Sie hören die Aufnahme des auf 426 Hertz gestimmten Klaviers der Marke Kaim, das 1924 in Kirchheim gebaut worden ist. Möglicherweise fragen Sie jetzt, warum ich das Instrument ausgerechnet auf 426 Hertz gestimmt habe? Das war die aktuelle Tonhöhe, auf der das Klavier bei meiner Ankunft stand. Sie fragen weiter: Warum wurde es nicht auf 440 Hertz, den heute üblichen Kammerton gestimmt? Da dieser neue Kammerton erst 1939 eingeführt worden ist, das Piano aber schon 1924 gebaut wurde. Damals war noch ein tieferer Kammerton üblich, 430-435 Hertz. Versucht man, so alte Klaviere höher zu stimmen, hat man ein erhöhtes Risiko, dass Saiten brechen. Die Saiten kann man zwar ersetzen, bekommt aber mit dieser neuen Saite oftmals eine Dauerbaustelle in sein Klavier, da der Stimmnagel dieser Saite nicht mehr so fest hält. Also muss man im Kundengespräch den Einsatz des Instruments sowie die Wirkung des höheren gegenüber dem tieferen Kammerton erläutern und abwägen.

Vergleichen Sie die Endstimmung aus der Aufnahme auf dieser Seite mit der Verstimmung davor sowie mit der klanglichen Verbesserung, die von der Klavierstimmerei Praeludio an die Stimmung anschließend durchgeführt worden ist.

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    Klavierstimmer, Klavier stimmen, Bayreuth, Kaim, 426 Hertz, Baujahr 1924, Hörbeispiel
    • Type: Original
    • 91 bpm
    • Key: Abm
    • © All rights reserved
    • Bayreuth, Deutschland
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