Das 1912 in Löbau hergestellte Klavier der Marke August Förster ist nun auf 426 Hertz gestimmt. Warum es so tief gestimmt worden ist? Da es relativ lange vor 1939 gebaut worden ist, als man sich nämlich im Rahmen einer internationalen Konferenz für Normen beim Kammerton für die Tonhöhe von 440 Hertz ausgesprochen hat. Stimmt man ältere Klaviere auf diese Tonhöhe, hat man das Risiko, dass Saiten brechen können. Braucht man 440 Hertz? Nur wenn man mit anderen Instrumenten zusammenspielen will, die man in der Tonhöhe nicht verändern kann. Was bewirkt ein tieferer Kammerton? Er erleichtert die Entspannung - und die ist das Ziel der meisten Klavierspieler. Tatsächlich sprachen sich 1939 nicht wenige und unbedeutende Musiker für 430 oder 432 Hertz aus, da wir Menschen uns dabei besser harmonisieren können.

Die Aufnahmen dienen dazu, den Klavierbesitzern einen Vorher-Nachher-Vergleich zu ermöglichen. Erst durch den Vergleich wird das Ergebnis objektiv. Daher an dieser Stelle der Link zu der verstimmten Aufnahme.

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    Klavierstimmer, Bayreuth, August Förster, Klavier, Baujahr 1912, Höhe 150 cm, 426 Hertz
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