Paul Zawilensky - Dub Realistic

by Frank Brandenburg

ॐ Grenzpunkt Null-Show
Erstellt: 2016
Musik für die geschundene Seele !
Grenzpunkt Null war eine Hörfunksendung, die von 1992 bis 1998 auf DT64 und MDR Sputnik ausgestrahlt wurde. Für Gestaltung und Moderation zeichnete Rex Joswig, u. a. bekannt als Frontmann der Band Herbst in Peking, verantwortlich..
Joswig, der stets als „lebende Repetiermaschine“ angekündigt wurde, verstand es, dem Hörer mit einer Collage aus verschieden gearteter Musik (von Punk über Rock bis hin zu Dub und Techno), in der Regel von ihm selbst gelesenen Werken der Avantgardeliteratur (u. a. William S. Burroughs, William Blake, Kiev Stingl, Dylan Thomas) und Filmausschnitten (u. a. Blade Runner, Fear and Loathing in Las Vegas, Angel Heart) ein Stück Radiokunst mit einem intensiven Hörerlebnis zu schaffen, das bis heute Kultstatus hat.
Nach der Einstellung gab es vereinzelt weitere Veröffentlichungen im Radio und Internet. Seit dem 3. Juli 2010 wird Grenzpunkt Null auf dem freien Berliner Kulturradio Reboot.FM gesendet-Biografie
Rex Joswig wurde am 22. Januar 1962in Anklam geboren und wuchs in Neubrandenburg auf, wo er 1980 kurz vor dem Abitur von der Schule verwiesen wurde. Er zog 1981 nach Berlin, arbeitete als Psychiatriepfleger und Totengräber und ab 1984 als Roadie bei einem Jazzmusiker.
Auf der Abendschule traf Joswig Dr. Totenhöfer, mit dem er anfing, Musik zu schreiben. Im Frühjahr 1987 gründeten sie mit einigen weiteren Musikern Herbst in Peking. Von Anfang an hatte die Band Probleme mit der DDR-Obrigkeit aufgrund ihres Namens (das Kulturministerium befürchtete diplomatische Komplikationen mit China) und des politisch unkonformen Standpunktes Joswigs. Oft begann er Konzerte mit dem Satz "Heute ist der Tag, an dem das System zusammenbricht - feiern wir diesen Tag". Im Juli 1989 wurde der Band die Auftrittserlaubnis entzogen, nachdem Joswig kurz zuvor auf der Brandenburger Rocknacht zu einer Schweigeminute für die Opfer des Massakers auf dem Tian’anmen-Platz in Peking aufgerufen hatte.
Joswig reiste im Oktober 1989 nach Budapest aus, und von dort weiter nach West-Berlin. Anfang 1990 zog er zurück nach Ost-Berlin und gründete mit Peking Records die erste unabhängige Plattenfirma der DDR.
Rex Joswig betreibt neben seiner Gesangstätigkeit bei Herbst in Peking The Hidden Sea Sound System. Er arbeitete mit Babylon 23, Badphish, Column One und dem Lyriker Bert Papenfuß-Gorek zusammen.
Er moderierte von 1991 bis 1998 die Radiosendung Grenzpunkt Null auf DT 64 bzw. MDR Sputnik und produziert seit 2009 Grenzpunkt Null Reloaded, das seit 2010 auf Reboot.FM ausgestrahlt wird.
Heute lebt er in Berlin und arbeitet als freier Künstler, Musiker, Produzent und DJ - u.a. im Kaffee Burger..die andere Musik ist von mir zusammengestellt Geschnitten und Bearbeitet.
Und nun viel Spaß beim Hören....und lg aus Kiel Frank Brandenburg

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ॐ Grenzpunkt Null-Show
Erstellt: 2016
Musik für die geschundene Seele !
Grenzpunkt Null war eine Hörfunksendung, die von 1992 bis 1998 auf DT64 und MDR Sputnik ausgestrahlt wurde. Für Gestaltung und Moderation zeichnete Rex Joswig, u. a. bekannt als Frontmann der Band Herbst in Peking, verantwortlich..
Joswig, der stets als „lebende Repetiermaschine“ angekündigt wurde, verstand es, dem Hörer mit einer Collage aus verschieden gearteter Musik (von Punk über Rock bis hin zu Dub und Techno), in der Regel von ihm selbst gelesenen Werken der Avantgardeliteratur (u. a. William S. Burroughs, William Blake, Kiev Stingl, Dylan Thomas) und Filmausschnitten (u. a. Blade Runner, Fear and Loathing in Las Vegas, Angel Heart) ein Stück Radiokunst mit einem intensiven Hörerlebnis zu schaffen, das bis heute Kultstatus hat.
Nach der Einstellung gab es vereinzelt weitere Veröffentlichungen im Radio und Internet. Seit dem 3. Juli 2010 wird Grenzpunkt Null auf dem freien Berliner Kulturradio Reboot.FM gesendet-Biografie
Rex Joswig wurde am 22. Januar 1962in Anklam geboren und wuchs in Neubrandenburg auf, wo er 1980 kurz vor dem Abitur von der Schule verwiesen wurde. Er zog 1981 nach Berlin, arbeitete als Psychiatriepfleger und Totengräber und ab 1984 als Roadie bei einem Jazzmusiker.
Auf der Abendschule traf Joswig Dr. Totenhöfer, mit dem er anfing, Musik zu schreiben. Im Frühjahr 1987 gründeten sie mit einigen weiteren Musikern Herbst in Peking. Von Anfang an hatte die Band Probleme mit der DDR-Obrigkeit aufgrund ihres Namens (das Kulturministerium befürchtete diplomatische Komplikationen mit China) und des politisch unkonformen Standpunktes Joswigs. Oft begann er Konzerte mit dem Satz "Heute ist der Tag, an dem das System zusammenbricht - feiern wir diesen Tag". Im Juli 1989 wurde der Band die Auftrittserlaubnis entzogen, nachdem Joswig kurz zuvor auf der Brandenburger Rocknacht zu einer Schweigeminute für die Opfer des Massakers auf dem Tian’anmen-Platz in Peking aufgerufen hatte.
Joswig reiste im Oktober 1989 nach Budapest aus, und von dort weiter nach West-Berlin. Anfang 1990 zog er zurück nach Ost-Berlin und gründete mit Peking Records die erste unabhängige Plattenfirma der DDR.
Rex Joswig betreibt neben seiner Gesangstätigkeit bei Herbst in Peking The Hidden Sea Sound System. Er arbeitete mit Babylon 23, Badphish, Column One und dem Lyriker Bert Papenfuß-Gorek zusammen.
Er moderierte von 1991 bis 1998 die Radiosendung Grenzpunkt Null auf DT 64 bzw. MDR Sputnik und produziert seit 2009 Grenzpunkt Null Reloaded, das seit 2010 auf Reboot.FM ausgestrahlt wird.
Heute lebt er in Berlin und arbeitet als freier Künstler, Musiker, Produzent und DJ - u.a. im Kaffee Burger..die andere Musik ist von mir zusammengestellt Geschnitten und Bearbeitet.
Und nun viel Spaß beim Hören....und lg aus Kiel Frank Brandenburg

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