„4-D-Druck“-Projekt an der HAWK entwirft Objekte mit Form-Gedächtnis-Effekt

In der heißen Phase war es ein ganz normaler Vorgang für Norman Schlüter, Masterstudent an der HAWK-Fakultät Gestaltung: Frisch aus dem 3-D-Drucker entnommen, wanderte die neueste Plastik-Kreation erst einmal in die heiße Badewanne. Die Verformung war ein notwendiger Schritt im Designprozess. Im sogenannten 4-D-Druck gibt es im Lebenszyklus des Objekts mehrere Stationen: eine kleinere, flachere nach der ersten Erwärmung – und wieder die Ursprungsform nach der zweiten Wärmezufuhr.

Diese physikalische Eigenheit untersuchten Schlüter und seine Kommilitonen im Rahmen eines Semesterprojektes an der Fakultät Gestaltung:
„Wir haben für uns entdeckt, dass ganz normales 3D-Druck Filament, ein Polymer, diesen Form-Gedächtnis-Effekt besitzt“, sagt Norman Schlüter über das Ausgangsmaterial. Die alte Form kann in der neuen quasi unbegrenzt gespeichert werden.

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