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            <title><![CDATA[Diskussion Thomas von Osten-Sacken]]></title>
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            <itunes:author><![CDATA[GruppeOdysseus]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Wider besseren Wissens und Gewissens haben sich die Amerikaner 2010 aus dem Irak zurückgezogen, statt einer Entspannung haben sich viele ungelöste alte Probleme im Irak zugespitzt. Die schiitische Zentralregierung in Bagdad kümmerte sich wenig um die Sunniten und Kurden im Norden des Landes. Die irakische Armee wirkte im sunnitischen Nordwesten wie eine Besatzungsmacht, das sich hieraus neue Konflikte ergeben würden, war abzusehen. Zusammen mit der politischen Instabilität im Nachbarland Syrien bot diese Region dem Islamischen Staat ideale Bedingungen, um in seiner Anfangszeit schnell militärische Erfolge und Landgewinne zu erzielen. Die ehemals Al Quaida nahestehende Terrormiliz überrannte innerhalb kurzer Zeit die Stellungen des irakischen Militärs im Nordwesten und rief ein Kalifat unter Abu Bakr al-Baghdadi aus, auf dessen Gebiet sie die Schariah einführte und systematisch Greultaten an der Zivilbevölkerung verübte.<br />
Die IS-Truppen etablierten ein islamistisches Terrorregime, welches die Gesetze des Islam umsetzt und zumindest die gesamte islamische Welt unter ihre Regierung bringen will. Diese Vorstellung bezieht sich stark auf die alten Kalifate, die es in Damaskus und Bagdad im frühen Mittelalter gegeben hat. Es ist also eine Rückkehr ins siebte oder achte Jahrhundert – bloß mit Chemiewaffen und Mobiltelefonen. Während Russland und der Iran das Assad-Regime mit Geld und Waffen unterstützen, fließen aus Saudi-Arabien und Katar Gelder an den Islamsichen Staat. Doch der Westen lässt die demokratische Opposition in Syrien im Stich und auch die Unterstützung für die Kurden ließ lange auf sich warten.<br />
Im Vortrag wird über die aktuellen Entwicklungen im Irak und in Syrien berichtet, die Ideologie des Islamischen Staates beleuchtet und erklärt, warum sich der Westen solange zurückhielt.<br />
<br />
Thomas von der Osten-Sacken ist Geschäftsführer der Hilfsorganisation Wadi e.V. und als solcher seit über 20 Jahren regelmäßig im Nahen Osten unterwegs. Er ist freier Publizist und schreibt u.a. für die Jungle World und Die Welt.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Wider besseren Wissens und Gewissens haben sich die Amerikaner 2010 aus dem Irak zurückgezogen, statt einer Entspannung haben sich viele ungelöste alte Probleme im Irak zugespitzt. Die schiitische Zentralregierung in Bagdad kümmerte sich wenig um die Sunniten und Kurden im Norden des Landes. Die irakische Armee wirkte im sunnitischen Nordwesten wie eine Besatzungsmacht, das sich hieraus neue Konflikte ergeben würden, war abzusehen. Zusammen mit der politischen Instabilität im Nachbarland Syrien bot diese Region dem Islamischen Staat ideale Bedingungen, um in seiner Anfangszeit schnell militärische Erfolge und Landgewinne zu erzielen. Die ehemals Al Quaida nahestehende Terrormiliz überrannte innerhalb kurzer Zeit die Stellungen des irakischen Militärs im Nordwesten und rief ein Kalifat unter Abu Bakr al-Baghdadi aus, auf dessen Gebiet sie die Schariah einführte und systematisch Greultaten an der Zivilbevölkerung verübte.<br />
Die IS-Truppen etablierten ein islamistisches Terrorregime, welches die Gesetze des Islam umsetzt und zumindest die gesamte islamische Welt unter ihre Regierung bringen will. Diese Vorstellung bezieht sich stark auf die alten Kalifate, die es in Damaskus und Bagdad im frühen Mittelalter gegeben hat. Es ist also eine Rückkehr ins siebte oder achte Jahrhundert – bloß mit Chemiewaffen und Mobiltelefonen. Während Russland und der Iran das Assad-Regime mit Geld und Waffen unterstützen, fließen aus Saudi-Arabien und Katar Gelder an den Islamsichen Staat. Doch der Westen lässt die demokratische Opposition in Syrien im Stich und auch die Unterstützung für die Kurden ließ lange auf sich warten.<br />
Im Vortrag wird über die aktuellen Entwicklungen im Irak und in Syrien berichtet, die Ideologie des Islamischen Staates beleuchtet und erklärt, warum sich der Westen solange zurückhielt.<br />
<br />
Thomas von der Osten-Sacken ist Geschäftsführer der Hilfsorganisation Wadi e.V. und als solcher seit über 20 Jahren regelmäßig im Nahen Osten unterwegs. Er ist freier Publizist und schreibt u.a. für die Jungle World und Die Welt.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Wider besseren Wissens und Gewissens haben sich die Amerikaner 2010 aus dem Irak zurückgezogen, statt einer Entspannung haben sich viele ungelöste alte Probleme im Irak zugespitzt. Die schiitische Zentralregierung in Bagdad kümmerte sich wenig um die Sunniten und Kurden im Norden des Landes. Die irakische Armee wirkte im sunnitischen Nordwesten wie eine Besatzungsmacht, das sich hieraus neue Konflikte ergeben würden, war abzusehen. Zusammen mit der politischen Instabilität im Nachbarland Syrien bot diese Region dem Islamischen Staat ideale Bedingungen, um in seiner Anfangszeit schnell militärische Erfolge und Landgewinne zu erzielen. Die ehemals Al Quaida nahestehende Terrormiliz überrannte innerhalb kurzer Zeit die Stellungen des irakischen Militärs im Nordwesten und rief ein Kalifat unter Abu Bakr al-Baghdadi aus, auf dessen Gebiet sie die Schariah einführte und systematisch Greultaten an der Zivilbevölkerung verübte.
Die IS-Truppen etablierten ein islamistisches Terrorregime, welches die Gesetze des Islam umsetzt und zumindest die gesamte islamische Welt unter ihre Regierung bringen will. Diese Vorstellung bezieht sich stark auf die alten Kalifate, die es in Damaskus und Bagdad im frühen Mittelalter gegeben hat. Es ist also eine Rückkehr ins siebte oder achte Jahrhundert – bloß mit Chemiewaffen und Mobiltelefonen. Während Russland und der Iran das Assad-Regime mit Geld und Waffen unterstützen, fließen aus Saudi-Arabien und Katar Gelder an den Islamsichen Staat. Doch der Westen lässt die demokratische Opposition in Syrien im Stich und auch die Unterstützung für die Kurden ließ lange auf sich warten.
Im Vortrag wird über die aktuellen Entwicklungen im Irak und in Syrien berichtet, die Ideologie des Islamischen Staates beleuchtet und erklärt, warum sich der Westen solange zurückhielt.

Thomas von der Osten-Sacken ist Geschäftsführer der Hilfsorganisation Wadi e.V. und als solcher seit über 20 Jahren regelmäßig im Nahen Osten unterwegs. Er ist freier Publizist und schreibt u.a. für die Jungle World und Die Welt.]]></itunes:summary>
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                <pubDate>Sat, 22 Nov 2014 12:42:56 +0100</pubDate>
                
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            <title><![CDATA[Der Islamische Staat und das Versagen des Westens - Thomas von der Osten-Sacken]]></title>
            <link>https://hearthis.at/6j3tpvvg/vortrag-thomas/</link>
            <itunes:author><![CDATA[GruppeOdysseus]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Wider besseren Wissens und Gewissens haben sich die Amerikaner 2010 aus dem Irak zurückgezogen, statt einer Entspannung haben sich viele ungelöste alte Probleme im Irak zugespitzt. Die schiitische Zentralregierung in Bagdad kümmerte sich wenig um die Sunniten und Kurden im Norden des Landes. Die irakische Armee wirkte im sunnitischen Nordwesten wie eine Besatzungsmacht, das sich hieraus neue Konflikte ergeben würden, war abzusehen. Zusammen mit der politischen Instabilität im Nachbarland Syrien bot diese Region dem Islamischen Staat ideale Bedingungen, um in seiner Anfangszeit schnell militärische Erfolge und Landgewinne zu erzielen. Die ehemals Al Quaida nahestehende Terrormiliz überrannte innerhalb kurzer Zeit die Stellungen des irakischen Militärs im Nordwesten und rief ein Kalifat unter Abu Bakr al-Baghdadi aus, auf dessen Gebiet sie die Schariah einführte und systematisch Greultaten an der Zivilbevölkerung verübte.<br />
Die IS-Truppen etablierten ein islamistisches Terrorregime, welches die Gesetze des Islam umsetzt und zumindest die gesamte islamische Welt unter ihre Regierung bringen will. Diese Vorstellung bezieht sich stark auf die alten Kalifate, die es in Damaskus und Bagdad im frühen Mittelalter gegeben hat. Es ist also eine Rückkehr ins siebte oder achte Jahrhundert – bloß mit Chemiewaffen und Mobiltelefonen. Während Russland und der Iran das Assad-Regime mit Geld und Waffen unterstützen, fließen aus Saudi-Arabien und Katar Gelder an den Islamsichen Staat. Doch der Westen lässt die demokratische Opposition in Syrien im Stich und auch die Unterstützung für die Kurden ließ lange auf sich warten.<br />
Im Vortrag wird über die aktuellen Entwicklungen im Irak und in Syrien berichtet, die Ideologie des Islamischen Staates beleuchtet und erklärt, warum sich der Westen solange zurückhielt.<br />
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Thomas von der Osten-Sacken ist Geschäftsführer der Hilfsorganisation Wadi e.V. und als solcher seit über 20 Jahren regelmäßig im Nahen Osten unterwegs. Er ist freier Publizist und schreibt u.a. für die Jungle World und Die Welt.<br />
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            <googleplay:description><![CDATA[Wider besseren Wissens und Gewissens haben sich die Amerikaner 2010 aus dem Irak zurückgezogen, statt einer Entspannung haben sich viele ungelöste alte Probleme im Irak zugespitzt. Die schiitische Zentralregierung in Bagdad kümmerte sich wenig um die Sunniten und Kurden im Norden des Landes. Die irakische Armee wirkte im sunnitischen Nordwesten wie eine Besatzungsmacht, das sich hieraus neue Konflikte ergeben würden, war abzusehen. Zusammen mit der politischen Instabilität im Nachbarland Syrien bot diese Region dem Islamischen Staat ideale Bedingungen, um in seiner Anfangszeit schnell militärische Erfolge und Landgewinne zu erzielen. Die ehemals Al Quaida nahestehende Terrormiliz überrannte innerhalb kurzer Zeit die Stellungen des irakischen Militärs im Nordwesten und rief ein Kalifat unter Abu Bakr al-Baghdadi aus, auf dessen Gebiet sie die Schariah einführte und systematisch Greultaten an der Zivilbevölkerung verübte.<br />
Die IS-Truppen etablierten ein islamistisches Terrorregime, welches die Gesetze des Islam umsetzt und zumindest die gesamte islamische Welt unter ihre Regierung bringen will. Diese Vorstellung bezieht sich stark auf die alten Kalifate, die es in Damaskus und Bagdad im frühen Mittelalter gegeben hat. Es ist also eine Rückkehr ins siebte oder achte Jahrhundert – bloß mit Chemiewaffen und Mobiltelefonen. Während Russland und der Iran das Assad-Regime mit Geld und Waffen unterstützen, fließen aus Saudi-Arabien und Katar Gelder an den Islamsichen Staat. Doch der Westen lässt die demokratische Opposition in Syrien im Stich und auch die Unterstützung für die Kurden ließ lange auf sich warten.<br />
Im Vortrag wird über die aktuellen Entwicklungen im Irak und in Syrien berichtet, die Ideologie des Islamischen Staates beleuchtet und erklärt, warum sich der Westen solange zurückhielt.<br />
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Thomas von der Osten-Sacken ist Geschäftsführer der Hilfsorganisation Wadi e.V. und als solcher seit über 20 Jahren regelmäßig im Nahen Osten unterwegs. Er ist freier Publizist und schreibt u.a. für die Jungle World und Die Welt.<br />
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            <itunes:summary><![CDATA[Wider besseren Wissens und Gewissens haben sich die Amerikaner 2010 aus dem Irak zurückgezogen, statt einer Entspannung haben sich viele ungelöste alte Probleme im Irak zugespitzt. Die schiitische Zentralregierung in Bagdad kümmerte sich wenig um die Sunniten und Kurden im Norden des Landes. Die irakische Armee wirkte im sunnitischen Nordwesten wie eine Besatzungsmacht, das sich hieraus neue Konflikte ergeben würden, war abzusehen. Zusammen mit der politischen Instabilität im Nachbarland Syrien bot diese Region dem Islamischen Staat ideale Bedingungen, um in seiner Anfangszeit schnell militärische Erfolge und Landgewinne zu erzielen. Die ehemals Al Quaida nahestehende Terrormiliz überrannte innerhalb kurzer Zeit die Stellungen des irakischen Militärs im Nordwesten und rief ein Kalifat unter Abu Bakr al-Baghdadi aus, auf dessen Gebiet sie die Schariah einführte und systematisch Greultaten an der Zivilbevölkerung verübte.
Die IS-Truppen etablierten ein islamistisches Terrorregime, welches die Gesetze des Islam umsetzt und zumindest die gesamte islamische Welt unter ihre Regierung bringen will. Diese Vorstellung bezieht sich stark auf die alten Kalifate, die es in Damaskus und Bagdad im frühen Mittelalter gegeben hat. Es ist also eine Rückkehr ins siebte oder achte Jahrhundert – bloß mit Chemiewaffen und Mobiltelefonen. Während Russland und der Iran das Assad-Regime mit Geld und Waffen unterstützen, fließen aus Saudi-Arabien und Katar Gelder an den Islamsichen Staat. Doch der Westen lässt die demokratische Opposition in Syrien im Stich und auch die Unterstützung für die Kurden ließ lange auf sich warten.
Im Vortrag wird über die aktuellen Entwicklungen im Irak und in Syrien berichtet, die Ideologie des Islamischen Staates beleuchtet und erklärt, warum sich der Westen solange zurückhielt.

Thomas von der Osten-Sacken ist Geschäftsführer der Hilfsorganisation Wadi e.V. und als solcher seit über 20 Jahren regelmäßig im Nahen Osten unterwegs. Er ist freier Publizist und schreibt u.a. für die Jungle World und Die Welt.
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                <pubDate>Sat, 22 Nov 2014 12:34:55 +0100</pubDate>
                
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            <title><![CDATA[Diskussion mit Matthias Küntzel]]></title>
            <link>https://hearthis.at/6j3tpvvg/diskussion-küntzel/</link>
            <itunes:author><![CDATA[GruppeOdysseus]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Im jüngsten Gaza-Krieg kamen erneut Dutzende Israelis und Tausende Palästinenser ums Leben. Unzählige wurden verstümmelt, ganze Stadtteile in Gaza wurden zerstört.<br />
Die Medien rückten in erster Linie Israel ins Rampenlicht. Manchen warfen der Regierung Netanjahu Kriegsverbrechen vor. Von den Widersprüchen und die Ideologien, die die palästinensische Gesellschaft prägen, war wenig zu erfahren.<br />
So wurde nur selten über den islamischen Antisemitismus, der die Charta der Hamas prägt, gesprochen. Dass die Hamas Ende August mehr als 20 Palästinenser in aller Öffentlichkeit hinrichtete, war schnell vergessen; dass sie zwischen 1987 und 1994 mehr als 1.000 Palästinenser exekutierte, weil diese angeblich mit Israel zusammenarbeiteten, war nur englischsprachigen Medien zu entnehmen. Die Frage, warum die Hamas Siegerparaden inszeniert, wo ihre Raketen doch vor allem den Palästinensern Not, Elend und Tod brachten, blieb unbeantwortet.<br />
Der Referent wird über die Weltsicht der Hamas und deren antisemitischen Krieg berichten. Er wird vor diesem Hintergrund die aktuelle Situation Israels und die Rolle des Iran beleuchten und über die Folgen des jüngsten Gaza-Kriegs sowie über das Echo, dass dieser in den deutschen Medien fand, sprechen.<br />
<br />
Matthias Küntzel ist Politikwissenschaftler und Historiker. Er recherchiert und publiziert hauptsächlich über Antisemitismus, Antisemitismus im Islam, Islamismus, Islamismus und Nationalsozialismus, Iran sowie die deutsche und europäische Nahost- und Iranpolitik.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Im jüngsten Gaza-Krieg kamen erneut Dutzende Israelis und Tausende Palästinenser ums Leben. Unzählige wurden verstümmelt, ganze Stadtteile in Gaza wurden zerstört.<br />
Die Medien rückten in erster Linie Israel ins Rampenlicht. Manchen warfen der Regierung Netanjahu Kriegsverbrechen vor. Von den Widersprüchen und die Ideologien, die die palästinensische Gesellschaft prägen, war wenig zu erfahren.<br />
So wurde nur selten über den islamischen Antisemitismus, der die Charta der Hamas prägt, gesprochen. Dass die Hamas Ende August mehr als 20 Palästinenser in aller Öffentlichkeit hinrichtete, war schnell vergessen; dass sie zwischen 1987 und 1994 mehr als 1.000 Palästinenser exekutierte, weil diese angeblich mit Israel zusammenarbeiteten, war nur englischsprachigen Medien zu entnehmen. Die Frage, warum die Hamas Siegerparaden inszeniert, wo ihre Raketen doch vor allem den Palästinensern Not, Elend und Tod brachten, blieb unbeantwortet.<br />
Der Referent wird über die Weltsicht der Hamas und deren antisemitischen Krieg berichten. Er wird vor diesem Hintergrund die aktuelle Situation Israels und die Rolle des Iran beleuchten und über die Folgen des jüngsten Gaza-Kriegs sowie über das Echo, dass dieser in den deutschen Medien fand, sprechen.<br />
<br />
Matthias Küntzel ist Politikwissenschaftler und Historiker. Er recherchiert und publiziert hauptsächlich über Antisemitismus, Antisemitismus im Islam, Islamismus, Islamismus und Nationalsozialismus, Iran sowie die deutsche und europäische Nahost- und Iranpolitik.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Im jüngsten Gaza-Krieg kamen erneut Dutzende Israelis und Tausende Palästinenser ums Leben. Unzählige wurden verstümmelt, ganze Stadtteile in Gaza wurden zerstört.
Die Medien rückten in erster Linie Israel ins Rampenlicht. Manchen warfen der Regierung Netanjahu Kriegsverbrechen vor. Von den Widersprüchen und die Ideologien, die die palästinensische Gesellschaft prägen, war wenig zu erfahren.
So wurde nur selten über den islamischen Antisemitismus, der die Charta der Hamas prägt, gesprochen. Dass die Hamas Ende August mehr als 20 Palästinenser in aller Öffentlichkeit hinrichtete, war schnell vergessen; dass sie zwischen 1987 und 1994 mehr als 1.000 Palästinenser exekutierte, weil diese angeblich mit Israel zusammenarbeiteten, war nur englischsprachigen Medien zu entnehmen. Die Frage, warum die Hamas Siegerparaden inszeniert, wo ihre Raketen doch vor allem den Palästinensern Not, Elend und Tod brachten, blieb unbeantwortet.
Der Referent wird über die Weltsicht der Hamas und deren antisemitischen Krieg berichten. Er wird vor diesem Hintergrund die aktuelle Situation Israels und die Rolle des Iran beleuchten und über die Folgen des jüngsten Gaza-Kriegs sowie über das Echo, dass dieser in den deutschen Medien fand, sprechen.

Matthias Küntzel ist Politikwissenschaftler und Historiker. Er recherchiert und publiziert hauptsächlich über Antisemitismus, Antisemitismus im Islam, Islamismus, Islamismus und Nationalsozialismus, Iran sowie die deutsche und europäische Nahost- und Iranpolitik.]]></itunes:summary>
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                <pubDate>Sat, 22 Nov 2014 12:32:37 +0100</pubDate>
                
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            <title><![CDATA[Israel, die Hamas und der jüngste antisemitische Krieg - Matthias Küntzel]]></title>
            <link>https://hearthis.at/6j3tpvvg/vortrag-küntzel/</link>
            <itunes:author><![CDATA[GruppeOdysseus]]></itunes:author>
            <description><![CDATA[Im jüngsten Gaza-Krieg kamen erneut Dutzende Israelis und Tausende Palästinenser ums Leben. Unzählige wurden verstümmelt, ganze Stadtteile in Gaza wurden zerstört.<br />
Die Medien rückten in erster Linie Israel ins Rampenlicht. Manchen warfen der Regierung Netanjahu Kriegsverbrechen vor. Von den Widersprüchen und die Ideologien, die die palästinensische Gesellschaft prägen, war wenig zu erfahren.<br />
So wurde nur selten über den islamischen Antisemitismus, der die Charta der Hamas prägt, gesprochen. Dass die Hamas Ende August mehr als 20 Palästinenser in aller Öffentlichkeit hinrichtete, war schnell vergessen; dass sie zwischen 1987 und 1994 mehr als 1.000 Palästinenser exekutierte, weil diese angeblich mit Israel zusammenarbeiteten, war nur englischsprachigen Medien zu entnehmen. Die Frage, warum die Hamas Siegerparaden inszeniert, wo ihre Raketen doch vor allem den Palästinensern Not, Elend und Tod brachten, blieb unbeantwortet.<br />
Der Referent wird über die Weltsicht der Hamas und deren antisemitischen Krieg berichten. Er wird vor diesem Hintergrund die aktuelle Situation Israels und die Rolle des Iran beleuchten und über die Folgen des jüngsten Gaza-Kriegs sowie über das Echo, dass dieser in den deutschen Medien fand, sprechen.<br />
<br />
Matthias Küntzel ist Politikwissenschaftler und Historiker. Er recherchiert und publiziert hauptsächlich über Antisemitismus, Antisemitismus im Islam, Islamismus, Islamismus und Nationalsozialismus, Iran sowie die deutsche und europäische Nahost- und Iranpolitik.]]></description>
            <googleplay:description><![CDATA[Im jüngsten Gaza-Krieg kamen erneut Dutzende Israelis und Tausende Palästinenser ums Leben. Unzählige wurden verstümmelt, ganze Stadtteile in Gaza wurden zerstört.<br />
Die Medien rückten in erster Linie Israel ins Rampenlicht. Manchen warfen der Regierung Netanjahu Kriegsverbrechen vor. Von den Widersprüchen und die Ideologien, die die palästinensische Gesellschaft prägen, war wenig zu erfahren.<br />
So wurde nur selten über den islamischen Antisemitismus, der die Charta der Hamas prägt, gesprochen. Dass die Hamas Ende August mehr als 20 Palästinenser in aller Öffentlichkeit hinrichtete, war schnell vergessen; dass sie zwischen 1987 und 1994 mehr als 1.000 Palästinenser exekutierte, weil diese angeblich mit Israel zusammenarbeiteten, war nur englischsprachigen Medien zu entnehmen. Die Frage, warum die Hamas Siegerparaden inszeniert, wo ihre Raketen doch vor allem den Palästinensern Not, Elend und Tod brachten, blieb unbeantwortet.<br />
Der Referent wird über die Weltsicht der Hamas und deren antisemitischen Krieg berichten. Er wird vor diesem Hintergrund die aktuelle Situation Israels und die Rolle des Iran beleuchten und über die Folgen des jüngsten Gaza-Kriegs sowie über das Echo, dass dieser in den deutschen Medien fand, sprechen.<br />
<br />
Matthias Küntzel ist Politikwissenschaftler und Historiker. Er recherchiert und publiziert hauptsächlich über Antisemitismus, Antisemitismus im Islam, Islamismus, Islamismus und Nationalsozialismus, Iran sowie die deutsche und europäische Nahost- und Iranpolitik.]]></googleplay:description>
            <itunes:summary><![CDATA[Im jüngsten Gaza-Krieg kamen erneut Dutzende Israelis und Tausende Palästinenser ums Leben. Unzählige wurden verstümmelt, ganze Stadtteile in Gaza wurden zerstört.
Die Medien rückten in erster Linie Israel ins Rampenlicht. Manchen warfen der Regierung Netanjahu Kriegsverbrechen vor. Von den Widersprüchen und die Ideologien, die die palästinensische Gesellschaft prägen, war wenig zu erfahren.
So wurde nur selten über den islamischen Antisemitismus, der die Charta der Hamas prägt, gesprochen. Dass die Hamas Ende August mehr als 20 Palästinenser in aller Öffentlichkeit hinrichtete, war schnell vergessen; dass sie zwischen 1987 und 1994 mehr als 1.000 Palästinenser exekutierte, weil diese angeblich mit Israel zusammenarbeiteten, war nur englischsprachigen Medien zu entnehmen. Die Frage, warum die Hamas Siegerparaden inszeniert, wo ihre Raketen doch vor allem den Palästinensern Not, Elend und Tod brachten, blieb unbeantwortet.
Der Referent wird über die Weltsicht der Hamas und deren antisemitischen Krieg berichten. Er wird vor diesem Hintergrund die aktuelle Situation Israels und die Rolle des Iran beleuchten und über die Folgen des jüngsten Gaza-Kriegs sowie über das Echo, dass dieser in den deutschen Medien fand, sprechen.

Matthias Küntzel ist Politikwissenschaftler und Historiker. Er recherchiert und publiziert hauptsächlich über Antisemitismus, Antisemitismus im Islam, Islamismus, Islamismus und Nationalsozialismus, Iran sowie die deutsche und europäische Nahost- und Iranpolitik.]]></itunes:summary>
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                <pubDate>Tue, 11 Nov 2014 00:04:34 +0100</pubDate>
                
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            <title><![CDATA[Antisemitismus heute, oder: Die unheimliche Popularität der „Israelkritik“ - Alex Feuerherdt]]></title>
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            <description><![CDATA[38,4 Prozent der Deutschen vertreten einer Umfrage zufolge die Ansicht: „Bei der Politik, die Israel macht, kann ich gut verstehen, dass man etwas gegen Juden hat.“ 39,5 Prozent glauben: „Viele Juden versuchen, aus der Vergangenheit des Dritten Reiches heute ihren Vorteil zu ziehen.“ Und gar 57,3 Prozent meinen: „Israel führt einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser.“ In deutschen Schulbüchern für das Unterrichtsfach Geschichte finden sich Sätze wie: „Israel stellt tagtäglich seine Überlegenheit als Besatzungsmacht demonstrativ zur Schau, indem es palästinensische Häuser zerstört, palästinensischen Grund und Boden beschlagnahmt, die Palästinenser demütigt und ihnen unmenschliches Leid zufügt.“ Sowohl die NPD als auch die Grünen reichen parlamentarische Anträge ein, in denen nahezu wortgleich eine Kennzeichnungspflicht für Produkte aus den israelischen Siedlungen gefordert wird; andere wollen sogar einen Warenboykott. Nach einer Studie wird kein anderer Staat der Welt in deutschen Medien dermaßen heftig kritisiert wie der jüdische. Und die weitaus meisten westlichen Politiker betrachten nicht etwa das iranische Atomprogramm oder Terrororganisationen wie die Hamas und die Hisbollah, sondern die israelischen Siedlungen in den umstrittenen Gebieten als „Haupthindernis für den Frieden im Nahen Osten“. Wenn ihnen die Frage gestellt wird, warum Juden in einem prospektiven palästinensischen Staat eigentlich nicht leben dürfen sollen, sind sie hellauf empört.<br />
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Wie kommt es, dass Israel immer wieder dämonisiert und ihm de facto das Recht abgesprochen wird, sich gegen seine Feinde zur Wehr zu setzen? Warum wird diesen Feinden so viel Verständnis gezollt oder gar Sympathie entgegen gebracht? Weshalb ist die sogenannte Israelkritik vor allem hierzulande so ungeheuer populär, und was treibt sie an – in der Politik, in den Medien, in der Bevölkerung?<br />
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Alex Feuerherdt (45) ist freier Autor und lebt in Köln. Er schreibt regelmäßig für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften zu den Themen Antisemitismus und Nahost, unter anderem für die Jüdische Allgemeine, Konkret, den Tagesspiegel und die Jungle World.<br />
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            <googleplay:description><![CDATA[38,4 Prozent der Deutschen vertreten einer Umfrage zufolge die Ansicht: „Bei der Politik, die Israel macht, kann ich gut verstehen, dass man etwas gegen Juden hat.“ 39,5 Prozent glauben: „Viele Juden versuchen, aus der Vergangenheit des Dritten Reiches heute ihren Vorteil zu ziehen.“ Und gar 57,3 Prozent meinen: „Israel führt einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser.“ In deutschen Schulbüchern für das Unterrichtsfach Geschichte finden sich Sätze wie: „Israel stellt tagtäglich seine Überlegenheit als Besatzungsmacht demonstrativ zur Schau, indem es palästinensische Häuser zerstört, palästinensischen Grund und Boden beschlagnahmt, die Palästinenser demütigt und ihnen unmenschliches Leid zufügt.“ Sowohl die NPD als auch die Grünen reichen parlamentarische Anträge ein, in denen nahezu wortgleich eine Kennzeichnungspflicht für Produkte aus den israelischen Siedlungen gefordert wird; andere wollen sogar einen Warenboykott. Nach einer Studie wird kein anderer Staat der Welt in deutschen Medien dermaßen heftig kritisiert wie der jüdische. Und die weitaus meisten westlichen Politiker betrachten nicht etwa das iranische Atomprogramm oder Terrororganisationen wie die Hamas und die Hisbollah, sondern die israelischen Siedlungen in den umstrittenen Gebieten als „Haupthindernis für den Frieden im Nahen Osten“. Wenn ihnen die Frage gestellt wird, warum Juden in einem prospektiven palästinensischen Staat eigentlich nicht leben dürfen sollen, sind sie hellauf empört.<br />
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Wie kommt es, dass Israel immer wieder dämonisiert und ihm de facto das Recht abgesprochen wird, sich gegen seine Feinde zur Wehr zu setzen? Warum wird diesen Feinden so viel Verständnis gezollt oder gar Sympathie entgegen gebracht? Weshalb ist die sogenannte Israelkritik vor allem hierzulande so ungeheuer populär, und was treibt sie an – in der Politik, in den Medien, in der Bevölkerung?<br />
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Alex Feuerherdt (45) ist freier Autor und lebt in Köln. Er schreibt regelmäßig für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften zu den Themen Antisemitismus und Nahost, unter anderem für die Jüdische Allgemeine, Konkret, den Tagesspiegel und die Jungle World.<br />
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Wie kommt es, dass Israel immer wieder dämonisiert und ihm de facto das Recht abgesprochen wird, sich gegen seine Feinde zur Wehr zu setzen? Warum wird diesen Feinden so viel Verständnis gezollt oder gar Sympathie entgegen gebracht? Weshalb ist die sogenannte Israelkritik vor allem hierzulande so ungeheuer populär, und was treibt sie an – in der Politik, in den Medien, in der Bevölkerung?

Alex Feuerherdt (45) ist freier Autor und lebt in Köln. Er schreibt regelmäßig für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften zu den Themen Antisemitismus und Nahost, unter anderem für die Jüdische Allgemeine, Konkret, den Tagesspiegel und die Jungle World.
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