Freerk Huisken: Inklusion in die Konkurrenzgesellschaft:
Wie soll das gehen?

  • In den 1960er Jahren wurden in Westdeutschland Behinderte aus der Regelschule ausgegliedert: Welche Gründe hat die Schulpolitik damals für diese Exklusionentscheidung gehabt? Stimmten diese Gründe nur damals und heute nicht mehr?
  • Im Jahre 2006 ist die Behindertenrechtskonvention verabschiedet worden: Welche Gründe führt die UN-Konvention für ihr Inklusion-Votum an? Und was ist von diesen Gründen zu halten?
  • Im Jahre 2009 ist die Konvention in Deutschland ratifiziert worden ist: Mit welchen Argumenten hat sich ihr Deutschland angeschlossen? Wie wird damit eigentlich das System der Förderschulen kritisiert ?
  • Seit dieser Zeit schreitet die Inklusion in der Regelschule voran. Es gibt Zustimmung und viel Kritik: Welche und worum dreht sich die Debatte?
  • Nach der Regelschule werden Behinderte in der Konkurrenzgesellschaft „untergebracht“: Geht die Inklusion dort weiter? Oder folgt auf die schulische Inklusion erneut eine Exklusion der Menschen mit Behinderung?
    Auf diese und andere Fragen will der Vortrag Antworten geben, die dann in der Debatte zur Diskussion stehen.

Freerk Huisken, Pädagogikstudium in Oldenburg, Tätigkeit als Lehrer bis 1967, dann zweites Studium Pädagogik, Politik und Psychologie in Erlangen-Nürnberg, 1971 Promotion. Seit 1971 Professur an der Universität Bremen: Politische Ökonomie des Ausbildungssektors. Ab März 2006 im Ruhestand.

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