihr diese Erinnerungen als etwas sehr Angenehmes erhalten sind und auch das Reden darüber als wohltuend empfunden wird. Es war für die gesamte Gemeinde eine Zeit der Ruhe, der Besinnlichkeit und der Geborgenheit in der Familie, vor allem für die Kinder. Das hat sie bis ins hohe Alter nicht vergessen.
Ich war ohnehin durchgehend beeindruckt, wie detailgenau sich meine Urgroßmutter Situationen und Abläufe noch mit 91 Jahren merken konnte, die zur Zeit der Aufnahmen über 80 Jahre zurück lagen. Doch während dieser Erzählung packte sie auf einmal vollständige Sprechtexte und ganze Passagen der Sternsingergruppen aus ihrer Kindheit aus. Sie konnte immer noch die Strophen und Gedichtverse, die einzelnen Rollen und Handlungen auswendig. Einfach bemerkenswert!
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                                        <pubDate>Tue, 04 Dec 2018 01:59:44 +0100</pubDate>
                                        
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                                    <artist>Landsmannschaft der Banater Schwaben Heilbronn</artist>
                                    <title>Chronik der Katharina Frank - Kapitel 3.1. - [VERSCHLEPPUNG] - Die Russen kommen!</title>
                                    <description><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...ank-interview-9
An das Datum konnte sich meine Großmutter noch ganz genau erinnern. Diese Nacht hatte sich fest eingebrannt ins Gedächtnis, wobei ihr zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich bewusst war, was nun genau passieren wird. Es war der 14. Januar 1945. Mitten in der Nacht fuhr die russische Armee in Begleitung von rumänischen Soldaten in das Dorf ein. Der Krieg endete für Deutschland erst am 8. Mai 1945, Japan kapitulierte letztlich am 2. September nach dem Abwurf der zwei Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki. Mitte Januar war der Krieg also noch nicht vorüber, die Deutschen waren aber bereits weit zurück gedrängt und Rumänien hatte keine andere Wahl, als sich Russland anzuschließen, um harte Sanktionierungen zu vermeiden. Dieses „Zwangs-Anschließen“ an die russische Föderation kam dennoch einer Besatzung gleich, die sich bis zum Fall der Mauer und der Sowjetunion fortziehen sollte. Ein erstes Ziel der Russen waren natürlich die deutschen Siedlungsgebiete, die dortigen Ressourcen und Bewohner. Tiere, Lebensmittel, Hab und Gut wurden beschlagnahmt, von nun an standen regelmäßige hohe Abgaben über den rumänischen Staat an. Das ganze Dorf war in dieser Nacht bis zur Abfahrt am Morgen natürlich in größtem Aufruhr. Es war diese bereits seit Langem vorherrschende Angst. Diese Angst, dass die Russen bald wirklich vor den Toren stehen. Und nun traf dies tatsächlich ein. Der Vater von Katharina Frank wusste sogleich, was dies bedeutet. Meine Ur-Großmutter war noch zu jung, um sich den folgenden Konsequenzen vollkommen bewusst zu sein. Zunächst wurden einige Häuser im Dorf geräumt und als vorläufige Gefangenenbaracken genutzt. Mein Ur-Urgroßvater versuchte zunächst seine Kinder bei einer benachbarten rumänischen Familie zu verstecken. Vergebens. Der Hauptmann der Soldatentruppe verfügte über genaue Anwohnerlisten und es stand bereits fest, wer zur Zwangsarbeit eingezogen werden würde. Nachts mussten die Ausgewählten bereits in die provisorischen Gefängnisse. Das Klagen und Weinen an den Absperrungen war unvorstellbar. Eltern weinten um ihre Kinder, Kinder um ihre Eltern. Man versuchte in den wenigen Stunden bis zum Abtransport noch möglichst viele nützlichen Dinge mitzugeben, getrocknetes Fleisch, einen Lauskamm, warme Kleidung und was einem sonst noch in der Panik einfiel. Dann war es schließlich soweit. Die Verschleppung startete und die Gefangenen wurden in Eisenbahnwaggons gezwängt, die ansonsten für den Viehtransport vorgesehen sind. Katharina Frank berichtet aufschlussreich von dieser schrecklichen Nacht, die Erzählung zur Zugfahrt folgt im nächsten Kapitel.
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An das Datum konnte sich meine Großmutter noch ganz genau erinnern. Diese Nacht hatte sich fest eingebrannt ins Gedächtnis, wobei ihr zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich bewusst war, was nun genau passieren wird. Es war der 14. Januar 1945. Mitten in der Nacht fuhr die russische Armee in Begleitung von rumänischen Soldaten in das Dorf ein. Der Krieg endete für Deutschland erst am 8. Mai 1945, Japan kapitulierte letztlich am 2. September nach dem Abwurf der zwei Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki. Mitte Januar war der Krieg also noch nicht vorüber, die Deutschen waren aber bereits weit zurück gedrängt und Rumänien hatte keine andere Wahl, als sich Russland anzuschließen, um harte Sanktionierungen zu vermeiden. Dieses „Zwangs-Anschließen“ an die russische Föderation kam dennoch einer Besatzung gleich, die sich bis zum Fall der Mauer und der Sowjetunion fortziehen sollte. Ein erstes Ziel der Russen waren natürlich die deutschen Siedlungsgebiete, die dortigen Ressourcen und Bewohner. Tiere, Lebensmittel, Hab und Gut wurden beschlagnahmt, von nun an standen regelmäßige hohe Abgaben über den rumänischen Staat an. Das ganze Dorf war in dieser Nacht bis zur Abfahrt am Morgen natürlich in größtem Aufruhr. Es war diese bereits seit Langem vorherrschende Angst. Diese Angst, dass die Russen bald wirklich vor den Toren stehen. Und nun traf dies tatsächlich ein. Der Vater von Katharina Frank wusste sogleich, was dies bedeutet. Meine Ur-Großmutter war noch zu jung, um sich den folgenden Konsequenzen vollkommen bewusst zu sein. Zunächst wurden einige Häuser im Dorf geräumt und als vorläufige Gefangenenbaracken genutzt. Mein Ur-Urgroßvater versuchte zunächst seine Kinder bei einer benachbarten rumänischen Familie zu verstecken. Vergebens. Der Hauptmann der Soldatentruppe verfügte über genaue Anwohnerlisten und es stand bereits fest, wer zur Zwangsarbeit eingezogen werden würde. Nachts mussten die Ausgewählten bereits in die provisorischen Gefängnisse. Das Klagen und Weinen an den Absperrungen war unvorstellbar. Eltern weinten um ihre Kinder, Kinder um ihre Eltern. Man versuchte in den wenigen Stunden bis zum Abtransport noch möglichst viele nützlichen Dinge mitzugeben, getrocknetes Fleisch, einen Lauskamm, warme Kleidung und was einem sonst noch in der Panik einfiel. Dann war es schließlich soweit. Die Verschleppung startete und die Gefangenen wurden in Eisenbahnwaggons gezwängt, die ansonsten für den Viehtransport vorgesehen sind. Katharina Frank berichtet aufschlussreich von dieser schrecklichen Nacht, die Erzählung zur Zugfahrt folgt im nächsten Kapitel.
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                                        <pubDate>Tue, 04 Dec 2018 01:59:40 +0100</pubDate>
                                        
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                                    <artist>Landsmannschaft der Banater Schwaben Heilbronn</artist>
                                    <title>Chronik der Katharina Frank - Kapitel 3.2. - [VERSCHLEPPUNG] - Transport über Odessa</title>
                                    <description><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-10
In diesem Kapitel erzählt meine Ur-Großmutter von der langen Reise zum Arbeitslager in Russland. Die Insassen waren eingepfercht im Eisenbahnwaggon, der sonst für den Viehtransport vorgesehen war. Es bestand kaum genügend Platz für die Menschen auf den wenigen Quadratmetern. Weitere Schwierigkeiten traten auf, als die Erste aufs Klo musste… Katharina Frank erzählt nüchtern rückblickend, aber auch realistisch hart. „Es war dann eben so, man hatte keine anderen Möglichkeiten“. Die nächsten Wochen und Monate würden sich die Gefangenen mit noch viel mehr Missständen abfinden müssen. Aber Not macht erfinderisch und schweißt zusammen, irgendwie hat man sich dennoch durchgeschlagen. Für das ‚Geschäft‘ während der Zugfahrt wurde ein Loch in den Boden geschnitzt und Decken, die die Danebenstehenden hielten, sorgten zumindest für etwas Privatsphäre bei dieser Tätigkeit. Diese Reise muss der Horror gewesen sein. Keiner wusste wohin es geht und was nun passieren würde. Es herrschte große Angst. Wenigstens waren die Gefangenen mit anderen Dorfbewohnern zusammen untergebracht. Auf der Strecke wurden an mehreren Stellen neue Waggons mit weiteren Verschleppten hinzu gekoppelt. Die Soldaten behandelten die Gefangenen dennoch relativ human, meine Ur-Großmutter hatte von keinerlei Gewalt oder von Misshandlungen gesprochen. Die Insassen waren immerhin gewöhnliche Zivilisten und keine gegnerischen Soldaten. An einigen Haltestationen war es sogar noch möglich Lebensmittel zu erwerben, was mit dem wenigen mitgenommenen Geld auch getan wurde. Wer weiß, wann es nochmal die Möglichkeit zum Einkauf gibt, oder wann Nahrung überhaupt wieder zur Verfügung steht. 
>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-10]]></description>
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                                    <itunes:summary><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-10
In diesem Kapitel erzählt meine Ur-Großmutter von der langen Reise zum Arbeitslager in Russland. Die Insassen waren eingepfercht im Eisenbahnwaggon, der sonst für den Viehtransport vorgesehen war. Es bestand kaum genügend Platz für die Menschen auf den wenigen Quadratmetern. Weitere Schwierigkeiten traten auf, als die Erste aufs Klo musste… Katharina Frank erzählt nüchtern rückblickend, aber auch realistisch hart. „Es war dann eben so, man hatte keine anderen Möglichkeiten“. Die nächsten Wochen und Monate würden sich die Gefangenen mit noch viel mehr Missständen abfinden müssen. Aber Not macht erfinderisch und schweißt zusammen, irgendwie hat man sich dennoch durchgeschlagen. Für das ‚Geschäft‘ während der Zugfahrt wurde ein Loch in den Boden geschnitzt und Decken, die die Danebenstehenden hielten, sorgten zumindest für etwas Privatsphäre bei dieser Tätigkeit. Diese Reise muss der Horror gewesen sein. Keiner wusste wohin es geht und was nun passieren würde. Es herrschte große Angst. Wenigstens waren die Gefangenen mit anderen Dorfbewohnern zusammen untergebracht. Auf der Strecke wurden an mehreren Stellen neue Waggons mit weiteren Verschleppten hinzu gekoppelt. Die Soldaten behandelten die Gefangenen dennoch relativ human, meine Ur-Großmutter hatte von keinerlei Gewalt oder von Misshandlungen gesprochen. Die Insassen waren immerhin gewöhnliche Zivilisten und keine gegnerischen Soldaten. An einigen Haltestationen war es sogar noch möglich Lebensmittel zu erwerben, was mit dem wenigen mitgenommenen Geld auch getan wurde. Wer weiß, wann es nochmal die Möglichkeit zum Einkauf gibt, oder wann Nahrung überhaupt wieder zur Verfügung steht. 
>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-10]]></itunes:summary>
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                                        <pubDate>Tue, 04 Dec 2018 01:59:34 +0100</pubDate>
                                        
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                                    <title>Chronik der Katharina Frank - Kapitel 3.3. - [VERSCHLEPPUNG] Ankunft in Russland in der Kohlegrube</title>
                                    <description><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-11
Nach einer beschwerlichen Reise in den Eisenbahnwaggons quer durch Rumänien und über Odessa gelangte der Transport mit den Veschleppten nach Norden ins damalige sowjetische Inland. Meine Ur-Großmutter weiß nicht genau, wo sie untergebracht war, aber es müsste wohl irgendwo zwischen Kiew und Minsk gewesen sein, im heutigen Weißrussland und in der Ukraine. Auf der Startseite des Verschleppungs-Teils ist eine Karte mit der Transportstrecke und der Rückroute eingefügt. Katharina Frank erzählt wieder ausführlich und mitreißend von der Ankunft in dem Gefangenenlager, sie nimmt wieder Stimmen der Beteiligten ein und beschreibt die Ereignisse aufschlussreich theatralisch. Man kann sich dennoch nur vage vorstellen, wie diese Zeit wohl gewesen sein muss. Das Gespräch ist weiter unten wieder in schriftlicher Form und im Hochdeutsch eingefügt, das Audio ist aufgrund der Dialekts für Nicht-Banater eher schwerer zu verstehen. Meine Ur-Großmutter berichtet von der Einquartierung, von den Baracken und der zugewiesenen Arbeit in der Kohlegrube. Sie hatte die Aufgabe, Waggonets (=Loren) mit gesprengten Kohlefelsen und Brocken in den Stollen zu füllen, diese zu einer Rampe zu ziehen und den Inhalt in größere Transportwägen zu verladen. Die Arbeit war mühsam und äußerst kräftezehrend, Verpflegung gab es wenig. Katharina Frank machte erste freundliche und auch unfreundliche Bekanntschaften mit anderen Insassen, mit Wärtern und Aufpassern. So lernte sie auch das sogenannte „Einäuglein“ kennen, der ihr half, als ihr ein volles Waggonet umkippte.
>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-11]]></description>
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Nach einer beschwerlichen Reise in den Eisenbahnwaggons quer durch Rumänien und über Odessa gelangte der Transport mit den Veschleppten nach Norden ins damalige sowjetische Inland. Meine Ur-Großmutter weiß nicht genau, wo sie untergebracht war, aber es müsste wohl irgendwo zwischen Kiew und Minsk gewesen sein, im heutigen Weißrussland und in der Ukraine. Auf der Startseite des Verschleppungs-Teils ist eine Karte mit der Transportstrecke und der Rückroute eingefügt. Katharina Frank erzählt wieder ausführlich und mitreißend von der Ankunft in dem Gefangenenlager, sie nimmt wieder Stimmen der Beteiligten ein und beschreibt die Ereignisse aufschlussreich theatralisch. Man kann sich dennoch nur vage vorstellen, wie diese Zeit wohl gewesen sein muss. Das Gespräch ist weiter unten wieder in schriftlicher Form und im Hochdeutsch eingefügt, das Audio ist aufgrund der Dialekts für Nicht-Banater eher schwerer zu verstehen. Meine Ur-Großmutter berichtet von der Einquartierung, von den Baracken und der zugewiesenen Arbeit in der Kohlegrube. Sie hatte die Aufgabe, Waggonets (=Loren) mit gesprengten Kohlefelsen und Brocken in den Stollen zu füllen, diese zu einer Rampe zu ziehen und den Inhalt in größere Transportwägen zu verladen. Die Arbeit war mühsam und äußerst kräftezehrend, Verpflegung gab es wenig. Katharina Frank machte erste freundliche und auch unfreundliche Bekanntschaften mit anderen Insassen, mit Wärtern und Aufpassern. So lernte sie auch das sogenannte „Einäuglein“ kennen, der ihr half, als ihr ein volles Waggonet umkippte.
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                                        <pubDate>Tue, 04 Dec 2018 01:59:29 +0100</pubDate>
                                        
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                                    <artist>Landsmannschaft der Banater Schwaben Heilbronn</artist>
                                    <title>Chronik der Katharina Frank - Kapitel 3.4. - [VERSCHLEPPUNG] Unfall in der Kohlegrube</title>
                                    <description><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-12
Die Zwangsarbeit in der Kohlegrube war hart und zermürbte nach und nach die Gefangenen. In den Baracken waren nicht nur deutsche Insassen aus den besetzen Gebieten, auch russische Gefangene, politische Gegner und Systemkritiker waren inhaftiert und arbeiteten gemeinsam mit den banater Verschleppten. Katharina Frank machte Bekanntschaft mit einer russischen Kathia und beide mussten nach einem selbstverschuldeten Unfall vor dem wütenden Wärter flüchten. Meine Ur-Großmutter betont aber immer wieder, dass nicht alle Menschen gleich sind. Es gibt überall gute und schlechte. Auch im Krieg. Unter den Wärtern im Arbeitslager, den sogenannten „Natschalnis“, gab es ebenfalls gutherzige wie bösartige. Bei all dem Leid und Unheil, dass der Krieg mit sich gebracht hatte, ist es schwierig Menschen Wut oder Aggressionen zu verübeln. Dennoch gilt es eine gewisse Gerechtigkeit und Menschlichkeit aufrecht zu erhalten. Einer der rabiateren Wärter hatte begonnen die inhaftierten Frauen als Gruppe vor ein großes Waggonet zu spannen und dieses ziehen zu lassen, mittlerweile konnten aber Pferde für diese Arbeit eingesetzt werden. Als schließlich der Vorgesetze dieses Wärters von meiner Ur-Großmutter und den inhaftierten Frauen erfuhr, was dieser mit den Gefangenen abzog, wurde sofort Einhalt geboten und für die Absetzung gesorgt. Dies zeigt auch, dass von einigen trotz der Situation versucht wurde, gewisse Grenzen nicht zu überschreiten.
>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-12]]></description>
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Die Zwangsarbeit in der Kohlegrube war hart und zermürbte nach und nach die Gefangenen. In den Baracken waren nicht nur deutsche Insassen aus den besetzen Gebieten, auch russische Gefangene, politische Gegner und Systemkritiker waren inhaftiert und arbeiteten gemeinsam mit den banater Verschleppten. Katharina Frank machte Bekanntschaft mit einer russischen Kathia und beide mussten nach einem selbstverschuldeten Unfall vor dem wütenden Wärter flüchten. Meine Ur-Großmutter betont aber immer wieder, dass nicht alle Menschen gleich sind. Es gibt überall gute und schlechte. Auch im Krieg. Unter den Wärtern im Arbeitslager, den sogenannten „Natschalnis“, gab es ebenfalls gutherzige wie bösartige. Bei all dem Leid und Unheil, dass der Krieg mit sich gebracht hatte, ist es schwierig Menschen Wut oder Aggressionen zu verübeln. Dennoch gilt es eine gewisse Gerechtigkeit und Menschlichkeit aufrecht zu erhalten. Einer der rabiateren Wärter hatte begonnen die inhaftierten Frauen als Gruppe vor ein großes Waggonet zu spannen und dieses ziehen zu lassen, mittlerweile konnten aber Pferde für diese Arbeit eingesetzt werden. Als schließlich der Vorgesetze dieses Wärters von meiner Ur-Großmutter und den inhaftierten Frauen erfuhr, was dieser mit den Gefangenen abzog, wurde sofort Einhalt geboten und für die Absetzung gesorgt. Dies zeigt auch, dass von einigen trotz der Situation versucht wurde, gewisse Grenzen nicht zu überschreiten.
>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-12]]></itunes:summary>
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                                        <pubDate>Tue, 04 Dec 2018 01:59:24 +0100</pubDate>
                                        
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                                    <artist>Landsmannschaft der Banater Schwaben Heilbronn</artist>
                                    <title>Chronik der Katharina Frank - Kapitel 3.5. - [VERSCHLEPPUNG] - Bei Lausplage und Hungersnot hilft das Pony</title>
                                    <description><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-13
Die Tage in den Arbeitslagern waren bitter, die Kälte und miserablen Unterkünfte waren grauenvoll. Ich bewundere meine Großmutter dafür, dass sie diese Zeit durchgestanden hat und dabei nicht ihren kritischen, starken und auch liebevollen Blick auf die Welt verloren hat. Sie ist halb zu Grunde gegangen, aber ihre Seele hat sich nicht einschüchtern lassen. Sie hat weiter gekämpft, weiter gemacht, nicht aufgegeben und die Hoffnung an das Wiedersehen mit der Familie nicht verloren. Katharina Frank erzählt in diesem Interview von ihrem neuen „Arbeitskollegen“, einem kleinen Pony, das die Loren zieht. Dieses erhält natürlich auch eine Verpflegung und zwar Mais. In der Not der Situation wurde dem armen Tierchen ein Teil der Ration abgeknöpft, die Gefangenen hatten selbst kaum etwas zu Reißen und zu Beißen. Tag um Tag wurde durchgerungen und bei schwindender Kraft, schlechter Ernährung und ohne jeglichen Hygienestandards traten auch zunehmend gesundheitliche Probleme auf. Kleine Weisheiten helfen hier. Der Morgenurin wirkt desinfizierend und kann in derartigen Ausnahmesituationen zum Lebensretter werden. Die Insassen wuschen sich damit ihre Augen aus und behandelten Wunden, was sicherlich in einigen Fällen vor weiteren Infektionen geschützt hat. Bei einem Lausbefall können zunächst Kämme behilflich sein, aber in einer Barracke in der russischen Pampa musste dann letztlich doch die Schere zum Einsatz kommen. Schade um die Haarpracht der Frauen, aber die Haare wären bei den später noch folgenden Krankheiten ohnehin allesamt ausgefallen.
>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-13]]></description>
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                                    <itunes:summary><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-13
Die Tage in den Arbeitslagern waren bitter, die Kälte und miserablen Unterkünfte waren grauenvoll. Ich bewundere meine Großmutter dafür, dass sie diese Zeit durchgestanden hat und dabei nicht ihren kritischen, starken und auch liebevollen Blick auf die Welt verloren hat. Sie ist halb zu Grunde gegangen, aber ihre Seele hat sich nicht einschüchtern lassen. Sie hat weiter gekämpft, weiter gemacht, nicht aufgegeben und die Hoffnung an das Wiedersehen mit der Familie nicht verloren. Katharina Frank erzählt in diesem Interview von ihrem neuen „Arbeitskollegen“, einem kleinen Pony, das die Loren zieht. Dieses erhält natürlich auch eine Verpflegung und zwar Mais. In der Not der Situation wurde dem armen Tierchen ein Teil der Ration abgeknöpft, die Gefangenen hatten selbst kaum etwas zu Reißen und zu Beißen. Tag um Tag wurde durchgerungen und bei schwindender Kraft, schlechter Ernährung und ohne jeglichen Hygienestandards traten auch zunehmend gesundheitliche Probleme auf. Kleine Weisheiten helfen hier. Der Morgenurin wirkt desinfizierend und kann in derartigen Ausnahmesituationen zum Lebensretter werden. Die Insassen wuschen sich damit ihre Augen aus und behandelten Wunden, was sicherlich in einigen Fällen vor weiteren Infektionen geschützt hat. Bei einem Lausbefall können zunächst Kämme behilflich sein, aber in einer Barracke in der russischen Pampa musste dann letztlich doch die Schere zum Einsatz kommen. Schade um die Haarpracht der Frauen, aber die Haare wären bei den später noch folgenden Krankheiten ohnehin allesamt ausgefallen.
>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-13]]></itunes:summary>
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                                        <pubDate>Tue, 04 Dec 2018 01:59:17 +0100</pubDate>
                                        
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                                    <artist>Landsmannschaft der Banater Schwaben Heilbronn</artist>
                                    <title>Chronik der Katharina Frank - Kapitel 3.6. - [VERSCHLEPPUNG] - Aus Bauchtyphus wird Kopftyphus und der Fall ins Klo</title>
                                    <description><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-14
In der Not wird man erfinderisch, auch pragmatischer. Man muss eben schauen, dass man am Leben bleibt. Dennoch hatte meine Großmutter damals, wie viele Jahre später bei der Interviewaufnahme ein gesundes Gewissen behalten, ihr Herz war stark und gefestigt. Was sie mitgemacht hat war schrecklich und erschütternd, aber sie hat weiter gekämpft. Es gab immer wieder Situationen in den Gesprächen, an denen sie nicht weiter erzählen wollte oder konnte, sie hat einfach aufgehört zu erzählen oder mit irgend etwas anderem angefangen. Ich konnte auch nicht mehr fragen, besser gesagt, ich hab es einfach schnell verstanden. Da ist noch einiges mehr, aber darüber kann sie einfach nicht reden. Das waren wohl die schlimmsten Sachen. Zum Einen trag ich mit dieser Geschichte hier ihr Vermächtnis weiter, das ist aber nur der eine Teil. Sie war eben eine Idealistin und sie wollte auch, dass diese Geschichten insgesamt weiter getragen werden. Sie müssen erzählt werden und sie können helfen, vergangene, aber auch aktuelle und zukünftige Geschehnisse und deren Folgen besser zu verstehen. Es sind Zeitzeugenberichte, aus erster Hand, aus Ehrlichkeit und der Erinnerung von Dabeigewesenen erzählt. Ich weiß nicht, wie meine Großmutter es geschafft hat, die Zeit in Russland zu überleben, aber sie hat all diese Strapazen durchgestanden und wurde am Ende 95 Jahre alt. In der Aufnahme erzählt sie davon, wie nach auslaugender Arbeit, Kälte und Hungersnot schließlich die Krankheiten und Epidemien über die Arbeitslager hereinbrachen. Viele starben an Tuberkulose und Typhus. Zu allem Übel ist meine Großmutter dann auch noch in ein Plumpsklo gefallen.
>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-14]]></description>
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In der Not wird man erfinderisch, auch pragmatischer. Man muss eben schauen, dass man am Leben bleibt. Dennoch hatte meine Großmutter damals, wie viele Jahre später bei der Interviewaufnahme ein gesundes Gewissen behalten, ihr Herz war stark und gefestigt. Was sie mitgemacht hat war schrecklich und erschütternd, aber sie hat weiter gekämpft. Es gab immer wieder Situationen in den Gesprächen, an denen sie nicht weiter erzählen wollte oder konnte, sie hat einfach aufgehört zu erzählen oder mit irgend etwas anderem angefangen. Ich konnte auch nicht mehr fragen, besser gesagt, ich hab es einfach schnell verstanden. Da ist noch einiges mehr, aber darüber kann sie einfach nicht reden. Das waren wohl die schlimmsten Sachen. Zum Einen trag ich mit dieser Geschichte hier ihr Vermächtnis weiter, das ist aber nur der eine Teil. Sie war eben eine Idealistin und sie wollte auch, dass diese Geschichten insgesamt weiter getragen werden. Sie müssen erzählt werden und sie können helfen, vergangene, aber auch aktuelle und zukünftige Geschehnisse und deren Folgen besser zu verstehen. Es sind Zeitzeugenberichte, aus erster Hand, aus Ehrlichkeit und der Erinnerung von Dabeigewesenen erzählt. Ich weiß nicht, wie meine Großmutter es geschafft hat, die Zeit in Russland zu überleben, aber sie hat all diese Strapazen durchgestanden und wurde am Ende 95 Jahre alt. In der Aufnahme erzählt sie davon, wie nach auslaugender Arbeit, Kälte und Hungersnot schließlich die Krankheiten und Epidemien über die Arbeitslager hereinbrachen. Viele starben an Tuberkulose und Typhus. Zu allem Übel ist meine Großmutter dann auch noch in ein Plumpsklo gefallen.
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                                        <pubDate>Tue, 04 Dec 2018 01:59:12 +0100</pubDate>
                                        
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                                    <title>Chronik der Katharina Frank - Kapitel 3.7. - [VERSCHLEPPUNG] Ausbüchsen aus der Gartengrube</title>
                                    <description><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-15
Ganz Europa war von den Folgen des Kriegs gezeichnet, die Städte lagen in Schutt und Asche, die Felder waren verwüstet, die Fabriken zerstört. Aber der Krieg war nun endlich vorbei, die Zerstörung hatte aufgehört. Nun galt es aber aufzuräumen und wieder aufzubauen. Die deutschen Machthaber in Berlin hatten während den Kriegsjahren die politischen Zügel in der Hand und ihre katastrophenbringenden Strategien wurden knallhart umgesetzt. Die Menschen und vornehmlich schlichten Bauern im Banat bekamen von derartigen Geschehnissen nur wenig mit, besser gesagt, es passierte eben drum herum. Als nun der Krieg dem Ende zu ging, wurden diese Menschen jedoch als erstes in Gefangeschaft genommen und zur Zwangsarbeit nach Russland verschleppt. Meine Großmutter konnte in dieser Zeit aber erfahren, dass vielen Menschen auch auf der gegnerischen Seite in Russland die Situation dennoch klar war. Viele verstanden, dass hier nun gewöhnliche Zivilisten in Arbeitslagern schuften mussten und keine involvierten Soldaten, geschweige denn von verantwortlichen Machthabern. Anderen wiederum war dies leider nicht direkt klar, besser gesagt, Wut über erfahrenes Leid im Krieg wurde an den Insassen ausgelassen. Aufgrund ihres äußerst schlechten gesundheitlichen Zustandes war Katharina Frank zunächst auf der Krankenstation. Die übermäßige harte Arbeit, das wenige Essen, die Infektionen und einfach die Summe all dieser Dinge haben die Lebensenergie meiner Großmutter fast zum Erliegen gebracht. Die ansäßige Ärztin kümmerte sich zum Glück soweit um die Gefangenen, dass diese nicht hinwegstarben. Nach einigen Tagen Erholung im Lagerlazarett durfte Katharina zunächst in einer weniger anstrengenden Sektion mitarbeiten. In der sogenannten Gartengrube wurde mittlerweile eigenes Obst und Gemüse angebaut, um den Bedarf des Lagers besser decken zu können. Die täglichen Essensrationen waren immer noch sehr gering, aber es steigerte sich mit der Zeit. Während ihrer Arbeit in dieser Gartengrube entdeckte meine Großmutter eine Möglichkeit kurzzeitig aus dem Gefangenenlager zu entwischen und bei einer liebevollen benachbarten russischen Anwohnerin unterzukommen. Mitten im Nirgendwo zwischen Schmerz und Leid auf einmal wieder Menschlichkeit. Und eine gute Milichsupp mit Polenta.
>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-15]]></description>
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Ganz Europa war von den Folgen des Kriegs gezeichnet, die Städte lagen in Schutt und Asche, die Felder waren verwüstet, die Fabriken zerstört. Aber der Krieg war nun endlich vorbei, die Zerstörung hatte aufgehört. Nun galt es aber aufzuräumen und wieder aufzubauen. Die deutschen Machthaber in Berlin hatten während den Kriegsjahren die politischen Zügel in der Hand und ihre katastrophenbringenden Strategien wurden knallhart umgesetzt. Die Menschen und vornehmlich schlichten Bauern im Banat bekamen von derartigen Geschehnissen nur wenig mit, besser gesagt, es passierte eben drum herum. Als nun der Krieg dem Ende zu ging, wurden diese Menschen jedoch als erstes in Gefangeschaft genommen und zur Zwangsarbeit nach Russland verschleppt. Meine Großmutter konnte in dieser Zeit aber erfahren, dass vielen Menschen auch auf der gegnerischen Seite in Russland die Situation dennoch klar war. Viele verstanden, dass hier nun gewöhnliche Zivilisten in Arbeitslagern schuften mussten und keine involvierten Soldaten, geschweige denn von verantwortlichen Machthabern. Anderen wiederum war dies leider nicht direkt klar, besser gesagt, Wut über erfahrenes Leid im Krieg wurde an den Insassen ausgelassen. Aufgrund ihres äußerst schlechten gesundheitlichen Zustandes war Katharina Frank zunächst auf der Krankenstation. Die übermäßige harte Arbeit, das wenige Essen, die Infektionen und einfach die Summe all dieser Dinge haben die Lebensenergie meiner Großmutter fast zum Erliegen gebracht. Die ansäßige Ärztin kümmerte sich zum Glück soweit um die Gefangenen, dass diese nicht hinwegstarben. Nach einigen Tagen Erholung im Lagerlazarett durfte Katharina zunächst in einer weniger anstrengenden Sektion mitarbeiten. In der sogenannten Gartengrube wurde mittlerweile eigenes Obst und Gemüse angebaut, um den Bedarf des Lagers besser decken zu können. Die täglichen Essensrationen waren immer noch sehr gering, aber es steigerte sich mit der Zeit. Während ihrer Arbeit in dieser Gartengrube entdeckte meine Großmutter eine Möglichkeit kurzzeitig aus dem Gefangenenlager zu entwischen und bei einer liebevollen benachbarten russischen Anwohnerin unterzukommen. Mitten im Nirgendwo zwischen Schmerz und Leid auf einmal wieder Menschlichkeit. Und eine gute Milichsupp mit Polenta.
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                                        <pubDate>Tue, 04 Dec 2018 01:59:06 +0100</pubDate>
                                        
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                                    <artist>Landsmannschaft der Banater Schwaben Heilbronn</artist>
                                    <title>Chronik der Katharina Frank - Kapitel 3.8. - [VERSCHLEPPUNG] Geteilte Geschenke und Einäugleins Versterben</title>
                                    <description><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-16
Die Gefangenengruppe meiner Großmutter hatte so einige Schwierigkeiten mit einem ihrer Aufseher, dem sogenannten „Natschalni“, aber auch in Kriegszeiten, besser gesagt, in Nach-Kriegszeiten und vor allem dann, gibt es wiederum Menschen, die versuchen Dinge wieder in Ordnung zu bringen. Nachdem die Machenschaften des zügellosen Wärters aufgeflogen sind, folgte eine Zeit mit den Umständen entsprechenden gerechteren Aufsehern. Die Insassen hatten vermehrt Ausgangszeiten, durften zu Kirchenfeiern und erhielten zunehmend Spenden und Geschenke von den russischen Anwohnern. Diese verstanden, dass die Menschen in dem nahegelegenen Lager auch nur Bauern wie sie gewesen sind und dass in deren Heimat die Kinder und Familien genauso vor zerstörtem Land stehen. Das Banat wurde in dem Sinne nicht von Bomben zerstört, aber die Situation hatte sich komplett verändert, das Leben würde nicht mehr das gleiche sein. Und meine Großmutter war über 1000 km von der Heimat entfernt. In dem Arbeitslager waren nicht nur Deutsche zwangseinquartiert. Das russische System war zu der Zeit auch nicht das „offenste“, Systemgegner wurde schnell weggeschafft. Auch in eben jene Arbeitslager. Es musste sich gar nicht um großartigen Widerstand, um eine Sabotage oder derartige Aktionen handeln. Kritische Äußerungen, ablehnendes Verhalten oder verweigernde Partizipation genügten für die Machthaber in diesen schwierigen Zeiten vollkommen  aus, um jeglicher Opposition den gar aus zu machen. Das System in Russland war ebenso streng-radikal und system-diktatorisch, die Kriegslage stimmte die Situation nur noch schlimmer und erhöhte den Druck. Landseigene Kritiker wurden zu Tausenden mundtot gemacht und gleichsam wie die abtransportierten Kriegsgefangenen zwangsinterniert. In den Lagern arbeiteten also Deutsche und Russen nebeneinander. Wer war also nun der Feind? Wer ist der Gegner und wer ist Leidensgenosse? Menschen bestimmen, und oft nicht gut. Meine Großmutter konnte aber sehen, dass auch dort in Russland viele Einheimische das selbe Leid wie sie durchleben mussten. Russische Gefangene wurden von ihren Familien besucht, die ihnen Lebensmittel und brauchbare Dinge brachten. Je nachdem, was die Wärter zuließen. Ein wichtiger Mitleidender war das sogenannte „Einäuglein“, der aufgrund eines Unfalls sein Leben verlor. Seine Familie hatte nicht nur ihn mit Lebensmitteln versorgt, sondern auch eine Vielzahl weiterer der Lagerinsassen. Nach dem Tod des „Einäugleins“ befürchteten die Gefangenen, sich wieder auf das Hungern einstellen zu müssen.
>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-16]]></description>
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                                    <itunes:summary><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-16
Die Gefangenengruppe meiner Großmutter hatte so einige Schwierigkeiten mit einem ihrer Aufseher, dem sogenannten „Natschalni“, aber auch in Kriegszeiten, besser gesagt, in Nach-Kriegszeiten und vor allem dann, gibt es wiederum Menschen, die versuchen Dinge wieder in Ordnung zu bringen. Nachdem die Machenschaften des zügellosen Wärters aufgeflogen sind, folgte eine Zeit mit den Umständen entsprechenden gerechteren Aufsehern. Die Insassen hatten vermehrt Ausgangszeiten, durften zu Kirchenfeiern und erhielten zunehmend Spenden und Geschenke von den russischen Anwohnern. Diese verstanden, dass die Menschen in dem nahegelegenen Lager auch nur Bauern wie sie gewesen sind und dass in deren Heimat die Kinder und Familien genauso vor zerstörtem Land stehen. Das Banat wurde in dem Sinne nicht von Bomben zerstört, aber die Situation hatte sich komplett verändert, das Leben würde nicht mehr das gleiche sein. Und meine Großmutter war über 1000 km von der Heimat entfernt. In dem Arbeitslager waren nicht nur Deutsche zwangseinquartiert. Das russische System war zu der Zeit auch nicht das „offenste“, Systemgegner wurde schnell weggeschafft. Auch in eben jene Arbeitslager. Es musste sich gar nicht um großartigen Widerstand, um eine Sabotage oder derartige Aktionen handeln. Kritische Äußerungen, ablehnendes Verhalten oder verweigernde Partizipation genügten für die Machthaber in diesen schwierigen Zeiten vollkommen  aus, um jeglicher Opposition den gar aus zu machen. Das System in Russland war ebenso streng-radikal und system-diktatorisch, die Kriegslage stimmte die Situation nur noch schlimmer und erhöhte den Druck. Landseigene Kritiker wurden zu Tausenden mundtot gemacht und gleichsam wie die abtransportierten Kriegsgefangenen zwangsinterniert. In den Lagern arbeiteten also Deutsche und Russen nebeneinander. Wer war also nun der Feind? Wer ist der Gegner und wer ist Leidensgenosse? Menschen bestimmen, und oft nicht gut. Meine Großmutter konnte aber sehen, dass auch dort in Russland viele Einheimische das selbe Leid wie sie durchleben mussten. Russische Gefangene wurden von ihren Familien besucht, die ihnen Lebensmittel und brauchbare Dinge brachten. Je nachdem, was die Wärter zuließen. Ein wichtiger Mitleidender war das sogenannte „Einäuglein“, der aufgrund eines Unfalls sein Leben verlor. Seine Familie hatte nicht nur ihn mit Lebensmitteln versorgt, sondern auch eine Vielzahl weiterer der Lagerinsassen. Nach dem Tod des „Einäugleins“ befürchteten die Gefangenen, sich wieder auf das Hungern einstellen zu müssen.
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                                        <pubDate>Tue, 18 Jun 2019 15:03:46 +0200</pubDate>
                                        
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                                    <artist>Landsmannschaft der Banater Schwaben Heilbronn</artist>
                                    <title>Chronik der Katharina Frank - Kapitel 4.1. - [NACH DER HEIMAT] Ich darf endlich nach Hause!</title>
                                    <description><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-17
Die freudige Nachricht erreichte meine Ur-Großmutter bei ihrer täglichen Arbeit in der Gartengrube. Sie durfte endlich nach Hause! Fünf Jahre hatte sie mittlerweile in Gefangenschaft verbracht. Also alles stehen und liegen lasse, das war die letzte getane Arbeit im Straflager. In den Baracken packten die Freigelassenen das wenige Hab und Gut zusammen und verabschiedeten sich von denjenigen, die noch dort bleiben mussten. Katharina Frank wurde mit einer Gruppe weiterer Frauen zunächst per Lkw und schließlich mit dem Zug Richtung Heimat transportiert. So dachten die Frauen zumindest anfangs. Es ging aber über Weißrussland nach Polen. Meiner Ur-Großmutter wurde klar, dass es noch eine ganze Weile dauern sollte, bis sie ihre Familie wieder sehen wird. Aber klar war auch, dass sie Mann und Kinder wieder sehen wird und alles dafür tun würde. Nun gut, dann heißt die nächste Etappe nun erst einmal Ostdeutschland. Nach dem Überqueren der Oder waren die Frauen wenigstens unter anderen Deutschen, die ihre Sprache auch verstanden. Und auf jeden Fall war die schreckliche Zeit im Lager endlich vorbei.
>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-17]]></description>
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Die freudige Nachricht erreichte meine Ur-Großmutter bei ihrer täglichen Arbeit in der Gartengrube. Sie durfte endlich nach Hause! Fünf Jahre hatte sie mittlerweile in Gefangenschaft verbracht. Also alles stehen und liegen lasse, das war die letzte getane Arbeit im Straflager. In den Baracken packten die Freigelassenen das wenige Hab und Gut zusammen und verabschiedeten sich von denjenigen, die noch dort bleiben mussten. Katharina Frank wurde mit einer Gruppe weiterer Frauen zunächst per Lkw und schließlich mit dem Zug Richtung Heimat transportiert. So dachten die Frauen zumindest anfangs. Es ging aber über Weißrussland nach Polen. Meiner Ur-Großmutter wurde klar, dass es noch eine ganze Weile dauern sollte, bis sie ihre Familie wieder sehen wird. Aber klar war auch, dass sie Mann und Kinder wieder sehen wird und alles dafür tun würde. Nun gut, dann heißt die nächste Etappe nun erst einmal Ostdeutschland. Nach dem Überqueren der Oder waren die Frauen wenigstens unter anderen Deutschen, die ihre Sprache auch verstanden. Und auf jeden Fall war die schreckliche Zeit im Lager endlich vorbei.
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                                        <pubDate>Tue, 18 Jun 2019 15:06:31 +0200</pubDate>
                                        
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                                    <artist>Landsmannschaft der Banater Schwaben Heilbronn</artist>
                                    <title>Chronik der Katharina Frank - Kapitel 4.2. - [NACH DER HEIMAT] Stopp in Polen und der Bürgermeister von Frankfurt Oder</title>
                                    <description><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-18
Angekomme in Brest oder Brestlitovsk an der polnischen Grenze, stand zunächst der Umzug in die deutschen Waggons an. Die russischen Schienen sind breiter als die deutschen und daher wurden die Züge gewechselt. Zum Austausch wurden Reparaturgüter und beschlagnahmte Kriegsbeute aus den Zügen von Deutschland in die Waggons, die wieder Richtung Russland fuhren, gebracht. Es muss Herbst 1951 gewesen sein, Deutschland hatte den Krieg vor sechs Jahren verloren, Bezahlungen würden aber noch für eine lange Zeit anstehen. Vor allem aber auch Besatzungen. Dies stellten die Banater Frauen auch fest und mussten sich nun über die Überquerung von mehr Grenzübergänge Gedanken machen, als angenommen. Zunächst sollte aber eine herzliche Begrüßung in Frankfurt Oder anstehen. Die Frauen waren erst mal in Sicherheit und unter guter Obhut. Meine Ur-Großmutter war nicht die erste Rückkehrende, die in Frankfurt Oder eingetroffen ist. Die Anwohner waren bereits darauf vorbereitet und der Bürgermeister hatte sich schon um Unterkunft und Begrüßung gekümmert. Doch nach einer so langen Zeit im Lager und in Gefangenschaft kann man schlecht von einem Moment zum anderen zur Ruhe kommen. Katharina Frank und die Frauen erhielten zwar etwas zu Essen, aber bis zum richtigen Empfang mit dem Bürgermeister sollte es noch dauern. Die Gruppe nutzte also die Zeit, ging betteln und machte dabei eine Bekanntschaft, die zu einer amüsanten Situation führen sollte. Sie sind sozusagen ins Fettnäpfchen getreten. Vielleicht war dies etwas peinlich, aber im Nachhinein eben sogar auch lustig. Wirklich peinlich sollte dann aber die Aktion während der Nacht werden. Man bedenke, die Frauen waren mehrere Jahre im Arbeitslager, hatten ein Minimum an Verpflegung erhalten und waren von Krankheit und Hunger gezeichnet. Dementsprechend verändert funktionierte das Verdauungssystem. Es waren keine große Mengen, die die Frauen an diesem Abend gegessen hatten, aber der Magen war auf derart viel mehr Essen im Vergleich zur Zeit davor nicht mehr eingestellt. Und die Latrine war auf der anderen Seite des Hofes. Ein etwas unschöner erster Eindruck, aber es waren die Jahre nach dem Krieg und die Menschen hatten großes Verständnis dafür, was den Rückkehrenden alles wiederfahren sein musste.
>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-18]]></description>
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Angekomme in Brest oder Brestlitovsk an der polnischen Grenze, stand zunächst der Umzug in die deutschen Waggons an. Die russischen Schienen sind breiter als die deutschen und daher wurden die Züge gewechselt. Zum Austausch wurden Reparaturgüter und beschlagnahmte Kriegsbeute aus den Zügen von Deutschland in die Waggons, die wieder Richtung Russland fuhren, gebracht. Es muss Herbst 1951 gewesen sein, Deutschland hatte den Krieg vor sechs Jahren verloren, Bezahlungen würden aber noch für eine lange Zeit anstehen. Vor allem aber auch Besatzungen. Dies stellten die Banater Frauen auch fest und mussten sich nun über die Überquerung von mehr Grenzübergänge Gedanken machen, als angenommen. Zunächst sollte aber eine herzliche Begrüßung in Frankfurt Oder anstehen. Die Frauen waren erst mal in Sicherheit und unter guter Obhut. Meine Ur-Großmutter war nicht die erste Rückkehrende, die in Frankfurt Oder eingetroffen ist. Die Anwohner waren bereits darauf vorbereitet und der Bürgermeister hatte sich schon um Unterkunft und Begrüßung gekümmert. Doch nach einer so langen Zeit im Lager und in Gefangenschaft kann man schlecht von einem Moment zum anderen zur Ruhe kommen. Katharina Frank und die Frauen erhielten zwar etwas zu Essen, aber bis zum richtigen Empfang mit dem Bürgermeister sollte es noch dauern. Die Gruppe nutzte also die Zeit, ging betteln und machte dabei eine Bekanntschaft, die zu einer amüsanten Situation führen sollte. Sie sind sozusagen ins Fettnäpfchen getreten. Vielleicht war dies etwas peinlich, aber im Nachhinein eben sogar auch lustig. Wirklich peinlich sollte dann aber die Aktion während der Nacht werden. Man bedenke, die Frauen waren mehrere Jahre im Arbeitslager, hatten ein Minimum an Verpflegung erhalten und waren von Krankheit und Hunger gezeichnet. Dementsprechend verändert funktionierte das Verdauungssystem. Es waren keine große Mengen, die die Frauen an diesem Abend gegessen hatten, aber der Magen war auf derart viel mehr Essen im Vergleich zur Zeit davor nicht mehr eingestellt. Und die Latrine war auf der anderen Seite des Hofes. Ein etwas unschöner erster Eindruck, aber es waren die Jahre nach dem Krieg und die Menschen hatten großes Verständnis dafür, was den Rückkehrenden alles wiederfahren sein musste.
>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-18]]></itunes:summary>
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                                        <pubDate>Tue, 18 Jun 2019 15:09:30 +0200</pubDate>
                                        
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                                    <artist>Landsmannschaft der Banater Schwaben Heilbronn</artist>
                                    <title>Chronik der Katharina Frank - Kapitel 4.3. - [NACH DER HEIMAT] Der Holzklau und Aufbruch</title>
                                    <description><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-19
Frankfurt an der Oder sollte nun die neue Heimat für meine Ur-Großmutter und die anderen Frauen aus ihrer Gruppe werden. So wurde es ihnen gesagt, sie können nicht mehr zurück ins Banat. Der Winter stand bevor. Zunächst war es also gut, dass man ein Dach über dem Kopf hatte und auch auf Versorgung hoffen konnte. Diese war aber kaum ausreichend. Das ganze Land war noch im Aufbau, die Wirtschaft lag brach und der Ackerbau kam langsam wieder in die Gänge. Es war äußerst schwierig die Bevölkerung vor allem in den Anfangsjahren nach dem Krieg überhaupt zu versorgen, geschweige denn zusätzliche Neuankömmlige. Stück für Stück wurde es besser. Katharina Frank und die anderen Frauen durften im Wald nach Feuerholz suchen, um dies für die Beheizung ihrer Notunterkunft nutzen zu können. Die Erlaubnis galt jedoch nur für Büsche und Sträucher. Damit kann man kein wirkliches Feuer machen und auch nicht wirklich kochen. Im Wald fanden die Frauen aber auch größere bis sehr große Holzstücke, die sie mit ins neue Heim brachten. Und zwar so viel, dass nun für die Wintermonate gesorgt war. Das war der gute Teil. Nicht so gut war, dass dieses Holz als Bauholz vorgesehen war und jemand anderem gehörte. Wieder sind die Banater Frauen in ein Fettnäpfchen getreten und meine Ur-Großmutter musste mit den anderen erneut beim Bürgermeister antreten. Es war einerseits ein Missverständnis, andererseits auch eine Tat aus der Not. Man hatte gelernt zu überleben. Die Frauen hatten schließlich auch das Schmieden ihrer Pläne für die selbstverständlich stattfindende Rückreise abgeschlossen. Es bestand bereits Briefkontakt und die Frauen erfuhren, dass schon einige Verschleppte illegal über die Grenzen zurückgekehrt sind. Sobald der nächste Frühling kommt, sollte es los gehen.
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                                    <itunes:summary><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-19
Frankfurt an der Oder sollte nun die neue Heimat für meine Ur-Großmutter und die anderen Frauen aus ihrer Gruppe werden. So wurde es ihnen gesagt, sie können nicht mehr zurück ins Banat. Der Winter stand bevor. Zunächst war es also gut, dass man ein Dach über dem Kopf hatte und auch auf Versorgung hoffen konnte. Diese war aber kaum ausreichend. Das ganze Land war noch im Aufbau, die Wirtschaft lag brach und der Ackerbau kam langsam wieder in die Gänge. Es war äußerst schwierig die Bevölkerung vor allem in den Anfangsjahren nach dem Krieg überhaupt zu versorgen, geschweige denn zusätzliche Neuankömmlige. Stück für Stück wurde es besser. Katharina Frank und die anderen Frauen durften im Wald nach Feuerholz suchen, um dies für die Beheizung ihrer Notunterkunft nutzen zu können. Die Erlaubnis galt jedoch nur für Büsche und Sträucher. Damit kann man kein wirkliches Feuer machen und auch nicht wirklich kochen. Im Wald fanden die Frauen aber auch größere bis sehr große Holzstücke, die sie mit ins neue Heim brachten. Und zwar so viel, dass nun für die Wintermonate gesorgt war. Das war der gute Teil. Nicht so gut war, dass dieses Holz als Bauholz vorgesehen war und jemand anderem gehörte. Wieder sind die Banater Frauen in ein Fettnäpfchen getreten und meine Ur-Großmutter musste mit den anderen erneut beim Bürgermeister antreten. Es war einerseits ein Missverständnis, andererseits auch eine Tat aus der Not. Man hatte gelernt zu überleben. Die Frauen hatten schließlich auch das Schmieden ihrer Pläne für die selbstverständlich stattfindende Rückreise abgeschlossen. Es bestand bereits Briefkontakt und die Frauen erfuhren, dass schon einige Verschleppte illegal über die Grenzen zurückgekehrt sind. Sobald der nächste Frühling kommt, sollte es los gehen.
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                                        <pubDate>Tue, 18 Jun 2019 15:13:36 +0200</pubDate>
                                        
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                                    <title>Chronik der Katharina Frank - Kapitel 4.4. - [NACH DER HEIMAT] Quer durch Deutschland und Probleme mit den Grenzwächtern</title>
                                    <description><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-20
Als es dann wärmer wurde startete meine Ur-Großmutter mit fünf weiteren Frauen zur nächsten Etappe der abenteuerlichen und beschwerlichen Heimreise. Sie brachen von Frankfurt Oder auf und zogen Richtung Süddeutschland, um über Österreich und Ungarn wieder ins Banat zu gelangen. Zunächst galt es allerdings die Zonengrenzen zu überqueren. Einige Stücke konnte die Gruppe auch mit dem Zug fahren, die Grenzen zwischen den Ländern und auch zwischen den Zonen waren jedoch dicht und man musste sich andere Wege auf die nächste Seite suchen. Zwischen der britischen, französischen und amerikanischen Zone gab es kaum Kontrollen, aber sehr wohl zwischen der russischen Zone und den anderen drei Besatzungsmächten. Katharina Frank und die anderen fünf Banaterinnen kämpften sich oft zu Fuß durch, hatten aber auch Glück und erhielten Hilfe durch Anwohner oder Reisende, die sie trafen. Eine erstmals vermeintliche Hilfe, erwies sich dann aber jedoch als eine Finte. Es ist ihnen zwar nichts passiert, aber Schleuser, die sie über die Grenze bringen sollten, ließen die Gruppe nachts im Patrouillengebiet im Regen stehen.
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                                    <itunes:summary><![CDATA[>>> ARTIKEL MIT VERSCHRIFTLICHUNG DES INTERVIEWS AUF UNSERER WEBSEITE: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-20
Als es dann wärmer wurde startete meine Ur-Großmutter mit fünf weiteren Frauen zur nächsten Etappe der abenteuerlichen und beschwerlichen Heimreise. Sie brachen von Frankfurt Oder auf und zogen Richtung Süddeutschland, um über Österreich und Ungarn wieder ins Banat zu gelangen. Zunächst galt es allerdings die Zonengrenzen zu überqueren. Einige Stücke konnte die Gruppe auch mit dem Zug fahren, die Grenzen zwischen den Ländern und auch zwischen den Zonen waren jedoch dicht und man musste sich andere Wege auf die nächste Seite suchen. Zwischen der britischen, französischen und amerikanischen Zone gab es kaum Kontrollen, aber sehr wohl zwischen der russischen Zone und den anderen drei Besatzungsmächten. Katharina Frank und die anderen fünf Banaterinnen kämpften sich oft zu Fuß durch, hatten aber auch Glück und erhielten Hilfe durch Anwohner oder Reisende, die sie trafen. Eine erstmals vermeintliche Hilfe, erwies sich dann aber jedoch als eine Finte. Es ist ihnen zwar nichts passiert, aber Schleuser, die sie über die Grenze bringen sollten, ließen die Gruppe nachts im Patrouillengebiet im Regen stehen.
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                                        <pubDate>Wed, 15 Jan 2020 01:57:48 +0100</pubDate>
                                        
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                                    <title>Chronik der Katharina Frank - Kapitel 4.5. - [NACH DER HEIMAT] Nach der Heimat und Milichsuppe in der Not</title>
                                    <description><![CDATA[[ Text ist in Arbeit ] 
>>> Artikel mit Verschriftlichung des letzten Interviews: banater-schwaben-heilbronn.de/...nk-interview-20
>>> Startseite mit Inhaltsverzeichnis: banater-schwaben-heilbronn.de/...ina-frank-intro]]></description>
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                                        <pubDate>Wed, 15 Jan 2020 02:03:59 +0100</pubDate>
                                        
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                                    <artist>Landsmannschaft der Banater Schwaben Heilbronn</artist>
                                    <title>Chronik der Katharina Frank - Kapitel 4.6. - [NACH DER HEIMAT] Wien, die rumänische Grenze und Ankunft in Arad</title>
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                                        <pubDate>Wed, 15 Jan 2020 02:04:02 +0100</pubDate>
                                        
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                                    <artist>Landsmannschaft der Banater Schwaben Heilbronn</artist>
                                    <title>Chronik der Katharina Frank - Kapitel 4.7. - [NACH DER HEIMAT] Nächtliche Heimkehr und Versteckaktion</title>
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