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	<title>Zwischen Hoffnung und Fallen</title>
	<description><![CDATA[**Songtext:**

Zwischen Hoffnung und Fallen

Es ist schon spät, doch die Nacht bleibt hier,
mein Kopf kreist immer nur um das &quot;Wir&quot;.
Ich sitz noch am Schreibtisch, die Luft ist schwer,
und jeder Gedanke zieht mich runter hier.

Ich seh uns noch lachen im letzten Jahr,
unser Leben war Chaos, aber alles war klar.
Dein Blick, der sagte „wir kriegen das hin“,
als ob ich dein Seelenzwilling bin.

Jetzt klick ich mich durch alte Foto-Dateien,
als könnten Erinnerungen ein Zuhause sein.
Doch jedes Bild macht den Raum noch leerer,
und ich werd nur müder und noch schwerer.

Und mich zerreisst´s zwischen Hoffnung und Fallen,
zwischen „alles wird wieder gut“ und dem innerem Knallen.
Zwanzig Jahre, die in mir wohnen,
eure Stimmen, sind nie wirklich verschwommen.
Ich halt mich fest an kaputten Tagen,
an dem, was wir zu selten laut gesagt haben.
Und selbst wenn alles in mir zerbricht,
vergess ich euch nicht. Nein, ich lieb nur dich!

Ich seh noch die Abende, viel zu normal,
TV im Hintergrund und essen, alles egal.
Zocken bis nachts, lachen bis keiner mehr spricht,
nur dieses „bleib noch“, das bleibt im Licht.

Mallorca im Kopf, ein Haus am Meer,
wir hatten Pläne, so groß und so sehr.
Japan, USA, irgendein Ziel,
wir wollten doch noch so viel.

Und jetzt wirkt das alles wie fremdes Papier,
verstaubt in einer Schublade hier.
Ich weiß, ich hab’s falsch gemacht,
und wach mit Albträumen auf, in jeder Nacht.

Und mich zerreisst´s zwischen Hoffnung und Fallen,
zwischen „das wird wieder“ und innerem Knallen.
Dreizehn Jahre Ehe in Bildern gefangen,
die Nähe zu dir, ist mein Verlangen.
Ich halt mich fest an zerbrochenen Träumen,
an Fragen, die mich ständig selbst zerstreuen.
Und selbst wenn alles in mir zerbricht,
vergess ich euch nicht. Nein, ich lieb nur dich!

Ich hab euch gehen sehen, Stück für Stück,
und nenn es im Kopf „mein verlorenes Glück“.
Es war zu viel Druck, vielleicht zu viel ich,
zu selten ne Umarmung und ein &quot;Ich liebe dich&quot;.

Und ja, ich weiß, ich war nicht immer leicht,
hab Dinge gesagt, die keiner verzeiht.
Hab Hoffnung und Angst durcheinandergebracht,
und oft viel zu wenig darüber nachgedacht.

Jetzt steh ich hier zwischen Schuld und „zu spät“,
während alles, was wichtig war, langsam verweht.
Und selbst wenn ich kämpf, sieht es keiner mehr,
weil kämpfen alleine bringt nichts mehr.

Und mich zerreisst´s zwischen Hoffnung und Fallen,
hör Erinnerungen durch unsere Räume hallen.
36 Jahre, die mich noch halten,
auch wenn sie langsam alle zerfallen.
Ich halt mich fest an den besten Tagen,
auch wenn sie in Paraguay nie die besten waren.
Und selbst wenn alles in mir zerbricht,
vergess ich euch nicht. Nein, ich lieb nur dich!

Ich geh durch Räume, die nach früher riechen,
mit Erinnerungen die nie wichen.
Ein Shirt von dir irgendwo im Schrank,
und ich steh davor und werd innerlich krank.

Die kleinen Dinge sind die, die bleiben,
nicht die großen Streits, nicht das ganze Treiben.
Meine Gesundheit wie Glas, das langsam bricht,
und eine Stimme die mir sagt: „Du schaffst das nicht.“

Ich red mir ein, dass ich’s irgendwie packen kann,
doch jeder Gedanke zieht mich zurück ins Schwarze, mann,
Und ich frag mich, wie viel von mir noch übrig bleibt,
wenn alles, was zählt, nur noch Vergangenheit scheint.

Und mich zerreisst´s zwischen Hoffnung und Fallen,
zwischen „alles wird gut“ und innerem Knallen.
Zwanzig Jahre, die in mir brennen,
die kann ich nicht einfach trennen.
Ich halt mich fest an dunklen Tagen,
an dem, was wir beide nun nicht mehr tragen.
Und selbst wenn alles in mir zerbricht,
vergess ich euch nicht. Nein, ich lieb nur dich!

Vielleicht wird es irgendwann stiller in mir,
doch bis dahin fehlt ihr mir hier.
Ich hoffe einfach ihr denkt noch an mich,
und ihr vergesst mich nicht...]]></description>
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	<author_name>Utzy</author_name>
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